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Valvelspitze

Bergtour · Ötztaler Alpen
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  • Fels an der Abzweigung
    / Fels an der Abzweigung
    Foto: Joachim Altenhein, DAV Sektion Berlin
  • Abzweigung
    / Abzweigung
    Foto: Joachim Altenhein, DAV Sektion Berlin
  • / Aufstieg noch im Grünen
    Foto: Joachim Altenhein, DAV Sektion Berlin
  • / Blick Richtung Weißkugel
    Foto: Joachim Altenhein, DAV Sektion Berlin
  • / Felslandschaft
    Foto: Joachim Altenhein, DAV Sektion Berlin
  • / Aufstieg zur Scharte
    Foto: Joachim Altenhein, DAV Sektion Berlin
  • / An der Scharte
    Foto: Joachim Altenhein, DAV Sektion Berlin
  • / Talkessel unterhalb der Valvel Spitze
    Foto: Joachim Altenhein, DAV Sektion Berlin
  • / Im Talkessel unterhalb der Valvel Spitze
    Foto: Joachim Altenhein, DAV Sektion Berlin
  • / Abstieg in den Talkessel
    Foto: Joachim Altenhein, DAV Sektion Berlin
  • / Gipfelplateau
    Foto: Joachim Altenhein, DAV Sektion Berlin
  • / Gipfel der Valvel Spitze
    Foto: Joachim Altenhein, DAV Sektion Berlin
  • / Der Tisch am Gipfel
    Foto: Joachim Altenhein, DAV Sektion Berlin
2400 2700 3000 3300 3600 m km 2 4 6 8 10 Oberetteshütte

Die Valvelspitze ist ein eindrucksvoller Aussichtsberg, der über einen neuen, einsamen und eindrucksvollen Weg aus dem Matschertal erreicht werden kann. Originell ist der Marmortisch von 1902 auf dem Gipfel.
mittel
11,2 km
8:00 h
1531 hm
1533 hm
Überwiegend weglos steigt man durch die wilde Landschaft des Matschertals auf. Rot-weiß-rote Markierungen weisen den Weg.  Alpiner Orientierungssinn ist trotzdem immer gefragt. Da der Weg neu markiert ist, findet er sich noch nicht auf Karten und ist deshalb noch sehr einsam.

Auf einer etwa 1,4 m Ø großen, runden Marmorplatte am Gipfel ist folgende Inschrift eingraviert „Touristentisch gewidmet von Hr. Dr. Ludwig Windecker und Gemahlin Erna aus Berlin 1902“. Dieser Herr Windecker aus Berlin war es also, der diesen schweren Marmortisch bis hierauf schleppte. Er wollte nämlich seine geliebte Gattin für diesen tollen Aussichtsberg begeistern. Diese aber wollte ihn nur dann auf den Gipfel begleiten, wenn sie dort den gewohnten Tisch vorfände, wohl wissend welche Schwierigkeiten solchem Wunsch entgegenstanden.

Und so erfüllte er den Wunsch der Ehefrau, ließ von einem Steinmetz in der Gegend die Marmorplatte errichten und trug sie bis auf den Gipfel. Im Jahre 1996 ließ die Bergrettung Mals die Marmorplatte restaurieren.

outdooractive.com User
Autor
Joachim Altenhein 
Aktualisierung: 15.10.2015

Schwierigkeit
mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Valvel Spitze, 3359 m
Tiefster Punkt
Klamm, 2250 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Einkehrmöglichkeit

Oberetteshütte

Sicherheitshinweise

Die teils weglose Tour erfordert ein gutes Orientierungsvermögen. Im Juli sollte man auch ein sicheres Gefühl für steile Schneefelder mitbringen.

Ausrüstung

Der lange und einsame Weg erfordert die komplette Bergwanderausrüstung (feste Bergschuhe, Sonnenhut, Regenzeug, Proviant, Wasser, ...). Ein 1. Hilfepack mit Rettungsdecke sollte man nicht vergessen. Sicherungsgeräte, Seil oder Helm sind nicht erforderlich.

Start

Oberetteshütte (2681 m)
Koordinaten:
Geographisch
46.764776, 10.711312
UTM
32T 630672 5180447

Ziel

Valvelspitze

Wegbeschreibung

Von der Oberetteshütte auf 2670m folgt man etwa 100m dem Steig nördlich der Hütte, biegt links ab und steigt über den markierten Steig bis zur Klamm auf 2250m ab (40 Minuten). Bei der Klamm überquert man die Brücke und steigt auf der anderen Talseite wieder auf. Hinter dem Ende der Steigung liegt rechts auf der Wiese ein großer Felsblock, auf dem ein großer rot-weißer Pfeil die neue Richtung weist.

Man biegt vom Weg rechts ab und folgt in westlicher Richtung den rot-weiß-roten Markierung rechts des südlichen Gabelzbach. Erst geht es über grüne Weiden, dann wird das Grün immer spärlicher bis man nur noch über Felsblöcke läuft. Der Weg biegt hier nach Norden ab und führt anstrengend eine Schutthalde hinauf. Wir sind hier links davon auf einem Schneefeld aufgestiegen, bis wir wieder auf den markierten Weg stießen.

Der Weg führt erst auf den Grat von der vorgelagerten Gabelzspitze, dann weiter zur tiefsten Stelle auf dem Grat zwischen Pleres Spitze im Süden und der Vavel Spitze im Norden.

Von der Scharte soll man nicht direkt am Grat Richtung Valvel weitergehen (heikle Passagen), sondern südwestlich auf der Planeiler Seite ca. 100 Meter absteigen. Auf der Westseite des Talkessels findet man die Markierungen, die den aus dem Planeiltal aufsteigenden Weg markieren. Diesen folgt man über den Südhang auf steinigem und steilem Gelände hoch zum Gipfel (gute Markierungen). Hier sind auch leichte Kletterpassagen zu bewältigen.

Als wir Anfang Juli 2014 die Tour machten, lag noch sehr viel Schnee im Talkessel hinter der Scharte. Da es sehr schwer war, durch den Schnee zu kommen, haben wir uns auf schwierigen Weg durch die Felswand gearbeitet, bevor wir den markierten Weg auf der anderen Kesselseite erreichten. Wenn die Verhältnisse es zulassen, sollte man nicht unserem Track folgen und weiter absteigen und dann zur anderen Kesselseite wechseln.

 Der Abstieg erfolgt auf dem selben Weg.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
11,2 km
Dauer
8:00 h
Aufstieg
1531 hm
Abstieg
1533 hm
Gipfel-Tour Kletterstellen

Statistik

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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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