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Wanderungempfohlene Tour

Von Bodenmais zum Schatz des Silberbergs

· 2 Bewertungen · Wanderung · Bayerischer Wald
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  • Die Höhle beim Besucherbergwerk bietet interessante Ausblicke.
    / Die Höhle beim Besucherbergwerk bietet interessante Ausblicke.
    Foto: Outdooractive Redaktion
  • / Der Blick von der Talstation des Silberbergs.
    Foto: Outdooractive Redaktion
  • / Der Blick vom Silberberg auf Bodenmais
    Foto: Outdooractive Redaktion
  • / Bei einem Kneippbecken zum Wassertreten können wir rasten.
    Foto: Outdooractive Redaktion
  • / Der Weg durch den Wald.
    Foto: Outdooractive Redaktion
  • / Der Blick über eine Blumenwiese in den Wald.
    Foto: Outdooractive Redaktion
  • / An der Sprenglerei in Bodenmais gehen wir links zur Brücke über den Rothbach.
    Foto: Outdooractive Redaktion
  • / Eine Holzbrücke über den Zellbach.
    Foto: Outdooractive Redaktion
  • / Diesem Bergmann begegnen wir an der Abfahrt zum Besucherparkplatz.
    Foto: Outdooractive Redaktion
  • / Diese schöne Marmorierung des Felsens finden wir beim ehemaligen Schacht am Silberberg.
    Foto: Outdooractive Redaktion
  • / Am Südhang des Silberbergs genießen wir einen schönen Blick auf Bodenmais.
    Foto: Outdooractive Redaktion
m 1000 900 800 700 600 8 6 4 2 km Besucherbergwerk Barbarastollen Sessellift Bergmannsfigur Rastplatz Sprenglerei
Der Silberberg ist nicht nur der Hausberg von Bodenmais, sondern war mit seinen Erzen lange Zeit eine Einnahmequelle für den Ort. Wir können bei unserer Runde ein altes Bergwerk besichtigen.
mittel
Strecke 9,1 km
3:00 h
295 hm
295 hm
946 hm
651 hm
Von der Touristinformation gehen wir über die Bahngleise und den Rieslochweg bergan in Richtung Scherau. Hinter diesem Stadtteil beginnt der Mischwald mit Tannen, Buchen, Linden und Vogelbeerbäumen. Im Unterholz erkennen wir Farne und Himbeerbüsche. An einem überdachten Rastplatz gehen wir weiter den Hang hinauf. An einer Gabelung folgen wir dem Schild mit der weißen zehn auf rotem Kreis. Hier wird unser Weg zum steinigen Pfad. Wir kreuzen die Schönebenenstraße und gehen weiter in den Wald hinein. Die Schilder zum Silberberggipfel weisen uns den Weg. Wenn wir stehen bleiben, hören wir nichts außer den Geräuschen der Natur. Schließlich kommen wir aus dem Wald heraus und stehen auf der Gottesgab-Ebene. Von hier aus sehen wir bereits den Sessellift. Für Kinder gibt es hier einen Spielplatz, während wir uns auf dem Rastplatz etwas ausruhen können. Wir gehen schließlich noch wenige Minuten weiter und stehen auf dem Gipfel des Silberbergs. Vom Gipfelkreuz blicken wir auf den tief unter uns liegenden Ort. Seinen Namen erhielt der Silberberg durch das Mineral Bleiglanz, das hier gefunden wurde. Die Bewohner der Region wussten, dass sie aus diesem Erz Silber gewinnen konnten. Das Erz wurde zunächst durch das so genannte "Feuersetzen" abgebaut. Bei dieser Technik erhitzten die Bergleute das Gestein erst durch Feuer und kühlten es dann durch kaltes Wasser ab. Der schnelle Temperaturwechsel sprengte den Felsen. Später bohrten die Menschen den Felsen an und spalteten ihn mit Sprengstoff auf. Das gewonnene Silber wurde als Poliermittel und als Zusatz für Farbstoffe verwendet. Das gesamte Stollensystem im Berg hat eine Länge von mehr als 20 km. Im Jahre 1313 wurde der Bergbau in Bodenmais erstmals urkundlich erwähnt, 1953 wurde er eingestellt. Auf dem Gipfel erkennen wir noch die Spuren des vergangenen Bergbaus. Auf dem Gipfel stehen keine Bäume mehr, sie wurden vor langer Zeit geschlagen. Die Bergleute brauchten das Holz für den Stollenbau und als Brennholz. Wir gehen vom Berggipfel wieder bergab und am Sessellift vorbei. Am Waldrand folgen wir den Hinweisschildern nach Bodenmais und biegen nach links ab. Nach einigen 100 m gelangen wir zu einer Tanne mit einem Kasten aus Edelstahl. Hier können wir den Stempel der Region in unser Wanderbuch prägen. Wir gehen am Eingang der Sommerrodelbahn vorbei und stehen kurz danach vor dem Bergwerkmuseum Bodenmais mit dem Barbarastollen. Diese historische Bergwerksanlage ist der touristische Höhepunkt der Gemeinde. Wir besichtigen die Ausstellungsräume und den 500 m langen Stollen. Wir lernen, dass im Silberberg mehr als 60 Erze gefördert wurden. Neben Bleiglanz waren Schwefel, Kupferkies, Zinkblende und Wismuth abbaufähig. Selbst Gold und Platin förderten die Menschen zu Tage. Nach dem Besuch des Museums kehren wir in die Bergmannschänke ein und genießen noch einmal die Aussicht von der Terrasse. Auf der Barbarastraße gehen wir bergab. Dieser Weg ist so breit angelegt, dass wir neben dem Asphalt auf dem Schotter gehen können. Auf der rechten Seite begleiten uns die Sommerrodelbahn und die Skipiste ins Tal. Wir kommen zur Talstation des Sessellifts. Von hier aus gehen wir an der Teerstraße bergab, bis wir hinter der Brücke über die Staatsstraße rechts in den Wald einbiegen. Wir wandern über schmale Pfade, überqueren zwei Holzbrücken über den Zellbach und kommen zu einem Kneippbecken zum Wassertreten. Nach dieser Pause wandern wir weiter und kommen am Ortseingang von Bodenmais aus dem Wald heraus. Die hoch gelegene Wohnstraße bietet uns noch einmal einen weiten Blick über die Stadt und das Tal. Schließlich gehen wir über den Rechenweg zurück und gelangen über die Bahngleise hinweg zum Ausgangspunkt.
Profilbild von User Alpstein
Autor
User Alpstein
Aktualisierung: 22.02.2014
Schwierigkeit
mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
946 m
Tiefster Punkt
651 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Start

Touristinformation Bodenmais (668 m)
Koordinaten:
DD
49.069838, 13.101355
GMS
49°04'11.4"N 13°06'04.9"E
UTM
33U 361326 5436955
w3w 
///krokusse.kostbar.habe

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Anfahrt

B11 oder B85, weiter nach Bodenmais

Parken

Parken im Zentrum

Koordinaten

DD
49.069838, 13.101355
GMS
49°04'11.4"N 13°06'04.9"E
UTM
33U 361326 5436955
w3w 
///krokusse.kostbar.habe
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Bewertungen

3,0
(2)
Günter Schmaderer
20.06.2014 · Community
Schotter- und Asphaltwege überwiegen - meist im Wald oder in der Stadt - dadurch wenig reizvoll. Höhepunkt ist der Silberberg Gipfel mit tollem Panorama und bizarrer Struktur. Da er direkt per Seilbahn erreichbar ist, tummeln sich dort aber viele Leute. Das Restaurant bei der Mittelstation dient lediglich der Kalorienaufnahme ohne jeglichen Genuss. Der Wochenbedarf an Natriumchlorid lässt sich aber mit einer Portion Schnitzel Pommes leicht decken. Linker Hand der Restaurants geht ein Trail steil nach unten, der die 3D Bogenanlagen teils quert und sehr schön ist. Man kommt dann wieder auf Schotter und danach Teer durch Bodenmais bis zum Ausgangspunkt. Parken kann man übrigens in Bodenmais am besten im Parkhaus nahe dem Ausgangspunkt. Wenn man die Kombi Kurkarte+Parkkarte löst, dann kostet dies derzeit 2,30 für den ganzen Tag,
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Gemacht am 19.06.2014

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Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
9,1 km
Dauer
3:00 h
Aufstieg
295 hm
Abstieg
295 hm
Höchster Punkt
946 hm
Tiefster Punkt
651 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch

Statistik

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