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Wanderung

Via Alpina Bozen - Jenesien - Meran 2000

Wanderung · Südtirols Süden
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Tourismusverein Jenesien
  • Salten, Jenesien
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500 1000 1500 2000 2500 m km 5 10 15 20 25

Eine ca. 7-stündige Wanderung über via Alpina von Bozen über Jenesien bis Meran 2000
mittel
25,6 km
6:45 h
3250 hm
1556 hm
Jenesien (1100 m) erreicht man von Bozen aus über eine Seilbahn. Vom Dorf Jenesien folgen die ca. 20 km bis ans Etappenziel auf Meran 2000 überwiegend dem Verlauf des europäischen Fernwanderweges E5, der über den gesamten Höhenrücken des Tschögglberges verläuft. Zwischenzeitliche Verpflegung gibt es dabei bei den Gasthöfen Edelweiss und Langfenn und bei der Möltner Kaser.

Autorentipp

Die Vegetation des Bozner Beckens mit seinen rings aufsteigenden Höhenterrassen und Talstufen ist außerordentlich vielfältig. Die Mittelmeerflora greift weit in den Bereich der Mittelgebirgslandschaft hinein. Weinberge mit erlesenen Sorten bedecken die Hänge längs des Etschtales, aber auch den Eisack aufwärts und alle Terrassen des Bozner Kessels. Ein einziger Obstgarten ist das Etschtalbecken. Aber auch in den Seitentälern reichen die Obstkulturen bis an die Waldgrenze. An den höher liegenden Hängen steigen Misch- und Nadelholzwälder auf. Besonders charakteristisch sind die herrlichen Alm- und Weideflächen, wie zum Beispiel am Salten. Geologisch ist das Gebiet um Bozen als Bozner Porphyrplatte bekannt. Sie reicht von Tisens im Westen und über den Salten im Norden bis zum Karerpass im Osten. Als größte vulkanische Gesteinsmasse Europas breitet sich die Platte über den zerfalteten und zerklüfteten Quarzphylliten aus. Hufeisenförmig umschließen die Sarntaler Alpen das von Norden nach Süden verlaufende Sarntal, sie bilden mit ihrem weitläufigen Bergland soviel wie die geographische Mitte Südtirols. Im Westen und Nordwesten werden sie vom Etschtal und dem Passeiertal begrenzt. Die Sarntaler Alpen sind auf weite Strecken altes Kulturland. Die Bauern haben bis weit in die bewaldeten Hänge hinauf gesiedelt und dem Wald in Jahrhunderte langer Arbeit Kulturland abgetrotzt. Über der Waldgrenze dehnen sich weitläufige Almen aus, die im Sommer zahlreich von Vieh beweidet werden. Die Sarner Alpen sind vor allem ein Bergland für den Wanderer, der vielerorts noch Ursprünglichkeit und Ruhe sucht. Die Meraner Hütte bietet sich als idealer Stützpunkt für zahlreiche Wanderungen über den Höhenkamm des Tschöggelbergs ebenso an wie für Bergfahrten zu den Gipfeln des Ifinger und seiner Nachbarn sowie für den Übergang ins Sarntal. Die Sektion Meran des Alpenvereins Südtirol erbaute Ende der 60er Jahre das große Haus im Einzugsbereich des heutigen Wintersportgebietes „Meran 2000“. Die Hütte erhielt im Andenken an den Meraner Bergsteiger und Förderer der Sektion den Namen „Hermann-Gritsch-Haus“. 

(Stefan Illmer, Karin Leichter, AVS)

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
2046 m
Tiefster Punkt
285 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Weitere Infos und Links

Der Inhalt wurde mit freundlicher Genehmigung von der Seite

www.via-alpina.org übernommen. 

Start

Talstation der Jenesier Seilbahn in Bozen (285 m)
Koordinaten:
Geographisch
46.509263, 11.349907
UTM
32T 680279 5153315

Ziel

Meraner Hütte auf Meran 2000

Wegbeschreibung

Von der Unterkunft in Bozen spaziert man die Talferpromenade an der Wassermauer bis zur Talstation der 1937 errichteten Seilbahn (zuvor den Fahrplan studieren!), mit der man Jenesien erreicht. Während der Fahrt hat man einen weiten Blick auf die Stadt Bozen, die in einem außerordentlich fruchtbaren Talbecken im Mündungsbereich von Talfer, Eisack und Etsch liegt. An den Hängen des Rittens und längs des Guntschnaberges gedeihen weltbekannte Weinsorten. Von Jenesien (1087 m) wandert man stets der Markierung E folgend nordwestwärts großteils mäßig ansteigend in 1 Std. hinauf zum Gasthof „Edelweiss“ (1351 m). Von da erreicht man immer auf Weg 1 (bzw. E5) in teilweise leicht auf und ab führender, im Ganzen aber nahezu ebener Wanderung durch die ausgedehnten Lärchenwiesen des Saltens den Hügel Langfenn (1527 m, Gasthaus), dem höchsten Punkt auf dem Salten. Der Salten ist das einzige Hochplateau Europas mit so großartigen Lärchenwäldern. Von den Langfennwiesen geht man ein kurzes Wegstück abwärts bis zum Parkplatz (Schermoos), von wo aus man, immer der Markierung des Fernwanderweges folgend, zu den Rindlwiesen bzw. zum Möltner Joch (1733 m), Weideplätze inmitten weiter Lärchenlichtungen, hinauf wandert. Auf selber Höhe marschiert man weiter durch den Jöchlwald zur Möltener Kaser (Verpflegung). Immer gegen Norden führt der europäische Fernwanderweg (E5) in leichtem Anstieg zum Auener Jöchl. Einen Abstecher zu den „Stoanernen Mandln“ am Schöneck sollte man hier unbedingt einplanen: die frei gelegenen Bergkuppe hoch über Sarnthein beschert Ausblicke auf eine Vielzahl der Südtiroler Berggruppen. Die Via Alpina verläuft nun an einem Höhenrücken den „Haflinger Höhenweg“ über das Kreuzjoch (die höchste Spitze der Kammlinie) entlang zur Maiser Rast und von dort auf blumenreichen Almmatten nur mehr wenige Meter abwärts zur Meraner Hütte (1960 m), dem Etappenziel. Von der Möltner Kaser benötigt man ca. 2 Std., um ans Ziel zu gelangen. Diese Etappe ist mit ganzen 25 km relativ lang, allerdings führt sie durch überwiegend ebenes bzw. nur gemütlich ansteigendes Gelände. Ca. 1 km nach dem Möltener Joch, im Bereich der Rindlwiesen, zweigt rechts vom Karrenweg der Steig Nummer 4 (bzw. E5) zum Parkplatz Schermoos ab. Diese Abzweigung ist nicht gekennzeichnet und deshalb leicht zu übersehen. 

(Stefan Illmer, Karin Leichter, AVS) 

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmittel zur Talstation der Seilbahn Jenesien in Bozen: 

Wenn Sie in Bozen mit öffentlichen Verkehrsmittel ankommen, können Sie die Talstation der Seilbahn Jenesien entweder mit einem Taxi oder mit dem Bus Nr. 12 erreichen.

Anfahrt

Anreise mit Auto zur Talstation der Seilbahn Jenesien in Bozen: 

Wenn Sie mit dem Auto die Seilbahnstation erreichen möchten, passieren Sie die Kreuzung zur Auffahrtstrasse nach Jenesien, Richtung Sarntal.  

Die Seilbahnstation befindet sich auf der linken Seite. 

Parken

Parken bei der Talstation der Seilbahn Jenesien in Bozen

Auf der gegenüberliegenden Seite von der Talstation der Seilbahn Jenesien, befindet sich ein nicht bewachter Parkplatz. 

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Nützliche Wanderführer

  • Lexikon 53 Meran und Umgebung ~ Kompass (ISBN 3-85491-059-2)
  • Lexikon 54 Bozen ~ Kompass (ISBN 3-85491-061-4)
  • Wanderführer Rund um Bozen ~ Rother (ISBN 3-7633-4290-7)
  • Via Alpina Gelber Weg, Evamaria Wecker ~ Bruckmann (ISBN 978-3-7654-4858-7)

Kartenempfehlungen des Autors

Nützliche topografische Karten

  • Nr. 53 Meran und Umgebung ~ Kompass (1:50.000)
  • Nr. 034 und 011 ~ Tabacco (1:25.000)
  • WKS 1 ~ Freytag & Berndt (1:50.000)

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
25,6 km
Dauer
6:45 h
Aufstieg
3250 hm
Abstieg
1556 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Streckentour Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights faunistische Highlights Bergbahnauf-/-abstieg Geheimtipp

Statistik

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