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Bergtour Etappe

Verbindungsweg Essen-Rostocker Hütte - Clarahütte

Bergtour • Osttirol
  • Stegübergang beim Schanilbach
    / Stegübergang beim Schanilbach
    Foto: Frank Harting, Frank Harting
  • Rückblick auf die Wegspur entlang der steilen Bösen Wand
    / Rückblick auf die Wegspur entlang der steilen Bösen Wand
    Foto: Frank Harting, Thomas Frei, th.frei@web.de
  • Der Bartgeier begleitet uns
    / Der Bartgeier begleitet uns
    Foto: Frank Harting, Frank Harting
  • Aufstiegsweg entlang der Bösen Wand zur Hochkarscharte (links hinter dem Schneefeld)
    / Aufstiegsweg entlang der Bösen Wand zur Hochkarscharte (links hinter dem Schneefeld)
    Foto: Frank Harting, Thomas Frei, th.frei@web.de
  • Von der Hochkarscharte auf das Abstiegsgelände, im Hintergrund Kleinbachtal und Großbachtal
    / Von der Hochkarscharte auf das Abstiegsgelände, im Hintergrund Kleinbachtal und Großbachtal
    Foto: Frank Harting, Thomas Frei, th.frei@web.de
  • Zwischen Hochkarscharte und Wiesbauerweg, Mitte links die Wiesbauerspitze
    / Zwischen Hochkarscharte und Wiesbauerweg, Mitte links die Wiesbauerspitze
    Foto: Frank Harting, Thomas Frei, th.frei@web.de
  • Quirlwand
    / Quirlwand
    Foto: Frank Harting, Thomas Frei, th.frei@web.de
  • Wiesbauerweg in Umbaltal
    / Wiesbauerweg in Umbaltal
    Foto: Frank Harting, Frank Harting
  • Steil geht es hinab, links gerade noch erkennbar der Wiesbauerweg zum Umbaltal
    / Steil geht es hinab, links gerade noch erkennbar der Wiesbauerweg zum Umbaltal
    Foto: Frank Harting, Frank Harting
  • Aussichtspunkt oberhalb der Hochkarscharte
    / Aussichtspunkt oberhalb der Hochkarscharte
    Foto: Frank Harting, Thomas Frei, th.frei@web.de
Karte / Verbindungsweg Essen-Rostocker Hütte - Clarahütte
2100 2400 2700 3000 3300 m km 2 4 6 8 10 Essener und Rostocker Hütte Clarahütte
Wetter

Der für 2014 neu eingerichtete Weg bringt uns durch hochalpines Gelände vom Maurertal ins Umbaltal. Er führt entlang steil abfallender Wände auf die Hochkarscharte fast an die 3000er Grenze heran, und bietet die Möglichkeit den Gipfel des Mullwitzkogels (Wiesbauerspitze, 2767m) als hervorragende Aussichtsplattform am Wegesrand gleich mit zu besteigen.

schwer
11,7km
7:30
888 m
1.069 m
alle Details

An der Terrasse der Essener und Rostocker Hütte beginnt unser Weg unter der Materialseilbahn entlang. Es ist der Carl-Bremer Weg der uns hier durch wunderschönes Schrofengelände führt. An lieblichem Wollgras vorbei kommen wir zu einem Wegschild an dem wir den Carl-Bremer Weg verlassen und uns nach links dem Schanilbach zuwenden. Da wir uns in leichtem Gelände befinden sollten wir unsere Blicke immer wieder einmal schweifen lassen. Zwar sieht man Steinböcke hier sehr selten, aber der Bartgeier ein durchaus imposantes Tier, könnte unserer Aufmerksamkeit entgehen. Die Markierungen weisen uns ins breit verzweigte Bachbett hinunter, das wir dann weglos zum deutlich sichtbaren Steg hin queren. Dabei schauen wir schon auf die steil vor uns herabfallende Böse Wand (welche nach Westen in die Quirlwand übergeht und auf manchen Karten nur als Quirlwand bezeichnet ist), an der wir später oben entlangwandern werden. Hier geht es ins Geröllfeld hinein, nach links querend erst einmal um den Ausläufer der Bösen Wand herum und danach, auf schmal gewordenem Steig, schräg rechts hinauf ins Gebirge. Bald haben wir etwa eine Höhe von 2350m erreicht und der Weg fordert im steiler werdenden Felsbereich unsere Konzentration. Wir treffen auf ein herabhängendes Seil, das dem Ungeübten und bei schlechtem Wetter auch allen anderen Wanderern, eine gute Hilfe bietet. Wir packen die Wanderstöcke ein und nehmen die Hände zu Hilfe, es sind nur wenige Meter die sich im Grenzbereich des Gehgeländes zum Klettergelände befinden. Schon nach ein paar Minuten treten wir auf einen Grashang hinaus, wo wir uns auf dem Weg in vielen Serpentinen ca. 200hm nach oben schrauben. Dort oben an der Steilwand der Bösen Wand angekommen können wir einen letzten Blick auf die Essen-Rostocker-Hütte in der Ferne werfen. Wir bewegen uns in gebührendem Abstand von dieser Steilwand weiter aufwärts, und betrachten das berühmte Edelweiss oder auch Felder von tiefblauem Eisenhut. Zum Ende der Bösen Wand geht der Weg in ein Schotterfeld und über grobes Blockgeröll in die Hochkarscharte auf 2903m dem höchsten Punkt unserer Wanderung hinauf. Nun steigen wir nach links  zum Wiesbauerweg hinab und stehen am Aufstieg zum Mullwitzkogel (Wiesbauerspitze), zu dem sich ein Abstecher wegen des weiten Blicks in das Virgental lohnt. Wer auf den Gipfel verzichtet wendet sich direkt nach links dem Abstiegsweg ins Umbaltal zu, bei dem es mit schönen Ausblicken ziemlich lang teils recht steil bergab geht. Erst wenn wir kurz vor der Ochsnerhütte auf den Weg Nr. 911 stoßen können sich unsere Knie wieder erholen, ab hier gehen wir wieder leicht bergauf der Clarahütte entgegen.

Autorentipp

Von der Hochkarscharte aus, kann weglos ca. 300hm zur Quirlwand aufgestiegen werden, von wo aus man bei guter Sicht bis in die Dolomiten schauen kann.
Vom Wiesbauerweg führt nach links der Aufstieg auf den Mullwitzkogel (Wiesbauerspitze), ein schöner Aussichtspunkt ins Virgental.

outdooractive.com User
Autor
Frank Harting
Aktualisierung: 16.07.2017

Schwierigkeit schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
2.890 m
1.930 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit Einkehrmöglichkeit
Streckentour
Etappentour
aussichtsreich
Geheimtipp
ausgesetzt
versicherte Passagen


Sicherheitshinweise

Es handelt sich um einen Weg schwarzer Einstufung, Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und Orientierungsvermögen ist hier notwendig.

Der Abschnitt von der Hochkarscharte bis zum Wiesbauerweg wurde Ende August 2014 markiert. Bitte folgen Sie den Markierungen.
Nur bei guten Sicht- und Wetterverhältnissen emfpehlenswert, bei Regen, Schnee oder Nebel besteht für ungeübte Bergwanderer Absturzgefahr.


Ausrüstung

Bergwanderausrüstung


Weitere Infos und Links

Bergführer gibt es z.B. unter:

https://www.virgenalpin.at/

Der Abschnitt ist Teil des Austrtia Skyline Trail

Etappe 16a

Start

Essener und Rostocker Hütte (2.218 m)
Koordinaten:
Geogr. 47.054843 N 12.297587 E
UTM 33T 294763 5214802

Ziel

Clarahütte

Wegbeschreibung

Von der Terrasse der Essen-Rostocker Hütte nehmen wir den Weg Nr. 919 in südwestlicher Richtung der um das Rostocker Eck führt. Bevor der Weg in nordwestlicher Richtung abbiegt treffen wir auf ein Wegschild und laufen dort weiter südwestlich zum Bach hinunter. Über einen Steg queren wir den letzten Bachausläufer, steigen südlich zur Umrundung der Steilwand auf den Hang der Bösen Wand auf. Dieser Weg ist bis zum Ende der Bösen Wand zuerst noch rot-weiß und dann mit roten Punkten markiert. Zur Hochkarscharte hinauf wie auf der anderen Seite zum Wiesbauerweg hinüber weisen uns große Steinmänner im Gelände den Weg. Von der Hochkarscharte zieht sich die Quirlwand zum Quirl, hier ist im Abstieg darauf zu achten das wir der Wegspur nicht in die nächste Scharte folgen, sondern vorher direkt nach Süden ins Umbaltal absteigen. Der Wegabschnitt von der Scharte zum Wiesbauerweg wurde Ende 2014 neu markiert und sollte nicht zu verfehlen sein. Wir treffen auf den quer verlaufenden Weg zum Mullwitzkogel (Wiesbauerspitze), der uns im südwestlichen Abstieg auf den Weg Nr. 911 bringt. Dieser führt uns rechts in nordwestlicher Richtung zur Clarahütte hinauf.

 

Öffentliche Verkehrsmittel:

Mit der Bahn über Lienz nach Matrei i. O.
Von Matrei i.O. mit dem Bus nach Ströden.

Anfahrt:

Über Matrei in Osttirol bis in den Talschluss nach Ströden.

Parken:

Ströden gebührenpflichtiger Parkplatz Tagesgebühr 5,50 € Wochengebühr 10,00 € (Stand 2014)

Parkplatz Ströden auf hinterbichl.at


Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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AV-Karte Nr. 36

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Schwierigkeit schwer
Strecke 11,7 km
Dauer 7:30 Std.
Aufstieg 888 m
Abstieg 1.069 m

Eigenschaften

aussichtsreich Einkehrmöglichkeit

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