Start Touren Von Tschars über Trumsberg nach St. Martin im Kofel
Teilen
Merken
Meine Karte
Tour hierher planen
Fitness
Wanderung

Von Tschars über Trumsberg nach St. Martin im Kofel

Wanderung · Kastelbell-Tschars
Verantwortlich für diesen Inhalt
alpenvereinaktiv.com Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Kapelle St. Josef
    / Kapelle St. Josef
    Foto: Sabine Schmid, alpenvereinaktiv.com
  • Bildstöckl Startpunkt des Kreuzweges der Kath. Männerbewegung
    / Bildstöckl Startpunkt des Kreuzweges der Kath. Männerbewegung
    Foto: Sabine Schmid, alpenvereinaktiv.com
  • Kreuzwegtafel, gestaltet von Schülern
    / Kreuzwegtafel, gestaltet von Schülern
    Foto: Sabine Schmid, alpenvereinaktiv.com
  • Kurz vorm Hofschank Niedermair
    / Kurz vorm Hofschank Niedermair
    Foto: Sabine Schmid, alpenvereinaktiv.com
  • Kreuzwegtafel, gestaltet von Schülern
    / Kreuzwegtafel, gestaltet von Schülern
    Foto: Sabine Schmid, alpenvereinaktiv.com
  • Blick zum Hasenohr
    / Blick zum Hasenohr
    Foto: Sabine Schmid, alpenvereinaktiv.com
  • Hofschank Niedermair
    / Hofschank Niedermair
    Foto: Sabine Schmid, alpenvereinaktiv.com
  • / Hof auf Trumsberg
    Foto: Sabine Schmid, alpenvereinaktiv.com
  • / Lochmühl-Brückerl
    Foto: Sabine Schmid, alpenvereinaktiv.com
  • / Ein neues Türl ist dem Wanderer ebenfalls geschenkt, ganz zünftig mit Griff vom Hirschgeweih!
    Foto: Sabine Schmid, alpenvereinaktiv.com
  • / Pfau beim Niedermair
    Foto: Sabine Schmid, alpenvereinaktiv.com
1000 1500 2000 2500 m km 1 2 3 4 5 6 7 8 Parkplatz Tschars Hofschenke Niedermair Platzairhof

Lohnende Wanderung nach St. Martin am Kofel mit einem abwechslungsreichen Anstieg von Tschars über Trumsberg. Für gehfreudige Wanderer, welche zum Anstieg nach St. Martin im Kofel auf die Seilbahn verzichten wollen.

mittel
8,8 km
3:30 h
1302 hm
155 hm

Der Trumsweg, gleichzeitig ein Teilstück des Vinschger Höhenweges, führt über den nordwestlichen Dorfrand von Tschars hinaus, nach der Wegkreuzung Richtung Kastelbell, Juval bzw. Trums, durch herrlich abwechslungs- und artenreiche Sonnenberg-Vegetation – teils Trockengürtel, teils almgepflegt. Föhren und Steineichen säumen den Weg, beheimaten Rotwild, Eichkatzl, Tannen- und Eichelhäher. Es gibt heilsamen Wermut zu sammeln und wilden Dost zu kosten.

Besonders zauberhaft ist die Strecke bis zur Hofschenke Niedermair: landschaftlich abwechslungsreich, schön fürs Auge und alle Sinne, dazu erbaulich, da man schon bald einem Kreuzweg folgt.

Herrlich ist auch der zweite Teil der Strecke, im Sommer luftig und doch beschirmt – eine gute Mischung aus Fels und Wald. Nach Durchquerung des Vermoibach-Grabens lockt schon bald die nächste Einkehrmöglichkeit: der Buschenschank Platztaier. Etwas überhalb folgt man dem Weg 1A und 1 durch den Wald nach St. Martin am Kofel.

Autorentipp

In Kombination mit der Seilbahn St. Martin am Kofel kann diese Tour je nach Anforderungen individuell und auch familienfreundlich gestaltet werden:

Mit Kindern erlebt sich die Strecke in umgekehrter Richtung - also von der Bergstation St. Martin abwärts bis Tschars - weniger anstrengend

outdooractive.com User
Autor
Sabine Schmid
Aktualisierung: 03.04.2019

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
1893 m
Tiefster Punkt
592 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Hofschenke Niedermair
Platzairhof
Parkplatz Tschars
Bergstation St. Martin am Kofel
Kirche St. Martin am Kofel

Sicherheitshinweise

Im Sommer ausreichend Flüssigkeit zum Trinken mitnehmen.

Ausrüstung

Normale Wanderausrüstung

Weitere Infos und Links

Betriebszeiten St. Martin am Kofel:

http://www.bergbahnen-latsch.com/de/seilbahn-st-martin/betriebszeiten

 

Einkehrmöglichkeiten St. Martin am Kofel - Im kleinen Bergdorf St. Martin im Kofel findet man verschiedene Hofschänken und Jausenstationen. Von hausgemachten Spezialitäten bis hin zu traditionellen Mahlzeiten wird alles geboten:

http://www.bergbahnen-latsch.com/de/seilbahn-st-martin/hofschaenke-jausenstationen

 

Öffnungszeiten Hofschank Niedermaier:

https://www.roterhahn.it/de/baeuerliche-schankbetriebe/toerggelen-suedtirol/hofdetail/niedermair-kastelbell-tschars+3704.html

 

Start

Tschars, Parkplatz vor der Dorfeinfahrt (592 m)
Koordinaten:
Geographisch
46.637850, 10.938832
UTM
32T 648392 5166746

Ziel

St. Martin am Kofel

Wegbeschreibung

Vom Dorfplatz Tschars geht man an der Pizzastube Sonne vorbei, der 2er Beschilderung nach Trumsberg/St. Martin folgend.

Besonders zauberhaft ist die Strecke bis zur Hofschenke Niedermair:

Landschaftlich abwechslungsreich, schön fürs Auge und alle Sinne, dazu erbaulich, da man schon bald einem Kreuzweg folgt. Ein paar Meter Geröllrinne – die Galsauner Holzgröbn - sind zügig zu queren, durch Wald geht es weiter bergan. Aufmerksame finden das kleine, von einer weißen Madonna beschützte Gedenktäfelchen inmitten einer kurzen Felsgalerie, das an ein Ereignis 1945 erinnert. Zum Kriegsende soll dort eine junge Frau in Nöte geraten sein und sich mit einem beherzten Sprung gerettet haben. Letztlich leider ohne Happy End für sie.

Der Weg führt zunehmend durch frischen „Urwald“, am Brunnkofl vorbei nähert man sich dem Galsaunbach, der dort lebendig schäumt und sprudelt. In einer felsigen Wegbiegung liegt der Startpunkt des Kreuzweges: ein harmonisches Ensemble aus hölzernem Wegkreuz, Sitzbänkchen und Bildstöckl. In mühevoller Arbeit hatten es Mitglieder der Katholischen Männerbewegung in die Felsen gesetzt: 1987/88, im zweiten Marianischen Jahr also. Der Kortscher Künstler Karl Grasser, auch bekannt für seine expressionistisch angehauchten Holzschnitte, schuf die Darstellung Mariä Verkündigung – „Meine Seele preist die Größe des Herrn“. In Ton. Was sich fortsetzt, denn jede Station des Kreuzweges wurde von den Schulkindern ebenfalls in Ton gestaltet. In Serpentinen schraubt der Pfad sich aufwärts, am Bach entlang. Ein besonders magischer Ort ist Lochmühl, voll großer Felsblöcke, von Wasser- und Pflanzenduft erfüllter Luft, es wächst auch wilde Pfefferminze, die einen ganz eigenen, kräftigen Tee ergibt. Tatsächlich existierte in alter Zeit etwas überhalb eine Mühle. Über eine neu gezimmerte Brücke lässt man den Galsaunbach hinter sich und erreicht über felsige Knotten wieder freien Himmel.

Vom Bauern frisch gelichtet wurde ein vormals heckendornig und distelig verwachsenes Wegstück. Im Sommer ist dort wilder Salbei zu finden. Ein neues Türl ist dem Wanderer ebenfalls geschenkt, ganz zünftig mit Griff vom Hirschgeweih! Nun tritt man hinaus auf die Wiesen, mit herrlichem Blick auf Hasenohr und Orgelspitz, übers ganze Vinschgau hinweg. Die Hofschank Niedermair lädt natürlich zur Einkehr, ein nettes Plätzchen auf der Aussichtsterrasse findet sich immer.

 

Weiter zum Buschenschank Platztair

Weiter geht es ein paar Kurven Straße, unterbrochen durch ein Stück Wanderweg. Von hier aus hat man freien Blick auf die Vermoi, den St. Martiner Hausberg sozusagen. Der Kreuzweg endet mit der kleinen Kapelle aus dem Jahr 1924, die dem Schutzpatron Josef geweiht ist. Flankiert wird er von der Hl. Monika und dem Hl. Martin. Zur Andacht lädt ein interessantes Altarbild, das viel Stoff zum Nachdenken bietet. Die Wände ziert ein Kreuzweg des Malers Gebhard Fugel, bekannt auch durch sein Jerusalem-Panorama in Altötting. Die Kunstdrucke stammen vom damals wohl renommiertesten, international gefragten Katholischen Verlag Josef Müller, München (heute arsEdition).

Bald schon zweigt vom 2er Weg nach rechts der 8er Richtung Vermoi ab. Doch wir bleiben auf diesem feinen Stück des Vinschger Höhenweges und folgen den roten „Tatzen“ – eigentlich symbolisch ein Wandererfuß mit Zehenpunkten, den Graten der Vinschger Berge und dem sanften Schwung des Talbodens.

Herrlich ist auch der zweite Teil der Strecke, hinüber nach St. Martin. Im Sommer luftig und doch beschirmt – eine gute Mischung aus Fels und Wald. Nach Durchquerung des Vermoibach-Grabens lockt schon bald die nächste Einkehrmöglichkeit: der Buschenschank Platztaier.

 

Bis St. Martin am Kofel:

Etwas überhalb des Buschenschanks folgt man dem Weg 1A und 1 durch den Wald oder dem 2er, der hauptsächlich auf aussichtsreichem Forstweg hinüberführt nach St. Martin.

Kurz vor Erreichen der bekannten Wallfahrtskirche – und damit der nebenliegenden Seilbahn-Station – ist das Turm-Chalet als zweites Wahrzeichen des Ortes nähere Betrachtung wert. Zwei Latscher verwirklichten dort einen Traum: der Bauherr Walter Rizzi, unterstützt vom kreativen Architekten Werner Tscholl. Eine Burg des 20. Jahrhunderts sollte es werden, gebaut aus den Materialen der Heimat, ein Ferien-Zuhause für moderne Höhlenbewohner, gewagt und schneidig, gesegnet gar vom letzten Abt des Klosters Marienberg.

Jetzt sind es nur noch wenige Schritte bis zur Kirche „Zum Hl. Martin“ aus dem 16. JH, die über einer jungsteinzeitlichen Felsgrotte errichtet wurde. Ein wahrhaft würdiger Abschluß dieser schönen Wanderung! Nicht nur die mit dem dortigen Gnadenbild verbundene Legende macht den Besuch zu einem besonderen Erlebnis, auch das kühn an den Hang geklebte Gotteshaus an sich ist schon außergewöhnlich genug – in diesem winzigen, auf 1740 m gelegenen Weiler.

 

Abstieg:

Die Seilbahn von St. Martin am Kofel transportiert uns in knapp zehn Minuten nach Latsch. Etwas oberhalb der stark befahrenen Staatsstraße verläuft der Latschander Waalweg, an den ab Kastelbell der Schnalser Waalweg anschließt. Diese schöne und zugleich komfortable Route zurück nach Tschars verläuft kurz vor Kastelbell durch die steil terrassierten Weinberge.

Ab Latsch ist es auch möglich, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zurück nach Tschars zu gelangen.

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Vinschgau und Kastelbell-Tschars sind ganz einfach mit dem eigenen Auto, aber auch dem Bus oder der Bahn zu erreichen. 

Fahrpläne hier:

https://www.sii.bz.it/de

 

 

Anfahrt

Das Vinschgau ist über den Reschenpass oder auch über die Brennerautobahn erreichbar. Von Bozen kommend fährt man über die Schnellstraße MeBo bis nach Meran und weiter bis nach Tschars.

Das Dorf befindet sich etwas oberhalb der Hauptstraße.

Parken

Biegt man von der Hauptstraße ab, folgt man der Straße bis zur ersten Linkskehre. Dort befindet sich vor dem Dorf ein großer Parkplatz. Die Wanderwege sind ab diesem Parkplatz beschildert und führen durchs Dorf.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchtipps für die Region

mehr zeigen


Fragen & Antworten

Stelle die erste Frage

Hier kannst du gezielt Fragen an den Autor stellen.


Bewertungen

Verfasse die erste Bewertung

Gib die erste Bewertung ab und hilf damit anderen.


Fotos von anderen


Schwierigkeit
mittel
Strecke
8,8 km
Dauer
3:30 h
Aufstieg
1302 hm
Abstieg
155 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Streckentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch Bergbahnauf-/-abstieg

Statistik

: h
 km
 Hm
 Hm
Höchster Punkt
 Hm
Tiefster Punkt
 Hm
Höhenprofil anzeigen Höhenprofil verbergen
Verschiebe die Pfeile, um den Ausschnitt zu ändern.