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Wanderung

Von Steg zur Brandenfelshöhle

· 5 Bewertungen · Wanderung · Zürich und Umgebung
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  • Brandenfelshöhle im Tösstal.
    / Brandenfelshöhle im Tösstal.
    Foto: Barbara Leuthold-Hasler, CC BY, Tourenplaner SCHWEIZ
  • / Bewachsene Felsen nahe der Brandenfelshöhle.
    Foto: Barbara Leuthold-Hasler, CC BY, Tourenplaner SCHWEIZ
  • / Wasserfall im Tösstal.
    Foto: Barbara Leuthold-Hasler, CC BY, Tourenplaner SCHWEIZ
  • / Brandenfelshöhle.
    Foto: Barbara Leuthold-Hasler, CC BY, Tourenplaner SCHWEIZ
  • / Wasserfall zwischen Tösscheidi und Steg.
    Foto: Toni Kaiser, CC BY, Tourenplaner SCHWEIZ
  • / Steg im Tösstal.
    Foto: Toni Kaiser, CC BY, Tourenplaner SCHWEIZ
m 1100 1000 900 800 700 600 500 12 10 8 6 4 2 km Brandenfelshöhle Steg im Tösstal Wald

Über die Nagelfluhwände im hinteren Tösstal fliessen nicht nur zahlreiche Wasserfälle, es ranken sich auch Geschichten um sie. Eine davon erleben kann man in der Brandenfelshöhle – auf einer Wanderung von Steg nach Wald.
mittel
13,8 km
4:00 h
277 hm
360 hm

Ein Bauer, der zuhinterst im Tösstal wohnte, erhielt einst Besuch von einem geheimnisvollen Fremden. Der erzählte ihm, er habe in einem Zauberbuch von einem grossen Felsen hinten an der Töss gelesen. Der Felsen sei von einer eisernen Tür verschlossen, hinter der ein Schatz liege. Der Bauer wusste, welcher Fels gemeint sein musste: der Mondmilchgubel. Er versprach, den Fremden in der nächsten Vollmondnacht hinzuführen. So stapften die beiden einige Nächte später im Licht des Mondes einen Wald hinauf, bis sie schliesslich unter einem riesigen überhängenden Felsen standen. Über den Felsen fiel ein Bach und bildete einen stiebenden Wasserschleier, der im Mondlicht silbrig glitzerte. Schlag Mitternacht schimmerte im Fels eine eiserne Tür auf. Der Fremde klopfte mit seinem Stecken drei Mal an, worauf die Tür aufschwang. Eine Höhle lag dahinter, in welche die Männer eintraten. Nun bemerkten sie eine schwere Kiste, auf deren Deckel ein schwarzer Hund sass. Der Hund sprang jedoch sofort zur Seite, und der Deckel öffnete sich. Die Kiste war voller Würmer, Schnecken, Schlangen und Kröten. Voller Ekel trat der Bauer einen Schritt zurück. Der Fremde aber griff mit beiden Händen zu, zog haufenweise Tiere aus der Kiste und steckte sie in seine Tasche. Der Bauer konnte sich nicht überwinden, es dem Fremden gleichzutun – zu sehr schauderte ihm vor dem zuckenden, sich windenden Getier. Später raufte er sich deswegen noch oft die Haare, denn als er in jener Vollmondnacht mit dem Fremden wieder ins Freie trat und dieser seine Tasche öffnete, war sie voller Gold.

Und was kann uns diese Zürcher Sage sagen? Vielleicht, dass in den wilden Ecken des Tösstals noch mancher Schatz verborgen liegt. Vielleicht auch, dass man einen Schatz erkennen muss, wenn man ihn vor der Nase hat. Wer heute in der Brandenfelshöhle steht, wird sicher sein, den Mondmilchgubel gefunden zu haben.

Autorentipp

Der Rastplatz in der Brandenfelshöhle ist mit Brunnen, Feuerstelle und Sitzgelegenheiten gut ausgerüstet.
outdooractive.com User
Autor
Jochen Ihle 
Aktualisierung: 27.04.2020

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
972 m
Tiefster Punkt
617 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Wanderung auf markierten Wegen. Rund um die Brandenfelshöhle sollte man kleinere Kinder gut beaufsichtigen (Absturzgefahr). Schwierigkeit: T2.

Weitere Infos und Links

Züri Oberland Tourismus, Tel. +41 (0) 52 396 50 99, www.zuerioberland-tourismus.ch

Start

Steg, Bahnhof (694 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.353548, 8.932858
UTM
32T 494929 5244456

Ziel

Wald, Bahnhof

Wegbeschreibung

Vom Bahnhof Steg auf dem markierten Wanderweg zur Tössscheidi und weiter Richtung Wolfsgrueb; bei P. 843 nach rechts abzweigen (nicht markiert) und auf dem steilen Pfad den Wald hoch. In der 3. Wegkurve zweigt ein Stichweg nach rechts zur Brandenfelshöhle ab. Nach dem Abstecher zur Höhle folgt man dem Pfad weiter aufwärts bis zu einem fast horizontalen Weg (ab hier wieder markiert). Nun Richtung Süden zur Wolfsgrueb, abwärts nach Ger und durchs Sagenraintobel nach Wald.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Anreise: Mit dem Zug nach Steg.

Rückreise: Mit dem Zug ab Wald.

Anfahrt

Mit dem Auto nach Steg. Nach der Wanderung mit dem Zug (Fahrzeit etwa 15 Minuten) von Wald zurück nach Steg.

Parken

Parkplätze in Wald.
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Wandermagazin SCHWEIZ, Ausgabe 4/2018: Winterthur - Tösstal. Rothus-Verlag, Solothurn, www.wanderwege.ch

Kartenempfehlungen des Autors

LK 1:50.000, 226T Rapperswil.

LK 1:25.000 1093 Hörnli, 1113 Ricken.

Buchtipps für die Region

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Ausrüstung

Normale Wanderausrüstung.

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Bewertungen

5,0
(5)
Michael Regenbrecht
23.04.2020 · Community
Die Tour ist aktuell nicht begehbar!! Spart euch den Weg, die Brandenfelshöhle ist aufgrund von Forstarbeiten (Sturmschäden) bis auf weiteres gesperrt. Ihr solltet das aber auf jeden Fall nachholen, es lohnt sich!
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Marco Sausele
04.08.2018 · Community
Sehr schön.
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Samstag, 4. August 2018 14:58:57
Foto: Marco Sausele, Community
Samstag, 4. August 2018 14:59:10
Foto: Marco Sausele, Community
Samstag, 4. August 2018 14:59:26
Foto: Marco Sausele, Community
Samstag, 4. August 2018 14:59:33
Foto: Marco Sausele, Community
Samstag, 4. August 2018 14:59:47
Foto: Marco Sausele, Community
Jochen Ihle 

Sehr schöne Bilder! Herzlichen Dank, Marlene Weise.

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Fotos von anderen

+ 5

Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
13,8 km
Dauer
4:00h
Aufstieg
277 hm
Abstieg
360 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Streckentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights kulturell / historisch botanische Highlights faunistische Highlights

Statistik

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