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Bergtour empfohlene Tour Etappe 6

Von Vent im Ötztal nach Meran

· 2 Bewertungen · Bergtour · Ötztal
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Outdooractive Redaktion Verifizierter Partner 
  • Hütte vom gegenüberliegenden Hang
    / Hütte vom gegenüberliegenden Hang
    Foto: Thomas Zadow, DAV Sektion Berlin
  • /
    Foto: Nikolaus Niederkofler, alpenvereinaktiv.com
  • / Blick über den Vernagt Stausee
    Foto: Outdooractive Redaktion
m 4000 3000 2000 1000 50 40 30 20 10 km Martin-Busch-Hütte Similaunhütte Vernagt-Stausee Bushaltestelle Vernagt Stausee
Die sechste Etappe der Alpenüberquerung auf dem E5 führt uns von Von Vent im Ötztal zum Vernagt Stausee und von dort mit dem Bus nach Meran.
mittel
Strecke 52,8 km
8:57 h
1.272 hm
2.884 hm
Heute steht die letzte Etappe unserer Tour an. Die reine Wanderstrecke führt uns von Vent aufs Similaunjoch und von dort hinab zum Vernagt Stausee. Die letzten Kilometer der Tour werden dann mit dem Bus zurückgelegt. Wer bis nach Meran laufen möchte, sollte mindestens einen zusätzlichen Tag einplanen. Wählt man schöne Wanderwege, ist nochmal eine Distanz von knapp 40 km zu bewältigen.

Autorentipp

Vom Similaunjoch aus können wir einen Abstecher zur Ötzi-Fundstelle machen. 
Profilbild von Julia Gebauer
Autor
Julia Gebauer
Aktualisierung: 11.06.2018
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
3.078 m
Tiefster Punkt
301 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Martin-Busch-Hütte
Similaunhütte

Sicherheitshinweise

Erforderlich sind eine durchschnittliche bis gute körperliche Verfassung, Kondition sowie Bergerfahrung. Technisch stellt die Route keine allzu großen Anforderungen. An manchen Stellen sind Trittsicherheit und Schwindelfreiheit gefragt, schwierige Stellen sind aber gesichert und ohne Probleme zu bewältigen. Technisches Hilfsgerät ist an keiner Stelle notwendig. Der Weg ist meist gut markiert und sorgfältig angelegt, so dass es zu keinen Orientierungsschwierigkeiten kommen dürfte. Da wir uns in alpinem Gelände bewegen, sollten wir jedoch stets auf Wetterumschwünge, Schneefall (auch in den Sommermonaten!), ausgesetzte Wegpassagen und kleinere Verletzungen vorbereitet sein. Wetterumstürze o.ä. können eine Variation der hier beschriebenen Route erforderlich machen.

Start

Vent im Ötztal (1.897 m)
Koordinaten:
DD
46.859970, 10.913660
GMS
46°51'35.9"N 10°54'49.2"E
UTM
32T 645865 5191381
w3w 
///fertige.warmen.ausgeschüttet

Ziel

Meran

Wegbeschreibung

Aufstieg: 1100 Höhenmeter, Abstieg: 1200 Höhenmeter; 23 km, 7 h

Für die letzte Etappe unserer Alpenüberquerung Oberstdorf – Meran orientieren wir uns wieder an der Wegkreuzung, an der wir am Ende der vorherigen Etappe in das Ortszentrum von Vent links abgebogen sind. Vom Ort kommend, gehen wir hier geradeaus (rechts zweigt der Panoramaweg ab) und überqueren auf einer Brücke die Venter Ache. Die Martin-Busch-Hütte ist hier bereits ausgeschildert und der Weg, der uns in zwei Stunden zur DAV-Hütte der Sektion Berlin führt, kann kaum verfehlt werden. Eine Holzbrücke, ein Schlepplift und eine Schäferhütte liegen noch an unserer Route - einer Forststraße -, bis wir die Martin-Busch-Hütte erreichen. Wir nutzen das Angebot für eine kleine Erfrischung und nehmen den nächsten, gut zwei Stunden dauernden Streckenabschnitt zur Similaun-Hütte in Angriff. Der Weg Nr. 16 leitet uns durch das Niederjochtal zum Joch. Kurz hinter der Hütte halten wir uns an der Weggabelung links, nun geht es rechts des Baches entlang. Die Almwiesen lassen wir bald hinter uns und der Weg ist geprägt von Schutt und Geröll. Auf einer Höhe von 2600 m geht nun rechts auf eine Seitenmoräne des Niederjochferners. Der Weg wird nun steiler und wir setzten dankbar unsere Stöcke ein. Nach Querung eines kleinen Baches geht es links hinab zum Herzstück des Gletschers, womit wir ein weiteres Mal während unserer Alpenüberquerung „auf Eis“ gehen. Die Orientierung auf dem kurzen Gletscherstück erweist sich als unproblematisch, Seile oder Steigeisen sind nicht erforderlich. Wir wandern am rechten Gletscherrand hinauf und blicken rechts hinauf zu einem alten Zollhäuschen – schließlich befinden wir uns hier an der Grenze zwischen Italien und Österreich. In einem Bogen über den Gletscher erreichen wir einen steinigen Pfad und mit diesem die Similaun-Hütte am Niederjoch (3019 m) – und wieder haben wir die 3000er-Marke geknackt. In der privat geführten Hütte stärken wir uns mit einem zünftigen Mittagessen. Danach geht es stets weiter gen Süden, wir sehen schon den smaragdgrün schimmernden Vernagt-Stausee und in weiter Ferne das Ortlermassiv. An der Materialseilbahn der Hütte entscheiden wir uns für Weg Nr. 2, der uns in gut 2,5 h zum Vernagt-Stausee bringen wird. Der Steig hat es in sich, ist er doch sehr felsig, teils ausgesetzt und steil. Achtung hier bei Nässe! Schließlich verbreitert sich der Weg und führt uns nun nicht mehr durch Geröll, sondern über grüne Almwiesen, auf denen Schafe ihr gemütliches Dasein fristen. Wir kommen in der Folge noch an einem Hof vorbei und queren ein Waldstück, bevor wir den Tisenhof erreichen. Das ist ein typischer, alter Südtiroler Bauernhof, auf dessen schöner Terrasse wir uns für die gemeisterte Transalp mit einer Südtiroler Jausen belohnen. Zum See hinab geht es in 20 min. zunächst auf einer geteerten Straße entlang, dann führt uns rechts ein Schotterweg nach Vernagt. Am Ufer des Sees gibt es bei der Kapelle eine Bushaltestelle, von der der Postbus 261 in 90 min. vom Schnalstal durch den Vinschgau nach Meran fährt, dort beziehen wir unsere Unterkunft. In südlichem Flair, bei Rotwein und dolci lassen wir unsere Alpenüberquerung ausklingen und erinnern uns an die letzten aufregenden und anstrengenden Tage.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Koordinaten

DD
46.859970, 10.913660
GMS
46°51'35.9"N 10°54'49.2"E
UTM
32T 645865 5191381
w3w 
///fertige.warmen.ausgeschüttet
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchtipps für die Region

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Kartentipps für die Region

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Ausrüstung

  • Feste Bergschuhe
  • bequeme, sportliche und witterungstaugliche Kleidung
  • Rucksack (~35 l) mit Regenhülle
  • Sonnen- und Regenschutz
  • Mütze, Handschuhe
  • Hüttenschlafsack, Hüttenschuhe
  • Waschbeutel
  • Schlafanzug
  • Ohrenstöpsel
  • Wanderstöcke
  • Karte, Kompass, GPS-Gerät
  • Stirnlampe, Biwaksack
  • je nach Jahreszeit: Grödeln, Gamaschen
  • Erste-Hilfe-Set
  • Trinkflasche
  • Müsliriegel, Nüsse, getrocknete Früchte
  • Taschenmesser

Grundausrüstung für Bergtouren

  • Feste, bequeme und wasserdichte Bergschuhe oder Zustiegsschuhe
  • Kleidung im Mehrschicht-Prinzip mit Feuchtigkeitstransport
  • Wandersocken
  • Rucksack (mit Regenhülle)
  • Sonnen-, Regen- und Windschutz (Hut, Sonnencreme, wasser- und winddichte Jacke und Hose)
  • Sonnenbrille
  • Teleskopstöcke
  • Ausreichend Proviant und Trinkwasser
  • Erste-Hilfe-Set mit Blasenpflaster
  • Biwaksack/Survival Bag
  • Rettungsdecke
  • Stirnlampe
  • Taschenmesser
  • Signalpfeife
  • Mobiltelefon
  • Bargeld
  • Navigationsgerät/Karte und Kompass
  • Notfallkontaktdaten
  • Personalausweis

Technisches Equipment

  • Ggf. Kletterhelm
  • Die Listen für die „Grundausrüstung“ und die „technische Ausrüstung“ werden auf der Grundlage der gewählten Aktivität erstellt. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dienen lediglich als Vorschläge, was du einpacken solltest.
  • Zu deiner Sicherheit solltest du alle Anweisungen zur ordnungsgemäßen Verwendung und Wartung deines Geräts sorgfältig lesen.
  • Bitte vergewissere dich, dass deine Ausrüstung den örtlichen Gesetzen entspricht und keine verbotenen Gegenstände enthält.

Fragen & Antworten

Frage von Renate Frey  · 10.09.2019 · Community
Hallo, seid ihr die 52 km in 9 Stunden gelaufen? Oder wie viel km habt ihr an dem Tag und an den anderen Tagen jeweils mit Bus oder Taxi zurückgelegt? Danke. lg Renate Frey
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Hallo Renate, auf dieser Etappe läuft man wie in der Wegbeschreibung angegeben von Vent über die Similaunhütte und dann hinunter zum Vernagt-Stausee. Das sind rund 18,5 km – der Rest der Strecke nach Meran wird mit dem Bus zurückgelegt. Viele Grüße aus der Outdooractive Redaktion!
1 more reply

Bewertungen

5,0
(2)
Rudi Jäger
14.03.2018 · Community
Danke :-)
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Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
52,8 km
Dauer
8:57 h
Aufstieg
1.272 hm
Abstieg
2.884 hm
aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch ausgesetzt Von A nach B

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