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Valle Varaita Trekk 10. Etappe: Melle - Santuario di Valmala

Bergtour · Cuneo
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  • Die Steinbrücke wenig oberhalb von Melle.
    / Die Steinbrücke wenig oberhalb von Melle.
    Foto: Associazione Valle Varaita Trekking
  • Die Kirche Madonna Ervatti.
    / Die Kirche Madonna Ervatti.
    Foto: Associazione Valle Varaita Trekking
  • Santuario (Wallfahrtskirche) di Valmala.
    / Santuario (Wallfahrtskirche) di Valmala.
    Foto: Associazione Valle Varaita Trekking
  • In den Stein gehauene Hohlformen (Coppelle) aus der Bronzezeit am M.Rocceré.
    / In den Stein gehauene Hohlformen (Coppelle) aus der Bronzezeit am M.Rocceré.
    Foto: Michael Kleider, DAV Sektion Pforzheim
  • Bildstock (Pilone) neben dem Weg.
    / Bildstock (Pilone) neben dem Weg.
    Foto: Associazione Valle Varaita Trekking
Karte / Valle Varaita Trekk 10. Etappe: Melle - Santuario di Valmala
800 1000 1200 1400 1600 m km 2 4 6 8 10

Die kurze und zehnte Etappe des Varaita Trekks führt von Melle zur Wallfahrtskirche (Santuario) Valmala, die knapp unterhalb des gleichnamigen Passes liegt.
mittel
11,1 km
4:30 h
763 hm
60 hm

Das Santuario (Wallfahrtskirche) di Valmala ist der „Maria Santissima Madre della Misericordia“ (Heiligste Maria Mutter der Barmherzigkeit) gewidmet, da hier im Jahr 1834 die Jungfrau Maria einigen Hirten aus Valmala erschienen sein soll. Schon im darauffolgenden Jahr wurde am Ort der Erscheinung, der Chiotto heißt, ein Bildstock errichtet, und 1840 folgte die erste Kapelle. Diese wurde nach und nach vergrößert und erweitert, bis schließlich 1851 die Wallfahrtskirche in der jetzigen Form fertig gestellt war. Sie gehört zur Diözese Saluzzo, und zählt zu den wichtigsten Wallfahrtskirchen in ganz Piemont.

In Luftlinie Richtung Süden, nur knapp einen Kilometer und etwa 150 Höhenmeter entfernt, liegt die Wasserscheide Varaita-Maira mit dem Colle di Valmala, 1539 m. Über diesen Pass führt eine Schotterstraße hinunter ins Maira-Tal, nach Roccabruna, wo man Anschluss an den Talrundwanderweg des Maira-Tals hat, der den Namen „Percorsi Occitani“ (Okzitanische Wege) trägt. Die Gegend rund um den Pass ist im Winter wegen des relativ ebenen Geländes und der hervorragenden Aussicht (vom nahen Monviso bis zum Monte Rosa-Massiv) ein beliebtes Ziel bei Schneeschuhwanderern und Langläufern. Eine Loipe beginnt direkt bei der Wallfahrtskirche, ebenso eine Piste für Schneeschuhgänger. 

Etwa 2,5 Kilometer westlich vom Colle di Valmala liegt - ebenfalls auf dem breiten Grenzkamm (Wasserscheide) Varaita-Stura - der Monte Rocceré, 1829 m. Hier sind etwa 20.000 „Coppelle“, runde in den Stein gehauene Hohlformen (Felsgravuren), die aus der Bronzezeit stammen, gefunden worden. Einige bilden Figuren ab, so gibt es zum Beispiel einen „Menschen“, der aus 30 dieser Hohlformen (etwa 1,1 x 1,4 m groß) besteht.  Dieser prähistorische Fundort mit tollem Panorama ist gut vom Santuario aus zu erreichen (erst auf einer Straße, dann auf dem gut markierten Weg VR5, der beim Colle di Balmascura, 1641 m, beginnt).

Autorentipp

Da die Etappe 10 kurz ist, bieten sich gleich zwei Ausflüge vom Santuario aus an: Zum einen zum prähistorischen Fundort  „Rocceré“ (siehe oben), 1829 m, der sehr sehenswert ist, aber den meisten für einen Ausflug wohl zu weit sein dürfte, oder zum Monte San Bernardo, 1625 m, der östlich des Colle di Valmala, 1539 m, liegt, und von dort aus sehr gut auf dem beinahe ebenen (von den letzten Metern abgesehen) Weg VR33 zu erreichen ist. Vom Monte San Bernardo, der ersten hohen Erhebung auf der orographisch linken Talseite, hat man an klaren Tagen eine grandiose Aussicht in alle Richtungen, da kein hoher Berg in der Nähe die Sicht versperrt (u.a auf Dronero und ins Maira-Tal, auf die Seealpen dahinter, ins Varaita-Tal mit dem Monviso, und ganz in der Ferne schimmern die Gletscher des Monte-Rosa-Massivs).
outdooractive.com User
Autor
Michael Kleider
Aktualisierung: 26.03.2019

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Santuario di Valmala, 1386 m
Tiefster Punkt
Melle, 684 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Diese Etappe ist gut markiert (rot-weiß) und leicht zu begehen.

Ausrüstung

Bergschuhe, Karte, Kompass, Mobiltelefon, Bargeld.

Weitere Infos und Links

http://vallevaraitatrekking.it/

http://www.vallidelmonviso.it/de/valle-varaita/valle-varaita-trekking-und-mehr/

https://de.wikipedia.org/wiki/Valle_Varaita

https://powerwalkers.de/wandern-in-der-valle-varaita/

http://www.ristorante.valmala.cuneo.it/

Start

Melle (683 m)
Koordinaten:
Geographisch
44.561982, 7.320014
UTM
32T 366586 4935666

Ziel

Santuario di Valmala

Wegbeschreibung

Im Zentrum von Melle  nimmt man die Via Crosa. Man geht etwa 1 km Richtung Comba, bis man eine Gabelung kurz nach den Gebäuden von Meire, 779 m, erreicht. Man hält sich links und geht auf der Schotterstraße beinahe eben entlang, vorbei an den Ortsteilen Carona, Chiarreri und Gianleure, 927 m. Etwa 100 Meter vor dem Ortsteil Chiappellino biegt man bei einem Bildstock rechts ab und nimmt den alten Saumpfad (mulattiera) nach Botta. Von diesem Ortsteil geht es auf der Asphaltstraße weiter zu den Ortsteilen Cioffrano, 983 m, Spert, 1009 m, und Ervatti. Hier endet die Asphaltstraße und es beginnt eine Schotterstraße. Auf dieser geht es weiter Richtung Süden und vorbei an den Ortsteilen Riola und Novaira Soprana zum Santuario della Madre della Misericordia di Valmala, 1386 m.

Öffentliche Verkehrsmittel

Die Buslinie 106 fährt von Saluzzo zweimal am Tag ins Varaita-Tal. Einen Fahrplan gibt es hier

Anfahrt

Von Saluzzo auf der Provinzstraße (SP) 589 kommend, biegt man zwischen Verzuolo und Costigliole Saluzzo nach rechts auf die Provinzstraße (SP) 8 ab, die ins Varaita-Tal führt. Auf dieser wird nach knapp 20 Kilometern das Zentrum von Melle erreicht.
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Val Varaita, guida a una valle occitana, + Eventi, ISBN: 978-88-9022997-5-9, Cuneo 2009.

Enrico Bertone: Viaggio in Valle Varaita. Ambiente, storia, cultura e tradizioni di una valle alpina, Fusta editore, Saluzzo 2015.

Valle Varaita Trekking - 12 Tage Trekking im Varaita-Tal, Broschüre (unter info@michael-kleider zu bestellen).

Kartenempfehlungen des Autors

Carta dei sentieri 12, BASSA VAL VARAITA, Wanderkarte 1:25.000, Fraternali Editore (hier bestellbar)

Carta dei sentieri 50-2, VAL PELLICE, VALLE PO, VAL VARAITA, Wanderkarte 1:50.000, Fraternali Editore (hier bestellbar)

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
11,1 km
Dauer
4:30 h
Aufstieg
763 hm
Abstieg
60 hm
Streckentour Etappentour aussichtsreich kulturell / historisch

Statistik

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Höchster Punkt
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