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Überschreitung Funtenseetauern

· 3 Bewertungen · Mehrtagestour · Berchtesgadener Land
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Ingo Pieper 
  • St. Bartholomä
    / St. Bartholomä
    Foto: Ingo Pieper, Community
  • Der Schrainbachfall
    / Der Schrainbachfall
    Foto: Ingo Pieper, Community
  • Blick zum Bootsanleger Salet
    / Blick zum Bootsanleger Salet
    Foto: Ingo Pieper, Community
  • Rückblick in die Saugasse
    / Rückblick in die Saugasse
    Foto: Ingo Pieper, Community
  • Der Funtensee im Morgentau
    / Der Funtensee im Morgentau
    Foto: Ingo Pieper, Community
  • Kärlingerhaus im Spiegel
    / Kärlingerhaus im Spiegel
    Foto: Ingo Pieper, Community
  • Blick vom Stuhlgraben zum großen Hundstod
    / Blick vom Stuhlgraben zum großen Hundstod
    Foto: Ingo Pieper, Community
  • / Verfallene Hirtenhütte
    Foto: Ingo Pieper, Community
  • / Rückblick zum Funtenseekessel mit Viehkogel (links)
    Foto: Ingo Pieper, Community
  • / Das Schottmalhorn
    Foto: Ingo Pieper, Community
  • / übers steinerne Meer nach Süden
    Foto: Ingo Pieper, Community
  • / Auf dem Stuhljochgrat
    Foto: Ingo Pieper, Community
  • / Tiefblick vom Stuhlgrat in den Funtenseekessel
    Foto: Ingo Pieper, Community
  • / Vom Gipfel des Funtenseetauern Richtung Hochkönig
    Foto: Ingo Pieper, Community
  • / Blick nach Osten Richtung Watzmann, Hundstod und Hochkalter
    Foto: Ingo Pieper, Community
  • / Tiefblick zur Wasseralm
    Foto: Ingo Pieper, Community
  • / Steinbock in der steinigen Grube
    Foto: Ingo Pieper, Community
  • / Die Lange Gasse in Richtung Rosentalhörnl
    Foto: Ingo Pieper, Community
  • / Die Blaue Lacke
    Foto: Ingo Pieper, Community
  • / Die sanitären Anlagen an der Wasseralm
    Foto: Ingo Pieper, Community
  • / Der Röthbachfall
    Foto: Ingo Pieper, Community
  • / Obersee im Dunst
    Foto: Ingo Pieper, Community
  • / Blick übers Meer; zwischen Sommerstein und Breithorn sieht man den Großvenediger
    Foto: Ingo Pieper, Community
1000 1500 2000 2500 3000 m km 5 10 15 20 25

Aussichtstour um die Südseite des Königsees mit Übernachtung im Kärlingerhaus und auf der Wasseralm
schwer
30,5 km
72:00 h
2466 hm
2476 hm

In drei Tagen um die Südseite des Königsees mit

Übernachtungen in Kärlingerhaus und Wasseralm

Autorentipp

Für die Überschreitung des Funtenseetauern min 3 Liter Wasser mitnehmen, da es zwischen Funtensee und Wasseralm außer zwei Tümpeln kein Frischwasser gibt. Das Wasser in der steinigen Grube und in der Blauen Lacke ist oft abgestanden und voller Algen und Mückenlarven.

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Funtenseetauern, 2564 m
Tiefster Punkt
St. Bartholomä, 598 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Vorsicht auf dem Stuhljochgrat bei Regen oder Windböen.

Der Grat kann über die Flanke des Stuhljoch ca 200Hm tiefer umgangen werden.

Ausrüstung

Normale Bergausrüstung. Seilsicherung, Steigeisen im Sommer nicht erforderlich.

Start

St. Bartholomä (601 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.544615, 12.972189
UTM
33T 347410 5267680

Ziel

Salet

Wegbeschreibung

Mit dem Boot vom Anleger Schönau am Königsee nach St. Bartholomä.

Ich empfehle ein frühes Boot zu nehmen, um lange Warteschlangen zu vermeiden und vor dem Tagestouristenstrom losgehen zu können.

Die Überfahrt dauert ca. 30 Minuten.

Am Anleger angekommen hält man sich links und geht ca 30 min am Ufer des Königsees entlang.

Nun geht es in einigen Kehren rechts steil den Berg hinauf in Richtung Schrainbachfall / Schrainbachalm.

Am Schrainbachfall empfiehlt sich eine kleine Pause, da der Blick auf den hinteren Königsee bis hin zum Obersee hier sehr schön ist.

Nach erneutem kurzen Anstieg geht es nun für ca. eine Stunde relativ flach weiter durch das Schrainbachtal in Richtung Saugasse.

Was von unten beeindruckend aussieht, ist eigentlich halb so schlimm.

Der Aufstieg durch die Saugasse dauert bei normalem Tempo ca. 40 Minuten.

Oben angekommen ist der Aufstieg bereits fast geschafft.

Man folgt dem Weg eine weitere Stunde über eine flache Kuppe und erreicht nach ca. 4 Stunden das Kärlingerhaus.

In der Hauptsaison empfiehlt sich für die Übernachtung unbedingt eine Reservierung.

Für die Überschreitung des Funtenseetauern am zweiten Tag empfehle ich sehr früh los zu gehen.

Ich selbst bin im September um 7:00 Uhr gestartet und aufgrund eines kurzen Verhasplers von der Dunkelheit überrascht worden.

Zunächst geht der Weg nordöstlich um den Funtensee herum und vorbei an der Teufelsmühle.

Der Beschilderung zum Funtenseetauern folgend erreicht man schließlich eine Weggabelung.

Ein kurzes Stück geht es nun etwas unübersichtlich durch einen Latschenkieferhain steil hinauf, bis man schließlich am Hang zum Stuhljoch ankommt.

Ab hier geht es nun recht lange über die Hangwiese steil bergauf. Der Weg ist durch Steinmannerl gekennzeichnet.

Oben angekommen bietet sich ein einmaliger Blick auf Kärlingerhaus, Funtensee und Königsee.

Von hier nicht direkt über den Froschkopf, sondern rechts unterhalb des Gipfels über eine steile Flanke (I+) den Grad erklettern.

Auf dem Grad ist Trittfestigkeit und Schwindelfreiheit unbedingt erforderlich.

Der Grat ist an seiner schmalsten Stelle nur ca. 30 cm breit und an beiden Seiten geht es sehr steil hunderte Meter herunter.

Man sollte diesen Weg nur bei Trockenheit und Windstille wählen.

Beachtet man dies, ist alles halb so schlimm.

Alternativ gibt es einen nicht gekennzeichneten Weg ca. 200 Höhenmeter unterhalb des Grates durch den Wiesenhang.

Nach überschreiten des Grates ist der Rest bis zum Gipfel unschwer in relativ kurzer Zeit schaffbar.

Nach der obligatorischen Gipfelbrotzeit geht es nun ca. 100 Meter auf dem Anstiegsweg zurück und dann links hinein in die steinige Grube.

Immer etwas oberhalb des Tümpels folgt man dem Steinmannweg.

(Wer hier leise und Vorsichtig ist hat eine gute Chance Steinböcke zu sehen!)

Hier ist Vorsicht geboten, denn es liegt viel loses Geröll herum.

Nun kann entweder durch den unsünnigen Winkl zwischen Graskopf und Leiterkopf, oder über die lange Gasse abgestiegen werden.

Der Einstieg in den unsünnigen Winkl ist etwas schwer zu finden, verkürzt die Abstiegzeit jedoch um ca. 1 Stunde.

Ich selbst wählte die Lange Gasse als Variante.

Um die Gasse zu erreichen muss man einige Zeit über Blöcke und grobes Geröll mit allerlei Klettereinlagen links vorbei am Wildalmrotköpfl steigen.

Zwischen Wildalmrotköpfl und Leiterkopf geht es über eine flache Kuppe. Oben angekommen kann man den Einstieg in die lange Gasse vor dem Rosentalhörnl bereits erkennen.

An der langen Gasse angekommen zunächst links vorbei am Steinhütterl und anschließend links ab der Beschilderung Richtung Röth folgend erreicht man nach weiteren 2,5 Stunden die Wasseralm.

Die Wasseralm ist bekannt für Ihre urige Lage und Ihre Gemüsesuppe. Man sollte auch hier möglichst ein Nachtlager reservieren.

Wer im September hier nöchtigen will, sollte Ohrenpfropfen nicht vergessen. Das Brunftgeschrei der Rothirsche ist ohrenbetäubend!

Insgesamt ist die Überschreitung ein nicht zu unterschätzender 8 Stunden Marsch mit allerlei ausgesetzten Stellen und Klettereinlagen.

Am dritten Tag folgt der Abstieg nach Salet. Man kann zwischen den Abstiegsvarianten durch den Röthsteig oder den Landtalsteig wählen.

Der Landtalsteig ist etwas weniger steil und empfliehlt sich bei Nässe.

Beim Abstieg unbedingt darauf achten, dass man das letzte Boot von Salet noch erwischt denn eine Übernachtung im Anlegerhäuschen kann recht kühl und stürmisch werden

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Ab dem Hauptbahnhof Berchtesgaden fahren Busse im 10 min. Takt zum Königssee. Zum Startpunkt /Zielort der Wanderung kommt man mit den Booten der Königsseeschiffahrt.

Achtung! Fahrtzeiten besonders für den Rückweg beachten

Anfahrt

Ab Berchtesgaden über die B20 bis zum Parkplatz Königssee / Schönau.

Parken

Parkplatz am Königssee (Kostenpflichtig).
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

AV Karte 10/1 "steinernes Meer"

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Bewertungen

5,0
(3)
matthias vogler
02.10.2017 · Community
Hallo, wir haben zu viert die Tour als 3-Tages Wanderung im Juli 2017 gemacht. Wir sind von St. Bartholomä zum Kärlingerhaus aufgestiegen. Haben hier übernachtet und sind am nächsten Tag die Überschreitung angegangen. Die 2. Nacht haben wir auf der Wasseralm verbracht. Hier sollte man früh aufbrechen, da die Tour schon sehr lange ist. Wir haben mit Pausen ca. 8 Stunden benötigt. Es sind ca. 1.200m im Aufstieg und 1.450m im Abstieg. Der Weg, mit dem man den Grad umgehen kann ist inzwischen markiert - aber spärlich. 2 von uns sind den Grad gegangen 2 den Weg unterhalb. Bis zum Gipfel ist die Wegmarkierung /-findung aber kein Problem. Bei schlechtem Wetter oder starken Wind sollte man nicht über den Grad gehen. Kletterstellen sind nicht wirklich vorhanden, wenn diese Stellen so bezeichnen will max. I. Grad. Im Abstieg ist der Weg durch Steinmanderl gekennzeichnet. Auf manchen Karten ist der Weg enthalten, hier haben wir uns auch noch mit der Kompass-Karte (App) orientiert. Meine Empfehlung ist aber der Abstieg in der steinigen Grube, da man bei der anderen Variante sehr viel mit Weg suchen beschäftigt ist. Auf den Hütten ist eine wichtig zu reservieren - beide Hütten waren ausgebucht.
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Gemacht am 17.07.2017
Saugasse
Foto: matthias vogler, Community
Kärlinger Haus
Foto: matthias vogler, Community
Da gehts hoch
Foto: matthias vogler, Community
Funtensee
Foto: matthias vogler, Community
Da hoch
Foto: matthias vogler, Community
Der Grad vor uns
Foto: matthias vogler, Community
Das ist der überschrittene Grad
Foto: matthias vogler, Community
Funtenseetauern - Gipfel im Hintergrund
Foto: matthias vogler, Community
Blick auf den Königssee
Foto: matthias vogler, Community
Abstieg in der Steinernen Gurbe
Foto: matthias vogler, Community
Abstieg in der Grube
Foto: matthias vogler, Community
Wasseralm
Foto: matthias vogler, Community
outdooractive.com User
Community
07.01.2014 · Community
Hallo Ingo, deine Bilder und deine Beschreibung haben mir so gut gefallen, dass ich deine Tour zur Top-Tour gemacht habe. Weiter so! Jörn aus der outdooractive.com-Redaktion
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Gemacht am 07.01.2014

Fotos von anderen

+ 8

Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
30,5 km
Dauer
72:00 h
Aufstieg
2466 hm
Abstieg
2476 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich Etappentour Einkehrmöglichkeit Gipfel-Tour

Statistik

: h
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Tiefster Punkt
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