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Wanderung

Von Pfelders hinauf zum Erensee

Wanderung · Texelgruppe
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  • Malerisch und ruhig liegt der Erensee auf etwa 2.300 Metern in einer kleinen Geländemulde unterhalb der 2.750 Meter hohen Erenspitze. Unten im Tal erkennen wir den Meraner Höhenweg, über den wir auf unserem Rückweg zurück nach Pfelders wandern.
    / Malerisch und ruhig liegt der Erensee auf etwa 2.300 Metern in einer kleinen Geländemulde unterhalb der 2.750 Meter hohen Erenspitze. Unten im Tal erkennen wir den Meraner Höhenweg, über den wir auf unserem Rückweg zurück nach Pfelders wandern.
    Foto: Manuel Tollo, alpenvereinaktiv.com
  • Spiegelbilder: Blick vom See hinüber auf den 3.470 Meter hohen Seelenkogel
    / Spiegelbilder: Blick vom See hinüber auf den 3.470 Meter hohen Seelenkogel
    Foto: Manuel Tollo, alpenvereinaktiv.com
  • Buschige Wollgräser säumen das eine Ufer des Erensees, während sich auf der anderen Seite des Sees Wanderer zum Rasten ins weiche Gras am Ufer legen
    / Buschige Wollgräser säumen das eine Ufer des Erensees, während sich auf der anderen Seite des Sees Wanderer zum Rasten ins weiche Gras am Ufer legen
    Foto: Manuel Tollo, alpenvereinaktiv.com
  • Im Frühsommer können in den Pfelderer Bergen, vor allem an Nord-seitig ausgerichteten Hanglagen wie beim Erensee (hier im Bild mit "Stoanmandl"),  durchaus noch einige Schneefelder liegen. Daher erst ab Juli empfohlen.
    / Im Frühsommer können in den Pfelderer Bergen, vor allem an Nord-seitig ausgerichteten Hanglagen wie beim Erensee (hier im Bild mit "Stoanmandl"), durchaus noch einige Schneefelder liegen. Daher erst ab Juli empfohlen.
    Foto: Manuel Tollo, alpenvereinaktiv.com
  • Vor uns die Hohe Wilde (auch Hochwilde) - mit ihren 3.480 Metern ist sie der höchste Gipfel des Gurgler Kamms in den Ötztaler Alpen
    / Vor uns die Hohe Wilde (auch Hochwilde) - mit ihren 3.480 Metern ist sie der höchste Gipfel des Gurgler Kamms in den Ötztaler Alpen
    Foto: Judith Egger, alpenvereinaktiv.com
  • Ein willkommenes Platzl zum Einkehren auf unserem Rückweg nach Pfelders - Der Lazinser Hof. Im fernen Jahre 1285 erstmals erwähnt, zählt die beliebte Jausenstation mit schmackhafter Küche nicht nur zu den urigsten, sondern auch ältesten Almhöfen Südtirols.
    / Ein willkommenes Platzl zum Einkehren auf unserem Rückweg nach Pfelders - Der Lazinser Hof. Im fernen Jahre 1285 erstmals erwähnt, zählt die beliebte Jausenstation mit schmackhafter Küche nicht nur zu den urigsten, sondern auch ältesten Almhöfen Südtirols.
    Foto: Judith Egger, alpenvereinaktiv.com
  • Alm-Idylle im hinteren Pfelderertal
    / Alm-Idylle im hinteren Pfelderertal
    Foto: Judith Egger, alpenvereinaktiv.com
1600 1800 2000 2200 2400 m km 1 2 3 4 5 6 7 8 9

Diese wunderschöne, auch mit etwas gehgewohnten Kindern sehr gut zu bewältigende Rundwanderung hin zum malerischen Erensee inmitten der atemberaubenden Bergwelt der Texelgruppe ist ein Geheimtipp für alle, die ein ruhiges Plätzchen suchen. Der grandiose Ausblick auf die zum Greifen nahen Dreitausender der Ötztaler Alpen ist das i-Tüpfchen dieses besonderen Bergerlebnisses.

mittel
9,8 km
5:00 h
684 hm
685 hm

Gebirgsseen sind ganz besondere Landschaftsjuwele. In allen sich denkbaren Blau-und Grüntönen schimmernd, wirken sie wie leuchtende Augen im Gesicht einer sonst oft kargen Gebirgslandschaft. Bergseen sind nicht nur willkommene Orte zum Abkühlen unter der prallen Sommersonne, sondern auch Ruhepole und Orte zum Entspannen und Krafttanken. Und für Kinder vor allem auch besonders aufregende Plätze zum Spielen.

Der urige Erensee, der auf 2.300 Metern im Naturpark Texelgruppe liegt und mit seinen Windungen von oben betrachtet ein wenig einer Schlange ähnelt, zählt zu den weniger bekannten Südtiroler Gebirgsseen und ist daher vor allem für all jene ein sehr empfehlenswertes Wanderziel, die ein ruhiges Plätzchen suchen. Unsere Wanderung, die uns von der Passeirer Ortschaft Pfelders zunächst durch schattigen Wald und ab der bewirtschaftete Faltschnalalm auf von Berggras und Alpenrosenbüschen gesäumten Steig hinauf zum See führt, hält nicht nur atemberaubende Ausblicke zum Seelenkogel und andere sich auf der gegenüberliegenden Talseite auftürmende Dreitausender für uns parat, sondern direkt am Steig auch immer wieder größere und kleine Steinblöcke, die unsere Kinder zum Spielen und Kraxeln einladen.

 

Autorentipp

Diese Wanderung in Pfelders können wir auf der Rückfahrt sehr gut mit dem Besuch des spannenden "Mooseum Bunker" (Museum Hinterpasseier)  in Moos in Passeier verbinden, das uns Einblicke in die Tier- und Pflanzenwelt des Naturparks Texelgruppe, aber auch in die Archäologie und in die nicht immer einfache Geschichte des hinteren Passeiertals entführt.

outdooractive.com User
Autor
Ralf Pechlaner 
Aktualisierung: 12.06.2019

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Erensee, 2300 m
Tiefster Punkt
Pfelders, 1615 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Keine besonderen Sicherheitshinweise für diese Wanderung.

Kinder beim Spielen an Seen oder Bachläufen nie ohne Beaufsichtigung lassen!

 

Ausrüstung

Gutes Schuhwerk mit ruschtfester Sohle, Outdoor-Bekleidung, genügend Flüßigkeit, eine Jause sowie Sonnenschutz gehören zur Standartausrüstung einer jeden Wanderung.

Bei Wanderungen mit Spielmöglichkeiten am Wasser gilt es umso mehr genügend trockene Wechselwäsche in den Rucksack zu packen.

Weitere Infos und Links

Diese Wanderung wurde als Wandervorschlag für Familien mit Kindern im Magazin Bergeerleben (Juni 2019) des Alpenvereins Südtirol vorgestellt. Dementsprechend sind Tourenbeschreibung, Sicherheitshinweise, Bewertung von Kondition, Schwierigkeit, Erlebniswert und weitere Tipps und Hinweise auf diese Zielgruppe abgestimmt.

Start

Pfelders (1616 m)
Koordinaten:
Geographisch
46.795951, 11.091865
UTM
32T 659637 5184614

Ziel

Pfelders

Wegbeschreibung

Vom großen, kosentpflichtigen Auffangparkplatz der sanft-mobilen Passeirer Ortschaft Pfelders (1620 m) folgen wir ein kleines Stück dem Forstweg Richtung Lazins (Wegmarkierung 6, 8), um kurz nach dem AVS-Bergheim am Ortsende links über den Steig Nr. 6 durch den Wald bis zur bewirtschafteten Faltschnalalm (1870 m) aufzusteigen. Hier haben wir zwar schon ziemlich genau die halbe Wegstrecke bis zum See geschafft, war der Weg bis hierher aber noch flacher, so wird der zweite Teil hinauf zum See ab der Alm jetzt doch etwas steiler. Keine Hundert Meter nach der Alm verlassen wir dabei den Weg Nummer 6, queren über die kleine Holzbrücke den Faltschnalbach und wandern nun der Markierung 7 folgend hinauf zu unserem Wanderziel. Der Steig 7 führt ausschließlich zum Erensee und kreuzt mit keinen anderen Wanderwegen, somit dürfte die Orientierung keinerlei Probleme bereiten. Über denselben Steig steigen wir vom See wieder Richtung Faltschnalm ab, zweigen jetzt bei der kleinen Holzbrücke kurz vor der Alm aber auf dem Weg Nr. 4 (Panoramaweg) hinunter nach Lazins ab (Einkehrmöglichkeit im Lazinser Hof). Von dort nun entlang des Meraner Höhenwegs (Nr. 24) auf der orographisch linken (und sonnigeren) Seite des Pfeldererbaches über den Weiler Zeppichl (Einkehrmöglichkeiten im Gasthof Zeppichl oder im Restaurant Peterhof ) zurück nach Pfelders.

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Pfelders (Fraktion der Gemeinde Moos in Passeier) ist bestens mit dem öffentlichen Busdienst erreichbar.

Alle Fahrpläne der öffentlichen Verkehrsmittel in Südtirol finden Sie auf Südtirol Mobil.

Anfahrt

  • Mit dem Auto von Meran kommend auf der Passeirerstraße (SS44) über Kuens, Riffian, St. Martin in Passeier und St. Leonhard bis nach Moos in Passeier und von dort über die Ortschaft Platt weiter nach Pfelders (SP 114).
  • Hingegen von Sterzing über den Jaufenpass kommend über die Ortschaft Walten ebenfalls zunächst bis nach St. Leonhard in Passeier und von dort über Moos und Platt nach Pfelders.

Parken

Pfelders ist ein sogenannter sanft-mobiler Urlaubsort mit sehr eingeschränktem Verkehr. Parken für Wandergäste daher nur auf dem großen, kostenpflichtiger Auffangparkplatz am Dorfbeginn möglich (6,00€/ Tag - Stand: 2019).

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

  • Über Stock und Stein: Das Südtiroler Wanderbuch für die ganze Familie. Renato Botte, Marion Treibenreif. Athesia-Verlag (2002)

Kartenempfehlungen des Autors

  • Tabacco - Blatt 039: Passeiertal (1:25.000)
  • Kompass - 044: Passeiertal (1:25.000)
  • Kompass - 043: Naturpark Texelgruppe (1:25.000)

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
9,8 km
Dauer
5:00 h
Aufstieg
684 hm
Abstieg
685 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich geologische Highlights botanische Highlights Geheimtipp

Statistik

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Tiefster Punkt
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