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Start Touren Von der Amberger Hütte über den Südwestgrat auf den Schrankogel (3.497m)
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Bergtour empfohlene Tour

Von der Amberger Hütte über den Südwestgrat auf den Schrankogel (3.497m)

Bergtour · Stubaier Alpen
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  • Blick von der Amberger Hütte in die Sulze.  Links des Flusses kann man den Weg erkennen, der sich am Hang entlangzieht und hinten nach links ins Schwarzenbergtal abbiegt.
    / Blick von der Amberger Hütte in die Sulze. Links des Flusses kann man den Weg erkennen, der sich am Hang entlangzieht und hinten nach links ins Schwarzenbergtal abbiegt.
    Foto: Simon Bergmann, alpenvereinaktiv.com
  • / Das Hochtal zeigt sich in all seiner blumigen Pracht. Eine Alpenrose am Wegrand.
    Foto: Simon Bergmann, alpenvereinaktiv.com
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    Foto: Simon Bergmann, alpenvereinaktiv.com
  • / Der Weg verläuft auf der Randmoräne bis zum Wegweiser oberhalb des Sees
    Foto: Simon Bergmann, alpenvereinaktiv.com
  • / Blick auf den gegenüberliegenden Bockkogelferner mit Mutterberger Seespitz (3.305m)
    Foto: Simon Bergmann, alpenvereinaktiv.com
  • / Der kleine Schwarzenbergsee und im Hintergrund die Randmoräne
    Foto: Simon Bergmann, alpenvereinaktiv.com
  • / Der große Steinmännchen am Hohen Egg
    Foto: Simon Bergmann, alpenvereinaktiv.com
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    Foto: Simon Bergmann, alpenvereinaktiv.com
  • / Blick zurück zum Hoachen Egg. Im Hintergrund Sulztalferner, Wilde Leck, Kuhscheibe und Murkarspitze (v. l. n.)
    Foto: Simon Bergmann, alpenvereinaktiv.com
  • / Auch weiter oben, zwischen den schroffen Felsen, wachsen liebliche Blumen. Ein Gletscher-Hahnenfuß hat es sich hier bequem gemacht.
    Foto: Simon Bergmann, alpenvereinaktiv.com
  • / Der Weg windet sich nach oben und wird dabei immer steiler
    Foto: Simon Bergmann, alpenvereinaktiv.com
  • / Beim Verschnaufen kann man den tollen Ausblick genießen.
    Foto: Simon Bergmann, alpenvereinaktiv.com
  • / Blick vom Grat ins Sulztal.
    Foto: Simon Bergmann, alpenvereinaktiv.com
  • / Über grobes Blockwerk geht es bergauf
    Foto: Simon Bergmann, alpenvereinaktiv.com
  • / Oben wird der Grat wieder etwas flacher
    Foto: Simon Bergmann, alpenvereinaktiv.com
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    Foto: Simon Bergmann, alpenvereinaktiv.com
  • / Trittsicher sollte man sein, denn der Weg nach unten ist steil und tief.
    Foto: Simon Bergmann, alpenvereinaktiv.com
  • / Der Grat kurz vor dem Gipfel. Die Markierungen sind gut erkennbar
    Foto: Simon Bergmann, alpenvereinaktiv.com
  • / Am flacheren Grat kurz vor dem Gipfel. Nicht schwierig aber aufpassen sollte man trotzdem.
    Foto: Simon Bergmann, alpenvereinaktiv.com
  • / Blick zum Sulztalferner mit Windacher Daunkogel
    Foto: Simon Bergmann, alpenvereinaktiv.com
  • / Blick vom Ufer in Richtung Hütte. Nach der Tour kann man hier die Beine kühlen
    Foto: Simon Bergmann, alpenvereinaktiv.com
m 3500 3000 2500 2000 8 6 4 2 km
Interessante Bergtour im unvergletscherten Hochgebirge, direkt hinter der Amberger Hütte.
schwer
Strecke 9,3 km
7:30 h
1.388 hm
1.388 hm
Die Amberger Hütte liegt am Rand der sogenannten Sulze, einem grünen und lieblichen Hochtal mit verspielten Flussläufen und saftigen Wiesen. Rechts und links davon ragen die dunklen Felswände aus Gneis und Granit in die Höhe, die das Bild der Ötztaler Alpen prägen. Bereits beim Zustieg zur Amberger Hütte erkennt man die schroffe Gestalt des Schrankogel die sich bedrohlich neben der Hütte aufbaut. Unglaublich, dass die Wege auf diese wilde Felsgestalt gar nicht so schwierig sind. Die Wege sind gut markiert, aber dennoch benötigt es Erfahrung im weglosen Gelände. Je höher man steigt desto felsiger wird das Gelände und oben sind leichte Kletterstellen im groben Blockwerk zu überwinden. Häufig wird die Tour als Hochtour beschrieben, aber Gletscherkontakt hat man entlang des Weges keinen. Jedoch liegt am Grat und am Gipfel bis spät in den Sommer hinein Schnee.

Autorentipp

Ruhig ein bisschen Zeit in der Sulze verbringen. Hier lassen sich Frösche und Molche beobachten und verschiedene Alpenblumen finden.
Profilbild von Simon Bergmann
Autor
Simon Bergmann 
Aktualisierung: 27.11.2020
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Schrankogel, 3.497 m
Tiefster Punkt
Wegkreuzung vor der Amberger Hütte, 2.119 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Amberger Hütte

Sicherheitshinweise

Bei Neuschnee oder Nässe ist der Weg am Grat deutlich schwieriger. Im Oberen Teil ist mit Altschnee zu rechnen, der Gipfel ist immerhin beinahe 3500m hoch. Trittsicherheit im steilen schrofen und Felsgelände ist Voraussetzung.

Start

Amberger Hütte (2.133 m)
Koordinaten:
DD
47.042250, 11.074409
GMS
47°02'32.1"N 11°04'27.9"E
UTM
32T 657581 5211947
w3w 
///machbar.kaltem.hoffe

Ziel

Amberger Hütte

Wegbeschreibung

Von der Amberger Hütte (2135m) geht man kurzes Stück entlang der Forststraße, über die man die Hütte erreicht hat.  Nach wenigen Metern geht man nach rechts durch das Weidegatter und überquert den Flusslauf. Man folgt dem Weg 131 auf der orographisch rechten Flusseite. Der schmale Weg ist gut markiert und führt in leichtem bergauf und -ab am Ostufer entlang. Nach einiger Zeit dreht der Weg nach links und man steigt in das Tal am Fuß des Schwarzenbergferners auf. Man geht nun direkt auf dem markanten Kamm der Randmoräne bis zu einem Wegweiser (2624m), an dem man links abbiegt (geradeaus geht es zum Ostgrat Aufstieg). Der Weg führt unweit des kleinen Schwarzenbergsees vorbei und zieht dann über Schrofen und Blockwerk zum Hohen Egg/ Hoachen Egga (2820m) hinauf, gut erkennbar an dem großen Steinmännchen. Ab hier wird der Weg insgesamt steiler und der verblockte Gipfelgrat ist bereits gut einsehbar. Im Zick Zack geht es entlang der Markierungen hinauf, Stellenweise kommen die Hände zum Einsatz. Die Kraxeleibeschränkt sich auf kurze Stellen und bleibt in der Schwierigkeit überschaubar (maximal unterer I.  UIAA), aber das Gelände sollte trotzdem ernst genommen werden. Es ist steil, schrofig und es sind keine Seilsicherungen angebracht. Kurz vor dem Gipfel wird der Grat etwas flacher und etwas ausgesetzt. Vom Gipfel (3497m) lässt sich der sagenhafte 360° Blick genießen während einem die Ötztaler Gletscher(reste) zu Füßen liegen. Der Aufstieg dauert 4 - 4,5 Stunden. Der Abstieg erfolgt entlang des Aufstiegsweges und beansprucht  3 - 3,5 Stunden.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der Bahn bis zum Ötztal Bahnhof und von dort mit dem Bus 8352 nach Lägenfeld zur Haltestelle Gemeindeamt. Von dort weiter mit dem Wanderbus nach Gries zur Haltestelle Informationsbüro (blaues i auf der OSM Karte) und in 10 Gehminuten weiter zum Parkplatz am Ausgangspunkt der Wanderung. Der Wanderbus fährt von Anfang Juni bis Anfang Oktober

Weitere Informationen zur Bahn gibt es hier.

Weitere Informationen zum Wanderbus gibt es hier.

Anfahrt

Auf der Inntal Autobahn A12 bis zur Ausfahrt Ötztal, weiter auf der B186 bis Längenfeld, am Kreisverkehr im Ort links abbiegen nach Gires und der Grieser Landstraße in vielen Serpentinen bergauf folgen. Am Ende er kleinen Ortschaft Gries ist ein großer Parkplatz.

Vom Parkplatz ca. 2 Stunden Gehzeit auf der forststraße zu Hütte. Es bietet sich an die Strecke mit dem Radl zurückzulegen.

Parken

Großer, kostenloser Parkplatz am Ortsende. In den Sommermonaten oft ziemlich voll. Toilette vorhanden.

Koordinaten

DD
47.042250, 11.074409
GMS
47°02'32.1"N 11°04'27.9"E
UTM
32T 657581 5211947
w3w 
///machbar.kaltem.hoffe
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Ausrüstung

Bergausrüstung mit festen Bergschuhen, Erste-Hilfe-Set und Verpflegung für Unterwegs.

Fragen & Antworten

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
9,3 km
Dauer
7:30 h
Aufstieg
1.388 hm
Abstieg
1.388 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights botanische Highlights faunistische Highlights Gipfel-Tour ausgesetzt Grat

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