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Hochtour Etappe

Von der Campanna Jean Antoine Carrel bis nach Schwarzsee

Hochtour · Wallis
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  • Hochtour im Wallis: Von der Campanna Jean Antoine Carrel bis nach Schwarzsee
    / Hochtour im Wallis: Von der Campanna Jean Antoine Carrel bis nach Schwarzsee
    Video: Outdooractive
  • / Im Rifugio Jean Antoine Carrel
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Sonnenaufgang auf dem Matterhorn
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Sonnenaufgang auf dem Matterhorn
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Kletterei am Liongrat
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Morgenstimmung in den Walliser Alpen
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Blick vom Pic Tyndall auf das Matterhorn
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Auf dem Pic Tyndall
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Blick auf den Pic Tyndall
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Über Steilwände geht es hinauf zum Gipfel des Matterhorns.
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Über Steilwände geht es hinauf zum Gipfel des Matterhorns.
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Auf dem Gipfel des Matterhorns
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Auf dem Gipfel des Matterhorns
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Die Statue des Heiligen Bernhard auf dem Matterhorn
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Blick über den Hörnligrat nach unten.
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Auf dem Hörnligrat
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Blick über den Hörnligrat nach unten.
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Das Rifugio Solvay
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Das Rifugio Solvay
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Auf dem Hörnligrat zum Berghaus Matterhorn
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Auf dem Hörnligrat zum Berghaus Matterhorn
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Blick auf die Hörnlihütte
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Blick auf die Hörnlihütte
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Auf der Sonnenterrasse der Hörnlihütte
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Auf dem Weg zum Schwarzsee
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Auf dem Weg zum Schwarzsee
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Auf dem Weg zum Schwarzsee
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Das Hotel Restaurant Schwarzsee in herrlicher Panoramalage
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
m 5000 4500 4000 3500 3000 2500 2000 7 6 5 4 3 2 1 km Rifugio Jean Antoine Carrel Matterhorn Solvayhütte Hotel Restaurant Schwarzsee Hörnlihütte (Berghaus Matterhorn) Schwarzsee

Äußerst anspruchsvolle, zweitägige Bergüberschreitung über den Liongrat und den Hörnligrat am Matterhorn
schwer
7,3 km
10:30 h
668 hm
1914 hm
Das Matterhorn ist einer der höchsten – und mit Sicherheit einer der bekanntesten Gipfel der Alpen. Mit seinen 4478 m Höhe und seinen schroffen und steilen Graten ist der "Monte Cervino" – wie der Berg auf Italienisch heißt – nicht nur Wahrzeichen und beliebtes Fotomotiv der Schweizer, sondern erlangte bereits vor Langem internationale Berühmtheit. Die Erstbesteigung durfte der Brite Edward Whymper im Jahre 1865 feiern, sie wurde jedoch gleichermaßen vom tödlichen Absturz vierer Bergsteiger aus seiner Seilschaft überschattet.

Bis heute bleibt das Matterhorn ein Wunschtraum vieler versierter Alpinisten. Die meistbegangene Route führt über den im Nordosten gelegenen Hörnligrat. Dieser wird auf unserer Tour im Abstieg begangen, wir gelangen über den südwestlichen Liongrat zum Gipfel. Dieser wurde ebenfalls 1865 zum ersten Mal bestiegen – nur wenige Tage nach Whymper machte sich der Bergsteiger Jean Antoine Carrel dorthin auf. Nach ihm ist auch das kleine Rifugio benannt, in dem wir übernachten.

Vor Anlage der ersten "klettersteigähnlich" anmutenden Sicherungen, waren auf dem Liongrat Kletterein des IV. Schwierigkeitsgrades zu überwinden. Für Profis ist die heutige Route, die direkt auf der Grenze zwischen der Schweiz und Italien verläuft, beinahe schon "autobahnmäßig" ausgebaut. Trotzdem – oder vielleicht gerade deswegen – darf die Tour auf keinen Fall verharmlost und unterschätzt werden. Kletterein im III. Grat sollten für den Begeher kein Problem sein, genauso wenig wie eine Höhenlage von über 4000 m und 1200 zu meisternde Höhenmeter in Klettergelände. 

Autorentipp

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outdooractive.com User
Autor
Hartmut Wimmer 
Aktualisierung: 26.10.2016

Schwierigkeit
III+ schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Matterhorn, 4466 m
Tiefster Punkt
2571 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW
Erstbegehung
1865

Einkehrmöglichkeit

Hörnlihütte (Berghaus Matterhorn)
Hotel Restaurant Schwarzsee

Sicherheitshinweise

Der richtige Gebrauch einer Hochtourenausrüstung und eine hohe Erfahrung im Alpinklettern ist Pflicht. In Schlechtwetter-Sommern sollte von einer Besteigung abgesehen werden, denn dann ist der Berg nicht schneefrei.

Ausrüstung

Komplette Hochtourenausrüstung mit Steigeisen, steigeisen- und wasserfesten Schuhen, Eispickel, Friends, Keile, Helm, Klettergurt, Seil, Karabiner, Exen, Bandschlingen, Prusikschlinge; wetterfeste Kleidung, Stirnlampe, Sonnenbrille, Sonnenschutz, Proviant, Trinkwasser

Start

Campanna Jean Antoine Carrel (3821 m)
Koordinaten:
Geographisch
45.973143, 7.647713
UTM
32T 395238 5091952

Ziel

Matterhorn Express, Station Schwarzsee

Wegbeschreibung

Der Gipfeltag beginnt mit dem Sonnenaufgang. Kurz hinter dem alten Rifugio Savoia gelangen wir zu den ersten Seilen und ersteigen an diesen die Südseite des "Großen Turms". Weiter geht es durch die Südwand nach oben, dabei kommen wir an den Resten einer alten Hütte vorbei. Zwischen zwei Felsen hindurch erreichen wir eine meist vereiste Stufe und erklimmen diese mittels Sicherungsseil. In der Folge queren wir rund 30 m nach rechts, meistern eine Verschneidung und einige Platten und steigen durch einen kleinen Couloir zurück zum Grat. Weiter geht es rechtsseitig zu einem Schneehang, den wir an seiner linken Seite erklettern. Über Felsen und kleinere Aufschwünge gelangen wir zu einer senkrechten, etwa 30 m hohen Wand, an der wir uns hochziehen müssen. Über heikle Platten und ein breites Band geht es dann zum Pic Tyndall auf 4241 m.

Von dort aus haben wir den weiteren Weg zum Gipfel schon gut im Blick. Über den verschneiten Grat müssen wir zunächst ein kleines Stück absteigen, dann queren wir eine schmale Scharte und machen uns wieder an den Aufstieg. Der Grat ist nun etwas breiter und leitet zu einer kleinen Plattform. Wir umgehen einen Aufschwung links und befinden uns bald unterhalb des Gipfelkopfes. Links geht es steil bergauf, dann queren wir nach rechts zu einem 12 m langen Seil. Dieses bringt uns abermals zu einer Plattform hinauf, mit einem weiteren Seil und einer Strickleiter überwinden wir den überhängenden Fels. Drei Seile später befinden wir uns dann endlich auf dem "Italiener-Gipfel" des Matterhorns. Zum Hauptgipfel (4778 m) führt ein vergleichsweise leichter Verbindungsgrat.

Für den Abstieg wählen wir den Hörnligrat im Nordosten, dieser ist die Normalroute und wird von vielen auch im Aufstieg begangen. Abseilen müssen wir uns dort nicht, im Gegenteil: Gerade oberhalb der Schulter sollte man sich nicht abseilen, weil man dadurch die Bergsteiger unterhalb gefährdet.

Über eine Pfadspur gelangen wir vom Gipfel zunächst auf einen breiten Schuttrücken, an dessen Ende die Seile beginnen. Über steile Felsplatten steigen wir bergab, dann geht es über eine weitere Platte zum Beginn der "Schulter". Über diese steigen wir mit Hilfe von Eisenstangen ab, auf dem Weg wird ein roter Turm rechtsseitig umgangen. Bald erreichen wir die Solvayhütte (Notbiwak).

Über eine kurze Platte geht es weiter bergab, dann steigen wir in der Falllinie der Hütte zu einem dunklen Turm, den wir links umgehen. Bei den vielen verschiedenen Wegspuren ist etwas Vorsicht geboten, am besten wir halten uns so dicht wie möglich am Grat. Wir passieren in rascher Folge drei Couloirs, dann ein Geröllfeld. Dieses queren wir auf einer Pfadspur und über leichte Felsstufen, hinab zur Hörnlihütte (Berghaus Matterhorn) auf 3260 m.

Nun wird der Weg deutlich einfacher. Erst auf der Südseite des Sockels, dann über die Nordflanke steigen wir den Gratrücken bergab. Eine kurze Steiganlage bringt uns unter der Südflanke des Hörnlis hindurch. Von dort folgen wir nun den Wegweisern zum Schwarzsee, wo wir bald unser Ziel – das gleichnamige Hotel – erreichen. Von dort können wir mit dem Matterhorn Express zurück nach Furi und dann nach Zermatt abfahren.

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Schwierigkeit
III+ schwer
Strecke
7,3 km
Dauer
10:30h
Aufstieg
668 hm
Abstieg
1914 hm
Streckentour Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights Gipfel-Tour Grat Überschreitung

Statistik

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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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