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Vom Tiroler Paznauntal ins Unterengadin

Bergtour · Verwall-Gruppe
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  • Haflinger Pferde vor der Heidelberger Hütte
    / Haflinger Pferde vor der Heidelberger Hütte
    Foto: Peter Stadler, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Die Heidelberger Hütte, im Hintergrund das Fluchthorn, 3399 m
    Foto: Ulf Gieseler, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Feuchtbiotop mit Wollgras
    Foto: Katja Stadler, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / In den zahlreichen Tümpeln und Weiden tummeln sich die Frösche
    Foto: Katja Stadler, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Feuchtbiotop bei der Heidelberger Hütte
    Foto: Katja Stadler, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Heidelberger Hütte mit Heidelberger Spitze, 2965 m, in der Bildmitte; rechts davon das Ritzenjoch
    Foto: Katja Stadler, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Blick vom Piz Davo Sasse, 2792 m, ins Val Chöglias, Wegverlauf ins Engadin
    Foto: Peter Stadler, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Heidelberger Hütte mit Fluchthorn, 3399 m
    Foto: Peter Stadler, AV-alpenvereinaktiv.com
m 2500 2000 1500 1000 30 25 20 15 10 5 km

Grenzüberschreitende Wanderung zur Heidelberger Hütte

Etappendaten:

Tag 1: 1280 Hm/ 450 Hm, 4-5 Std.

Tag 2: 320 Hm /1440 Hm, 6-7 Std.

mittel
Strecke 31,5 km
12:00 h
1.600 hm
1.890 hm
2.695 hm
1.171 hm
Die Heidelberger Hütte, 2264 Meter, ist die einzige Alpenvereinshütte auf Schweizer Boden. Auch wenn Ramosch (Gemeinde Valsot) im Unterengadin die Talgemeinde der Hütte ist, wird sie aus topografischen Gründen schon seit ihrer Gründung im Jahr 1889 über das Tiroler Ischgl versorgt. Auch die Hüttenwirte kamen bisher immer aus Tirol. Die Wanderung vom Paznauntal in Tirol ins Unterengadin führt durch das Naturschutzgebiet rund um die Heidelberger Hütte, seit 1996 eine "Moorlandschaft von besonderer Schönheit und nationaler Bedeutung". Es lohnt sich länger zu verweilen.

Autorentipp

Es geht über eine Staatsgrenze, Ausweispapiere mitführen
Profilbild von Peter Stadler
Autor
Peter Stadler
Aktualisierung: 11.09.2018
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
2.695 m
Tiefster Punkt
1.171 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Sicherheitshinweise

Lange Gehzeiten, normale Wanderwege und Bergpfade

Start

Mathon im Paznauntal, 1454 m (1.459 m)
Koordinaten:
DD
46.988193, 10.243038
GMS
46°59'17.5"N 10°14'34.9"E
UTM
32T 594523 5204601
w3w 
///behaupteten.klaviere.zeichnung

Ziel

Valsot (Ramosch), 1171 m

Wegbeschreibung

Tag 1:

Von Mathon im Paznauntal führt einer der schönsten alpinen Wanderwege der Region durch das einsame Lareintal und zur Heidelberger Hütte. Von Mathon geht es durch den Wald bis zur bewirtschafteten Äußeren Lareinalm. Hier an der Waldgrenze öffnet sich das Tal. Es beeindruckt mit seiner nahezu unberührten Berglandschaft und einer reichen Alpenflora.

Nach einer kurzen Einkehr in der Alm geht es leicht ansteigend taleinwärts. Ab hier wird es spürbar einsamer, man trifft nur noch auf wenige Wanderer. Das Talende wird vom Lareinferner und den Hängegletschern der Schnapfenspitze gekrönt. Bei einer kleinen Zollhütte, 2133m, überquert man den Lareinbach. Nun führt ein Bergpfad hinauf zum Ritzenjoch. Der Anstieg ist zunächst steil, wird mit zunehmender Höhe jedoch flacher. Am Ritzenjoch, 2687 m, überschreiten die Wanderer die Grenze zwischen Österreich und der Schweiz. Von hier aus hat man einen beeindruckenden Blick über das weite, von Dreitausendern umrahmte Fimbatal. Tief unten liegt die Heidelberger Hütte. Immer wieder sieht man Wasserläufe und Tümpel mit Fröschen und Molchen sowie zahlreiche Murmeltiere. Mehrere Hundert Rinder und Pferde beweiden das Gebiet um die Hütte, die man nach 4-5 Std. Gehzeit ab Mathon erreicht. Auf der gemütlichen Heidelberger Hütte, 2264 m, wird übernachtet.

 

Tipps:

 Wer länger bleibt, hat die Möglichkeit, zahlreiche Gipfeltouren anzuschließen, beispielsweise auf die Breite Krone, 3079 m, den Grenzeckkopf, 3047 m, oder den Piz Davo Sasse, 2792 m. Die aufgeführten Gipfel sind über markierte Pfade und Schuttserpentinen zu erreichen, Schwierigkeitsgrad I-II. Der Aufstieg zur Heidelberger Spitze,2965 m, erfordert auf den letzten 50 Hm leichte Kletterei im II. Schwierigkeitsgrad. Wer möchte kann zudem von der Hütte in 3.30 Std. über die Bodenalpe nach Ischgl absteigen.

 

Tag 2:

 

Am nächsten  Morgen führt die weitere Route über den Fimbapass, 2608 m, zunächst hinab ins Val Chöglias und dann hinunter ins Unterengagin. Über die Sommersiedlung Griosch geht es auf einem sehr schönen Weg bis zu der kleinen Orschaft Vna, 1602 m, und von dort hinab nach Valsot (Ramosch). Interessant sind auf dem Weg die üppige Flora und die Trockenrasen sowie die typischen Engadiner Häuser. Nach 6-7 Std. ist der Zielort Valsot erreicht. Von hier bringt ein Bus die Wanderer über Martina zurück nach Landeck.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Busverbindungen Bahnhof Landeck-Mathon (Buslinie 260), sowie Ramosch-Landeck über Martina (Postbus 921 bis Martina, ab Martina bis Landeck Linie 4210)

Koordinaten

DD
46.988193, 10.243038
GMS
46°59'17.5"N 10°14'34.9"E
UTM
32T 594523 5204601
w3w 
///behaupteten.klaviere.zeichnung
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

AV-Karte 26

f&b WK 254

Kümerly + Frey: Unterengadin

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Ausrüstung

Festes Schuhwerk, ausreichend Verpflegung, wetterfeste Kleidung

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
31,5 km
Dauer
12:00 h
Aufstieg
1.600 hm
Abstieg
1.890 hm
Höchster Punkt
2.695 hm
Tiefster Punkt
1.171 hm
Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit botanische Highlights Von A nach B faunistische Highlights

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