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Bergtour

Von Hinterstein über das Rauhhorn zum Schrecksee

· 22 Bewertungen · Bergtour · Allgäu
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  • Rauhhorn.
    / Rauhhorn.
    Foto: Hubert Burger, Outdooractive Redaktion
  • / Gems auf dem Weg zur Vorderen Schafwanne.
    Foto: Hubert Burger, Outdooractive Redaktion
  • / Bschießer und Ponten.
    Foto: Hubert Burger, Outdooractive Redaktion
  • / Gipfelturm des Rauhhorns.
    Foto: Hubert Burger, Outdooractive Redaktion
  • / Seilversicherte Stellen unterhalb des Gipfels.
    Foto: Hubert Burger, Outdooractive Redaktion
  • / Schneck.
    Foto: Hubert Burger, Outdooractive Redaktion
  • / Rückblick über den Abstiegsgrat.
    Foto: Hubert Burger, Outdooractive Redaktion
  • / Der Schrecksee
    Foto: Hubert Burger, Outdooractive Redaktion
  • / Insel im Schrecksee.
    Foto: Hubert Burger, Outdooractive Redaktion
m 2500 2000 1500 1000 500 16 14 12 10 8 6 4 2 km Rauhhorn (2240 m) Schrecksee Willersalpe Taufersalpe

Eine Tour der Namenskontraste: Das Rauhhorn macht seinem Namen alle Ehre, denn ausgesetzt und zerklüftet ist sein Gipfelbereich und wird daher, verglichen mit anderen Allgäuer Bergen, nicht sehr oft überschritten. Im Gegensatz dazu kommen wir am malerisch gelegenen und daher vielbesuchten Schrecksee vorbei, der diesen Namen allerhöchstens aufgrund seiner Temperatur trägt.

 

schwer
17 km
9:00 h
1494 hm
1494 hm
Ein erster Höhepunkt dieser Tour dürfte die auf 1456 m gelegene Willersalpe sein, die mangels eines Fahrweges nur mit Transportpferden versorgt wird. Danach gibt die Vordere Schafwanne einen ersten Blick auf die Berge der näheren Umgebung frei: Bschießer (2000 m), Ponten (2045 m), Gaishorn (2249 m), das zu überschreitende Rauhhorn (2240 m) und die Gipfel des Hindelanger Klettersteiges. Auf österreichischer Seite entdeckt man im Tal den Vilsalpsee.

Auf dem Gipfel des Rauhhorns genießt man dann einen noch besseren Ausblick auf die bereits erwähnten Gipfel. Zusätzlich hat man in Richtung Süden noch das Kugelhorn (2126 m), den pyramidenförmigen Hochvogel (2592 m) und unser nächstes Ziel, den Schrecksee, vor Augen. Im Westen sehen wir die Gipfel des Hindelanger Klettersteigs mit dem Großen Daumen (2280 m), die markante Felsnadel des Schneck (2268 m) und in der Ferne im Südwesten weitere Gipfel des Allgäuer Hauptkamms.

 

Autorentipp

Mutige Bergsteiger können ein (Fuß-) Bad im Schrecksee wagen - Vorsicht: sehr frisch!

 

outdooractive.com User
Autor
Hubert Burger 
Aktualisierung: 31.03.2020

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Rauhhorn-Gipfel, 2240 m
Tiefster Punkt
Parkplatz Hinterstein, 885 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Sicherheitshinweise

Bergtour, die an teils ausgesetzten Stellen vorbeiführt und an zwei Stellen mit Stahlseilen gesichert ist. Mehrere Stellen I. Schwierigkeitsgrad nach UIAA-Skala. Schwindelfreiheit und Trittsicherheit sind unbedingt erforderlich.

 

Start

Parkplatz am Ortsende von Hinterstein (885 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.474279, 10.416678
UTM
32T 606746 5258843

Wegbeschreibung

Vom Parkplatz am Ortsende von Hinterstein begibt man sich auf den gut ausgeschilderten Weg zunächst in Richtung Willersalpe, die man nach etwa 1,5 Stunden erreicht. Der Blick richtet sich fast automatisch auf die mächtige Felswand unterhalb des Gaisecks. Wir folgen dem Pfad, der den Beginn des Jubiläumsweges bildet, nach rechts unterhalb der Felswand entlang in Richtung Vordere Schafwanne. Der Weg wird nun steiler und endet schließlich an der Vorderen Schafwanne, die wir nach etwa 2,5 Stunden erreichen. Von dort kann man das Gaishorn besteigen, ins Tal Richtung Vilsalpsee absteigen oder den Jubiläumsweg fortsetzen, der unterhalb des Rauhhorns zur Hinteren Schafwanne führt.

Wir aber begeben uns direkt zum Gipfel des Rauhhorns. Auf dem anfangs gemächlich ansteigenden Weg gewinnen wir nur langsam an Höhe und passieren dabei kleinere Felstürme. Nun folgt der erste etwas unwegsamere Abschnitt: man muss eine etwa 3 m hohe Rinne nach oben kraxeln. Dies ist jedoch nur ein Vorbote, denn kurz darauf stehen wir vor dem Gipfelturm, der in einer etwa 5 m hohen Stufe in Aufstiegsrichtung abbricht. Hier befinden sich auch die beiden mit Stahlseilen gesicherten Stellen, ohne die eine Besteigung des Rauhhorn-Gipfels noch schwieriger wäre. Die kniffligste Stelle befindet sich gleich am Anfang des Gipfelturms: leicht überhängend müssen wir hier eine Stufe erklettern, wobei man das Stahlseil zu Hilfe nehmen kann. Ist diese Passage geschafft, queren wir noch ein Stück unterhalb des Gipfels. Wenige Schritte später befinden wir uns auf dem Gipfel des Rauhhorns. Hier genießen wir den Ausblick über die Allgäuer Alpen und die Untergruppe der Tannheimer Berge. Wir stärken uns mit einer Brotzeit, denn auch den Abstieg sollte man nicht unterschätzen - wir müssen immerhin 250 Höhenmeter auf einem teils recht zerklüfteten und ausgesetzten Grat absteigen. Haben wir diese Passage nach etwa einer Stunde geschafft, ist es nicht mehr weit bis zum Schrecksee. Dort machen wir erneut eine Pause und genießen den Ausblick. Abermals machen wir uns dann auf, um den Rückweg Richtung Hinterstein anzutreten. Auf unschwierigem Gelände zieht sich der Weg talauswärts, vorbei an der verfallenen Taufersalpe und dem Speicherteich des Elektrizitätswerks, welches wir kurz danach erreichen. Auf dem Fahrweg, der von Hinterstein Richtung Giebelhaus führt, wandern wir zurück zu unserem Ausgangspunkt in Hinterstein.

 

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Linienbus an das Ortsende von Hinterstein

 

 

Anfahrt

B 19 nach Sonthofen, dann über die B 308 nach Vorderhindelang, von dort weiter nach Hinterstein

 

Parken

Parkplatz am Ortsende von Hinterstein

 

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Ausrüstung

Festes Schuhwerk (Bergschuhe)

 


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Bewertungen

4,9
(22)
Kristin Hofmann  
28.05.2020 · Community
Wunderbare Tour von Hinterstein über die Willersalpe, Vordere Schafwanne über das Rauhorn zum Schrecksee. Rückweg über den "normalen" Aufstieg und das E-Werk, Jägerhaus zurück nach Hinterstein. 21km, 8h, sehr gute Bedingungen, kaum Menschen auf den ersten 5,5h; ab Schrecksee änderte sich das komplett. Für den Abstieg sind Wanderstöcke sehr zu empfehlen. Schrecksee noch etwas vereist, trotzdem wunderschön. Tour nur für Wanderer mit guter Kondition, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit zu empfehlen.
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Gemacht am 26.05.2020
Foto: Kristin Hofmann, Community
Foto: Kristin Hofmann, Community
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Foto: Kristin Hofmann, Community
Foto: Kristin Hofmann, Community
Foto: Kristin Hofmann, Community
Andreas Kranz
16.12.2019 · Community
Eine der schönsten Touren und alles dabei, einfach traumhaft, braucht man eine gute Kondition und trittsicherheit
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Foto: Andreas Kranz, Community
Foto: Andreas Kranz, Community
Rainer Schmidt
15.10.2019 · Community
Gemacht am 14.10.2019
Foto: Rainer Schmidt, Community
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+ 42

Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
17 km
Dauer
9:00h
Aufstieg
1494 hm
Abstieg
1494 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights ausgesetzt versicherte Passagen Grat

Statistik

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