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Vallée d'Estaing

Wanderung · Midi-Pyrénées
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Wolfgang Schuchardt
  • Im oberen Estaing-Tal. Blick nach Norden auf die Castet Berd-Berghänge und den Pic de Sarret
    / Im oberen Estaing-Tal. Blick nach Norden auf die Castet Berd-Berghänge und den Pic de Sarret
    Foto: Wolfgang Schuchardt, Community
m 1900 1800 1700 1600 1500 1400 1300 1200 1100 1000 12 10 8 6 4 2 km

Von den Wiesen am Lac d'Estaing aufwärts zum Lac du Plaa de Prat im oberen Estaing-Tal. Eine sehr angenehme, unterhaltsame und kurzweilige Tour in einer schönen Bergwelt mit vielschichtigen landschaftlichen Eindrücken.

Ungefähre Gehzeit hin und zurück: 5 h ohne Pausen.

mittel
12,1 km
5:00 h
505 hm
505 hm

Begleitet von anspornenden Blicken auf die Gipfel im Südwesten, geht die am Estaing-See beginnende Tour auf einem breiten Weg an flachem Wiesenland entlang, das von kleinen Bächen und Wasserläufen durchsetzt ist. Sie verlässt dann die Talebene und geht schräg am Hang bergan, mit dem Bergfluss Gave de Labat de Bun zur Linken im Talgrund. Der angenehme, mässig, aber stetig ansteigende Weg führt zur Plasi-Brücke, wo das untere Estaing-Tal endet und der Fluss überquert wird.

Sich etwas vom Wasserlauf entfernend, führt die Tour zunächst recht steil, dann sanfter über eine tannenbewaldete Geländestufe bergan, um sich danach im engen, oberen Teil des Estaing-Tals wiederzufinden. Der Pfad gelangt wieder in die Nähe des Wasserlaufs und führt durch offenes Gras- und Geröllgelände zwischen den Berghängen zur Linken und Rechten talaufwärts. Begleitet von Rückblicken auf die weissen Berghänge von Castet Berd und den Pic de Sarret oberhalb des unteren Estaing-Tals, steigt er an zu einem kleinen, La Cétira genannten Stück Wiesenland. Es ist der Standort einer jener alten, Toue genannten Schutzplätze, die unter Nutzung grosser Felsbrocken, die natürliche Hohlräume aufweisen, errichtet wurden. Seit vielen Jahren unbenutzt und verfallen, wurden einige dieser ursprünglich für Hirten angelegten Plätze, darunter die Toue de la Cétira, restauriert, um ihnen ihre Bestimmung als Zufluchtsort für Schäfer und Wanderer zurückzugeben und ihren Charakter als Kulturerbe zu erhalten.

Bei La Cétira öffnen sich die Aussichten auf die Berge im Süden. Die Wanderung geht weiter leicht bergan, nahe oder an einigen Stellen unmittelbar am manchmal trockenen Flussbett entlang. Sie erreicht den Lac de Langle, einen winzigen, zwischen Steinen, Felsen und Geröll liegenden See. Wegen seiner geringen Grösse ähnelt er einem kleinen Teich, der gelegentlich ausgetrocknet sein kann. Der Weg wird dann rauher, steigt für kurze Zeit durch steiniges Gelände stärker an, erreicht eine Anhöhe und das nördliche Ende des ein wenig tiefer in einer Talmulde liegenden Lac du Plaa de Prat.

Der anmutig gelegene See ist auf drei Seiten von Berghängen umgeben und bietet schöne Aussichten auf die La Bareille-Bergflanke, die höchsten Erhebungen des Bernat Barrau-Massivs und die Peyregnets-Gipfel. Über dem Südufer des Sees erhebt sich eine Geländestufe, hinter der die das Liantran-Tal einrahmenden Berge aufragen.

Autorentipp

Es ist möglich, weiter zur Hütte (Cabane du Plaa de Praat) zu gehen und von dort die Geländestufe hinauf zum Liantran-Hochtal. Die gesamte Gehzeit verlängert sich um etwa 1 h 15 min.
Schwierigkeit
mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
1.673 m
Tiefster Punkt
1.168 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Schwierigkeitsgrad: T2

Ausgenommen einige Meter am oberen Ende des Waldes, wo der Weg etwas ausgesetzt hoch über dem Talgrund verläuft und erhöhte Aufmerksamkeit verlangt, hat die Wanderung keine technischen Schwierigkeiten oder Gefahrenstellen. Ein gewisses Mass an Trittsicherheit und Vorsicht ist besonders bei nassem Wetter erforderlich.

Weitere Infos und Links

Die Cabane du Plaa de Prat ist eine sehr einfache Hütte, wo einige Leute bleiben können.  Es ist jedoch möglich, dass sie von Schäfern genutzt wird.

In Abhängigkeit von der vorherrschenden allgemeinen Wetterlage und der zu erwartenden Wegbeschaffenheit kann die Wanderung auch ausserhalb der empfohlenen Monate, jedoch nicht zur Winterzeit, unternommen werden.

Start

Koordinaten:
DG
42.905091, -0.213202
GMS
42°54'18.3"N 0°12'47.5"W
UTM
30T 727503 4754043
w3w 
///derweil.eifrigen.erste

Wegbeschreibung

Start- und Endpunkt: Lac d'Estaing, oberes Ende.

Gehzeiten:

Pont de Plasi: 1 h

La Cétira: 2 h

Lac du Plaa de Prat: 2 h 45 min

Rückkehr (auf dem gleichen Weg): 2 h 15 min

Am oberen End des Sees den Fluss über die Brücke Pont de Pescadou überqueren, dann nach links. Auf dem Weg weiter bis zu einer beschilderten Abzweigung (La Cétira / Lac du Plaa de Prat). Dort nach rechts und bergan. Weiter oben eine Abzweigung nach rechts unbeachtet lassen und weiter bis zur Brücke Pont de Plasi. Die Brücke überqueren und auf dem Weg bleiben, der ohne Kreuzungen oder Weggabelungen bis zum Lac du Plaa de Prat führt.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Eine direkte, regelmässige Verbindung zum Startpunkt der Wanderung besteht nicht.

Buslinien, zum Beispiel von Lourdes oder Argeles-Gazost, bedienen nur Arras-en-Lavedan oder Arrens-Marsous (Stand: 2019).

Anfahrt

Von Argeles-Gazost: Auf die D918 (Col d'Aubisque).  In Arras-en-Lavedan nach links auf die D103. Nach 2,5 km geradeaus auf die D13. Nach 1,6 km weiter geradeaus, wieder auf die D103 zum See. Am See entlang bis zu seinem oberen Ende.

Vom Col d'Aubisque / Col de Soulor: in Arrens-Marsous auf die D105, dann den Hinweisen "Route des Borderes / Col des Borderes" folgen. Über den Pass und hinunter nach Estang. Dort nach rechts (D103, Arricastres) und weiter zum See.

Parken

Kostenloses Parken am See. Der Lac d'Estaing ist ein sehr beliebter Ort für Erholung und Freizeitaktivitäten.  Während der Urlaubszeit können die Parkflächen überfüllt sein,  Weitere Parkmöglichkeiten dann unterhalb des Sees an der Zufahrtstrasse.

Koordinaten

DG
42.905091, -0.213202
GMS
42°54'18.3"N 0°12'47.5"W
UTM
30T 727503 4754043
w3w 
///derweil.eifrigen.erste
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

IGN 1:25000, 1647 OT, Vignemale

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Ausrüstung

Wanderschuhe und wetterbeständige Kleidung. Wanderstöcke empfohlen. Ein Kompass kann sich als nützlich erweisen.

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
12,1 km
Dauer
5:00 h
Aufstieg
505 hm
Abstieg
505 hm
aussichtsreich geologische Highlights botanische Highlights faunistische Highlights

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