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Vom Pilatus über das Mittaggüpfi nach Gfellen

· 1 Bewertung · Wanderung · Zentralschweiz
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  • Weg zum Tomlishorn mit Blick zu den Berner Alpen.
    / Weg zum Tomlishorn mit Blick zu den Berner Alpen.
    Foto: Toni Kaiser, CC BY-SA, Wandermagazin SCHWEIZ
  • Mit der Zahnradbahn auf den Pilatus
    / Mit der Zahnradbahn auf den Pilatus
    Foto: Jochen Ihle, CC BY-SA, Wandermagazin SCHWEIZ
  • Pilatus Kulm.
    / Pilatus Kulm.
    Foto: Toni Kaiser, CC BY-SA, Wandermagazin SCHWEIZ
  • Zahnradbahn von Alpnachstad auf den Pilatus.
    / Zahnradbahn von Alpnachstad auf den Pilatus.
    Foto: Toni Kaiser, CC BY-SA, Wandermagazin SCHWEIZ
  • Hotel Pilatus-Kulm.
    / Hotel Pilatus-Kulm.
    Foto: Jochen Ihle, CC BY-SA, Wandermagazin SCHWEIZ
  • Panoramawandern am Pilatus.
    / Panoramawandern am Pilatus.
    Foto: Toni Kaiser, CC BY-SA, Wandermagazin SCHWEIZ
  • Abgesicherter Weg zwischen Pilatus und Tomlishorn.
    / Abgesicherter Weg zwischen Pilatus und Tomlishorn.
    Foto: Toni Kaiser, CC BY-SA, Wandermagazin SCHWEIZ
  • / Mittaggüpfi.
    Foto: Toni Kaiser, CC BY-SA, Wandermagazin SCHWEIZ
1200 1500 1800 2100 2400 m km 2 4 6 8 10 12 Pilatusbahn Mittaggüpfi Gfellen

Fast zehn Kilometer misst der Rücken des mit einem Drachen in die Legenden eingegangenen Pilatus. Und wie ein Drachenrücken sieht der Berg auch aus mit seinen Gipfeln und Zähnen, die in steilen Felswänden abfallen.

mittel
13,4 km
5:45 h
688 hm
1737 hm

«Hat der Pilatus einen Hut, wird das Wetter gut»: Was für den Niesen im Berner Oberland gilt, zählt auch hier. Nun sitzen wir auf der kleinen Terrasse der Tripolihütte des Vereins Pro Pilatus von 1972 und geniessen Sonne, Wärme und die Wurst. Das ist ein idealer Mittagsrastplatz, herrlich auf der Schneide des Wängengrats zwischen dem Mittaggüpfi und dem Risetenstock gelegen und an schönen Sonntagen zwischen Mitte Mai und Ende Oktober jeweils sogar bewirtet. 2,5 Stunden haben für den Weg vom Hotel Kulm über Tomlishorn, Widderfeld und Mittaggüpfi bis hierher gebraucht.

Den Westgrat ins Entlebuch kann man auf einem guten, zuweilen jedoch recht ausgesetzten Wanderweg in seiner ganzen Länge begehen. Die schwierigsten Stellen sind mit Ketten und gelegentlich sogar mit Steighilfen, wie man sie von den Klettersteigen kennt, gesichert. Glücklicherweise, muss man sagen, denn sonst wäre diese lange Tour ein ganz anderes Kaliber. Sie ist schon so wild genug, überrascht aber immer wieder mit alpinen Wiesen und Hochmooren, die man von unten gar nicht vermuten würde. Und natürlich bietet sie auf ihrer ganzen Länge eine Panoramasicht ersten Ranges – ins Luzerner Mittelland, in die Zentralschweizer und Berner Alpen und natürlich gegen Schluss auch ins Entlebuch, in das man nach dem langen Abstieg vom Risetenstock in Gfellen an der Glaubenbergstrasse eintaucht.

Autorentipp

Wer nicht bis Gfellen wandern möchte, kann vom Mittaggüpfi nach Eigenthal oder Alpnachstad absteigen.

outdooractive.com User
Autor
Jochen Ihle 
Aktualisierung: 22.07.2019

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
2101 m
Tiefster Punkt
1018 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Lange und zuweilen ausgesetzte Höhenwanderung, die Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfordert. Schwierigkeit: T3.

Ausrüstung

Normale Wanderausrüstung, stabile Wanderschuhe mit fester Sohle, evtl. Wanderstöcke.

Weitere Infos und Links

Pilatus-Bahnen, Tel. +41 (0) 41 329 11 11, www.pilatus.ch

Luzern Tourismus AG, Tourist Information, Zentralstrasse 5, 6002 Luzern, Tel. +41 (0 )41 227 17 17, www.luzern.com

Start

Pilatus Kulm, Bergstation (2066 m)
Koordinaten:
Geographisch
46.979625, 8.255562
UTM
32T 443382 5203168

Ziel

Gfellen

Wegbeschreibung

Vom Pilatus (2106 m) zum Tomlishorn (2128 m), steil hinunter zur Einsattelung P. 1999, nördlich um die nach Süden abfallende Felswand herum teils mit Ketten gesichert zum Widderfeld – hier ist ein kleiner Abstecher von einer Viertelstunde zum höchsten Punkt (2076 m) möglich. Hinunter nach Felli (P. 1701), weiter dem Grat folgen und durch eine sumpfige Hochebene zum Mittaggüpfi (1916 m), mit Ketten und Holzleitern gesicherter Abstieg zur Tripolihütte (1763 m). Abwechslungsreich weiter zur Stäfeliflue (1922 m), hinunter zum Kreuz des wenig ausgeprägten Risetenstocks (1759 m), langer Abstieg nach Süden, dann nach Westen durch das Tobel des rauschenden Eibachs nach Gfellen (1016 m).

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Anreise: Mit dem Zug nach Alpnachstad und weiter mit Zahnradbahn auf den Pilatus; alternativ mit der Luftseilbahn von Kriens-Fräkmüntegg auf den Pilatus.

Rückreise: Ab Gfellen Busverbindung nach Entlebuch, das an der Bahnlinie Bern–Luzern liegt.

Anfahrt

Mit dem Auto nach Alpnachstad oder Luzern. Nach der Wanderung mit Bus und Zug über Entlebuch und Luzern zurück nach Alpnachstad (Fahrzeit etwa 1,5 Stunden).

Parken

Parkplätze in Alpnachstad und Luzern.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Wandermagazin SCHWEIZ, Ausgabe 8/2016: Bergbahnwandern. Rothus-Verlag, Solothurn, www.wanderwege.ch

Kartenempfehlungen des Autors

LK 1:50.000, 244T Escholzmatt, 245T Stans.

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Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
13,4 km
Dauer
5:45 h
Aufstieg
688 hm
Abstieg
1737 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Einkehrmöglichkeit Streckentour aussichtsreich geologische Highlights kulturell / historisch faunistische Highlights botanische Highlights Bergbahnauf-/-abstieg Gipfel-Tour

Statistik

: h
 km
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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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