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Bergtour empfohlene Tour

Überquerung Totes Gebirge

Bergtour · Tauplitz · geschlossen
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Ausseerland Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Tauplitzalm, Ausgangsort Großsee
    / Tauplitzalm, Ausgangsort Großsee
    Foto: Mediasoft
  • / Almrauschblüte Tauplitzalm, unten der Großsee
    Foto: Ausseerland
  • / Ein kühles Bad im Grundlsee lockt
    Foto: Ausseerland
  • / Plätte auf dem Toplitzsee
    Foto: Ausseerland
  • / Wassefälle am Toplitzsee
    Foto: Ralf Tornow
  • / Lahngangsee
    Foto: Ausseerland
  • / Elmsee, Pühringerhütte mit Rotgschirr
    Foto: Mediasoft
  • / Pühringerhütte mit Rotschirr
    Foto: Mediasoft
  • / Das Appelhaus
    Foto: Ausseerland
  • / Pfeiffer am Appelhaus, Redender Stein im Hintergrund
    Foto: Ausseerland
  • / Wildenseealm
    Foto: Ausseerland
  • / Am Ziel - Altaussee Seewiese
    Foto: Ausseerland
  • / Verdient! Ausseerland Seesaibling
    Foto: Ausseerland
m 2500 2000 1500 1000 500 50 40 30 20 10 km Albert-Appel-Haus Pühringerhütte Pühringerhütte Wildenseehütte
Das Tote Gebirge auf vier Tagesetappen von der Tauplitzalm bis zum Altausseer See überqueren.
geschlossen
schwer
Strecke 54,6 km
22:28 h
2.785 hm
3.713 hm
2.258 hm
711 hm

Eine große Überquerung – und kein Tag ohne See
Die Tagesetappen: Tauplitzalm - Grundlsee, Grundlsee/ Gößl - Pühringerhütte, Pühringerhütte - Albert Appelhaus, Albert Appelhaus -  Altaussee.

Profilbild von Hermann Rastl
Autor
Hermann Rastl
Aktualisierung: 17.12.2021
Schwierigkeit
schwer
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
2.258 m
Tiefster Punkt
711 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Notruf Bergrettung: 140

Tipp zur Notfallmeldung - Antworten auf die sechs W-Fragen geben:

  • Was ist passiert?
  • Wieviele Verletzte?
  • Wo ist der Unfall passiert? (eventuell GPS-Koordinaten)
  • Wer meldet? (Rückrufnummer)
  • Wann ist der Unfall passiert?
  • Wetter am Unfallort?

Weitere Infos und Links

Tourismusverband Ausseerland-Salzkammergut
Informationsbüro Tauplitz
Tauplitz 70
8982 Bad Mitterndorf
+43 3688 24 46
E-Mail senden
Website

 

Die Steiermark Touren App, die gratis auf Google Play und im App Store zur Verfügung steht (Android, iOS), bietet detaillierte Informationen aus erster Hand: Shortfacts (Länge, Dauer, Schwierigkeit, Aufstieg und Abstieg in Höhenmetern, Bewertungen), Karte, Wegbeschreibungen, Höhenmesser, Kompass, Gipfelfinder, Navigation entlang der Tour. Zudem kann man seine persönliche Favoritenliste von Lieblingstouren und –punkten erstellen, Touren und Ausflugsziele offline speichern, social media - Kanäle bespielen und mehr.

Start

Tauplitzalm (1.650 m)
Koordinaten:
DD
47.595941, 13.998310
GMS
47°35'45.4"N 13°59'53.9"E
UTM
33T 424697 5271878
w3w 
///bescheiden.poesie.breite

Ziel

Altaussee

Wegbeschreibung

 Der verkehrstechnischen Einfachheit halber nehme ich den Sessellift auf die Tauplitzalm. Von der Bergstation wandere ich hinunter zum Großsee und zum dahinter liegenden Märchensee. Nachdem das Öderntörl passiert ist, steige ich steil bergab zur Ödernalm, dann wandere ich ca. 5 km auf einer Forststraße das Öderntal Richtung Bad Mitterndorf hinaus. Nach dem „Rechenplatz“ ist die Schneckenalm das nächste Ziel. Die Almhütten dort sind nicht bewirtschaftet. Nach der Alm nehme ich den markierten Weg durch den Bergwald hinunter zum Grundlsee, nach Gößl. Nach rund 5 Stunden Gehzeit (- 900 Höhenmeter, + 150 Höhenmeter) tut ein belebendes Bad im See wohl. In dem kleinen Dorf ist ein Wirtshaus und eine Nächtigungsmöglichkeit leicht gefunden. Ich habe noch Zeit und Lust für einen Abstecher zum Toplitzsee.

Nächstes Ziel ist  die Pühringerhütte

Am nächsten Tag geht es gleich wieder bergauf. Ich wähle den Weg Nr. 214 vom Dorf Gößl über den sogenannten „Hagl“ in Serpentinen steil hinauf, mehrmals eine Forststraße überquerend zum Kanzlermoos. Von dort steige ich durch den Draußenwald zum Draußengatterl, öfters auch wegen des steilen und schroffen Geländes „Grausengatterl“ genannt. Dann steigt der „Ausseer Weg“ über den Schafbühel zum Lahngangsee steil an. Der vordere Lahngangsee liegt ruhig am Fuß des Salzofens. Das flache Ufer ist für ein Bad bestens geeignet.

Die Salzofenhöhle - ältester Siedlungsplatz des Salzkammerguts.
Zwischen 65.000 und 30.000 v.Chr. jagten die "Salzkammergut-Menschen" Höhlenbären.
Als im Sommer 1924 zwei Jäger dort Schutz vor einem Unwetter suchten, sahen sie sich im Eingangsbereich um und entdeckten verschiedene Knochen. Bei den folgenden Grabungen wurden bald Berge von Knochen zutage gefördert. Schuldirektor Körber aus Bad Aussee erkannte, dass hier ein sensationeller Fund gemacht wurde. Weitaus die meisten Knochen und Zähne stammten von Höhlenbären, welche die heutigen Braunbären bis um ein Drittel an Größe übertrafen. Mit Hilfe eines Konservators vom „Haus der Natur" in Salzburg gelang es Körber, das gewaltige Skelett eines kompletten Höhlenbären zusammenzustellen. Es ist heute im Kammerhofmuseum in Bad Aussee ausgestellt.

Ich setze den Weg entlang des Lahngangsees bis zur Elmgrube fort. Beim dortigen Jagdhaus erinnere ich mich an eine Gedenktafel im Inneren der Hütte. Diese dokumentiert, dass hier die Kaiserin Elisabeth („Sisi“) anlässlich einer Wanderung im Toten Gebirge übernachtete. Auch Erzherzog Johann beschreibt eine Tour zur Elmgrube in seinem Tagebuch über seine erste Alpenfahrt im Jahre 1810.
Nach insgesamt rund 4 Stunden und 930 Höhenmetern erreichte ich den Elmsee und die Pühringerhütte (1638 m).
Nach einer kurzen Rast und einer Stärkung – im Lager ist noch Platz zur Übernachtung – besteige ich noch das Rotgschirr (2261 m), ein Gipfel mit herrlichem Blick hinein in den Karst des Toten Gebirges und zu seinem höchsten Gipfel, den Großen Priel (2515 m). Ein wunderbarer Anblick bietet sich bei Sonnenuntergang: Das Rotgschirr leuchtet im Abendrot und spiegelt sich im Elmsee – ein Traum!

Auf zum Albert Appelhaus.
Der folgende Tag bringt mich in rund 4 Stunden Gehzeit (650 m im Auf- und Abstieg) zum Appelhaus. Dazu muss ich zuerst wieder zurück zur Elmgube, dann nach rechts hinauf zum Abblasbühel. Dort wähle ich der Aussicht wegen aber den steilen Anstieg zur Höhe des Wilden Gößl (2062 m) und wieder hinunter zur Wiesenlacke. Dann folge ich dem Weg Nr. 201 unterhalb des Redenden Steines zum komfortablen Albert Appelhaus, ein Schutzhaus des Wiener Touristenvereines mit einer Zweigstelle in Grundlsee.

Die letzte Etappe zum Altausseer See
Ich entschließe mich, den Umweg über die Wildenseealm zu nehmen. Den Wildensee, der Alm etwas abgelegen, und den Glücksplatz „Jungfrauenbründl“, will ich auf jeden Fall besuchen. Dann aber wandere ich geradewegs hinunter zur Augstwiesen und danach hinauf zum Hochklopfsattel. Danach nehme ich den direkten Weg hinunter zum Altausseer See, über die Oberwasseralm und Stummern, danach flach hinaus zur Seewiese. Nach rund 5 Stunden und 930 m Abstieg ist das Ziel erreicht.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

ÖBB Bahnstation Tauplitz, oder Busverbindung (ÖBB Scotty).
Bus zur Sesselbahn Tauplitz.
Sesselbahn auf die Tauplitzalm

Anfahrt

Nähere Informationen zur Anreise in das Ausseerland - Salzkammergut finden Sie auch auf unserer Homepage

Parken

Parkmöglichkeiten am Beginn oder Ende der Tour vorhanden. Achten Sie auf eventuell anfallende Parkgebühren!

Koordinaten

DD
47.595941, 13.998310
GMS
47°35'45.4"N 13°59'53.9"E
UTM
33T 424697 5271878
w3w 
///bescheiden.poesie.breite
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Freytag & Berndt – Wanderkarte 082 Bad Aussee, Totes Gebirge, Bad Mitterndorf, Tauplitz 1 : 50.000 Kompass Wanderkarte 20 Dachstein Ausseerland, Bad Goisern, Hallstatt 1 : 50.000 Mayr Karte Wandern, Rad und Mountainbike Ausseerland Totes Gebirge 1 : 25.000

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Ausrüstung

Ein richtiges Rucksackpacken macht vieles leichter: Schwere Sachen als erstes einpacken. Die Wasserflasche sollte immer gut griffbereit in einer Seitentasche sein. Alle Dinge, die oft benötigt werden wie Sonnenbrille, Fotoapparat oder Wanderkarte, gehören obenauf. Eine Notfallsausrüstug inklusive Blasenpflaster gehört in jeden Rucksack und eine Einkleidung nach dem "Zwiebelsystem" empfiehlt sich immer!

Grundausrüstung für Bergtouren

  • Feste, bequeme und wasserdichte Bergschuhe oder Zustiegsschuhe
  • Kleidung im Mehrschicht-Prinzip mit Feuchtigkeitstransport
  • Wandersocken
  • Rucksack (mit Regenhülle)
  • Sonnen-, Regen- und Windschutz (Hut, Sonnencreme, wasser- und winddichte Jacke und Hose)
  • Sonnenbrille
  • Teleskopstöcke
  • Ausreichend Proviant und Trinkwasser
  • Erste-Hilfe-Set mit Blasenpflaster
  • Biwaksack/Survival Bag
  • Rettungsdecke
  • Stirnlampe
  • Taschenmesser
  • Signalpfeife
  • Mobiltelefon
  • Bargeld
  • Navigationsgerät/Karte und Kompass
  • Notfallkontaktdaten
  • Personalausweis

Technisches Equipment

  • Ggf. Kletterhelm
  • Die Listen für die „Grundausrüstung“ und die „technische Ausrüstung“ werden auf der Grundlage der gewählten Aktivität erstellt. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dienen lediglich als Vorschläge, was du einpacken solltest.
  • Zu deiner Sicherheit solltest du alle Anweisungen zur ordnungsgemäßen Verwendung und Wartung deines Geräts sorgfältig lesen.
  • Bitte vergewissere dich, dass deine Ausrüstung den örtlichen Gesetzen entspricht und keine verbotenen Gegenstände enthält.

Fragen & Antworten

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Status
geschlossen
Schwierigkeit
schwer
Strecke
54,6 km
Dauer
22:28 h
Aufstieg
2.785 hm
Abstieg
3.713 hm
Höchster Punkt
2.258 hm
Tiefster Punkt
711 hm
Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights versicherte Passagen

Statistik

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