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Vrenelisgärtli - Herrliche Tour auf den Glärnisch

· 1 Bewertung · Hochtour · Glarus
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Dominik Schittny 
  • Hochtour in Glarus: Vrenelisgärtli - Herrliche Tour auf den Glärnisch
    Hochtour in Glarus: Vrenelisgärtli - Herrliche Tour auf den Glärnisch
    Video: Outdooractive – 3D Videos
m 3000 2500 2000 1500 1000 14 12 10 8 6 4 2 km
Nicht all zu anstrengend aber mit jeder Menge Abwechslung präsentiert sich diese Hochtour im Glarnerland. Berg- und Alpinwandern, eine tolle Hütte, eine Gletscherüberquerung sowie eine kurze Felskletterpassage und ein herrlicher Firngrat machen diese Tour zu einem unvergesslichen Erlebnis!
mittel
Strecke 14,8 km
6:48 h
1.745 hm
1.745 hm
2.903 hm
1.272 hm

Vom Klöntalersee gelangen wir mit dem Alpnetaxi nach Chäseren. Dies ist ein kleines Bergdörfchen mit einigen schindelbedeckten Ferienhäusern. Von hier aus führt das erste Wegstück einer kleinen Schotterstrasse entlang und bereits jetzt kann die alpine Landschaft aus vollen Zügen genossen werden. Nach einer kurzen Zeit öffnet sich der Blick nach Osten und wer die Position der Glärnischhütte kennt und gute Augen hat kann diese bereits von hier aus mitten in der felsigen Landschaft erkennen.

Bei Wärben verlässt man die Strasse und folgt von nun an einem Pfad. Auf diesem Wegstück fasziniert der Blick auf eine breite Felswand und den darüber hinabstürzenden Wasserfall. Etwas steil, und mittels einer kurzen kettengesicherten Stelle, gelangt man bald über die Felswand und somit auf die Höhe der letzten Bäume. Wenn die Blätter im Herbst bunt gefärbt sich ist das eine ganz spezielle Atmosphäre!

Beim Weiterwandern über der Baumgrenze fallen einem bald auch die imposanten Felswende linkerhand auf: Steil, schroff und mit einigen Höhlen bestückt zeigt sich der Fels von seiner rauhen Seite. Je mehr Höhenmeter zurückgelegt werden, desto besser wird auch der Blick auf die südlichen Berge. Pfannenstock und Bös Fulen sehen verlockend für spätere Touren aus. Im Westen präsentiert sich der Silberen mit seinem flachen Gipfel und im Osten ist der bekannte Bächistock zu erkennen. Mit diesen tollen aussichten erreicht man bald die Glärnischhütte und somit auch die Aussicht auf ein feines Abendessen.

Am nächsten Morgen heisst es nach einem kurzen Frühstück: Stirnlampen aufsetzen und Abmarsch! Zuerst noch auf einem guten Weg wird der Anstieg bald weglos, dafür aber flacher. Bis der Anfang des Gletschers, der sich bereits weit zurückgezogen hat, erreicht wird ist es bereits hell. Angeseilt und mit Pickel und Steigeisen beginnt hier die Überquerung des Glärnischfirn, der die eine oder andere versteckte Spalte zu bieten hat. Kurz bevor man den Punkt 2860 auf dem Schwandergrat erreicht wird es noch einmal etwas steiler.

Von hier aus kann man den weiteren Routenverlauf bestens überblicken. Ein toller Firngrat führt auf den Gipfel des Vrenelisgärtli, der nur 44 Meter Höher ist als der Punkt 2860. Allerdings muss jetzt noch eine steile Felspassage abgeklettert werden, bevor der Grat genossen werden kann. Zum Glück ist diese Kletterstelle bestens mit Metallketten abgesichert und macht so keinerlei Probleme. Der anschliessende Gratabschnitt ist Genuss pur und nach einer letzten steileren Kraxelstelle steht man am Gipfelkreuz.

Nach dem Geniessen der Aussicht und eines Picknicks und des Schiessen einiger Gipfelfotos treten wir den Heimweg an, der auf der Aufstiegsroute verläuft. Die einzige Ausnahme ist die gut abgesicherte Felskletterpassage. Wegen Stau bei dieser Passage wurden hier zwei einbahnrouten eingerichtet. Nach der Überquerung des Gletschers und dem Abstieg durch die schroffe Felslandschaft gelangen wir wieder in die Hütte, von der wir noch am gleichen Tag wieder nach Chäseren absteigen.

Autorentipp

Vom Klöntalersee aus gibt es ein Alpentaxi, dass einen direkt nach Chäseren bringt. Das Fahrzeug ist ein alter ausgemusterter Binz der schweizer Armee, bereits ein erstes Erlebnis für sich!
Schwierigkeit
II+, <30°, PD mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Vrenelisgärtli, 2.903 m
Tiefster Punkt
Chäseren, 1.272 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Wegearten

Naturweg 7,72%Pfad 45,97%Unbekannt 46,30%
Naturweg
1,1 km
Pfad
6,8 km
Unbekannt
6,8 km
Höhenprofil anzeigen

Weitere Infos und Links

Das Alpentaxi von Chaseren muss telefonisch (055 640 11 77) reserviert werden und kostet 15 Franken pro Person und Weg.

Start

Chäseren (1.270 m)
Koordinaten:
SwissGrid
2'714'207E 1'206'042N
DD
46.995605, 8.940210
GMS
46°59'44.2"N 8°56'24.8"E
UTM
32T 495454 5204677
w3w 
///apfelsaft.kuss.ansprechend
Auf Karte anzeigen

Ziel

Chäseren

Wegbeschreibung

Von Chäseren immer den Wegweisern in Richtung Glärnischhütte folgen. Von der Hütte aus zuerst den Wegspuren und anschliessend den roten Markierungen nach bis der Gletscher erreicht wird. Der Gletscher wird in östlicher Richtung überschritten und am östlichen Ende des Gletschers findet sich auf einer Erhebung (Punkt 2860) eine Markierungsstange. Von hier aus gelangt man auf einem Klettersteigartigem Abschnitt auf den Grat, dem man bis zum Gipfel folgt. Der Rückweg verläuft auf der Aufstiegsroute.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem öffentlichen Verkehr kann mit Zug und Bus bis zur Haltestellt "Klöntal, Vorauen" angereist werden. Von hier aus kann entweder gewandert oder das Alpentaxi benutzt werden. Das Alpentaxi wird per Telefon (055 640 11 77) reserviert.

Anfahrt

Mit dem Aufo kann bis an das westliche Ende des Klöntalersees angereist werden.

Parken

Im Klöntal sind einige gratisparkplätze vorhanden.

Koordinaten

SwissGrid
2'714'207E 1'206'042N
DD
46.995605, 8.940210
GMS
46°59'44.2"N 8°56'24.8"E
UTM
32T 495454 5204677
w3w 
///apfelsaft.kuss.ansprechend
Auf Karte anzeigen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Ausrüstung

Normale Hochtourenausrüstung. Zusätzlich allenfalls Klettersteigset wer die Felskletterpassage nicht mit dem Seil sichern will.

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Bewertungen

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(1)

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+ 1

Bewertung
Schwierigkeit
II+, <30°, PD mittel
Strecke
14,8 km
Dauer
6:48 h
Aufstieg
1.745 hm
Abstieg
1.745 hm
Höchster Punkt
2.903 hm
Tiefster Punkt
1.272 hm
Hin und zurück aussichtsreich Gipfel-Tour Grat

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