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Valle Varaita Trekk 8. Etappe: Rifugio (Berghütte) Meira Garneri - Rore

Wanderung · Cuneo
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DAV Sektion Pforzheim Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Beim Ortsteil (Borgata) Grangiassa.
    / Beim Ortsteil (Borgata) Grangiassa.
    Foto: Associazione Valle Varaita Trekking
  • Der Monviso, 3848 m, hier von wenig oberhalb der Meira Garneri gesehen.
    / Der Monviso, 3848 m, hier von wenig oberhalb der Meira Garneri gesehen.
    Foto: Associazione Valle Varaita Trekking
  • Monte Rascias und Monte Lubin.
    / Monte Rascias und Monte Lubin.
    Foto: Associazione Valle Varaita Trekking
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    Foto: Bruno Kohl, DAV Sektion Pforzheim
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    Foto: Bruno Kohl, DAV Sektion Pforzheim
Karte / Valle Varaita Trekk 8. Etappe: Rifugio (Berghütte) Meira Garneri - Rore
900 1200 1500 1800 2100 m km 2 4 6 8 10 12 Rifugio Meira Garneri (1850 m) Der Weg bei der Alp Grangiasse.

Tag acht des Valle Varaita Trekks führt von der Berghütte (Rifugio) Meira Garneri über einige Alpen, und vorbei an alten Militärruinen, zur Ortschaft Rore.
mittel
13,1 km
4:30 h
363 hm
1280 hm

Der schöne Ortsteil Rore (Gemeinde Sampeyre) liegt auf 890 Meter Höhe. Trotz der Nähe zur Provinzstraße ist es hier ruhig und wohnlich. Nicht zuletzt dank der Kulturvereinigung „La Rure“ ist der Ort kulturell und touristisch besonders aktiv. Diese Gunstfaktoren haben eine außergewöhnliche Entwicklung bewirkt: Im Gegensatz zu fast allen anderen Siedlungen im Varaita-Tal, die seit Jahrzehnten an Bevölkerung verlieren, nimmt hier die Bevölkerung langsam aber stetig zu.

Kurz nach der Alpe Collet kommt man auf dieser Etappe an den „Forti Collet“ vorbei, strategisch günstig gelegene Befestigungsanlagen aus der Jahrhundertwende 19./20. Jahrhundert, die zusammen mit den Befestigungsanlagen auf der gegenüber liegenden Talseite, den „Forti del Becetto“, die Kontrolle über diesen Talabschnitt gewährleisten sollten. Diese Verteidigungsanlagen waren Teil des italienischen „Vallo Alpino“ (Alpenwall), der eine eventuelle französische Invasion verhindern sollte, und bestand aus Artilleriestellungen und einigen Gebäuden (Kaserne, Lager, Pulverkammer...). Zu den Forti Collet führt eine Militärstraße, auf der Truppen und Material verschoben werden konnten, und auf der ein Teil dieser Etappe verläuft.

Autorentipp

Von Rore gelangt man auf einem schönen Weg in etwa einer Stunde zum Wasserfall „Tumpi la Pisso“. Entlang des Weges stehen einige Schautafeln, welche die Legende der „Sarvanot“ erzählen: Waldkobolde, die sich tagsüber verstecken, um dann nachts die Dorfbewohner zu wecken, indem sie Walnüsse auf die Hausdächer werfen.
outdooractive.com User
Autor
Michael Kleider
Aktualisierung: 26.03.2019

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Rifugio (Berghütte) Meira Garneri, 1812 m
Tiefster Punkt
871 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Rifugio Meira Garneri (1850 m)

Sicherheitshinweise

Diese Etappe des Valle Varaita Trekk weist keine technischen Schwierigkeiten auf, und ist gut markiert (rot-weiß).

Ausrüstung

Alpine Notfallausrüstung: u. a. Erste-Hilfe-Set, Signalgeber (optisch, akustisch),  Mobiltelefon

Bergschuhe (Kategorie C)

Karte, Kompass

Bargeld (keine Kartenzahlung in den Hütten)

Wanderstöcke empfehlenswert

Weitere Infos und Links

http://vallevaraitatrekking.it/

http://www.vallidelmonviso.it/de/valle-varaita/valle-varaita-trekking-und-mehr/

https://de.wikipedia.org/wiki/Valle_Varaita

https://powerwalkers.de/wandern-in-der-valle-varaita/

http://www.amicirore.it/

Start

Rifugio (Berghütte) Meira Garneri (1812 m)
Koordinaten:
Geographisch
44.557305, 7.155808
UTM
32T 353534 4935428

Ziel

Rore

Wegbeschreibung

Das Rifugio, 1812 m, hinter sich lassend, geht man auf der kleinen Schotterstraße Richtung Nordosten bergab, und kommt an der Alpe „Meire di Fiour" vorbei. Nach einer Richtungsänderung (Südosten) geht es erneut Richtung Nordosten zu den Meire Sus, alte Alpgebäude die am Rand einer weiten und grünen Senke liegen. Auf der Höhe des Bildstocks nimmt man den Weg nach rechts, der nach der Überquerung des Rio S. Anna in Kürze zu den Meire Misservè, 1503 m, und zum Ristoro S. Anna, in der Nähe des Sessellifts, führt. Man geht die Asphaltstraße etwa 20 Minuten bergab, bis man eine Gabelung mit einer Schotterpiste erreicht, die rechts aufwärts führt. Auf dieser geht man etwa eine Stunde weiter, bis man an ein nicht ortstypisch renoviertes Alpgebäude kommt. Hier nimmt man den rot markierten Weg links abwärts bis zum Pilone (Bildstock) del Culet. Man geht auf dem Kamm auf einer Piste weiter zu den Meire Collet, 1282 m, und kommt nach einem leichten Aufstieg zu den militärischen Befestigungen aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts. Es geht weiter auf der alten Militärstraße bergab und nach einem schönen Waldstück werden ruinöse Alpgebäude und ein Wegabzweig erreicht. Man hält sich rechts (auf den Weg abzweigend) und erreicht nach einem kurzen, ebenen Stück die Kapelle S. Mauro, eine alte Wallfahrtskapelle auf dem Verbindungsweg zum Maira-Tal (Rore-Colle Birrone). Man steigt auf der Piste, die neben dem Rio Birrone verläuft, bis zum bewohnten Ortsteil Brusa, 993 m, ab. Hier erreicht man die Asphaltstraße, die zur Provinzstraße führt. Diese wird überquert und man gelangt erst nach Ressia, 864 m, und erreicht kurz darauf (auf der Straße bleibend) die Ortschaft Rore, 890 m.

Öffentliche Verkehrsmittel

Die Buslinie 106 fährt von Saluzzo zweimal am Tag ins Varaita-Tal (einen Fahrplan gibt es hier ). Man fährt bis Sampeyre, dann mit den beiden Sesselliften Sant´Anna und Varisella hinauf auf 1850 m Höhe. Die Bergstation des Liftes Varisella ist nur etwa 300 Meter Luftlinie vom Rifugio Meira Garneri entfernt.

Anfahrt

Von Saluzzo auf der Provinzstraße (SP) 589 Richtung Süden fahrend, biegt man zwischen Verzuolo und Costigliole Saluzzo nach rechts auf die Provinzstraße (SP) 8 ab, die ins Varaita-Tal führt. Auf dieser wird nach etwa 30 Kilometern Sampeyre erreicht. Von Sampeyre mit den beiden Sesselliften Sant´Anna und Varisella hinauf auf 1850 m Höhe. Die Bergstation des Liftes Varisella ist nur etwa 300 Meter Luftlinie vom Rifugio Meira Garneri entfernt.
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Val Varaita, guida a una valle occitana, + Eventi, ISBN: 978-88-9022997-5-9, Cuneo 2009.

Enrico Bertone: Viaggio in Valle Varaita. Ambiente, storia, cultura e tradizioni di una valle alpina, Fusta editore, Saluzzo 2015.

Valle Varaita Trekking - 12 Tage Trekking im Varaita-Tal, Broschüre (zu bestellen unter info@michael-kleider.de).

Kartenempfehlungen des Autors

Carta dei sentieri 17, ALTA VAL VARAITA, Wanderkarte 1:25.000, Fraternali Editore (hier bestellbar)

Carta dei sentieri 50-2, VAL PELLICE, VALLE PO, VAL VARAITA, Wanderkarte 1:50.000, Fraternali Editore (hier bestellbar)

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
13,1 km
Dauer
4:30 h
Aufstieg
363 hm
Abstieg
1280 hm
Streckentour Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch Bergbahnauf-/-abstieg

Statistik

: h
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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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