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Von Kössen auf die Karalm (A)

Mountainbike · Kaiserwinkl
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  • Wir blicken von der Staffenbrücke auf die Kössener Ache.
    / Wir blicken von der Staffenbrücke auf die Kössener Ache.
    Foto: Outdooractive Redaktion
  • In der Karalmhütte können wir zünftig einkehren.
    / In der Karalmhütte können wir zünftig einkehren.
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  • Der Parkplatz an der Grenzlandhalle liegt zentral im Ort.
    / Der Parkplatz an der Grenzlandhalle liegt zentral im Ort.
    Foto: Outdooractive Redaktion
  • Eine Viehherde blockiert den Weg auf der Naringalm.
    / Eine Viehherde blockiert den Weg auf der Naringalm.
    Foto: Outdooractive Redaktion
  • Direkt an der Strecke in Staffen finden wir herrliche alte Bauernhäuser.
    / Direkt an der Strecke in Staffen finden wir herrliche alte Bauernhäuser.
    Foto: Outdooractive Redaktion
Karte / Von Kössen auf die Karalm (A)
600 800 1000 1200 1400 1600 m km 2 4 6 8 10 12 14 16 3,1 km Asphalt 13,2 km Weg Alte Bauernhäuser in Staffen Naringalm Karalmhütte Karalm Staffenbrücke

Diese konditionell sehr anspruchsvolle Tour ist für trainierte Mountainbiker zu empfehlen. Herrliche Ausblicke entschädigen uns für alle Anstrengungen.
schwer
16,4 km
3:30 h
1062 hm
1062 hm
Gleich zu Beginn dieser konditionell anspruchsvollen Tour passieren wir die Staffenbrücke. Mit einer Spannweite von 50,4 Metern gehört sie zu den größten Straßenbrücken aus Holz in Europa. Der in der Region nachwachsende Baustoff bietet viele Vorteile. Dazu zählen die Resistenz gegen Streusalz, der geringe Primärenergieverbrauch beim Bau im Vergleich zu Beton und Stahl und vor allem die sich in die natürliche Landschaft harmonisch einfügende Optik des Bauwerks. Ein wichtiges Element der Brücke ist die Überdachung, welche die tragenden Konstruktionsteile vor der Witterung schützt. In Kössen bieten sich uns nach der Rückfahrt zahlreiche Einkehrmöglichkeiten. Eine Besichtigung des sehr schönen Ortes ist empfehlenswert. Bereits im Jahr 1160 wurde Kössen erstmals urkundlich erwähnt. Die Verbindung über den Klobensteinpass in das bayerische Chiemgau war bereits in der Bronzezeit ein frequentierter Weg, wie der Fund einer Lappenaxt im Kössener Gemeindegebiet belegt. Die Wichtigkeit dieser Verbindung zeigt sich auch daran, dass viele der Kössener Höfe im zehnten Jahrhundert zum Besitz des Klosters Frauenchiemsee gehörten. Die Pfarrkirche St. Peter in Kössen geht auf ein Gotteshaus aus dem 8. Jahrhundert zurück. Im Chorbereich der Kirche befinden sich noch Elemente des ehemaligen Hochaltares aus dem Jahre 1515. Sollten wir über Schleching nach Deutschland zurück fahren, bietet sich noch die Besichtigung der Wallfahrtskapelle Mariahilf in Klobenstein an.

Schwierigkeit
schwer
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
1286 m
Tiefster Punkt
584 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Start

Parkplatz an der Grenzlandhalle (586 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.667972, 12.405519
UTM
33T 305230 5282658

Wegbeschreibung

Wir fahren vom Parkplatz an der Grenzlandhalle aus auf die Straße nach links. Bald stoßen wir auf einen Kreisverkehr. Dort wählen wir die zweite Abzweigung in die Klobensteiner Straße in Richtung Schleching. Dann fahren wir nach links in Richtung Staffen über die Staffenbrücke. Wir überqueren auf der Holzbrücke die Kössener Ache und fahren weiter nach Staffen. Hier sehen wir herrliche alte Bauernhäuser, deren Balkone zum Teil mit betagten Skiern und Schlitten dekoriert sind. Wir folgen der Wanderwegbeschilderung nach rechts in Richtung Karalm über Naringalm, Weg Nr. 23 (braunes Holzschild mit weißer Schrift). Nun fahren wir auf einem steil ansteigenden Forstweg durch den Wald. An der nächsten Gabelung finden wir auch ein gelbes Schild für die MTB-Route 244 zur Naring-Karalm. Diesem folgen wir nach links. Wir fahren weiter steil ansteigend durch den Wald, bis wir die sehr schön gelegene Naring-Alm erreichen. Hier führt unser Weg direkt an einer Almhütte vorbei. Diese Stelle kann einen "Engpass" darstellen, wenn sich die hier in den warmen Monaten weidende Viehherde gerade vor der Hütte aufhält... Im weiteren Verlauf der Strecke auf der Naring-Alm trennt sich der Wanderweg zur Karalm von der gelben Mountainbiking-Route 244, der wir weiter nach links folgen. Sie führt uns auf die Nothegger-Alm. Dort fahren wir hinter einer Schranke nach rechts in Richtung Karalm. Der folgende steile Anstieg ist der letzte der Tour. Die ausgedehnte, sehr reizvoll gelegene Alm bietet am Ende der Strecke eine zünftige Einkehrmöglichkeit. Die Karalmhütte weiter bergan ist ein lohnendes Ziel für eine Rast. Wenn wir sicher gehen wollen, erkundigen wir uns im Spätfrühling und Frühherbst bei der Touristinformation im Tal, ob die Hütte bewirtschaftet ist. So können wir uns bei einer sehr schönen Aussicht mit einer Brotzeit und Getränken stärken und für unsere Anstrengungen belohnen. Am besten munden die frischen Produkte der Almwirtschaft. Nach dieser verdienten Pause fahren wir zurück, wie wir gekommen sind. Wer die Route zu einem Rundkurs ausbauen möchte, sollte an der Schranke, an der wir nach links abbiegen müssen, nach rechts in Richtung Edernalm und Ottenalm fahren. Der Rückweg ist für Mountainbiker nur über die Ottenalm und Walchsee möglich, die Abfahrt über die Edernalm nach Kössen ist verboten.

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug nach Prien a. Chiemse, weiter mit dem Bus über Reit im Winkl nach Kössen

Anfahrt

B307/B176 nach Kössen, dort zur Grenzlandhalle

Parken

Parkplatz an der Grenzlandhalle
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
16,4 km
Dauer
3:30 h
Aufstieg
1062 hm
Abstieg
1062 hm
Streckentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit

Statistik

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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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