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Vertainspitze Nordwand von Sulden über die Düsseldorfer Hütte

Hochtour · Südtirol
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  • Am Waldrand entlang wandert man auf guten Wanderwegen ins Zaytal.
    / Am Waldrand entlang wandert man auf guten Wanderwegen ins Zaytal.
    Foto: Simon Bergmann, alpenvereinaktiv.com
  • / Holzwegweiser weisen einwandfrei den Weg.
    Foto: Simon Bergmann, alpenvereinaktiv.com
  • / Entlang des idyllischen Bachs wandert man durch Mischwald bergauf. Ein Blick über die Schulter zum mächtigen Ortler lohnt sich.
    Foto: Simon Bergmann, alpenvereinaktiv.com
  • / Nach weniger als zwei Stunden ist die Düsseldorfer Hütte erreicht.
    Foto: Simon Bergmann, alpenvereinaktiv.com
  • / Hinter der Düsseldorfer Hütte geht es durch Geröll weiter. Anfangs ist der Weg gut zu finden, dann wird es (besonders im dunkeln) etwas schwierig. Hinter dem Hüttendach wieder deutlich zu sehen: der Ortler.
    Foto: Simon Bergmann, alpenvereinaktiv.com
  • / Nach einer Zeit verlässt man den Weg und geht nach rechts durch Geröll bergauf.
    Foto: Simon Bergmann, alpenvereinaktiv.com
  • / Man geht hinein in den Talkessel, in den frühen morgenstunden ein tolles Schauspiel.
    Foto: Simon Bergmann, alpenvereinaktiv.com
  • / Die beeindruckende Nordwand des Vertaingletschers. Man sollte sich rechtzeitig anseilen, da der Gletscher tiefe Spalten hat.
    Foto: Simon Bergmann, alpenvereinaktiv.com
  • / Blick zurück in den Kessel und auf die Spaltenzone
    Foto: Simon Bergmann, alpenvereinaktiv.com
  • / Blick bergauf zum Einstieg der Steilwand. Auch hier ist mit Spalten zu rechnen.
    Foto: Simon Bergmann, alpenvereinaktiv.com
  • / Links herum die steilere Variante.
    Foto: Simon Bergmann, alpenvereinaktiv.com
  • / Leichter ist es vom Einstieg gleich nach rechts zu gehen...
    Foto: Simon Bergmann, alpenvereinaktiv.com
  • / und dann am Rand bei den Felsen hinauf auf einen Absatz.
    Foto: Simon Bergmann, alpenvereinaktiv.com
  • /
    Foto: Simon Bergmann, alpenvereinaktiv.com
  • /
    Foto: Simon Bergmann, alpenvereinaktiv.com
  • / Von dort geht es ziemlich direkt und mit konstanter Steigung bergauf. Bei Schnee eine ziemliche Stapferei.
    Foto: Simon Bergmann, alpenvereinaktiv.com
  • / Im Osten ragt der Hohe Angelus gen Himmel.
    Foto: Simon Bergmann, alpenvereinaktiv.com
  • / Das Gelände wird nach oben hin immer flacher, aber unter dem Schnee lauern immer noch Spalten.
    Foto: Simon Bergmann, alpenvereinaktiv.com
  • / Im flacheren Bereich hält man sich rechts...
    Foto: Simon Bergmann, alpenvereinaktiv.com
  • / ...und klettert bei einer kleinen Scharte auf den felsigen Grat.
    Foto: Simon Bergmann, alpenvereinaktiv.com
  • / Dem Grat folgend geht es in leichter Kletterei bergauf
    Foto: Simon Bergmann, alpenvereinaktiv.com
  • / Blick zurück entlang des Grates
    Foto: Simon Bergmann, alpenvereinaktiv.com
  • / Kruz vor dem Gipfel trifft man auf den Nordgrat...
    Foto: Simon Bergmann, alpenvereinaktiv.com
  • / ...dem man ein Stück folgt.
    Foto: Simon Bergmann, alpenvereinaktiv.com
  • / Anschließend quert man zum Gipfel hinüber...
    Foto: Simon Bergmann, alpenvereinaktiv.com
  • / ...und kann das exzellente Gipfelpanorama genießen.
    Foto: Simon Bergmann, alpenvereinaktiv.com
  • /
    Foto: Simon Bergmann, alpenvereinaktiv.com
  • / südseitig steigt man vom Gipfel über Blockwerk ab.
    Foto: Simon Bergmann, alpenvereinaktiv.com
  • / Die Markierungen sind bei Schnee nicht immer gut zu sehen, aber hier und da weisen Steinmänner den Weg.
    Foto: Simon Bergmann, alpenvereinaktiv.com
  • / Blick zurück zum Gipfel.
    Foto: Simon Bergmann, alpenvereinaktiv.com
  • / In einem weiten Bogen wander man zum Rosim Ferner. Nicht zu früh zum Rosimboden absteigen, der Weg über den Geltscher ist der leichteste.
    Foto: Simon Bergmann, alpenvereinaktiv.com
  • / Am rechten Rand des Gletschers steigt man hinab zum Rosimboden.
    Foto: Simon Bergmann, alpenvereinaktiv.com
  • /
    Foto: Simon Bergmann, alpenvereinaktiv.com
  • / am von unten gesehen linken Gletscherrand steigt man auf das Geröllfeld ab
    Foto: Simon Bergmann, alpenvereinaktiv.com
  • / Das zu querende Geröllfeld nach dem Gletscher. Ab hier wird der Weg leichter und man trifft bald wieder auf normale Wanderwege
    Foto: Simon Bergmann, alpenvereinaktiv.com
  • / Beim Abstieg ragt der Ortler majestätisch in die Höhe
    Foto: Simon Bergmann, alpenvereinaktiv.com
  • / Blick zurück zum Gletscher am Schluss des Rosimtals
    Foto: Simon Bergmann, alpenvereinaktiv.com
  • / Der Abstieg nach Sulden ist gut mit Holzschildern markiert
    Foto: Simon Bergmann, alpenvereinaktiv.com
  • / Durch Latschenwald und auf guten Wanderwegen geht es zurück nach Sulden. Der Ortler zeigt sich auch im Abstieg wieder in seiner ganzen Pracht.
    Foto: Simon Bergmann, alpenvereinaktiv.com
m 4000 3500 3000 2500 2000 1500 14 12 10 8 6 4 2 km Düsseldorfer Hütte (Rif. Serristori)
Abwechslungsreiche Eistour gegenüber des mächtigen Ortlers. Der malerische Zustieg durch das Zaytal, der beeindruckende Hängegletscher in der Nordwand und das beeindruckende Panorama machen die Tour zu einer empfehlenswerten Unternehmung.
schwer
15,6 km
12:00 h
1.709 hm
1.710 hm
Vom Parkplatz der Düsseldorfer Hütte folgt man dem gut ausgeschilderten und gut ausgebauten Wanderweg durch das Zaytal zur Düsseldorfer Hütte (ca. 2 Stunden). Hinter der Hütte wandert man durch Blockwerk, bei Dunkelheit ist der Weg etwas schwer zu finden, aber man kann das Ziel - die Nordwand - bereits erkennen. Durch das Blockwerk geht es hinauf bis man den Gletscher erreicht. Anseilen empfiehlt sich, da er Gletscher einige tiefe Spalten aufweist. Im Firn geht es bergauf zum Wandfuß der Nordwand. Das Eis ist hier senkrecht, man kann also je nach Vorliebe und persönlichem können eine mehr oder weniger schwere Linie wählen. Der linke Eiswandteil ist der steilere, nach einem kurzen senkrechten Einstieg geht es sportlich weiter. Die leichteste Variante wird im folgenden Beschrieben.

Autorentipp

Im Sommer scheint die Sonne früh in die vergeltscherte Wand, deshalb lieber sehr früh aufbrechen. Die Tour kann an einem Tag gemacht werden, bei viel Schnee in der Wand dauert es aber recht lange und ist mühsam. Entspannter ist die Tour mit einer Übernachtung auf der Düsseldorfer Hütte.
Profilbild von Simon Bergmann
Autor
Simon Bergmann 
Aktualisierung: 02.04.2021
Schwierigkeit
70° schwer
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Vertainspitze, 3.545 m
Tiefster Punkt
Parkplatz in Sulden, 1.868 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW
Standplätze
mobile Sicherungsmittel
Zwischensicherung
mobile Sicherungsmittel
Seillänge
2 x 50 m
Erstbegehung
K. Richter, J. Pichler, H. Pingerra (1937)

Einkehrmöglichkeit

Düsseldorfer Hütte (Rif. Serristori)

Sicherheitshinweise

Der Gletscher vor der Wand weist teils große Spalten auf und auch oben am Ausstieg aus der Wand gibt es noch tiefe Spalten.

Weitere Infos und Links

In Sulden kann man das Messner Museum besuchen. Weitere Informationen zum Museumsbesuch: http://www.messner-mountain-museum.it/

Start

Sulden Wanderparkplatz (1.869 m)
Koordinaten:
DG
46.528079, 10.590361
GMS
46°31'41.1"N 10°35'25.3"E
UTM
32T 621967 5153952
w3w 
///alleinige.deckten.beifall

Ziel

Sulden Wanderparkplatz

Wegbeschreibung

Am Fuß der Eiswand traversiert man nach rechts und klettert am Rande des Eises - zwischen der senkrechten Eiswand und der Felsen - bergauf. An einer flacheren Stelle (ca. 60°) klettert man links auf den Gletscher hinauf und hat auf einem Absatz einen wunderbaren Standplatz. Von dort geht es ziemlich gerade nach oben mit durchgehender Steigung (ca. 60°). Bei viel Schnee ist es ein ziemliches gestapfe. Nach oben lehnt sich die Wand wieder etwas zurück, aber auch hier lohnt es sich angeseilt zu bleiben, weil einige Spalten quer durch das Eis ziehen. Wo die Wand flacher wird erkennt man rechts am Felsgrat eine flachere Stelle, hier klettert man am besten hinauf und folgt dem Grat bergauf (Blockkletterei ca. II). Der Grat führt zu einem Vorgipfel, von dort quert man ostseitig den Hang zum Gipfel der Vertainspitze und hat dabei eine grandiose Aussicht auf das Gletscherbecken des Laaser Ferner und den Hohen Angelus. Von der Vertainspitze steigt man südwestsetig über den Blockgrat ab in ein Becken und durchquert dieses. Steinmänner sind die einzigen Markierungen, aber zusammen mit ein bisschen Orientierungssinn ist der Weg leicht zu finden. Unterhalb des Rosimjochs steigt man zum Rosimferner ab und hält sich am linken Gletscherrand, je nach Verhältnissen auf dem Eis oder auf den Felsen daneben. Nachdem man das Eis hinter sich gelassen hat, geht es durch Geröll ins Rosimtal hinab und schon bald bewegt man sich wieder auf gut ausgebauten Wanderwegen. Man kreuzt einige Wege, an denen man stets geradeaus geht, so wie es die hölzernen Wegweise vorgeben und immer in Richtung Sulden. Am Rosimboden, bei der hölzernen Steinbockskulptur, zweigt der Weg nach Sulden dann nach links ab und man wandert durch den schönen Latschenwald hinab ins Tal. Sobald man das Skigebiet erreicht folgt man der Breiten Forststraße/ Piste nach Norden. Man verlässt die Piste bald darauf nach links und folgt einem Waldweg unter einem Lift hindurch. Nach einer Brücke über den Bach erreicht man den kleinen Schlepplift den man bereits vom Aufstiegsweg kennt, zum Parkplatz ist jetzt also nicht mehr weit.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Der nächstgelegene Bahnhof ist im 20km entfernten Spondinig. Zwischen Spondinig und Sulden verkehrt der SAD Linienbus (Südtiroler Autobus Dienst), aussteigen bei der Haltestelle "Sulden Tourismusbüro", hinter dem Messner Museum. Von Dort 10 Gehminuten zum Ausgangspunkt.

Im Winter verkehren außerdem zahlreiche Skibusse nach Sulden.

Mehr Infos zur öffentlichen Anreise und zum Fahrplan: https://www.seilbahnensulden.it/bus-taxi/ 

Anfahrt

Von Norden kommend durchs Vinschgau bis zum Stilfersjoch, weiter nach Gomagoi und dann nach Sulden.

Koordinaten

DG
46.528079, 10.590361
GMS
46°31'41.1"N 10°35'25.3"E
UTM
32T 621967 5153952
w3w 
///alleinige.deckten.beifall
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Jentzsch-Rabl/ Jentzsch (2016): Firn- und Eisklettern in den Ostalpen, Alpinverlag, S. 52

Buchtipps für die Region

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Ausrüstung

Komplette Eisausrüstung und je nach dem ob die Hütte geöffnet ist oder man im Winterraum schläft, Verpflegung und Gaskocher. Im Winterraum gibt es Decken, und Geschirr (und einen riesigen Topf), aber keine Heiz- oder Kochmöglichkeit.

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Schwierigkeit
70° schwer
Strecke
15,6 km
Dauer
12:00 h
Aufstieg
1.709 hm
Abstieg
1.710 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Kultur Eistour aussichtsreich geologische Highlights Gipfel-Tour Rundtour Einkehrmöglichkeit

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