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Wanderrunde Friulanische Dolomiten

· 5 Bewertungen · Mehrtagestour · Südliche Karnische Alpen
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  • Das Rifugio Giaf mit Blick auf die nicht begehbare Forcella di Pecoli
    Das Rifugio Giaf mit Blick auf die nicht begehbare Forcella di Pecoli
    Foto: Georg Hohenester, Redaktion DAV-Panorama
m 2500 2000 1500 1000 40 30 20 10 km Rifugio Flaiban-Pacherini Rifugio Padova Rifugio Giaf Rifugio Pordenone
Schroffe Felsen, riesige Geröllfelder, die von senkrechten Felswänden eingerahmt werden, steile Scharten und Täler, einsame Bergwälder und ganz viel unberührte Bergnatur - so könnte man die Friulanischen Dolomiten kurz und knapp beschreiben. Doch trotzdem kennt sie im Gegensatz zu ihren berühmten Nachbarn wie den Sextner Dolomiten kaum einer.
mittel
Strecke 44 km
23:00 h
4.240 hm
4.240 hm
2.309 hm
1.050 hm
Im Schatten der bekannten Dolomitenstöcke wie Marmolada, Sella, Rosengarten, Brenta, Pala oder Drei Zinnen finden wir in den östlichen Dolomiten im Friaul noch echte Bergwildnis. Überfüllte Hütten und überlaufene Wanderwege gibt es hier (noch) nicht. Viel häufiger als anderen Wanderern begegnen wir auf unserer viertägigen Durchquerung Steinböcken und Gämsen. Und das obwohl die in einem eigenen Naturpark geschützten Dolomiti Friulane landschaftlich keineswegs weniger reizvoll sind. Die Kühnheit ihrer Felsformationen findet ihren Höhepunkt im "unlogischsten Berg der Welt", dem Campanile di Val Montanaia. Die schmale, bizarr geformte Felsnadel, die in Klettererkreisen auch unter dem Namen "der steinerne Schrei" bekannt ist, gilt als Wahrzeichen der Region. Doch auch wenn wir den markanten Felsturm nicht aus der Nähe sehen, so versetzen uns unterwegs doch unzählige weitere Felstürme und -nadeln in Staunen. Und nach den durchaus anspruchsvollen Tagesetappen genießen wir am Abend echtes italienisches Hüttenflair.

Autorentipp

Die viertägige Tour kann - je nachdem von wo man anreist - von jeder der vier Hütten (Rifugio Giaf, Rifugio Flaiban-Pacherini, Rifugio Pordenone, Rifugio Padova) gestartet werden. Es empfiehlt sich allerdings, die Runde im Uhrzeigersinn zu gehen.
Profilbild von Redaktion DAV-Panorama
Autor
Redaktion DAV-Panorama
Aktualisierung: 21.09.2015
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Forcella Monfalcon di Forni, 2.309 m
Tiefster Punkt
Parkplatz im Val di Giaf, 1.050 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Wegearten

Asphalt 0,95%Naturweg 0,60%Pfad 34,13%
Asphalt
0,4 km
Naturweg
0,3 km
Pfad
15 km
Höhenprofil anzeigen

Sicherheitshinweise

Trittsicherheit, insbesondere sicheres Gehen im gerölligen Gelände, erforderlich.

Weitere Infos und Links

Rifugio Giaf: rifugiogiaf.it

Rifugio Flaiban-Pacherini: rifugioflaibanpacherini.it

Rifugio Pordenone: rifugiopordenone.it

Rifugio Padova: rifugiopadova.it

Start

Parkplatz im Val di Giaf (1.060 m)
Koordinaten:
DD
46.427665, 12.539388
GMS
46°25'39.6"N 12°32'21.8"E
UTM
33T 310945 5144507
w3w 
///beiden.völlige.augenbrauen
Auf Karte anzeigen

Ziel

Parkplatz im Val di Giaf

Wegbeschreibung

Etappe 1: Vom Parkplatz im Val di Giaf oberhalb von Forni di Sopra (1050 m) auf einfachem Wanderweg zum Rifugio Giaf (1400 m) aufsteigen. Von der Hütte stetig ansteigend zur Forcella Urtisiel (1990 m). Nun zunächst bergab zur Casera Valbinon oder Valmenon (1778 m), dann erneut bergauf über den Almboden "Canpurós" hinweg zur Forcella Val di Brica (2088 m). Nach einem weiteren Zwischenabstieg durch Schuttfelder zur Forcella dell'Inferno (2175 m) aufsteigen. Zuletzt steiler Abstieg zum Rifugio Flaiban-Pacherini (1587 m).

Etappe 2: Vom Rifugio Flaiban-Pacherini (1587 m) unschwierig über sanftes Wiesengelände hinauf zum Passo di Suola (1994 m). Dann deutlich anspruchsvoller auf zum Teil schmalem, drahtseilversicherten Pfad entlang der Felswand aufwärts zur Forcella Rua Alta (2144 m) und weiter zur Forcella Pramaggiore (2295 m). Von der Scharte einfacher Abstieg durch das bewaldete, wildromantische Val dell'Inferno bis in den Talboden des Val Postegae. Nun auf sanft abfallendem Weg durch das weitläufige Val Postegae zum Rifugio Pordenone (1249 m) absteigen.

Etappe 3: Vom Rifugio Pordenone (1249 m) kurz auf dem bekannten Weg zurück, dann Abzweig ins Val Meluzzo. An der Caseruta dei Pecoli (1363 m) ins Val Monfalcon di Forni abzweigen und steil durch den Wald aufwärts. Nun mehrere Felsrinnen queren und über zwei Karstufen hinweg zum Bivacco Marchi-Granzotto (2152 m) aufsteigen. Von hier über einen letzten Aufschwung hinauf zur Forcella Monfalcon di Forni (2309 m). Jenseits der Scharte über weite Geröll- und Schuttfelder hinab ins Val d'Arade. Später durch Latschenzonen und sanftes Almgelände weiter abwärts bis zum Rifugio Padova (1287 m).

Etappe 4: Vom Rifugio Padova (1287 m) gleichmäßig ansteigend durch das sanfte Val Pra di Toro und zur Forcella Scodavacca (2043 m) aufsteigen. Im oberen Teil zieht der Weg entlang der mächtigen Südwände des Cridola-Stocks durch weite Geröllfelder empor. Jenseits der Scharte ebenfalls zunächst durch Schuttfelder abwärts. Später durch Latschenhänge und lichten Wald weiter hinab bis zum Rifugio Giaf (1400 m). Von der Hütte auf dem bereits bekannten Weg zum Parkplatz im Val di Giaf oberhalb von Forni di Sopra (1050 m) absteigen.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug über Villach nach Carnia. Von dort mit dem Bus über Tolmezzo nach Forni di Sopra.

Nun zu Fuß über den Wanderweg entlang des Fiume Tagliamento zur Straße, die ins Val di Giaf führt. Auf dieser zum Parkplatz (ab Haltestelle Forni di Sopra - Centro: 3,7 km, ca. 180 Höhenmeter, 1,25 Stunden; ab Haltestelle Forni di Sopra - Località Pursil Seggiovie: 2,9 km, ca. 160 Höhenmeter, 1 Stunde).

Anfahrt

Auf der A10 (Tauernautobahn) bis zum Autobahnkreuz Knoten Villach. Hier auf die A2 (Südautobahn) wechseln und dieser bzw. der A23 (ab der italienischen Grenze) bis zur Ausfahrt Carnia-Tolmezzo folgen. Dann über die SS52 über Tolmezzo nach Forni di Sopra. Ca. 2 km hinter dem Ort zweigt links eine schmale Straße ins Val di Giaf ab. Dieser bis zum Parkplatz an deren Ende folgen.

Parken

Parkplatz im Val di Giaf oberhalb von Forni di Sopra.

Koordinaten

DD
46.427665, 12.539388
GMS
46°25'39.6"N 12°32'21.8"E
UTM
33T 310945 5144507
w3w 
///beiden.völlige.augenbrauen
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Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Helmut Lang: Friaul-Julisch-Venetien. Bergverlag Rother

Franz Hauleitner: Dolomiten Höhenwege 4-7. Bergverlag Rother

Ingrid Pilz: Friulanische Dolomiten & Karnische Alpen. Carinthia Verlag

Evamaria Wecker: Via Alpina Gelber Weg. Bruckmann Verlag

Kartenempfehlungen des Autors

Tabacco 02 Forni di Sopra - Ampezzo - Sauris - Alta Val Tagliamento (1:25.000)

Buchtipps für die Region

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Ausrüstung

Normale Bergtourenausrüstung, insbesondere auch festes Schuhwerk mit gutem Profil.

Fragen & Antworten

Frage von Christian Iannarone · 24.04.2022 · Community
Hallo zusammen, wir wollen diese Route zwischen dem 08.06 und 12.06.22 laufen. Leider hat in dieser Zeit das Refigio Flaian Pancherini (Ende der ersten und Start der zweiten Etappe) geschlossen. Kennt ihr alternativen die man ansteuern könnte um die Tour entsprechend anzupassen? Vielen Dank für eure Hilfe. Chris
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Antwort von Andi Ott · 24.04.2022 · Community
Hallo Christian, da ist leider keine andere Übernachtungsmöglichkeit in der Nähe. Einzige Option wäre ins Tal nach Andrazza abzusteigen und dort zu übernachten. Das sind aber gut 500-600 hm und sprengt dann meiner Meinung nach das ohnehin schon anspruchsvolle Tagespensum. Fragt dich mal ob ihr vor der Hütte zelten oder biwakieren dürftet.
Frage von christian Faisstnauer · 25.08.2020 · Community
Ist es möglich, Etappe 2 und Etappe 3 an einem Tag zu machen ? Wir sind zwar keine geübten Bergsteiger, haben aber eine gute Grundkondition.
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Antwort von Martin Godetz · 25.08.2020 · Community
Hallo Christian! Ich habe grad mal in mein GarminTourentagebuch geschaut. Etappe 2 & 3 waren bei uns 11 Std. netto Wanderzeit (31km, 1900hm). Ich würde uns als guten Durchschnitt bezeichnen 😀 Meine Antwort daher: Nein. Liebe Grüße, Martin
1 more reply
Frage von Susanne Schwarzl · 31.07.2020 · Community
Hallo,ihr lieben Wanderer! Ist für die Übernachtung auf den Hütten wirklich ein Leintuch und ein normaler Schlafsack (kein Hüttenschlafsack!) vorgeschrieben?
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Antwort von Dirk J. Hinkel · 31.07.2020 · Community
Hallo Susanne! Gerade dieses Jahr, in dem vieles anders ist als bisher empfehle ich Dir, direkt bei den Hüttenwirten danach zu fragen. Höchst wahrscheinlich bekommst Du viermal die gleiche Antwort. Auf alle Fälle viel Spaß auf Deiner Tour!
1 more reply
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Bewertungen

5,0
(5)
florian ratzel 
18.09.2021 · Community
Wunderbare Tour. Wir haben sie Anfang-Mitte September gemacht. Den ersten Tag kann man super nochmal aufteilen, dann hat man nur 1-1,5 Stunde Aufstieg zum Refugio Giaf und am zweiten Tag nur 5,5 statt 7 Stunden, sonst wäre der erste Tag (mit potenzieller Anreise) gleich der längste der Tour. Außerdem ist im Refugio Giaf die Aussicht klasse, das Essen lecker und das Personal nett, lohnen tut es sich allemal. Wer deutsche Alpenhütten gewohnt ist wird teilweise überrascht davon sein, dass immer von einem Abendessen mit drei Gängen und einem Frühstück ausgegangen wird. Falls das Geld dafür reicht, ist es aber auch auf allen der Hütten empfehlenswert. Wie bereits in einem anderen Kommentar erwähnt, kann man vom Rifugio Flaiban Bacherini zum Rifugio Pordenone abkürzen, über den Passo del mousse. Dies sollte man allerdings nur machen, wenn man die Runde im Uhrzeigersinn läuft! Sonst muss man sehr steil abfallende Geröllfelder ohne jeglichen halt herunter statt hoch. Dafür kann man auf dem Pass, mit Glück, Kletterern zuschauen die den Cassiopeia Steig klettern. Wenn man zwei Stunden und Kletterzeug dabei hat, kann man ihn auch selber klettern. Mitte September sind Flaiban und Padova fast Menschenleer über Nacht, Giaf dagegen recht gut und Pordenonen sehr gut besucht, da man dort in der nähe parken kann. Wobei "sehr gut" in den friulanischen Alpen immer noch recht familiär ist, keine der Hütten ist riesig oder überlaufen. Insgesamt große Empfehlung! Wunderbare Tour!
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Gemacht am 09.09.2021
Andi Ott
11.09.2020 · Community
Wir haben die Rundtour Anfang September mit einer Gruppe von 6 Wanderern in die andere Richtung gemacht. Also Etappe 1 Parkplatz Giaf - Rifugio Padova, Etappe 2 Rifugio Padova - Rifugio Pordenone, Etappe 3 Rifugio Pordenone - Rifugio Flaiban Pacherini, Rifugio Flaiban Pacherini - Rifugio Giaf. Wir haben ca. ein Viertel länger gebraucht als hier angegeben, sind aber auch recht gemütlich gelaufen. Generell ist man in nahezu unberührter Natur mit nahezu keinem Touristenverkehr unterwegs. Oft begegnet man fast den ganzen Tag keinem einzigen Wanderer. Die Landschaft ist absolut einmalig - dazu braucht mein eigentlich keine Worte. Schaut euch einfach die Bilder an Zu den Corona-Maßnahmen: Auf den Hütten gilt generell Maskenpflicht (außer im Zimmer), es müssen Hüttenschlafsäcke und Kopfkissenbezüge mitgebracht werden. Ansonsten ist aber uneingeschränkter Betrieb auf den Hütten. Tipps: - Wanderstöcke sind gerade in den Geröllabschnitten Gold Wert - Ivan, der Hüttenwirt des Rifugio Pordenone, ist sehr freundlich und gibt gerne Auskunft über die Wege - Die Etappe zwischen Rif. Pordenone und Rif. Flaiban Pacherini (hier als Etappe 2 angegeben) ist sehr anspruchsvoll, drahtseilversichert und erfordert absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Man kann die schweren Passagen umgehen, indem man die Abkürzung über den Passo del Mus geht (Tipp von Ivan)
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Foto: Andi Ott, Community
Foto: Andi Ott, Community
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Foto: Andi Ott, Community
Foto: Andi Ott, Community
Foto: Andi Ott, Community
Hannes Krott 
19.06.2019 · Community
Hallo, kann mir jemand sagen, ob man in den Rifugios Giaf, Flaiban-Paccherini, Pordenone und Padova Lunchpakete für unterwegs bekommen kann?
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Fotos von anderen

+ 11

Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
44 km
Dauer
23:00 h
Aufstieg
4.240 hm
Abstieg
4.240 hm
Höchster Punkt
2.309 hm
Tiefster Punkt
1.050 hm
Rundtour Etappentour Einkehrmöglichkeit botanische Highlights faunistische Highlights versicherte Passagen

Statistik

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Karten und Wege
  • 4 Etappen
empfohlene Tour Schwierigkeit schwer Etappe 1
Strecke 10,4 km
Dauer 7:30 h
Aufstieg 1.450 hm
Abstieg 915 hm

Langer, landschaftlich überwältigender Übergang vom Rifugio Giaf zum Rifugio Flaiban-Pacherini. Untypisch für die noch kaum erschlossenen ...

von Redaktion DAV-Panorama,   alpenvereinaktiv.com
empfohlene Tour Schwierigkeit mittel Etappe 2
Strecke 10,1 km
Dauer 5:30 h
Aufstieg 890 hm
Abstieg 1.230 hm

Auch auf dem etwas anspruchsvolleren Übergang vom Rifugio Flaiban-Pacherini zum Rifugio Pordenone erwartet uns eine Besonderheit: Wir können mit ...

von Redaktion DAV-Panorama,   alpenvereinaktiv.com
empfohlene Tour Schwierigkeit mittel Etappe 3
Strecke 10,6 km
Dauer 6:00 h
Aufstieg 1.135 hm
Abstieg 1.095 hm

Grandioser Übergang vom Rifugio Pordenone zum Rifugio Padova, der in einem weiten Bogen durch das einsame Val Monfalcon di Forni führt.

von Redaktion DAV-Panorama,   alpenvereinaktiv.com
empfohlene Tour Schwierigkeit mittel Etappe 4
Strecke 7,6 km
Dauer 4:00 h
Aufstieg 765 hm
Abstieg 1.000 hm

Einfacher, aber deswegen nicht weniger reizvoller Übergang vom Rifugio Padova zum Rifugio Giaf, unserem Ausgangspunkt. Wir wählen die Variante über ...

von Redaktion DAV-Panorama,   alpenvereinaktiv.com
Strecke  km
Dauer : h
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
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