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Mehrtagestour

Upper Mustang: Eine Zeitreise nach Lo Manthang (14 Tage moderates Trekking ab/bis Kathmandu)

Mehrtagestour
  • Die Ostseite des Dhaulagiri aus dem Flugzeug nach Jomsom
    / Die Ostseite des Dhaulagiri aus dem Flugzeug nach Jomsom
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • Die „Hauptstraße“ von Jomsom
    / Die „Hauptstraße“ von Jomsom
    Foto: Gudrun Troyer, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • An den Hängen des Kali Gandaki Tales
    / An den Hängen des Kali Gandaki Tales
    Foto: Gudrun Troyer, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • Kagbeni
    / Kagbeni
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • Maske in der Gompa von Kagbeni
    / Maske in der Gompa von Kagbeni
    Foto: Gudrun Troyer, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • Blick auf den Kali Gandaki von der Gompa in Kagbeni
    / Blick auf den Kali Gandaki von der Gompa in Kagbeni
    Foto: Gudrun Troyer, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • Chörten am Weg von Kagbeni nach Tangbe
    / Chörten am Weg von Kagbeni nach Tangbe
    Foto: Christian Jax, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • Tangbe am Kali Gandaki
    / Tangbe am Kali Gandaki
    Foto: Christian Jax, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • In Tangbe
    / In Tangbe
    Foto: Gudrun Troyer, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • Buchweizenfelder bei Chele
    / Buchweizenfelder bei Chele
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • Die Fluss-Schlingen des Kali Gandaki bei Chele
    / Die Fluss-Schlingen des Kali Gandaki bei Chele
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • Blick von Chele auf Tilicho und Annapurna I (Zentral- und Ostgipfel)
    / Blick von Chele auf Tilicho und Annapurna I (Zentral- und Ostgipfel)
    Foto: Gudrun Troyer, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • Ein Chörten vor Geling
    / Ein Chörten vor Geling
    Foto: Christian Jax, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • Ein Reiter im Kali Gandaki Tal
    / Ein Reiter im Kali Gandaki Tal
    Foto: Gudrun Troyer, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • Beim Tempelfest in der Chungsi Höhle
    / Beim Tempelfest in der Chungsi Höhle
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • Beim Tempelfest in der Chungsi Höhle
    / Beim Tempelfest in der Chungsi Höhle
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • Am Nyi La
    / Am Nyi La
    Foto: Christian Jax, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • Rötliche Felsformationen bei Ghemi
    / Rötliche Felsformationen bei Ghemi
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • Fragende Kinderaugen in einer Lodge in Ghemi
    / Fragende Kinderaugen in einer Lodge in Ghemi
    Foto: Christian Jax, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • In der Umgebung von Ghemi
    / In der Umgebung von Ghemi
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • Abgeerntete Bewässerungsfelder bei Ghemi
    / Abgeerntete Bewässerungsfelder bei Ghemi
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • Charang und seine karge Umgebung
    / Charang und seine karge Umgebung
    Foto: Gudrun Troyer, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • In einer Lodge in Charang
    / In einer Lodge in Charang
    Foto: Christian Jax, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • In Charang
    / In Charang
    Foto: Christian Jax, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • Ein Chörten vor Charang
    / Ein Chörten vor Charang
    Foto: Christian Jax, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • Blick auf Lo Manthang von der Burgruine im Norden aus
    / Blick auf Lo Manthang von der Burgruine im Norden aus
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • Die Mauern der Jampa Gompa, dem ältesten Kloster in Lo Manthang
    / Die Mauern der Jampa Gompa, dem ältesten Kloster in Lo Manthang
    Foto: Gudrun Troyer, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • Ein Blick über die Dächer von Lo Manthang
    / Ein Blick über die Dächer von Lo Manthang
    Foto: Christian Jax, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • Alte Frauen mit ihren Gebetsketten in Lo Manthang
    / Alte Frauen mit ihren Gebetsketten in Lo Manthang
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • Alt und Jung in Lo Manthang
    / Alt und Jung in Lo Manthang
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • In der Umgebung von Lo Manthang
    / In der Umgebung von Lo Manthang
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • Die Schwemmterrasse und das Tal des Kali Gandaki bei Lo Manthang
    / Die Schwemmterrasse und das Tal des Kali Gandaki bei Lo Manthang
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • In der Umgebung von Lo Manthang
    / In der Umgebung von Lo Manthang
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • In der Umgebung von Lo Manthang
    / In der Umgebung von Lo Manthang
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • Beim Getreidemahlen in Choser
    / Beim Getreidemahlen in Choser
    Foto: Christian Jax, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • Namgyal Gompa und die Burgruine im Norden von Lo Manthang
    / Namgyal Gompa und die Burgruine im Norden von Lo Manthang
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • Dzos ziehen einen Pflug bei Namgyal
    / Dzos ziehen einen Pflug bei Namgyal
    Foto: Wolfgang Drexler, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • Höhlen bei Garphu
    / Höhlen bei Garphu
    Foto: Gudrun Troyer, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • Das Kali Gandaki Tal bei der Ortschaft Dhi
    / Das Kali Gandaki Tal bei der Ortschaft Dhi
    Foto: Gudrun Troyer, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • In Dhi
    / In Dhi
    Foto: Christian Jax, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • Eine Lodge in Dhi
    / Eine Lodge in Dhi
    Foto: Gudrun Troyer, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • Tange
    / Tange
    Foto: Gudrun Troyer, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • Chörten in Tange
    / Chörten in Tange
    Foto: Christian Jax, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • Manistein in Tange
    / Manistein in Tange
    Foto: Christian Jax, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • Eine Ziegenherde bei Paha
    / Eine Ziegenherde bei Paha
    Foto: Gudrun Troyer, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • Der Blick von Paha auf die Berge des Sherapko Himal
    / Der Blick von Paha auf die Berge des Sherapko Himal
    Foto: Gudrun Troyer, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • Erosionsformen zwischen Paha und Tetang
    / Erosionsformen zwischen Paha und Tetang
    Foto: Christian Jax, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • Abstieg nach Tetang
    / Abstieg nach Tetang
    Foto: Gudrun Troyer, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • Die Ernte wird heimgebracht
    / Die Ernte wird heimgebracht
    Foto: Gudrun Troyer, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • In Tetang
    / In Tetang
    Foto: Gudrun Troyer, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • In Muktinath
    / In Muktinath
    Foto: Christian Jax, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
  • Spätnachmittag in Jharkot
    / Spätnachmittag in Jharkot
    Foto: Gudrun Troyer, ÖAV Alpenverein Gebirgsverein
Karte / Upper Mustang: Eine Zeitreise nach Lo Manthang (14 Tage moderates Trekking ab/bis Kathmandu)
3000 3500 4000 4500 m km 20 40 60 80 100 120 140 160 180
Wetter

In Upper Mustang erlebt der Besucher eine traditionelle Kultur im Zustand des rapiden Wandels: Alt-Tibet trifft ganz unvermittelt auf die westliche Moderne.

Die Landschaft des Trans-Himalayas ist geprägt von karger Schönheit. Nur selten schafft es ein Ausläufer des Monsuns, die hohe Barriere von Annapurna und Dhaulagiri zu überwinden. Daher ist das Klima in Mustang, so wie auch in Tibet, trocken und kontinental. Umso bunter heben sich bewässerte Felder und einzelne Bäume vom Graubraun ihrer Umgebung ab.

Trekking in Mustang ist nicht besonders anstrengend. Man begibt sich dabei allerdings auf eine Zeitreise und tritt in eine völlig fremde Welt ein, die es in dieser Form vielleicht nicht mehr lange geben wird.

mittel
182,6km
60:00
8.049 m
8.049 m
alle Details

Während vor den Toren von Lo Manthang der Pflug oft noch von Yaks gezogen wird - oder eigentlich von Dzos, der Kreuzung aus Yak und Rind - und alte Frauen eine Gebetskette in der Hand halten, wenn sie vor ihren Steinhäuser in der Sonne sitzen, wurde gleich nebenan bereits das erste „Starbucks Cafe“ eröffnet und erfreut sich großer Beliebtheit bei den vielen Jugendlichen, die ganz selbstverständlich ihr Smartphone benutzen.

Noch vor zwei Jahrzehnten war Mustang für ausländische Besucher nur sehr schwer zu erreichen und die Grenze zu China wurde nach der dortigen Revolution weitgehend geschlossen. Heute wird Lo Manthang von Lastwagen aus China direkt beliefert und auch die Straßenverbindung auf der nepalesischen Seite ist (bis auf zwei fehlende Brücken) durchgehend befahrbar. Die Zahl der ausländischen Besucher hat stark zugenommen und der Tourismus ist mittlerweile, wie in den Alpen schon seit über 100 Jahren, eine wichtige Einnahmsquelle geworden.

Viele kleinere Siedlungen in Upper Mustang werden von den jungen Einwohnern nur mehr in den Sommermonaten genutzt. Nur die Alten bleiben, so wie sie es gewohnt sind, auch über den langen Winter, der schneearm, aber kalt ist.

Da die neue Piste von Süden noch kaum Verkehr aufweist und oft weit abseits der alten Wege und Pfade verläuft, bietet Mustang auch auf der „West-Route“ weiterhin hervorragende Trekking-Möglichkeiten, die konditionell nicht sehr anspruchsvoll sind. In Kombination mit einem östlich des Kali Gandaki Flusses gelegenen Rückweg ergibt sich eine sehr schöne Rundwanderung, auf der entlang der gesamten Strecke Unterkunftsmöglichkeiten in einfachen Logdes zur Verfügung stehen.

Für Lo Manthang, dem Zentrum von Upper Mustang, sollte man sich Zeit nehmen, um diesen außergewöhnlichen Ort und seine ländliche Umgebung ausführlich zu erkunden und zu „erwandern“. Wenn man die Gelegenheit zur Teilnahme an einer öffentlichen Audienz bei „Seiner Majestät, dem König von Lo“ bzw. seinem Statthalter erhält, dann wird man nicht nur vom hervorragenden Englisch überrascht sein, sondern auch von sehr interessanten Überlegungen zur Gegenwart und Zukunft von Mustang und seiner tibetischen Kultur im stürmischen Wandel der Zeit.

Autorentipp

Eine äußerst lohnende Erweiterung der hier beschriebenen Tour führt vom Ort Dhi zu den im Hinuismus heiligen Seen von Damodar Kunda. Dieser Abstecher erfordert allerdings Camping-Ausrüstung, da es oberhalb der Ortschaft Yara keine festen Unterkünfte mehr gibt. Von Damodar Kunda aus kann man entweder ins Kali Gandaki Tal zurückkehren und die hier beschriebene Tour fortsetzen, oder aber den Saribung Pass überqueren und in die Naar-Phu-Region absteigen.

Vor einem Besuch von Upper Mustang ist es auch möglich, über den Poon Hill und durch das Kali Gandaki Tal nach Jomsom zu wandern. Es gibt auf dieser Strecke mittlerweile eine durchgehend markierte Wanderroute, die abseits der Allrad-Piste auf alten Wegen und Pfaden entlangführt und „New Annapurna Trekking Trail“ (NATT) genannt wird. Besonders zur Zeit der Rhododendron-Blüte im April ist die Umgebung rings um den Poon Hill ausgesprochen eindrucksvoll.

outdooractive.com User
Autor
Wolfgang Drexler & Gudrun Troyer
Aktualisierung: 13.01.2017

Schwierigkeit mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
4.198 m
2.734 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Rundtour Rundtour
Einkehrmöglichkeit Einkehrmöglichkeit
Etappentour
kulturell / historisch

Sicherheitshinweise

Für Trekking-Touren in Mustang wird ein spezielles Permit benötigt. Außerdem ist die Begleitung durch einen lokalen Trekking Guide vorgeschrieben. Sofern man nicht bei einem internationalen Veranstalter bucht, ist es daher erforderlich, das gesamte Trekking-Arrangement von einer Agentur in Kathmandu oder Pokhara vorab planen und organisieren zu lassen. Dies ist schon lange auch über das Internet bzw. per E-Mail möglich.


Ausrüstung

In jeden Rucksack gehören: Regen-, Kälte- Sonnenschutz, Erste-Hilfe-Paket, ausreichend Flüssigkeit und eine Wanderkarte der Region.

Camping-Ausrüstung ist nicht unbedingt erforderlich, da entlang der gesamten Strecke Unterkunftsmöglichkeiten zur Verfügung stehen.  Wenn man sie allerdings dabei hat, ist man bei der Gestaltung der Tagese


Start

Jomsom (2.749 m)
Koordinaten:
Geogr. 28.781851 N 83.722484 E
UTM 44R 765778 3186858

Ziel

Jomsom

Wegbeschreibung

Tag 1: Pokhara

Anreise von Kathmandu nach Pokhara.

 

Tag 2: Pokhara – Jomsom – Kagbeni

Früh am Morgen startet der Flug von Pokhara nach Jomsom, der zwischen Annapurna und Dhaulagiri hindurch ins enge Tal des Kali Gandaki führt und spektakuläre Blicke auf die Ostwand des Dhaulagiri bieten kann.

Von Jomsom nach Kagbeni wandert man teilweise im trockenen Flussbett, teilwiese auf der Allrad-Piste.

Der Ort Kagbeni selbst liegt am Eingang zu Upper Mustang und ist eine weitgehend tibetische Siedlung mit einer sehenswerten Gompa. Im Süden wird der Horizont hier von den markanten Nilgiri Bergen dominiert.

 

Tag 3: Chele

Am Ostufer des Kali Gandaki führt die Route auf der Piste über mehrere kleine Bergrücken hinweg zum Ort Tangbe, der ein malerisches Labyrinth aus schmalen, engen Gassen aufweist. Auf den bewässerten Feldern in der Umgebung wachsen Buchweizen, Gerste und Weizen sowie Apfelbäume.

Hinter dem Ort Chusang wird der Kali Gandaki in einer Furt überquert, denn eine Brücke gibt es hier noch nicht. An der Westseite des Flusses führt der Pfad steil zum Ort Chele hinauf, der auf einer ausgedehnten Schwemmterrasse liegt.

In Chele lohnt es sich, den Feldern entlang nach Norden bis an einen steilen Abbruch zu wandern. Dort hat man einen großartigen Blick auf den Kali Gandaki und seine tief eingeschnittenen Fluss-Schlingen.

 

Tag 4: Geling

Für die Stecke von Chele bis nach Lo Manthang gibt es verschiedene Varianten. Die hier beschriebene Route ist nur eine von mehreren Möglichkeiten.

Hinter Chele führt der Pfad am Rand eines markanten Canyons steil bergauf, bis weit oben zwei große Felspyramiden erreicht sind. Anschließend geht es sanft wieder bergab und an einigen Chörten vorbei zur kleinen Ortschaft Samar.

Im Seitental hinter Samar wird eine Weggabelung erreicht. Man nimmt den rechten Weg, um zum Syangmochen Fluss und zur Chungsi Höhle zu gelangen, in der sich ein tibetisch-buddhistisches Heiligtum befindet. Einmal im Jahr, meist im Herbst, findet hier ein mehrtägiges Tempelfest statt, bei dem auch fremde Besucher herzlich willkommen sind.

Von der Chungsi Höhle aus führt ein landschaftlich schöner Pfad flussaufwärts zum Ort Syangmochen.

Hinter Syangmochen überquert man einen flachen Pass und steigt sanft zur Ortschaft Geling ab.

 

Tag 5: Charang

Von Geling aus führt der Pfad zunächst flach ansteigend auf den Pass Nyi La und dann bergab weiter zur belebten Ortschaft Ghemi, die rings um von auffällig rötlichen Felsformationen umgeben ist.

In Ghemi kann man auf der Piste zum Dhakmar Fluß absteigen, wo sich eine sehr lange Mani-Mauern befindet, und dann über einen weiteren Pass nach Charang wandern.

Eine interessantere, allerdings auch längere Variante führt von Ghemi über den Weiler Dhakmar auf den Mu La, einen sanften Pass mit schöner Aussicht, und weiter zur Ghar Gompa, die auch Lo-Gekar genannt wird. Diese schöne Klosteranlage ist eine der ältesten in ganz Nepal überhaupt und liegt oberhalb des Weilers Saukre.

Von Ghar Gompa führt anschließend ein Pfad über den kleinen Ort Marang talwärts und nach Charang.

Die große Gompa in Charang weist eine umfangreiche Sammlung alter Statuen und Thankas auf.

 

Tag 6: Lo Manthang

Von Ort Charang steigt man auf einem alten Pfad zum Charang Fluss ab und auf der anderen Seite zunächst steil, später flacherer am Gegenhang wieder hoch, wo man schließlich die Piste erreicht. Ihr folgt man nun bis auf den Dhi Pass, wo sich erstmals ein Blick auf Lo Manthang auftut.

Nach einem kurzen Abstieg hinter dem Pass wird ein Fluss überquert und das Plateau von Lo Manthang ist erreicht.

 

Tag 7: Lo Manthang

Diesen Tag nutzt man für die Erkundung von Lo Manthang und seiner Umgebung. Am Nachmittag wird man vielleicht an einer öffentlichen Audienz im Königsplast teilnehmen können.

Sehr lohnend ist ein ausgedehnter Sparziergang durch die Felder im Osten der Stadt, wo man am Rande der großen Schwemmterrasse bis in die Nähe des Kali Gandaki gelangen kann.

Im Norden thront auf einem Hügel in 4000 Metern Höhe eine weithin sichtbare alte Burgruine, die weglos und steil, aber ohne Schwierigkeiten erreicht werden kann. Von dort oben ist der Blick auf Lo Manthang und seine Umgebung besonders eindrucksvoll.

 

Tag 8: Namgyal – Nyuphu – Garphu

Auf einem kleinen Hügel im Norden von Lo Manthang steht die Gompa von Namgyal. Sie dient auch als lokaler Gerichtshof. Von Namgyal aus kann man weiter nach Norden zum Weiler Tingkar wandern, der von ausgedehnten Bewässerungsfeldern umgeben ist.

Geht man von Tingkar aus auf einem schmalen Pfad nach Norden weiter, so erreicht man einen flachen Sattel, von man nach Nordosten absteigt und schließlich eine Allrad-Piste erreicht. Vorbei an mehreren Weilern gelangt man so zum kleinen Ort Garphu am östlichen Ufer des jungen Kali Gandaki, der hier nur ein kleiner Bach ist.

Direkt oberhalb des Ortes Garphu, der an der alten Handelsroute zwischen Lo Manthang und Lhasa liegt, thront die rotgefärbte Gompa Nyuphu. Auf der anderen Seite des Tales in nordöstlicher Richtung liegt die Garphu Cave, ein natürliches Höhlensystem, das vor Jahrhunderten zu einer unterirdischen Wohn-  und Tempel-Anlage ausgebaut wurde, die heute von Besuchern besichtigt werden kann.

Am Nachmittag wandert man von Garphu auf der Piste am westlichen Ufer des Kali Gandaki zurück nach Lo Manthang.

 

Tag 9: Dhi

Man geht auf der Piste in Richtung Charang zurück bis auf den Dhi Pass, von dem aus Lo Mantang nun zum letzten Mal zu sehen ist. Direkt am Pass zweigt man vom Hauptweg in Richtung Osten ab und geht auf einem breiten Pfad am Bergkamm entlang, leicht bergauf und durch eine abwechslungsreiche Erosionslandschaft, bis ein kleiner Sattel erreicht ist. Hier beginnt der steile und staubige Abstieg zur Ortschaft Dhi, welche direkt am Ufer das Kali Gandaki liegt.

 

Tag 10: Tange

Unterhalb der Felder von Dhi muss der Kali Gandaki durchquert werden. Da es keine Brücke gibt, watet man barfuß durchs Wasser. Am anderen Ufer zweigt bergwärts ein Pfad ab, der zur Ortschaft Yara und weiter zum Damodar Kunda und dem Saribung La führt.

Flussabwärts geht es ca. 2 Stunden am dem Kali Gandaki entlang, teilweise auf einem Pfad am Ufer, teilwiese im Flussbett. Hier kann man versteinerte Fossilien finden.

Bei einer breiten Schwemmebene eines Seitenbaches zweigt man nach links ab und verlässt das Tal des Kali Gandaki wieder. Der Pfad steigt an und überquert mehrere kleine Bergrücken in einer trockenen, ziemlich öde wirkenden Landschaft. Es geht mehrfach auf und ab bis schließlich ein ausgedehntes Plateau erreicht ist, auf dem die Chörten des kleinen Weilers Tange zu erkennen sind.

Die Häuser von Tange stehen dicht beieinander und stellen auf ihrem Flachdach den Holzvorrat der Bewohner zur Schau, so wie es für tibetische Siedlungen typisch ist.

 

Tag 11: Chusang

An diesem Tag ist eine ziemlich lange und anstrengende Etappe zu bewältigen.

Hinter Tange geht es hinunter zum Bach, der auf einer Hängebrücke überquert wird. Danach folgt ein steiler Anstieg hinauf zu einem Sattel am Bergkamm. Der Pfad führt weiter zu einem Platz, der Paha genannt wird und einige Unterstandshütten aus Stein sowie eine gefasste Quelle aufweist. Anschließend geht es quer dem Hang entlang und leicht bergauf bis auf den nächsten Bergkamm, dem man dann in westlicher Richtung folgt. Von hier hat man einen eindrucksvollen Bick auf den Dhaulagiri, den Tukuche Peak und die Nilgiri Berge.

Schließlich geht es steil ins Kali Gandaki Tal hinunter, wo am Nachmittag immer mit starkem Wind zu rechnen ist. Die Ortschaft Tetang liegt relativ windgeschützt zwischen zwei Bergkämmen und ist von zahlreichen Bewässerungsfeldern umgeben. Es gibt dort allerdings nur sehr einfache Übernachtungsmöglichkeiten, daher wird man eher bis nach Chusang weitergehen.

 

Tag 12 Muktinath

Vorbei an einer schönen Mani-Mauer hinter Tetang führt der Pfad in südöstlicher Richtung aus dem Seitental hinaus und auf einen kleinen Pass mit schönem Blick auf Muktinath.

Bergab geht es anschließend am Hang entlang bis zu einem kleinen Fluss mit einer Hängebrücke beim Dorf Chongur, von wo es nicht mehr sehr weit bis zum Heiligtum von Muktinath ist.

Muktinath ist eine bedeutende hinduistische Tempelanlage, die auch in der tibetisch-buddhistischen Religion Verehrung findet. Neben dem Vishnu-Schrein ist Muktinath vor allem für seine große Brunnenanlage mit insgesamt 108 Wasserspeiern bekannt.

 

Tag 13 – Jomsom:

Unterhalb von Muktinath befindet sich im Ort Jarkot ein altes buddhistisches Kloster.

Der weitere Abstieg erfolgt teilweise auf der Piste, teilweise auf einem alten Pfad. Im Talgrund des Kali Gandaki, wo so gut wie an jeden Nachmittag heftiger Wind aus Süden weht, wandert man schließlich zurück nach Jomsom.

 

Tag 14: Jomsom – Pokhara - Katmandu

Die kleinen Flugzeuge, die zwischen Pokhara und Jomsom verkehren, starten und landen ausschließlich früh am Morgen, Daher bleibt genug Zeit, um noch am selben Tag nach Kathmandu zurückzukehren.

Öffentliche Verkehrsmittel:

Mehrere Fluglinien bedienen die Strecke Pokhara – Jomsom (Flugdauer ca. 40 Minuten). Wegen der häufigen Starkwinde im Kali Gandaki Tal finden alle Flüge am frühen Morgen satt.

Die Anreise von Pokhara nach Jomsom mit einem öffentlichen Klein-Bus oder einem Sammeltaxi dauert mindestens 10 Stunden.

Anfahrt:

Von Kathmandu über Pokhara nach Jomsom.

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Schwierigkeit mittel
Strecke 182,6 km
Dauer 60:00 Std.
Aufstieg 8.049 m
Abstieg 8.049 m

Eigenschaften

Rundtour Einkehrmöglichkeit

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