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Von Ehrwald über das Gatterl auf die Zugspitze

(5) Bergtour • Tiroler Zugspitz Arena
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Outdooractive Redaktion
  • Das alte Grenzhäusl am Gatterl.
    / Das alte Grenzhäusl am Gatterl.
    Foto: Silke Hertel, Outdooractive Redaktion
  • Gipelkreuz auf der Zugspitze.
    / Gipelkreuz auf der Zugspitze.
    Foto: Michael Fiegle (Diese Datei wurde unter den Bedingungen der „Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen Deutschland“-Lizenz (abgekürzt „cc-by-sa“) in der Version 3.0 veröffentlicht.), Outdooractive Redaktion
  • Die Nordwand der Zugspitze.
    / Die Nordwand der Zugspitze.
    Foto: Patrick Scales (Diese Datei ist unter der Creative Commons-Lizenz Namensnennung 3.0 Unported lizenziert.), Outdooractive Redaktion
  • Das Gatterl.
    / Das Gatterl.
    Foto: Arnold Decker, Saarlouis - Bild ist bei Nennung des Bildautors "gemeinfrei", Outdooractive Redaktion
  • Felsenlandschaft Zugspitzplatt.
    / Felsenlandschaft Zugspitzplatt.
    Foto: Silke Hertel, Outdooractive Redaktion
Karte / Von Ehrwald über das Gatterl auf die Zugspitze
1500 2000 2500 3000 3500 m km 2 4 6 8 10 Pestkapelle Hochfeldern Alm Am Brand Feldernjöchl Gatterl Knorrhütte Münchner Haus

Diese anspruchsvolle Bergtour führt uns auf alpinen und aussichtsreichen Wegen von Ehrwald über das Gatterl auf den höchsten Berg Deutschlands, die Zugspitze.
mittel
10,9 km
6:30 h
1672 hm
234 hm
Diese Tour beginnt mit einer Fahrt mit der Gondel zur Ehrwalder Alm. Von dort geht es über die Hochfeldneralm auf das Gatterl. Von dort geht es auf dem Plattsteig zur Knorrhütte und weiter durch die Karstlandschaft des Zugspitzplatts zur Gletscherbahn. Hier geht es auf einem teilweise gesicherten, schwarz markierten Steig durch die Felsen zur Zugspitze hinauf. Wer sich das nicht zutraut, nimmt die Bahn. Auf der Zugspitze genießt man ein atemberaubendes Panorama, ehe es mit der Tiroler Zugspitzbahn wieder zurück nach Ehrwald geht.
outdooractive.com User
Autor
Viktoria Specht
Aktualisierung: 02.09.2016

Schwierigkeit
mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
2947 m
1500 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Start

Talstation der Ehrwalder Almbahn (1499 hm)
Koordinaten:
Geographisch
47.384790, 10.969160
UTM
32T 648626 5249805

Ziel

Talstation der Ehrwald-Obermoos Zugspitzbahn

Wegbeschreibung

Wir starten diese lange Bergtour an der Talstation der Ehrwalder Almbahn und schweben mit der Gondel bequem zur bewirtschafteten Ehrwalder Alm hinauf. So spart man sich 400 m Höhendifferenz und etwa drei Kilometer Fußweg. Für diejenigen, die dieses Stück wandern wollen ist die Ehrwalder Alm bestens ausgeschildert. Hinter der Alm folgen wir ein Stück dem Adlerweg nach Osten und halten uns an der Weggabelung vor dem Gasthaus Alpenglühn erst links und gleich wieder rechts. So passiert man das Haus Wettersteinwand und etwas später die Pestkapelle (1). Die Kapelle wurde von den Leutaschern zur Zeit der Pest auf dem Sattel in 1617 m Höhe errichtet. Hinter der Kapelle biegt man links zur Hochfeldern Alm (2) ab, die auf einer Höhe von 1753 m liegt und Tiroler Spezialitäten anbietet. Unmittelbar vor der Alm beginnt links ein Pfad. Dieser führt uns über Almwiesen und durch einen Latschengürtel durch das Hochissental bergauf. Drehen wir uns um, bieten sich uns großartige Ausblicke auf die felsigen Gipfel des Mieminger Gebirges. Unser Steig beschreibt bald einen Bogen nach rechts und verläuft unterhalb der felsigen Wände der Gatterlköpfe (2474 m) zur Geländeformation Am Brand (2110 m). Wir halten uns links und wandern zum Feldernjöchl (2045 m) (3) hinab. Von dort ist es nicht mehr weit zum Gatterl. Über Wiesen geht es weiter bergab zur tiefsten Stelle vor dem Gatterl (4). Ein Drahtseil erleichtert uns schließlich den Weg hinauf zum 2024 m hohen Gatterl. Hier verläuft die Grenze zwischen Österreich und Deutschland. Nach einer kurzen Rast geht es auf dem Plattsteig in stetem Auf und Ab zur Knorrhütte. Der Weg dorthin ist steinig und verlangt Trittsicherheit. Unterhalb des Brunntalkopfes (2268 m ) erreicht man anschließend die Knorrhütte (2051 m) (5). Sie liegt unmittelbar am Abbruch des Zugspitzplatts zum Reintalanger in aussichtsreicher Lage und bietet mit der Sonnenterrasse einen optimalen Platz zum Rasten an. Auch eine Übernachtung ist hier möglich. Nach einer ausgiebigen Pause mit großartigen Ausblicken folgt man dem Plattsteig durch die karge Karst-Landschaft des Zugspitzsplatts, einer Hochfläche. Man orientiert sich dabei stets in Richtung Westen. Im Frühsommer quert man hier hin und wieder Firnfelder. Unter der Lifttrasse der Gletscherbahn biegt der Weg anschließend nach rechts ab. Links von uns sehen wir das Gletscherrestaurant SonnAlpin (2600), geradeaus befindet sich das Schneeferner Haus (2656 m). Nach der mühseligen Schotterstrecke trennen uns nur noch wenige Höhenmeter zum Wettersteingrat. Ein markierter und teilweise mit einem Drahtseil gesicherter, schwarz markierter Steig führt uns durch eine längere Felspassage, die Trittsicherheit erfordert.. Diesen Steckenabschnitt kann man auch mit der Gletscherbahn bewältigen. So kommt man schließlich zum Münchner Haus, das auf einer Höhe von 2959 m nur knapp unterhalb des 2962 m hohen Gipfels der Zugspitze (6) steht. Die Zugspitze ist der höchste Berg Deutschlands und des Wettersteingebirges. Über ihren Westgipfel verläuft die Grenze zwischen Deutschland und Österreich. An den Flanken der Zugspitze gibt es drei Gletscher, darunter die beiden größten Deutschlands: der Nördliche Schneeferner und der Höllentalferner, außerdem der Südliche Schneeferner. Nach der großartigen Aussicht kann man im Münchner Haus, dem höchstgelegene Schutzhaus in den deutschen Alpen, einkehren. Auch eine Übernachtung wäre hier möglich. Wer sich den langen Abstieg zurück nach Ehrwald ersparen möchte, fährt mit der Tiroler Zugspitzbahn gemütlich ins Tal. Die Tiroler gewannen mit dieser Bahn im Jahr 1926 den Wettlauf gegen die Bayern um die technische Erschließung des Zugspitz-Gipfels.

Anfahrt

Auf der A95 zum Autobahnende, auf der B2 nach Garmisch-Partenkirchen, und weiter nach Ehrwald

Parken

Parkplatz an der Talstation der Ehrwalder Almbahn
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Kommentare und Bewertungen (7)

Manu Ha
31.07.2017
Hallo wie ich 35J.meine Freundin 30J. Neulinge im wandern, aber Fitness mäßig fit sind die Tour letztes Jahr gelaufen. Es war unsere erste solche Bergtour 7Stunden waren wir oben. Aber zu deiner Frage "ja es geht mit Hund" wenn er echt fit ist, bei uns ist ein Pärchen mit Labrador mitgelaufen die wir auf der Strecke kennengelernt haben. Allerdings am Gatterl musste man Ihn kurz tragen da es dort recht steil ist (kurz klettern). Und das letzte Stück oben sind sie mit der Bahn hochgefahren das geht mit Hund nicht!!! Ich muss aber sagen es ist schon eine Strapaze für den Hund aber wenn er echt fit ist geht es. Die Tour ist insgesamt schon steil man darf die Höhenmeter nicht unterschätzen, aber es ist eine wunderschöne Tour wenn man fit ist viel Spaß euch :-) wir sind im September unterwegs auf die große Klammspitze ich freu mich schon.
Bewertung

Nina Boog
31.07.2017
Ist die Tour auch mit Hund machbar? Er kann 'klettern'...

Nick Sss
04.09.2016
Habe die Tour am Anfang September gemacht, bei anfänglich guten Wetterbedingungen. Ich habe anderen Tipp befolgt, bei Zeiten bei der Talstation Erlwalder Almbahn da gewesen und die Strecke zu Alm zu Fuss bewältigt. Man braucht ca 45 min bzw ca eine Stunde gemütlich und spart die Zeit. Nachteil ist dass man sich schon am Anfang ziemlich auspowert. Die Strecke bis zum Gatterl und Knorrhütte empfand ich durchaus angenehm, danach hat man doch mit ansteigender Höhe zu tun gehabt- und auch mit fehlenden Pfaden. Bis zu Sonnalpin ist aber noch passabel, auch wenn manche Passagen echte Übung erforderten. Um auf die Spitze selbst zu kommen sollte man auf jeden Fall trittsicher und schwindelfrei sein. Es geht los mit einem enorm mächtigen Anstieg auf dem Geröll ohne richtigen Tritt und ohne Pfad, welcher denn nach einem krassen Ansieg auf die Gesteinpfade aus rausstehenden Steinen, im Z-Form , teilweise unterstützt durch Drahtseile, wechselt. Es geht noch ein sehr gutes Stück nach oben. Wenn ab Sonnalpin das Wetter schon etwas umgeschlagen hat, so trifft es spätestens in diesem Anstieg mit voller Härte. Angemessene, schnell verfügbare Bekleidung sollte man schon dabei haben und die Handschuhe sind auch sehr hilfreich, die Drahtseile sind zum Teil gespleißt. Ich würde den Anstieg nicht für ungeübte Wanderer, Kinder oder nicht trittsichere Personen empfehlen, denn es geht unmittelbar nach unten zu dem Gletschern. Die Stöcke sind auf dem Stück eher hinderlich als hilfreich.
Bewertung
Gemacht am
03.09.2016
Foto: Nick Sss, Community
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Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
10,9 km
Dauer
6:30 h
Aufstieg
1672 hm
Abstieg
234 hm
Streckentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights Bergbahnauf-/-abstieg

Statistik

: h
 km
 Hm
 Hm
Höchster Punkt
 Hm
Tiefster Punkt
 Hm
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