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Wanderung

Von Kemmeriboden-Bad auf Furggengütsch und Hohgant

Wanderung · Schweizer Mittelland
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  • Auf dem Gipfel des Hohgant mit Blick zu den Berner Alpen.
    / Auf dem Gipfel des Hohgant mit Blick zu den Berner Alpen.
    Foto: Toni Kaiser, CC BY, Tourenplaner SCHWEIZ
  • / An der jungen Emme.
    Foto: Jochen Ihle, CC BY-SA, Tourenplaner SCHWEIZ
  • / Wegweiser bei Schärpfenberg.
    Foto: Jochen Ihle, CC BY-SA, Tourenplaner SCHWEIZ
  • / Unterwegs Richtung Hohganthütte.
    Foto: Toni Kaiser, CC BY, Tourenplaner SCHWEIZ
  • / Geröllpassage vor dem steilen Schlussanstieg.
    Foto: Toni Kaiser, CC BY, Tourenplaner SCHWEIZ
  • / Im Zickzack auf Hohgant und Furggengütsch.
    Foto: Toni Kaiser, CC BY, Tourenplaner SCHWEIZ
  • / Gut markiert auf Furggengütsch und Hohgant.
    Foto: Toni Kaiser, CC BY, Tourenplaner SCHWEIZ
  • / Auf dem Furggengütsch.
    Foto: Toni Kaiser, CC BY, Tourenplaner SCHWEIZ
  • / Die Emme bei Kemmeriboden-Bad.
    Foto: Jochen Ihle, CC BY-SA, Tourenplaner SCHWEIZ
  • / Postauto bei Kemmeriboden-Bad.
    Foto: Jochen Ihle, CC BY-SA, Tourenplaner SCHWEIZ
  • / Hotel Landgasthof Kemmeriboden-Bad.
    Foto: Jochen Ihle, CC BY-SA, Tourenplaner SCHWEIZ
  • / Meringue im Landgasthof Kemmeriboden-Bad.
    Foto: Jochen Ihle, CC BY-SA, Tourenplaner SCHWEIZ
m 2500 2000 1500 1000 16 14 12 10 8 6 4 2 km Hotel Landgasthof Kemmeriboden-Bad Furggengütsch Hohgant Kemmeriboden-Bad Kemmeriboden-Bad

Trotz seiner felsigen Abgründe ist der Hohgant oben flach wie ein Fussballplatz. Ausserdem ist er ein fantastischer Aussichtsberg, ebenso wie sein Nachbar, der Furggengütsch.
schwer
17,5 km
7:00 h
1302 hm
1302 hm

Das Hohgantmassiv ist eine nach Norden überaus schroff abfallende Bergkette. Sie liegt zwischen der – besser den – Quellen der Grossen Emme, welche die Kette vom Fusse des Augstmatthorns östlich und nördlich umfliesst, und dem Talkessel des Eriz im Westen. Das Massiv setzt sich ebenso markant nach Nordosten – jenseits der tief eingeschnittenen Emme – in der Schrattenfluh und im Südwesten – jenseits des Grünenbergpasses – in den Sieben Hengsten fort. Ihre felsigen, rund sieben Kilometer langen Abgründe kulminieren in den Hauptgipfeln Trogenhorn (1973 m), Hohgant West (2063 m), Hohgant (Steinigi Matte, 2163 m), Furggengütsch (2197 m, dem höchsten Hohgantgipfel) und Brünneligrind (1790 m).

Hohgant und Furggengütsch kann man bei entsprechender Kondition gut zusammen besteigen. Die anspruchsvolle Tour beginnt und endet im «Kemmeriboden-Bad», wo sich auch die Busstation befindet. Auf einem Asphaltsträsschen wandert man zuerst dem Fluss entlang bis zur Talenge zwischen Hohgant und Schrattenfluh, wo die junge Emme in einem Wasserfall zu Tale rauscht. Beim Hinter Hübeli ist dann Schluss mit dem schönen Weg, das holprige Strässchen führt nun der Bergflanke entlang steiler zur Alp Schärpfenberg und dann ruppig als schmaler Bergpfad teils über Naturtreppenstufen hinauf zur Hohganthütte. Bereits hier hat man einen herrlichen Ausblick, doch je höher man steigt, desto grossartiger wird das Panorama. Das muss jedoch noch etwas erlitten werden: Zuerst durch Bergwald, dann über Alpweiden und schliesslich über Blockgestein. Schon fast oben, erreicht man bei einem Wegweiser nach links sehr steil den Hohgant-Hauptgipfel, nach rechts den Furggengütsch. Nun ist das Panorama wirklich grossartig: Richtung Süden vom Säntis über die Berner bis zu den Waadtländer Alpen und im Norden über das Emmental bis zum Jura. Und das erstaunlichste: Das Gipfelplateau des Hohgant ist topfeben und könnte glatt als alpiner Fussballplatz durchgehen.

Autorentipp

Nach dieser anstrengenden Tour kann man guten Gewissens im Hotel Kemmeriboden-Bad einkehren. Der Landgasthof ist nicht nur wegen der berühmten Meringues einen Halt wert.
outdooractive.com User
Autor
Jochen Ihle 
Aktualisierung: 27.03.2020

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
2197 m
Tiefster Punkt
976 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Hotel Landgasthof Kemmeriboden-Bad

Sicherheitshinweise

Recht anspruchsvolle und lange Tour mit etlichen Höhenmetern auf einen der markantesten Berner Voralpengipfel. Schlussaufstieg steil, Übergang vom Furggengütschsattel zum Furggengütsch etwas ausgesetzt (Vorsicht bei Nässe). Schwierigkeit: T3. 

Weitere Infos und Links

Tourist Office Burgdorf, Emmental Tourismus, 3400 Burgdorf, Tel. +41 (0) 34 402 42 52, www.emmental.ch

Hotel Landgasthof Kemmeriboden-Bad, 6197 Schangnau, Tel. +41 (0) 34 493 77 77, www.kemmeriboden.ch

Tourismusbüro Schangnau, Gemeindeverwaltung, 6197 Schangnau, Tel. +41(0) 34 493 31 13, www.tourismus-schangnau.ch

Start

Kemmeriboden-Bad (976 m)
Koordinaten:
Geographisch
46.802463, 7.935040
UTM
32T 418738 5183763

Ziel

Kemmeriboden-Bad

Wegbeschreibung

Vom Kemmeriboden-Bad der Strasse folgen nach Hinder Hübeli (1092 m) und Schärpfenberg (1271 m). Hier rechts zuerst durch Wiesland, dann durch Bergwaldpartien zur Hohganthütte SAC (1805 m). Zuerst ein paar Meter absteigen, dann nach Nordwesten immer steiler werdend in Serpentinen durch die Flanke zwischen Hohgant und Furggengütsch hochsteigen bis zu einem Wegweiser unter dem felsigen Grataufbau. Nach links ist man in einer Viertelstunde auf dem Hohgant, nach rechts in einer guten halben Stunde auf dem Furggengütsch. Zurück auf demselben Weg.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Mit dem Zug bis Escholzmatt, weiter mit Postauto nach Kemmeriboden-Bad.

Anfahrt

Mit dem Auto nach Kemmeriboden-Bad.

Parken

Parkplätze in Kemmeriboden-Bad. 
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Wandermagazin SCHWEIZ, Ausgabe 4/2012: Kleine und Grosse Emme. Rothus-Verlag, Solothurn, www.wanderwege.ch

Kartenempfehlungen des Autors

LK 1:50.000, 244T Escholzmatt, 254T Interlaken.

Buchtipps für die Region

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Ausrüstung

Normale Wanderausrüstung, stabile Bergschuhe, evtl. Wanderstöcke.

Fragen & Antworten

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
17,5 km
Dauer
7:00h
Aufstieg
1302 hm
Abstieg
1302 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Streckentour Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights faunistische Highlights Gipfel-Tour

Statistik

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