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Vom Lyskamm Ostgipfel (4532m) zum Lyskamm Westgipfel (4479m)

· 1 Bewertung · Hochtour
Verantwortlich für diesen Inhalt
DAV Sektion Ludwigsburg Verifizierter Partner 
  • Sonnenaufgang
    / Sonnenaufgang
    Foto: Thomas Nippgen, Archiv Thomas Nippgen
  • / Mont Blanc im Sonnenaufgang
    Foto: Thomas Nippgen, Archiv Thomas Nippgen
  • / Lyskamm-Ostgipfel, gesehen oberhalb der Gnifetti-Hütte
    Foto: Thomas Nippgen, Archiv Thomas Nippgen
  • / Lyskamm-Ostgipfel, Gipfelaufbau
    Foto: Thomas Nippgen, Archiv Thomas Nippgen
  • / Dent Blanche, Obergabelhorn, Zinalrothorn und Weisshorn (von links!)
    Foto: Thomas Nippgen, Archiv Thomas Nippgen
  • / Gipfelphoto - Lyskamm Ostgipfel 4532m
    Foto: Thomas Nippgen, Archiv Thomas Nippgen
  • / Monte Rosa mit Signalkuppe in Bildmitte
    Foto: Thomas Nippgen, Archiv Thomas Nippgen
  • / Parrotspitze, Ludwigshöhe, Corno Nero und Vincentpyramide
    Foto: Thomas Nippgen, Archiv Thomas Nippgen
  • / Mont Blanc vom Lyskamm Ostgipfel
    Foto: Thomas Nippgen, Archiv Thomas Nippgen
  • / Der Übergang zum Lyskamm Westgipfel oder Skywalk auf 4500m
    Foto: Thomas Nippgen, Archiv Thomas Nippgen
  • / Am Beginn der Überschreitung
    Foto: Thomas Nippgen, Archiv Thomas Nippgen
  • / Blick zurück zum Lyskamm Ostgipfel
    Foto: Thomas Nippgen, Archiv Thomas Nippgen
  • / Lyskamm Westgipfel -kurz nach dem Felsriegel
    Foto: Thomas Nippgen, Archiv Thomas Nippgen
  • / schön ausgesetzt - kurz vorm Lyskamm Westgipfel
    Foto: Thomas Nippgen, Archiv Thomas Nippgen
  • / Ostgipfel vom Westgipfel gesehen
    Foto: Thomas Nippgen, Archiv Thomas Nippgen
  • / Gipfelphoto - Lyskamm westgipfel 4479m
    Foto: Thomas Nippgen, Archiv Thomas Nippgen
  • / Berner Oberland (Hintergrund) und Mischabelgruppe (Vordergrund)
    Foto: Thomas Nippgen, DAV Sektion Ludwigsburg
  • / Rifugio Quintino Sella 3585m
    Foto: Thomas Nippgen, Archiv Thomas Nippgen
  • / Abstieg von der Sella Hütte
    Foto: Thomas Nippgen, Archiv Thomas Nippgen
  • / Vierbeinige Wegelagerer beim Abstieg von der Hütte
    Foto: Thomas Nippgen, Archiv Thomas Nippgen
m 4600 4400 4200 4000 3800 3600 3400 8 6 4 2 km
Landschaftlich eine herrliche Tour - bei guten Bedingungen ein Skywalk auf 4500m.
schwer
9,8 km
6:45 h
1.100 hm
1.100 hm

Früher wegen den berüchtigten Wächtenbrüchen ist die Überschreitung auch als "Menschenfresser" bekannt.  Durch die Klimaerwärmung sind die beiseitig wuchernden Wächten zeimlich reduziert worden. Die Überschreitung, ein Gang zwischen Himmel und Erde, ist techn. nicht allzu schwierig, aber stets sehr anspruchsvoll und ausgesetzt. Während der ganzen Überschreitung ist volle Konzentration gefordert.

Trotzdem ist der Lykamm immer noch ein wuchtiger Berg, sowohl von Norden der Schweiz, als auch von Süden aus Italien. Gerade die Nordseite ist eine mehrere kilometerbreite eisgepanzerte Eismauer.

Profilbild von Thomas Nippgen
Autor
Thomas Nippgen
Aktualisierung: 27.03.2021
Schwierigkeit
III, 45°, AD schwer
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
4.532 m
Tiefster Punkt
3.585 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Standplätze
mobile Sicherungsmittel
Zwischensicherung
mobile Sicherungsmittel
Seillänge
1 x 60 m
Anzahl Expressschlingen
4

Sicherheitshinweise

Sehr spaltenreicher Gletscher macht das Anseilen unbedingt erforderlich. Gipfelhang zum Ostgipfel ausgesetzt und bei zunehmender Ausaperung ist eine Absicherung mit Eisschrauben empfehlenswert. Das gleiche gilt auch für den Abstieg vom Westgipfel durch die Eisflanke

Weitere Infos und Links

Die Tour wurde bereits im Sommer 2015 durchgeführt.

Durch die hervorragenden Bedingung konnte die in den einschlägigen Führern angegebenen Zeiten deutlich unterschritten werden.

Start

Rifugio Gnifetti (3.588 m)
Koordinaten:
DG
45.899731, 7.850182
GMS
45°53'59.0"N 7°51'00.7"E
UTM
32T 410806 5083549
w3w 
///tarnung.trägt.fledermaus

Ziel

Rifugio Quintiono Sella Hütte

Wegbeschreibung

Von der Rifugio Gnifetti über den Lisgletscher den deutlichen Wegspuren folgend ins Lisjoch. Vom Lisjoch nach Westen bis zum Fuss eines Steilaufschwunges zu Pkt. 4331. Von hier geht man kurz nach links bis unter Pkt. 4331 und dann direkt die Südflanke hinauf bis am ca. 200 m öltlich von Pkt. 4331 den Firngrat erreicht.

Den Firngrat über Pkt. 4331 folgend bis zum Gipfelaufbau (Achtung, man geht teilweise an sehr eindruckvollen Bergschrund entlang). An Gipfelaufbau geht man erst gerade hoch und dann kurz vor den erreichen der Schulter unter dem Gipfel nach rechts durch die Firnflanke direkt zum Lyskamm-Ostgipfel.

Vom Lyskamm Ostgipfel nach Nordwesten über einen Firnggrat absteigen bis zum tiefsten Punkt des Verbindungsgrates zwischen den beiden Gipfeln. Nun weiter auf der Grenzgletscher-Seite unterhalb des Grates bis kurz vorn Pkt. 4459. Nun wechselt man auf die ital. Seite des Grates und kommt so an den Felsriegel (Schlüsselstelle) unterhalb von Pkt. 4459. Den Felsriegel hinauf und dann über sehr ausgesetzten Grat (mal Fels, mal Firn) auf den Lyskamm Weststgipfel.

Vom Lyskamm Westgipfel ca. 200 weiter in Richtung norwesten zu einer Firnschulter, beid as Grat abrupt endet. Her wendet sich man nach links und steigt urch die Firnflanke kurz hinab bisn zu einem Felsriegel. Diesen umgeht man in steilen Firn in einem Rechtsbogen und quer unterhalb des Riegel nach links. von da vwo der Felsriegel endet steigt man im Zick-Zack die steile Firnflanke zu der Firnschulter bei Pkt. 4210. Von hier nochmals über eine kurze steile Firnflanke hinab auf das Plateau des Zwillingsgletschers. Beim erreichen des Plateaus wendet nach sich nach Südwesten und erreicht nach ca, 30. Minuten das Felikjoch. Vom Felikjoch den deutlichen Spuren in südliche Richtung folgen bis zum Gletscherand, unmittelbar bei der Rifugio Quintino Sella.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Von Mailand mit der Bahn bis Bahnhof Point San Martin. Vom Bahnhof mit den Bus ins Ortszentrum. Von dort mit einer anderen Buslinie oder mit dem Taxi nach Stafal.

Anfahrt

Entweder über den Großen San Bernado nach Aosta, dann die E25 (gebührenpflichtig) in Richtung Mailand bis zur Ausfahrt Point San Martin. Hier abfahren und dann der Beschilderung ins Val Gressonay folgen. Stafal ist die lette Ortschaft am Ortsende vom Val Gressoney.

Parken

Großer, kostenfreier Parkplatz in Stafal

Koordinaten

DG
45.899731, 7.850182
GMS
45°53'59.0"N 7°51'00.7"E
UTM
32T 410806 5083549
w3w 
///tarnung.trägt.fledermaus
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Ausrüstung

Normale Hochtourenausrüstung ausreichend (Tourenrucksack,  steigeisenfeste Bergschuhe, Tourenbekleidung Regenbekleidung, Handschuhe, Stirnlampe, Trinkflasche, Sonnenschutz,  Biwaksack,  Erste-Hilfe-Beutel, Hüftsitzgurt,  Steinschlaghelm,  1 Sicherheitskarabiner Ball-Lock,  2 HMS-Karabiner,  2-3 Schnappkarabiner, 3-4 Expressen,   Steigeisen mit Frontalzacken, 3-4 Eisschrauben,  Eispickel, je eine lange und kurze Prusikschlinge, 2 Bandschlingen, Standplatzschlinge.

 


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Bewertungen

4,0
(1)
Kai Mosbacher
05.04.2021 · Community
Ich habe diese Tour solo gemacht u. stieß dabei auf keine mir unvertrauten Schwierigkeiten! Ich traf keine III-Stelle im Fels an. Meine Bewertung wäre PD+, denke aber, dass man diese Tour mit AD- bewerten kann.,
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Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
III, 45°, AD schwer
Strecke
9,8 km
Dauer
6:45 h
Aufstieg
1.100 hm
Abstieg
1.100 hm
Gipfel-Tour Grat Überschreitung Eistour

Statistik

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