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Bergtour Top Etappe 7

Via Venezia Scharnitz - Venedig 7. Etappe: TuXerjochhaus - Friesenbergscharte - Friesenberghaus

· 1 Bewertung · Bergtour · Tuxer Alpen
Verantwortlich für diesen Inhalt
ÖAV Sektion Hall in Tirol Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Tuxerjoch-Haus, beliebter Stützpunkt für Schifahrer, Hintertuxer Gletscher
    / Tuxerjoch-Haus, beliebter Stützpunkt für Schifahrer, Hintertuxer Gletscher
    Foto: Michael Platzer, ÖTK
  • / Friesenbergscharte
    Foto: Gerald Aichner, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Wegweiser am Friesenberghaus
    Foto: Julia Gebauer, outdooractive Redaktion
m 3200 3000 2800 2600 2400 2200 2000 1800 7 6 5 4 3 2 1 km Friesenberghaus Tuxer-Joch-Haus

Hoher Schritt in den Süden

TuXerjoch-Haus - Spannagelhaus - Friesenbergscharte - Friesenberghaus

mittel
Strecke 7,7 km
6:00 h
893 hm
728 hm

Autorentipp

Am Hintertuxer Gletscher empfehlen wir allen eine Besichtigung der zehn Kilometer langen Spannagelhöhle, der bedeutendsten Tropfsteinhöhle Tirols. Direkt unterhalb des Spannagelhauses befindet sich der Eingang zu dieser Schauhöhle, die durch eiszeitliches Schmelzwasser entstanden ist. Zehn Kilometer dieses Höhlensystems sind vermessen, 500 Meter können besichtigt werden.

Als zweiter Abstecher lohnt vom Friesenberghaus der Aufstieg zum Petersköpfl (2.679 m), dort stehen dutzende „Steinmandln“.

Profilbild von Gerald Aichner
Autor
Gerald Aichner
Aktualisierung: 24.01.2018
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
2.897 m
Tiefster Punkt
2.088 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Friesenberghaus

Start

Tuxerjochhaus (2.314 m)
Koordinaten:
DG
47.098858, 11.649321
GMS
47°05'55.9"N 11°38'57.6"E
UTM
32T 701039 5219555
w3w 
///flugreise.badeort.bahnhof

Ziel

Friesenberghaus

Wegbeschreibung

Im Angesicht der HintertuXer Gletscher geht’s zum zweithöchsten Punkt der Trekkingtour.

Zunächst von der Hütte zum Spannagelhaus am HintertuXer Gletscher. Nach Queren einer kühnen Brücke über den Gletscherbach erfolgt der Aufstieg über Blockwerk und häufig über Schneefelder auf die 2904 m hohe Friesenbergscharte.

Das letzte Stück im Anstieg verläuft steil, weglos über Geröll, das auch das Eis des zu querenden Gletscherausläufers teilweise bedeckt. Am besten kann man sich jetzt orientieren, indem man den Markierungspfosten im Schartendurchgang ansteuert. Der schmale Übergang öffnet sich nur etwa mann/frau breit zwischen steilen Felszacken, bei schlechter Sicht kann’s passieren, dass man schon ganz genau schauen und suchen muss.

Hier ist eine kurze Rast angesagt, allerdings haben an diesem schmalen Übergang nur wenig Leute Platz. Der Abstieg zur Friesenberghütte ist „kühn“, aber mit Stahlseilen abgesichert, dann geht’s vorbei am Friesenbergsee und zur gleichnamigen Hütte.

 

Ein unbedingter Abstecher lohnt von der Hütte zum Petersköpfl (2.679 m), dort stehen dutzende „Steinmandln“. Die besondere Wirkung dieses Steinmandlgartens ist nicht von der Hand zu weisen. Ein grandioser Anblick, diese interessanteste Ansammlung von Steinmännern im Alpenraum.

2002 wurde das Friesenberghaus der DAV Sektion Berlin zur internationalen Begegnungsstätte des DAV gegen Hass und Intoleranz unter Bergsteigern ernannt.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Koordinaten

DG
47.098858, 11.649321
GMS
47°05'55.9"N 11°38'57.6"E
UTM
32T 701039 5219555
w3w 
///flugreise.badeort.bahnhof
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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AV-Karte Nr. 35/1 Zillertaler Alpen West 1:25000

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5,0
(1)
Gerald Aichner
Aktualisierung der Etappe 6 und 7 (in 7a und 7b) Buch "Bergtour ans Meer": Seite 41 u. Seite 47 6. Stille TuXertour zum Olpererblick, Seite 42 Aktualisiert wegen Wegverlegung von der Lizumerhütte zum Geierjoch/Pluderlingsattel Von der Lizumer Hütte steigt man auf dem neu angelegten Steig unterhalb der Sonnenspitze zur Geiermulde und weiter zum Pluderlingsattel (auch Geier Joch genannt) auf. Detail: Der neue Anstieg von der Lizumerhütte betrifft die alten AV-Steige Nr. 322 zum Junsjoch, und Nr. 323 zum Geier bzw. Geierjoch/Geiersattel. Der Steig ist mit kurzen Stangen (rotweißer Kopf) ausgesteckt, er wurde vom Alpenverein Hall neu markiert und neu beschildert. Zugang ab Lizumerhütte talein (Wegweiser am Fahrweg talein) dem Wattentalbach/Lizumbach entlang den Lizumer Böden folgend zum Talgrund (ca. 2080m), dann rechts (auf der orografisch linken Talseite, unterhalb der Sonnenspitze) in Kehren bergan - ehe man „auf der Pluderlinge“ (wie es in der Militärkarte heißt) auf Höhe von ca. 2360m, auf den aufgelassenen von links kommenden Steig 323 gelangt. Hier in der unteren „Geiergrube“, am Ursprung des /Lizumer-/Wattentalbaches stehen bereits die weiteren Wegweiser. https://www.alpenvereinaktiv.com/de/tour/via-venezia-scharnitz-venedig-6.-etappe-lizumerhuette-tuxerjochhaus/22695562/#dmdtab=oax-tab1 Etappe 7 ist nun 7a und 7b, Seite 47 7a TuXerjochhaus zum Friesenberghaus Im Angesicht der HintertuXer Gletscher geht’s zum zweithöchsten Punkt der Trekkingtour. Zunächst vom TuXerjochhaus zum Spannagelhaus (keine Nächtigungsmöglichkeit mehr) am HintertuXer Gletscher. Nach Queren einer kühnen Brücke über den Gletscherbach erfolgt der Aufstieg über Blockwerk und häufig über Schneefelder auf die 2904 m hohe Friesenbergscharte. Das letzte Stück im Anstieg verläuft steil, weglos über Geröll, das auch das Eis des zu querenden Gletscherausläufers teilweise bedeckt. Am besten kann man sich jetzt orientieren, indem man den Markierungspfosten im Schartendurchgang ansteuert. Der schmale Übergang öffnet sich nur etwa mann/frau breit zwischen steilen Felszacken, bei schlechter Sicht kann’s passieren, dass man schon ganz genau schauen und suchen muss. Hier ist eine kurze Rast angesagt, allerdings haben an diesem schmalen Übergang nur wenig Leute Platz. Der Abstieg zum Friesenberghaus ist „kühn“, aber mit Stahlseilen abgesichert, dann geht’s vorbei am Friesenbergsee und zur gleichnamigen Hütte. Ein unbedingter Abstecher lohnt von der Hütte zum Petersköpfl (2.679 m), dort stehen dutzende „Steinmandln“. Die besondere Wirkung dieses Steinmandlgartens ist nicht von der Hand zu weisen. Ein grandioser Anblick, diese interessanteste Ansammlung von Steinmännern im Alpenraum. 2002 wurde das Friesenberghaus der DAV Sektion Berlin zur internationalen Begegnungsstätte des DAV gegen Hass und Intoleranz unter Bergsteigern ernannt. https://www.alpenvereinaktiv.com/de/tour/via-venezia-scharnitz-venedig-7.-etappe-tuxerjochhaus-/22695670 Etappe 7 b Friesenberghaus zum Pfitscherjoch Haus Die landschaftlich schöne Route (bei gutem Wetter) führt vom Friesenberghaus am Berliner Höhenweg zur Olperer Hütte (3 Std.), hier könnte man auch nächtigen. Seit 2007 führt ein neu gebauter Weg von der Olperer Hütte ohne große Höhenverluste zum Pfitscherjoch. Zeit Friesenberghaus - Pfitscherjoch ca. 6 Std. Dieser schöne Höhenweg zieht wie auf einer Kanzel am Bergrücken unterhalb der Gefrorenen Wand und dem Riffler nach Westen und gibt den wunderbaren Blick zur Zillertaler Kette im Süden immer mehr frei. Bei der Überquerung der Oberschrammachbäche ist besondere Vorsicht geboten. Hier gilt es, den neu angelegten, gut markierten Weg zu nutzen, der deutlich sicherer ist als der alte. Vom alten, noch sichtbaren aber aufgelassenen Weg ist absolut abzuraten, da es hier bereits zu mehreren Unfällen gekommen ist. Varianten Man kann sowohl vom Friesenberghaus als auch von der Olperer Hütte in 1.30 Std. zum Schlegeis Stausee und zur Dominikushütte absteigen und westlich talein/talauf in leichter Wanderung zum Pfitscher Joch wandern. Wir peilen das Pfitscherjoch am leichtesten von Schlegeis aus an. Ein Felsbrocken mit aufgemalter Schrift „München - Venedig“ verleiht uns wieder Flügel. Der Steig geht in einen Almfahrweg über, steigt an und dann stehen wir an der Staatsgrenze zu Italien, dort, wo in vergangenen Zeiten Schmuggler bei Nacht und Nebel den Zollwächtern durch die Finger schlüpften. Bis vor etlichen Jahren war diese Grenze zwischen Tirol und Südtirol auf beiden Seiten schwer bewacht, jetzt wechseln wir ganz unproblematisch das Staatsgebiet. Keine Wache, keine Staatsfahnen, keine Passkontrolle. Stünde nicht der Grenzstein Österreich - Italien da, würde man den Übertritt in ein anderes Land gar nicht wahrnehmen. Doch für ein Grenzfoto reicht es noch immer. Der letzte steile Aufschwung und wir stehen vor dem Pfitscherjoch-Haus, (2.275m).
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Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
7,7 km
Dauer
6:00 h
Aufstieg
893 hm
Abstieg
728 hm
Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Von A nach B Gipfel-Tour

Statistik

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Karten und Wege
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Strecke  km
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