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Wanderung empfohlene Tour

Wäller-Tour von Rehe nach Herborn

Wanderung · Westerwald
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Karte / Wäller-Tour von Rehe nach Herborn
m 800 700 600 500 400 300 200 100 35 30 25 20 15 10 5 km Ulmbachtalsperre Adolf-Weiss-Denkmal Rodenroth Greifenstein Katzenstein KS
Knapp 35 km lang ist die Greifenstein-Schleife, die von der Krombachtalsperre in Rehe (bei Rennerod) ins hessische Herborn führt.
mittel
Strecke 36,4 km
9:06 h
706 hm
1.040 hm
Das historische Rathaus in Rehe zählt zu den schönsten Fachwerkgebäuden im Westerwald. Die Krombachtalsperre lockt im Sommer mit ausgiebigen Bademöglichkeiten, zwei weitere, herrliche Badeseen liegen direkt am Weg und am idyllischen Nenderother Wasserfall lohnt es sich, die Füße ins kalte, sprudelnde Nass zu stecken. Höhepunkt der Tour ist die namensgebende Burg Greifenstein, deren einmalige Silhouette aus den umliegenden grünen Hügeln aufragt. Burg Beilstein in der gleichnamigen Ortschaft wurde mit einer spektakulären Konstruktion aus Glas und Stahl zu einem Wohnheim umgebaut (nur von außen zugänglich). Es lohnt sich also unbedingt, etwas mehr Zeit für Pausen und Besichtigungen einzuplanen!
Man kann die Tour natürlich in beide Richtungen laufen, aufgrund der Erreichbarkeit mit dem ÖPNV bietet sich jedoch der Start an der Krombachtalsperre an, damit man am Ende der Tour die komfortable ÖPNV-Anbindung von Herborn in Anspruch nehmen kann. Wer mehr Zeit hat, verbindet die Greifenstein-Schleife mit dem Westerwald-Steig zu einer 68 km langen Rundtour.

Autorentipp

Ein Abstecher zur Burg Greifenstein lohnt unbedingt! Sie ist das weithin sichtbare Wahrzeichen der Region. Hier lädt das Deutsche Glockenmuseum mit fast 50 Glocken zu einem aufschlussreichen Gang durch eine tausendjährige deutsche Glockengeschichte ein. Freunde und Kenner sakraler Baukunst werden auf dem Greifenstein ebenfalls auf ihre Kosten kommen, denn auf dem Burggelände befindet sich eine der wenigen Doppelkirchen Deutschlands.

Sehenswertes
    Rathaus Rehe, Burg Greifenstein, Burg Beilstein, Altstadt von Herborn 
    Wacholdervorkommen alte Waldhute Hahrehausen

Profilbild von Natalie Glatter
Autor
Natalie Glatter
Aktualisierung: 20.02.2014
Schwierigkeit
mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
600 m
Tiefster Punkt
196 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Die Greifenstein-Schleife ist nach der gleichen Systematik wie der Westerwald-Steig markiert.
Entlang der 38 km langen Strecke finden sich gut sichtbare Markierungszeichen, bestehend aus einem grünen, geschwungenen „WT“ auf weißem Grund, an allen Abzweigungen und Kreuzungen, sowie ca. alle 200 m zur Bestätigung.

Weitere Infos und Links

Tourist-Information
Gemeinde Greifenstein
Herborner Str. 38
35753 Greifenstein, OT Beilstein
Tel. 02779/91 24-0
Fax 02779/91 24-40
mail@greifenstein.de    
www.greifenstein.de
www.greifenstein-schleife.de

Start

Rehe, Krombachtalsperre (540 m)
Koordinaten:
DD
50.629089, 8.116279
GMS
50°37'44.7"N 8°06'58.6"E
UTM
32U 437496 5608952
w3w 
///kleiner.ballon.segelboot

Ziel

Herborn, Kulturscheune Austraße

Wegbeschreibung

Startpunkt ist die Krombachtalsperre bei Rehe (S). Kurz hinterm Ortsausgang (Bahnhofstraße) beginnt die Greifenstein-Schleife direkt am Westerwald-Steig. Nachdem die Krombachtalsperre auf dem Uferweg umrundet wurde, knickt der Weg nach rechts ab und führt über das Gelände des Campingplatzes (1) über die K86 zur Wochenendhaus-Siedlung. Zwischen zwei Häusern zweigt er als kleiner Pfad ab und windet sich auf weich federndem Untergrund am Waldrand entlang. Rechts geht es dann auf einem Waldweg zum Skihang am Oberroder Knoten und dann hinauf zur mit 605 m höchsten Erhebung der Tour, dem Knoten (2). Nun geht es bergab zum Adolf-Weiss-Denkmal (3) am Wacholdergebiet der alten Waldhute Hahrehausen. Das Denkmal des Heimatdichters und Schöpfers des Westerwaldgrußes „Hui Wäller - allemol!“ liegt heute am 114 km langen Jubiläumswanderweg (Rundwanderweg ab Hachenburg), der 1988 zum 100-jährigen Bestehen des Westerwaldvereins eröffnet wurde. Von hier geht es am Greifensteiner Ortsteil Arborn vorbei, die L3046 querend, zu einem besonderen Naturschauspiel. Besonders im Frühjahr und im Herbst, wenn der Leyenbach viel Wasser führt, stürzt sich der kleine Nenderother Wasserfall über große Blocksteine in weitverzweigten Kapriolen den Hang hinab.  Von hier schlängelt sich die Greifenstein-Schleife abwechselnd durch kleine Waldstücke und freies Feld zum Ortsteil Rodenroth (4). Nachdem die Hauptstraße gequert ist, geht es an einem Fischteich vorbei hinab ins Quellgebiet des kleinen Ballersbaches und auf der anderen Seite des Tals hinauf zum Christköpchen (405 m). Drei kleine Seen, eine Hütte und zahlreiche Bänke laden zur Rast, bevor es hinab zum Naherholungsgebiet rund um die Ulmbachtalsperre (5) geht. Nach einer kurzen Schleife durchs zauberhafte Ulmbachtal verläuft die Greifenstein-Schleife an einer Schutzhütte links steil bergauf zum Aussichtspunkt, dann geht es stets weiter bergauf, bis der Ortsrand von Greifenstein (6) erreicht ist. Ein Abstecher zur Burg Greifenstein lohnt unbedingt! Sie ist das weithin sichtbare Wahrzeichen der Region. Hier lädt die „Glockenwelt Burg Greifenstein“ mit einer Ausstellung von fast 50 Glocken zu einem aufschlussreichen Gang durch eine tausendjährige deutsche Glockengeschichte ein. Freunde und Kenner sakraler Baukunst werden ebenfalls auf ihre Kosten kommen, denn auf dem Burggelände befindet sich eine der wenigen Doppelkirchen Deutschlands. Dann geht es weiter, durch das herrlich einsame FFH-Schutzgebiet Fleisbachtal, bevor der letzte, kurze Anstieg zum Alten Wasserturm am Katzenstein (7) bewältigt werden muss. Von hier führt der Weg bergab in Richtung Herborn, macht aber noch einen Schwenk um das Wasserbecken des E-Werkes, bevor durch das Dilltal das Ziel an der Kulturscheune (8) erreicht wird. Von hier aus lohnt noch ein Abstecher zu den romantischen Fachwerkhäusern und engen Gassen der historischen Altstadt mit dem städtischen Museum und dem Herborner Schloss.

WM158 Tipp

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Vom Bf. Herborn Bus 220/221 nach Mademühlen. Hier kann man am Campingplatz an der Krombachtalsperre direkt in die Tour einsteigen, oder zum Startpunkt am Westerwald-Steig bei Rehe (ca. 4 km) wandern.

Anfahrt

Herborn ist über die A45 gut erreichbar. Großer Wanderparkplatz an der Kulturscheune in der Austraße. Die Krombachtalsperre erreicht man von Herborn oder Rennerod über die B255, Abzweig Bahnhofstraße/Krombachtalsperre. Wanderparkplatz am Ortsrand.

Koordinaten

DD
50.629089, 8.116279
GMS
50°37'44.7"N 8°06'58.6"E
UTM
32U 437496 5608952
w3w 
///kleiner.ballon.segelboot
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Wanderkarte Leporello Westerwald-Steig, publicpress, Ausg. 2010 mit Greifenstein-Schleife, € 8,95

Buchtipps für die Region

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Kartentipps für die Region

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Ausrüstung

Festes Schuhwerk, Wetterschutz, Trinkflasche und ggf. Verpflegung. Bei warmem Wetter evtl. Badesachen.

Grundausrüstung für Wanderungen

  • Feste, bequeme und wasserdichte Bergschuhe oder Zustiegsschuhe
  • Kleidung im Mehrschicht-Prinzip mit Feuchtigkeitstransport
  • Wandersocken
  • Rucksack (mit Regenhülle)
  • Sonnen-, Regen- und Windschutz (Hut, Sonnencreme, wasser- und winddichte Jacke und Hose)
  • Sonnenbrille
  • Teleskopstöcke
  • Ausreichend Proviant und Trinkwasser
  • Erste-Hilfe-Set mit Blasenpflaster
  • Blasenpflaster
  • Biwaksack/Survival Bag
  • Rettungsdecke
  • Stirnlampe
  • Taschenmesser
  • Signalpfeife
  • Mobiltelefon
  • Bargeld
  • Navigationsgerät/Karte und Kompass
  • Notfallkontaktdaten
  • Personalausweis
  • Die Listen für die „Grundausrüstung“ und die „technische Ausrüstung“ werden auf der Grundlage der gewählten Aktivität erstellt. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dienen lediglich als Vorschläge, was du einpacken solltest.
  • Zu deiner Sicherheit solltest du alle Anweisungen zur ordnungsgemäßen Verwendung und Wartung deines Geräts sorgfältig lesen.
  • Bitte vergewissere dich, dass deine Ausrüstung den örtlichen Gesetzen entspricht und keine verbotenen Gegenstände enthält.

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mohr theo
21.07.2017 · Community
Wir sind den ersten Teil von Herborn bis an die Krombachtalsperre gewandert, mit Pausen 8,5 Std. Kaffee und Kuchen an der Ulmbachtalsperre Super schöne sehr abweschslungsreiche Strecke, bisher die schönste im Westerwald. Wir haben schon viel erwandert.(Himalaya, Südtirol, Südamerika, Höhenpflug Sauerland, rothaarwldsteig, Siegerland. Wir werden auch das zweite Teilstück von Krombachtalsperre bis Herborn zurück wandern. SG Theo und Silvia Mohr
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Schwierigkeit
mittel
Strecke
36,4 km
Dauer
9:06 h
Aufstieg
706 hm
Abstieg
1.040 hm
Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch

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