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Bergtour

Via Alpina - Roter Weg - R56: Feldkirch - Gafadurahütte

Bergtour · Bodensee-Rheintal
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Cipra International
  • Gafadurahütte
    Gafadurahütte
    Foto: Cipra International, Community
Karte / Via Alpina - Roter Weg - R56: Feldkirch - Gafadurahütte
m 1800 1600 1400 1200 1000 800 600 400 200 10 8 6 4 2 km
Aussichtsreiche Bergwiesen, schattige Bergmischwälder und der Höhenweg über die Sarojaalpe stehen bevor. Genächtigt wird bereits auf Liechtensteiner Seite, auf der Gafadura Hütte, die man in einer halben Stunde von der Sarojaalpe erreichen kann.
mittel
Strecke 11,8 km
5:15 h
1.212 hm
221 hm
1.421 hm
437 hm

R56 Feldkirch » Gafadurahütte:

Aussichtsreiche Bergwiesen, schattige Bergmischwälder und der Höhenweg über die Sarojaalpe stehen bevor. Genächtigt wird bereits auf Liechtensteiner Seite, auf der Gafadura Hütte, die man in einer halben Stunde von der Sarojaalpe erreichen kann.

Von Letze - Maria Grün - Fellengatter und Amerlügen verläuft die Route im Übergang von Walgau und Rheintal bzw. historisch im Grenzbereich der früheren Herrschaften Sonnenberg und Feldkirch, wobei aber beim Letzehof Feldkircher Boden verlassen wird. Doch da zeigt sich auch schon gleich, wie vielen Besonderheiten man hier auf Schritt und Tritt begegnet, wenn man davon weiß. So könnte man am Letzehof vorbeigehen, ohne zu bemerken, dass er ein Refugium tibetischer Kultur ist. Hinter der Fassade eines gewöhnlichen Landhauses verbirgt sich seit 1981 das buddhistische Kloster "Tashi Rabten", dahinter auf der Waldwiese sogar eine Friedensstupa. Der von der Letze talwärts führende Hohlweg (Duxgasse) ist noch ein fast im Orignal erhaltenes Wegstück der mittelalterlichen Hauptstraße Feldkirch - Bludenz, die 1537 nach dem Bau der ersten Brücke in die Illschlucht der Felsenau verlegt worden ist. Das Gebäude des Landeskonservatoriums bildete mit dem Reichenfeld das Kernareal der früher weltbekannten "Stella Matutina", eines von 1856 bis 1978 bestehenden Jesuitengymnasiums. Die in der Eiszeit vom Rhein- und Illgletscher kuppig modellierte Hangschulter mit einem reizvollen Sumpfbiotop bei Maria Grün war bis ins 16. Jahrhundert der Hauptzugang vom südlichen Rheintal in den Walgau. Dieser wurde in Kriegszeiten - zuletzt 1799 gegen anstürmende französische Truppen - durch das Aufwerfen einer "Letze", d.h. eines Schanzwalles, verteidigt. 

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Gafadurahütte, 1.421 m
Tiefster Punkt
Feldkirch Stadtzentrum, 437 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Start

Feldkirch City Center (454 m)
Koordinaten:
SwissGrid
2'763'284E 1'233'957N
DD
47.236341, 9.595275
GMS
47°14'10.8"N 9°35'43.0"E
UTM
32T 545056 5231600
w3w 
///erwarten.anregungen.haltung

Ziel

Gafadurahütte

Wegbeschreibung

Von Feldkirch führt die Via Alpina auf einem Fußsteg über die Ill, vorbei am Landeskonservatorium (früher Jesuitenkolleg „Stella Matutina“) zum Letzehof, von wo man durch Hangsiedlungen in Richtung Amerlügen bergwärts geht. Von diesem zur Gemeinde Frastanz gehörenden Bergdörfchen (Feldkirch – Amerlügen 1h45min) geht man im Wald noch etwa 40 Minuten steil aufwärts zur Feldkircher Hütte der Naturfreunde (1.204m) und erreicht ein paar Minuten später die aussichtsreiche Hangterrasse des Vorderälpele (auch Amerlugalpe genannt, 1.281m). Von hier streift der Blick über den Walgau bis ins Große Walsertal und nordwärts durch das Rheintal bis zum Bodensee. Hier vereinigt sich die Route mit jener des Zentralalpenwegs 02 und führt mit geringen Höhenunterschieden zur Sarojaalpe (1.474m; 1h von der Feldkircher Hütte). Wer eine Unterkunft in nächster Nähe der Drei Schwestern bevorzugt, wählt mit vorliebe die Gafadura Hütte, die man von der Sarojaalpe aus über den bewaldeten Sarojasattel in einer halben Stunde erreicht. Sonst steigt man von der Abzweigung beim Sarojsattel in 1h45min direkt zu den Drei Schwestern auf. (Christina Schwann, OeAV)

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Anreise mit dem Zug oder Bus nach Feldkirch möglich - Stadtzentrum ist nur einen Katzensprung vom Bahnhof entfernt.

Koordinaten

SwissGrid
2'763'284E 1'233'957N
DD
47.236341, 9.595275
GMS
47°14'10.8"N 9°35'43.0"E
UTM
32T 545056 5231600
w3w 
///erwarten.anregungen.haltung
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Nützliche Wanderführer:

Österreichischer Weitwanderweg 02 "Zentralalpenweg", Sekt. Weitwanderer ~ Sekt. Weitwanderer (ISBN )

Kartenempfehlungen des Autors

Nützliche topografische Karten

  • WK 364 Bregenzerwald ~ Freytag&Berndt (1:50.000)
  • WK 371 Bludenz, Klostertal, Brandnertal, Montafon ~ Freytag&Berndt (1:50.000)
  • T238 Montafon ~ Swisstopo (1:50'000)
  • Nr. 21 Feldkirch - Vaduz ~ Kompass (1:50.000)
  • ÖK 50 140, 141, 1223 ~ Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen (1:50.000)
  • Geodatenportal Liechtenstein (WebGIS) R56 (print/download GPX/KML)

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
11,8 km
Dauer
5:15 h
Aufstieg
1.212 hm
Abstieg
221 hm
Höchster Punkt
1.421 hm
Tiefster Punkt
437 hm
mit Bahn und Bus erreichbar kulturell / historisch

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