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Bergtour empfohlene Tour

Überschreitung Hochreichart - Geierhaupt über Weg 39 und Brandstättergraben

Bergtour · Region Murtal
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  • Wegweiser am Parkplatz 4
    Wegweiser am Parkplatz 4
    Foto: Sebastian Beiglböck, Sebastian Beiglböck
m 2000 1500 1000 16 14 12 10 8 6 4 2 km

Ein großer, wenn auch anspruchsvoller, Klassiker in Ostösterreich. Die Überschreitung der beiden höchsten Gipfel der Seckauer Tauern inkl. Klettereinlagen. Trotzdem - oder genau deswegen - einsam.

Hier jetzt neu mit GPS-getracktem, neu markiertem Abstieg vom Saurücken (Sektion Knittelfeld), der noch nicht in den Karten eingezeichnet ist!

schwer
Strecke 17 km
10:00 h
1.602 hm
1.602 hm
2.417 hm
1.160 hm

Eine sehr lohnende, aber auch anstrengende Tour auf zwei der beeindruckendsten Obersteiermark. Anspruchsvolle Klettereinlagen bis II auf dem die beiden Gipfel Hochreichart (2416 m) und Geierhaupt (2417 m) verbindenden Hirschkarlgrat. Für jene, die nicht sehr früh aufstehen können oder wollen, auch als 1,5-Tagestour mit Biwak, z.B. am Weißsattel, machbar (stabiles Wetter vorausgesetzt!).

Achtung: Teils ausgesetzte Kletterstellen bis zum II. Grad!

Autorentipp

Sollte jeder ambitionierte Bergsteiger der Region mal unternommen haben!
Profilbild von Sebastian Beiglböck
Autor
Sebastian Beiglböck 
Aktualisierung: 07.12.2021
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
2.417 m
Tiefster Punkt
1.160 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Wegearten

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Sicherheitshinweise

Kletterpassagen bis zum II. Schwierigkeitsgrat - vor allem am Hirschkarlgrat manchmal sehr ausgesetzt. Dort Gespür für die Routenfindung erforderlich - nicht zu weit vom Grat nach Norden abdrängen lassen, unangenehmes Blockwerk!

Achtung bei Nässe - die flechtenbewachsenen Blöcke sind sehr rutschig. Bei potenzieller Vereisung auf die Tour verzichten!

Keine Einkehrmöglichkeit, kein Wasser ab dem Schönebentörl, die Mitnahme von 3 Liter p.P. ist empfohlen.

Start

Parkplatz 4 im Ingeringgraben (1.160 m)
Koordinaten:
DD
47.330647, 14.674825
GMS
47°19'50.3"N 14°40'29.4"E
UTM
33T 475431 5241960
w3w 
///dialoge.gesang.anwesenden
Auf Karte anzeigen

Ziel

Parkplatz 4 im Ingeringgraben

Wegbeschreibung

Ausgangspunkt ist der Parkplatz 4 im Ingeringgraben. Auf dem markierten Weg 974 geht es steil bergan zu einer Forststraße (1350 m). Ca. 0,5 Std.

Von hier gibt es zwei Varianten: Weiter den markierten Weg durch den Brandstättergraben auf das Brandstättertörl und weiter über die Westflanke steil aber unschwierig auf den Hochreichart (2416 m). Ca. 2,25 Std.

Oder der direktere Anstieg über den Schmähhausrücken - unmarkiert aber sehr guter Steig. Ich empfehle den Weg über das Brandstättertörl, da man dann erst bei der dortigen Quelle den Wasservorrat für den Weiterweg fassen muss - bis zum Schlussabstieg ansonsten kein Wasser!

Vom Gipfel den markierten Abstieg über den nördlichen Rücken Richtung Schönebentörl nehmen. Nach ca. 20 Minuten weist im Bereich einer kleinen Erhebung links ein hölzerner Wegweiser zum Einstieg des Hirschkarlgrats (2260 m). Ca. 0,25 Std.

Beim Einstieg noch Markierungen, diese verlieren sich allerdings gleich wieder! Die fast senkrechte Einstiegsstelle weist offiziell Schwierigkeit II auf - technisch zwar durch sehr gute Tritte und Griffe eher leichter, aber extrem ausgesetzt - größte Vorsicht! Weiter meist unmittelbar am Grat, teilweise in die nördliche Flanke ausweichend. Auf Steigspuren achten! Immer wieder technische Kletterstellen (I bis I+), aber nie wieder so brutal ausgesetzt wie der Einstieg. Auf ca. halbem Weg eine Graterhebung mit Steigbuch. Gegen Ende nicht in die nördliche Flanke ausweichen (unangenehmes Blockwerk!), sondern tendenziell am Grat bleiben. Ausstieg auf eine kleine, unbenannte Scharte (2200 m). Ca. 1 Std.

Weiter nun wieder im Gehgelände über zwei kleinere Erhebungen und den Hölltalsattel auf den breiten Weißsattel (2100 m, bester Biwakplatz, wegloser Notabstieg ins Hölltal möglich), wo der Aufsteig über den Geierhaupt Ostgrat beginnt. Ca. 0,5 Std.

Stetig bergan, anfänglich meist direkt am Grat, dann immer öfter in die schrofige Nordostflanke ausweichend. Sporadisch mit Steinmännchen oder auch rot-weiß-rot markiert bis zur Einmündung des markierten Aufstiegs aus dem Ripplgraben (2290 m). Ca. 1 Std.

Es folgen einige kleinere Blockklettereien, Vorsicht! Ab hier steil bergan bis auf den Grieskogel (2328 m, Gipfelbuch) und weiter markiert, meist den Grat enlang, auf das Geierhaupt (2417 m). Ca. 0,5 Std.

Vom Geierhaupt über nach Südosten entlang des Saurückens unschwierig und gut neu markiert bis zum Wald. Hier den Rücken nach Osten verlassen und über einen neu markierten, teils sehr steilen Weg zu einer Jagdhütte (1640 m). Hier erstmals seit dem Brandstättertörl wieder Wasser! Ca. 1,5 Std.

Weiter teils über Forststraßen, teils über eine neu angelegte Diretissima durch den Wald zum wunderschönen Ingeringsee (1221 m), und über die Zufahrtssstraße talauswärts zurück zum Parkplatz. Ca. 1,5 Std.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Anfahrt

Mit dem PKW aus Seckau oder Knittelfeld nach Ingering II, sodann in den Ingeringgraben zu Parkplatz 4 (Hochreichart).

Koordinaten

DD
47.330647, 14.674825
GMS
47°19'50.3"N 14°40'29.4"E
UTM
33T 475431 5241960
w3w 
///dialoge.gesang.anwesenden
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Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchtipps für die Region

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Ausrüstung

Klettertaugliche Bergschuhe, Biwaksack.

In jeden Rucksack gehören: Regen-, Kälte-, Sonnenschutz, Erste-Hilfe-Paket, Mobiltelefon (Euro-Notruf 112), ausreichend Flüssigkeit, Wanderkarte der Region.


Fragen & Antworten

Frage von Günter Busta · 04.07.2021 · Community
Servus Sebastian, deine Angaben zu Länge, Auf und Abstieg sind nicht korrekt, bei dieser Tour müssen ca 16km und ca 1700 hm überwunden werden., lg Günter
mehr zeigen
Hallo, danke, da hat mir irgendein Automatismus bei Outdooractive einen Streich gespielt, korrigiere ich.
1 more reply
Frage von Mario Heim  · 07.09.2020 · Community
Hallo Sebastian, führt der von dir angesprochene Notabstieg vom Weißsattel ins Hölltal zu den in der Kompasskarte eingezeichneten Steigspuren und wiederum zur Jagdthütte auf 1.636 m? Es würde mich auch interessieren wie unangenehm der dieser Abstieg ist (wäre als Abkürzung für eine Vereinstour gedacht falls jemanden die Kondition ausgeht. Man sollte die Tour damit um 2 Stunden verkürzen können so weit ich mir das ausgerechnet habe). Vielen Dank.
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Foto: Mario Heim, Community
Hallo, ich bin das nicht selber abgestiegen, aber theoretisch ja. Gelände ist steil aber nach Besichtigung vor Ort sicher machbar. Die Steigspuren sollen nach einer Beschreibung, die ich gelesen habe, oberhalb der Jagdhütte schwer zu finden sein, man kann sich aber am Bach orientieren. Ob es Spaß macht, bin ich mir aber nicht sicher. Daher hab ich das als Notabstieg bezeichnet - jedenfalls sicher als oben zu bleiben bei Gewitter.

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
17 km
Dauer
10:00 h
Aufstieg
1.602 hm
Abstieg
1.602 hm
Höchster Punkt
2.417 hm
Tiefster Punkt
1.160 hm
Rundtour aussichtsreich geologische Highlights Geheimtipp Gipfel-Tour Kletterstellen Grat

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