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Bergtour

Unter den Mölbingen - zur Brunnalm und ins Goldbachltal

Bergtour · Totes Gebirge · geöffnet
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  • Am Parkplatz am Wörschachberg (1117 m) vor dem Schranken
    / Am Parkplatz am Wörschachberg (1117 m) vor dem Schranken
    Foto: Martha Rieß, AV-alpenvereinaktiv.com
  • Im Europaschutzgebiet (Natura 2000)
    / Im Europaschutzgebiet (Natura 2000)
    Foto: Martha Rieß, AV-alpenvereinaktiv.com
  • Richtiges Verhalten im Almgebiet
    / Richtiges Verhalten im Almgebiet
    Foto: Martha Rieß, AV-alpenvereinaktiv.com
  • Das erste kurze Stück auf der Forststraße ...
    / Das erste kurze Stück auf der Forststraße ...
    Foto: Martha Rieß, AV-alpenvereinaktiv.com
  • ... bis zum Wegweiser und von hier am Weg Nr. 281 zur Liezener Hütte über Lampoltenalm
    / ... bis zum Wegweiser und von hier am Weg Nr. 281 zur Liezener Hütte über Lampoltenalm
    Foto: Martha Rieß, AV-alpenvereinaktiv.com
  • Schöner Wanderweg, der öfter die Forststraße quert
    / Schöner Wanderweg, der öfter die Forststraße quert
    Foto: Martha Rieß, AV-alpenvereinaktiv.com
  • Auf der anderen Seite der Forststraße führt der Wanderweg weiter
    / Auf der anderen Seite der Forststraße führt der Wanderweg weiter
    Foto: Martha Rieß, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Bei den ersten Hütten der Lampoltenalm vorbei ...
    Foto: Martha Rieß, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / ... bis der Weg Nr. 219 nach rechts zur Liezener Hütte abzweigt
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  • / Der Weg führt durchs "enge Tor" hinauf zum Hochtor
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  • / Am Plateau führt der Weg mäßig ansteigend durch lichten Lärchenwald zum Fiedelbrunn (Fidl-Quelle)
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  • / Am Fiedelbrunn führt der Weg 219 nach rechts weiter zur Brunnalm
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  • / Die Brunnalm liegt auf einmal vor uns. Im Hintergrund die "Großen" des Warscheneckmassivs
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  • / Wegkreuzung auf der Brunnalm
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  • / Der Weg 219 hinauf zum Hochmölbing
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  • / Der Weg führt über ehemalige Weideflächen geradewegs hinauf in felsige Regionen
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  • / Immer sehr gut markiert
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  • / Unterhalb des Querlsteins am höchsten Punkt unserer Tour
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  • / Ein kleines Stück weiter zum Speikboden
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  • / Von hier führt ein unmarkierter Steig hinunter ins Goldbachltal
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  • / Wir folgen dem Steig oberhalb des Goldsees Richtung Goldbachlklamm
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  • / Ein seltener Anblick, dass ein Hochtal im Toten Gebirge oberirdisch von einem Bach entwässert wird
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  • / In der Goldbachlklamm
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  • / Am Ende der Klamm halten wir uns rechts ...
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  • / ... am Flachmoor - einem bereits verlandeten See - entlang
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  • / Wasserschwinde
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  • / Blick zurück aufs Flachmoor, zur Goldbachlklamm und den Mölbingen
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  • / Übers Kirchfeld querfeldein in westliche Richtung
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  • / Abwärts zur Hochmölbinghütte
    Foto: Martha Rieß, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Am Weg 281 sanft ansteigend zuerst durch lichten Lärchenwald Richtung Westen ...
    Foto: Martha Rieß, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Beim "Gott-sei-Dank-Bankerl" dreht der Weg dann Richtung Osten, immer bergab
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  • / Der Weg Nr. 281 führt sanft zurück zur Lampoltenalm
    Foto: Martha Rieß, AV-alpenvereinaktiv.com
1200 1500 1800 2100 2400 m km 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20

Diese lange und abwechslungsreiche Tour zeigt die landschaftliche Schönheit und die Besonderheiten des Toten Gebirges.

geöffnet
mittel
20,2 km
8:15 h
1119 hm
1119 hm

Vom Parkplatz Schönmoos gelangen wir ins Almgebiet des südlichen Warschenecks: Lampoltenalm, Brunnalm, Niedernhüttenalm. Darüber thronen die alpinen Regionen des Warscheneck-Hochplateaus, am Speikboden erreichen wir den höchsten Punkt dieser Tour. Zurück geht es durch das Goldbachltal und einer weiten Hochebene zur Hochmölbinghütte. Schließlich führt ein schöner Weg über den aussichtsreichen Grazer Steig zurück ins Schönmoos.

Autorentipp

Diese lange, aber wenig schwierige Tour zeigt die Gegensätze des Toten Gebirges, das trotz seines Namens gar nicht so "tot" ist!

outdooractive.com User
Autor
Martha Rieß 
Aktualisierung: 02.12.2018

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höhenlage
2074 m
1131 m
Höchster Punkt
Speikboden (2074 m)
Tiefster Punkt
Parkplatz Wörschachberg / Schönmoos (1131 m)
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Sicherheitshinweise

Trittsicherheit und Orientierungsvermögen notwendig.

Diese Tour nur bei guter Sicht und stabilen Wetterverhältnissen unternehmen - am Plateau besteht bei Nebel Verirrungsgefahr!

Der Ab- bzw. Anstieg ins Goldbachltal und von der Brunnalm sollte schneefrei sein, sonst besteht Absturzgefahr! Achtung vor Dolinen.

Ausreichend zu trinken mitnehmen.

Weitere Infos und Links

Liezener Hütte der ÖAV-Sektion Liezen (Selbstversorgerhütte)

Hochmölbinghütte Schutzhütte des Österreichischen Touristenklubs

Start

Parkplatz Wörschachberg / Schönmoos (1131 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.574611, 14.173525
UTM
33T 437843 5269352

Ziel

Parkplatz Wörschachberg / Schönmoos

Wegbeschreibung

Zu Beginn (1117 m) weist uns eine Tafel darauf hin, dass wir uns in einem Europaschutzgebiet befinden. Gleich daneben übersteigen wir den Weidezaun und gehen einige wenige Minuten auf einer Forststraße ins Schönmoos. Diese verlassen wir am nächsten Wegkreuzungspunkt und folgen der Markierung zur "Liezener Hütte über Lampoltenalm (auch Langpoltenalm) und Hochtor" zuerst am Weg Nr. 281. Dieser führt gemächlich ansteigend durch Almgebiet, quert immer wieder einmal die Forststraße. Bei den ersten Hütten der Lampoltenalm (1461 m) führt uns der Wegweiser nach rechts in den Wald auf den Weg Nr. 219 Richtung Liezener Hütte.

Über einen Schlag geht es kurz bergab zum Langpoltenbach, den wir überqueren, dann weiter durch das sogenannte "enge Tor" in immer steiler werdenden Serpentinen hinauf. Plötzlich führt der Steig um eine scharfe Linkskurve - ein Rastbankerl bietet Gelegenheit für eine Verschnaufpause. Nun haben wir bereits das Plateau erreicht und es geht sanft bergauf, bergab zum Fiedelbrunn (auch Fidl-Quelle, 1725 m). Hier führt eine erste Abzweigung zur Liezener Hütte, etwas später noch eine zweite, doch wir bleiben am Weg Nr. 218/219 Richtung Brunnalm. Der lichte Lärchen- Fichten- und Legföhrenbestand erlaubt immer wieder schöne Blicke auf die Mölbingkette, das Warscheneck und seine umliegenden Gipfel, so vergehen die 1,25 Std. bis zur schön gelegenen Brunnalm (1780 m) rasch. Die Alm war bereits im Spätmittelalter aufgrund ihrer guten Futterflächen intensiv bewirtschaftet. Leider verwüstet sie zusehends, die Sennhütten mit ihren Schindeldeckungen verfallen immer mehr, nur die östlichste, eine Jagdhütte, sieht gepflegt aus.

Von hier weist die Markierung zum Hochmölbing und wir steigen am Weg Nr. 219 in einigen Serpentinen steil bergauf in die Ostflanke der Mölbingkette. Ohne nennenswerte Schwierigkeiten passieren wir diese Schlüsselstelle. Unterhalb des Querlsteins wird es allmählich wieder flacher und wir erreichen gleich darauf den sogenannten Speikboden. Hier verlassen wir den markierten Weg und steigen ab ins Goldbachltal. Die Steigspuren sind leicht zu finden, etwa 20 Minunten später gelangen wir zum Goldbachl, das weiter oben im Goldsee entspringt. Weiter geht's bachabwärts, durch die Engstelle, wo sich der Bach tief ins Gestein gegraben und beinahe eine Klamm hervorgebracht hat.

Anschließend mäandert der Bach wieder durch sanfteres Gelände Richtung Liezener Hütte, wir halten uns aber rechts, an einem Flachmoor, einem bereits verlandeten See, entlang bis zu einer Wasserschwinde. Von hier steigen wir einige wenige Höhenmeter hinauf aufs Kühfeld, das anscheinend unendlich weit vor uns liegt. Wir gehen an unzähligen Meeraugen vorbei in westliche Richtung, um auf den Verbindungsweg Nr. 218 Hochmölbinghütte - Liezener Hütte zu treffen oder auf den Weg Nr. 281, der vom Kleinmölbing zur Mölbinghütte zieht.

Bis zur Hochmölbinghütte (1683 m) und der umliegenden Niederhüttenalm geht es ein kurzes Stück bergab. Nach einer kurzen Rast verlassen wir dieses Almgebiet auf dem "Grazer Weg" Nr. 281, breit und einladendend durch lichten Lärchenwald, an der Abzweigung zum Raidling vorbei und sanft bergauf bis zum Gott-sei-Dank-Bankerl. Hier macht der Weg einen scharfen Knick nach links und führt dann abwärts zur Lampoltenalm. Von nun geht's weiter am Aufstiegsweg zurück zum Ausgangspunkt (Hochmölbinghütte  - Parkplatz 1,5 bis knapp 2 Std).

Öffentliche Verkehrsmittel

Reist man mit den ÖBB an, gibt es zwei Möglichkeiten:

a) ab Wörschach: Vom Bahnhof nach Norden, von hier führt der Weg Nr. 281 auf den Wörschachberg und weiter bis zum Schranken am Parkplatz Schönmoos (ca. 1,5 Std.).

b) Gleich höher hinauf führt der Weg von Weißenbach bei Liezen. Durch den Ortsteil Langpolten, weiter am Wanderweg in etwa 2,5 Std. zur Lampoltenalm (rund 7 km und 800 Hm).

Anfahrt

Auf der Ennstal Bundesstraße B 320 bis Wörschach. Auffahrt Wörschachberg bis Parkplatz Schönmoos.

Parken

Großer Parkplatz am Wörschachberg / Schönmoos
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Hödl, Hans: Wandererlebnis Totes Gebirge. NP Buchverlag, 2001, 1. Aufl.

Mandl, Franz & Mandl-Neumann, Herta: Wege in die Vergangenheit rund um den Dachstein. Wanderungen und Bergtouren. Innsbruck/Wien: Verlagsanstalt Tyrolia, 2009

Kartenempfehlungen des Autors

Alpenvereinskarte Totes Gebirge Ost, Blatt Nr. 15/3, 1:25000

carto.at: Totes Gebirge Ost, Nr. 402b (mit 360°-Panoramen der Gipfel mit Beschriftungen), 1:35000

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Status
geöffnet
Schwierigkeit
mittel
Strecke
20,2 km
Dauer
8:15 h
Aufstieg
1119 hm
Abstieg
1119 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights

Statistik

: h
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Höchster Punkt
 Hm
Tiefster Punkt
 Hm
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