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Bergtour Etappe

Von der Pfälzerhütte über den Tschingel zur Schesaplanahütte

Bergtour · Rätikon
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DAV Sektion Bonn Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Pfälzerhütte im Anstieg zum Naafkopf, Hintergrund: Augstenberg, Gorfion.
    / Pfälzerhütte im Anstieg zum Naafkopf, Hintergrund: Augstenberg, Gorfion.
    Foto: Renate Porr, DAV Sektion Bonn
  • Abzweigung Schesaplana/Mannheimer Hütte zum Naafkopf
    / Abzweigung Schesaplana/Mannheimer Hütte zum Naafkopf
    Foto: Renate Porr, DAV Sektion Bonn
  • Naafkopf mit Vorfelsen vom Liechtensteiner Höhenweg aus.
    / Naafkopf mit Vorfelsen vom Liechtensteiner Höhenweg aus.
    Foto: Renate Porr, DAV Sektion Bonn
  • Wachsames Murmeltier.
    / Wachsames Murmeltier.
    Foto: Renate Porr, DAV Sektion Bonn
  • Hochjoch links vom Tschingel vom Plateau aus Richtung Pfälzerhütte.
    / Hochjoch links vom Tschingel vom Plateau aus Richtung Pfälzerhütte.
    Foto: Renate Porr, DAV Sektion Bonn
  • Westseite des Tschingel vom Bathümeljoch rechts, 2305m.
    / Westseite des Tschingel vom Bathümeljoch rechts, 2305m.
    Foto: Renate Porr, DAV Sektion Bonn
  • Vom Wegweiser des Hochjochs, 2359m, hinauf zum Chlei Tschingel.
    / Vom Wegweiser des Hochjochs, 2359m, hinauf zum Chlei Tschingel.
    Foto: Renate Porr, DAV Sektion Bonn
  • Vorgipfel Chlei Tschingel mit Steinmann und Felsenfenster.
    / Vorgipfel Chlei Tschingel mit Steinmann und Felsenfenster.
    Foto: Renate Porr, DAV Sektion Bonn
  • / Felsenfenster mit Blick auf Hornspitz und Panüelerkopf.
    Foto: Renate Porr, DAV Sektion Bonn
  • / Tschingelgrat mit rechts dem Hauptgipfel.
    Foto: Renate Porr, DAV Sektion Bonn
  • / Steinmann auf dem Tschingelgipfel mit verstecktem Gipfelbuch.
    Foto: Renate Porr, DAV Sektion Bonn
  • / Gratweg und unten Pfad zum Hochjoch, Hornspitz, Salaruelkopf, Panüelerkopf.
    Foto: Renate Porr, DAV Sektion Bonn
  • / Meine neugierigen, vierbeinigen Begleiter am Tschingel.
    Foto: Renate Porr, DAV Sektion Bonn
  • / Blick auf die 20 Spitzkehren am Chlei Furgga.
    Foto: Renate Porr, DAV Sektion Bonn
  • / Hinter Chlei Furgga: Erster Blick auf die Schesaplanahütte.
    Foto: Renate Porr, DAV Sektion Bonn
  • / Für Unerschrockene: sehr kalte Badestelle unterwegs.
    Foto: Renate Porr, DAV Sektion Bonn
  • / Drahtketten und Eisenkrampen sichern unseren Weg.
    Foto: Renate Porr, DAV Sektion Bonn
  • / Unser Ziel ist erreicht: die Schesaplanahütte.
    Foto: Renate Porr, DAV Sektion Bonn
  • / Schesaplanahütte, 1908 m, mit Anbau für die Lager.
    Foto: Renate Porr, DAV Sektion Bonn
2000 2200 2400 2600 2800 m km 2 4 6 8 10

Über ein langes, karstiges Plateau bis ins Hochjoch, ein leichter Abstecher mit Pfadspuren auf den Tschingel, und anschließend über den Liechtensteiner Höhenweg zur Schesaplanahütte.

mittel
10,3 km
5:30 h
549 hm
758 hm

Aufgezeichnete Tour: Montag, 30. Juli 2018

Niedrigster Punkt: 1908 m Schesaplanahütte
Höchster Punkt: 2541 m Tschingel

Zweite Etappe einer 5-tägigen Bergtour von Liechtenstein in die Schweiz, nach Österreich und zurück nach Liechtenstein: von der Pfälzerhütte östlich am Aussichtsberg Naafkopf vorbei, in großem Linksbogen über das felsendurchsetzte Plateau zum Groß Furgga (Hochjoch).

Von hier hinauf zum Felsenfenster und auf den aussichtsreichen Tschingelgipfel. Auf gleichem Weg zurück ins Joch.

Achtung: Ohne die Besteigung des Tschingels handelt es sich um eine Wanderung auf reiner weiß-rot-weiß markierter Strecke, die wegen der geringen Höhenmeter und der leichten Orientierung auch sehr gut für Anfänger geeignet ist. Man befindet sich durchgehend auf dem Liechtensteiner Höhenweg.

Vom Hochjoch der immer sehr guten Markierung nach zur Schesaplanahütte.

Autorentipp

In der Pfälzerhütte sind riesige Essensportionen üblich - hier wird jeder satt!

Der Tschingel als Funkerberg: 2 Länderberührung (=20 Punkte) und fällt nach allen Seiten mehr als 150 m ab.

outdooractive.com User
Autor
Renate Porr 
Aktualisierung: 08.09.2018

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Tschingel, 2541 m
Tiefster Punkt
Schesaplanhütte, 1908 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Einkehrmöglichkeit

Schesaplana Hütte
Schesaplanahütte
Trotti-Station Schesaplanahütte SAC
Pfälzerhütte

Sicherheitshinweise

An diesem Tag keine besonderen Sicherheitshinweise erforderlich. Der Pfad auf den Tschingel ist allerdings nicht markiert, bietet dem geübten Bergwanderer aber keine besonderen Schwierigkeiten.

Die mehrtägige Tour beinhaltet mit dem beschriebenen Verlauf auch alpine Wanderwege mit weiß-blau-weißer Markierung. Das bedeutet, sie führen teilweise durch wegloses Gelände, über Schneefelder, Geröllhalden, durch Steinschlagrunsen oder durch Fels mit kurzen Kletterstellen. Bauliche Vorkehrungen beschränken sich allenfalls auf Sicherungen von besonders exponierten Stellen.

Benutzer von Alpinwanderwegen müssen trittsicher, schwindelfrei und in guter körperlicher Verfassung sein. Sie müssen die Gefahren im Gebirge kennen.

Ausrüstung

Für die mehrtägige Bergtour unbedingt festes Schuhwerk, Regenzeug und ausreichend Getränke, sowie Rucksackverpflegung für tagsüber mitführen. Empfohlen werden außerdem: Teleskopstöcke, Helm, 1.-Hilfe-Set, Stirnlampe (Hütte, Notfall), Biwaksack.

Weitere Infos und Links

Es empfiehlt sich, wegen der begrenzten Übernachtungskapazitäten, zumindest an den Wochenenden die Schlafplätze zu reservieren.

Start

Pfälzerhütte, 2108 m (2109 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.071165, 9.613387
UTM
32T 546571 5213255

Ziel

Schesaplanahütte, 1908 m

Wegbeschreibung

Ein Wegweiser auf der Terrasse der Pfälzerhütte weist uns die Richtung des Liechtensteiner Höhenweges zum Naafkopf hinauf. Nach etwa 15 Minuten erreichen wir die Abzweigung an sich unser Weg trennt. Auf der Westseite des Naafkopfes hilft uns ein kunststoffummanteltes Drahtseil eine ausgesetzte Stelle zu überbrücken. In großem Linksbogen, etwas Auf und Ab mit der Tendenz zu steigen, schlängelt sich unser gut markierter Steig über das Plateau aus einzelnen Felsbrocken und vielen Grasschrofen. Wir haben ohne Schwierigkeiten ein Schneefeld zu queren, bevor wir mit 2305 m das Barthümeljoch erreichen. Inzwischen umgeben uns sattgrüne Gräser mit bunter Blumenmischung.

Auf dem Weg zum Hochjoch verlieren wir ein paar Höhenmeter, die wir dort wieder ansteigen müssen. Mit Spannung steigen wir den unmarkierten, gut sichtbaren Pfad zum Chlei Tschingel hinauf. Wer möchte kann hier ein Rucksackdepot einrichten. Oberhalb des großen Steinmannes wollen wir den Durchblick durch das Felsenfenster genießen. Zurück, leitet uns der Pfad zum Grat und auf die andere Seite des Tschingels hinüber. Dort führt er uns auf der südöstlichen Seite mit viel Ziegenkot an den kleineren Felsauftürmungen, die sich direkt auf dem Grat befinden, vorbei. Sehr leicht und schön erreichen wir den Hauptgipfel, der aus kleinschiefrigem, fast schon erdigen Gestein besteht. Wunderbar weich erklimmen wir unschwer über sichtbare Trittspuren den Gipfel. Ihn  ziert ein ebenfalls großer Steinmann, auf dessen Westseite das Gipfelbuch in einer Metallbox - vor Unwettern geschützt - versteckt ist. Ein grandioses 360°-Bergpanorama erwartet uns!

Zurück auf gleichem Weg, mit etwas Glück sogar in Begleitung der neugierigen Ziegenherde ins Hochjoch und dort mit der Markierung schräg gleichmäßig fallend in Richtung Chlei Furgga. / Salarueljoch. Ein offizieller Abkürzerweg lässt uns kurz vor diesem, durch einen entsprechend geführten Bogen, die vielen Serpentinen vermeiden. In der Folge wandern wir auf etwa 2000 Höhenmetern, anfangs durch viel weißes Geröll, der Scheseplanahütte entgegen. Auch wenn wir sie früh erkennen, müssen wir erst mehrere Bachgründe durchschreiten, bevor sich unser Steig endlich durch ein kleines Latschengelände der Hütte nähert.

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug nach Vaduz, mit dem Bus nach Malbun, Haltestelle Zentrum. Mit der Bergbahn zur Malbuner Bergstation und von dort zu Fuß über das Sareiserjoch Richtung Süden laufend. Ca. 3 - 4 Stunden Gehzeit.

Anfahrt

Mit dem PKW über die Autobahn A 14/E 60 (mautpflichtig) oder die B 190 nach Feldkirch/Österreich und von hier der B 191 und den Schildern Nendeln, Schaan, Vaduz und Triesenberg folgen. Hier mit der guten Ausschilderung nach Steg abbiegen und die Bergstraße nach Malbun hinauf. Entweder mit der Bergbahn zur Malbuner Bergstation und von dort zu Fuß über das Sareiserjoch in ca. 3-4 Stunden Gehzeit Richtung Süden laufend. Oder bereits ab Malbun zu Fuß über das Sareiserjoch oder die Alpe Turna aufsteigen.

Ein Zustieg zur Pfälzerhütte ist auch über den Nenzinger Himmel auf das Sareiserjoch möglich, 2-2,5 Stunden Gehzeit.

Parken

Im Sommer kostenlos Parken an der Malbunstrasse auf P 1 (oben links, nur PKW) oder P 2 (fast ganz oben rechts, für Wohnmobilisten).

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Clubführer Schweizer Alpenclub Band VII Rätikon

Kartenempfehlungen des Autors

  • Wanderkarte Fürstentum Liechtenstein, Maßstab 1:25000, ISBN: 978-3-259-00318-3, Ausgabe 2014 Hallwag Kümmerly + Frey AG für den Bereich Pfälzerhütte bis Tschingel.
  • 1:40'000 Schesaplana Wanderkarte (erhältlich bei www.praettigau.info)

  •  

    LK 1:25‘000 Nr. 1156 Schesaplana

  •  

    LK 1:50‘000 Nr. 238T Montafon

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
10,3 km
Dauer
5:30 h
Aufstieg
549 hm
Abstieg
758 hm
Streckentour Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Gipfel-Tour ausgesetzt versicherte Passagen Grat

Statistik

: h
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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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