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Bergtour empfohlene Tour

Übergang vom Hochweißsteinhaus zur Wolayerseehütte (KHW 403)

Bergtour · Karnischer Hauptkamm
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Alpenverein Austria Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Hochweißsteinhaus 2010
    / Hochweißsteinhaus 2010
    Foto: Alpenverein Austria
  • / Weißsteinspitzen, am linken Bildrand ist ein Teil des Hochalps, am rechten die Torkarspitze zu sehen
    Foto: Harald Herzog, ÖAV Alpenverein Edelweiss
  • / Lago di Bordaglia und Dolomiten Friauls
    Foto: Jan Salcher, Alpenverein Austria
  • / Das Biegengebirge oberhalb der Oberen Wolayeralm
    Foto: Harald Herzog, Alpenverein Austria
  • / Die Wolayerseehütte
    Foto: Helmut Ortner, Alpenverein Austria
  • / Rund um die Wolayerseehütte, Blick auf den Seekopf
    Foto: Harald Herzog, Alpenverein Austria
m 2200 2100 2000 1900 1800 1700 1600 1500 1400 14 12 10 8 6 4 2 km Hochweißsteinhaus Wolayerseehütte
Diese Wanderung entlang des Karnischen Höhenweges (KHW 403) ist ein wahres Erlebnis. Die Orientierung entlag des Weges ist nicht schwierig, aber konditionell sollte die Wanderung nicht unterschätzt werden.
schwer
Strecke 14,8 km
6:00 h
1.043 hm
942 hm
Über das Öfner Joch gelangt man in das malerische Fleonstal auf italienischer Seite. Aus dem grünen Tal hat man eine fantastische Aussicht auf die steilen Felswände des Monte Avanza und in der Ferne ragen Biegengebirge und Hohe Warte deutlich in die Höhe. Auf der anderen Seite des Tals überquert man den Giramondopass und gleichzeitig die Staatsgrenze nach Österreich, zur Hütte ist es nicht mehr weit und der kühle See nahe der Hütte ist eine hervorragende Erfrischungsmöglichkeit.

Autorentipp

Die Almen im Fleonstal bieten keine Einkehrmöglichkeiten, daher sollte man auf dieser Wanderung genügend Proviant mitführen. Auf der oberen Wolayeralm besteht die Möglichkeit einer kleinen Einkehr.
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Öfner Joch, 2.011 m
Tiefster Punkt
1.527 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Wolayerseehütte
Hochweißsteinhaus

Weitere Infos und Links

www.karnischer-hoehenweg.at

Start

Hochweißsteinhaus (1.865 m)
Koordinaten:
DG
46.643105, 12.740349
GMS
46°38'35.2"N 12°44'25.3"E
UTM
33T 327070 5167985
w3w 
///anschaulich.mitgefühl.mais

Ziel

Wolayerseehütte

Wegbeschreibung

Vom Hochweißsteinhaus wandert man in südöstlicher Richtung bergauf zum Öfner Joch (2011m) und überquert mit dem Joch auch die Staatsgrenze nach Italien. Auf der anderen Seite des Jochs geht es in einigen Serpentinen bergab in das wunderschöne Fleonstal. Über die saftigen Almwiesen geht es hinab zum Talboden des Hochtals. Im Talboden angelangt verläßt man den Karrenweg und biegt links auf einen Steig ein, der direkt zur unteren Fleonsalm führt. Der Weg führt jetzt mitten durch den ummauerten Hof der Alm, an der Ostseite der Alm ist der Steigverlauf anfangs in der Wiese nicht deutlich sichtbar, nach knapp hundert Metern zeigt er sich jedoch wieder eindeutig. Ohne große Höhenunterschiede geht es nun am Hang entlang, man quert mehrere Bachläufe und wandert meist im Wald. Der letzte zu querende Graben weist eine Wildbachverbauung (Mauer) auf, kurz danach erreicht man erneut einen Karrenweg und in wenigen Minuten ist die untere Sisanisalm erreicht. Bis auf ein steinernes Haus sind alle anderen Gebäude verfallen. Der Steig führt weiter nach Osten und nach wenigen Minuten Gehzeit ist die obere, ebenfalls verfallene, Sisanisalm erreicht. Nun beginnt vielleicht einer der schönsten Anstiege am KHW, leicht ansteigend geht es durch das Sisanistal hinauf zum Sisanispass, einem idealen Rastplatz für die Mittagspause!

Gelände und Vegetation werden nun deutlich hochalpiner. Kurz nach dem Lago Pero gelangt man zum Abzweig Lahnerjoch, man wandert aber weiter geradeaus und passiert die Kreutzen südseitig, der Weg führt über ein mächtiges Schotterfeld und unterhalb leuchtet der Lago di Bordaglia in kräftigem Grün. Bis zum Giramondopass (1969m) fehlen jetzt nur mehr wenige Minuten Fußmarsch. Vom Pass folgt man dem rechten Weg ins Wolayertal, der Absteig führt anfangs über steile Serpentinen und quert den steil abfallenden Hang unterhalb des Biegengebirges. Bei feuchten Verhältnissen sind Vorsicht und Trittsicherheit erforderlich. Nach einem Blockgeröllfeld sind dann die grünen Wiesen der Oberen Wolayer Alm erreicht. Wie ein Amphietheater umschließen die Wände des Biegengebirges die Alm. Über den Almweg geht es hinauf zum Angerle und nach einem kurzen Abstieg die letzten Serpentinen hinauf zur Wolayerseehütte. Hier kann man entweder den Almweg oder den Steig (Abkürzung), der in der ersten Serpentine links abbiegt, verwenden. 

Oberhalb der Hütte auf einer Anhöhe - dem Frauenhügel - steht das turmförmiges Kriegerdenkmal, das bereits aus der Ferne zu sehen ist. Der Wolayersee vor der Hüttentür ist eine ideale Möglichkeit, um die müden Beine nach der Wanderung zu erfrischen.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

 

 

Anfahrt

Das Hochweißsteinhaus erreicht man über den Talort St. Lorenzen im Lesachtal.

Die Wolayerseehütte erreicht man entweder über das Valentintal - von Kötschach-Mauthen nach Süden über die Plöckenpassstraße bis zum Gasthof Valentinalm - oder das Wolayertal - hier fährt man von Kötschach-Mauthen kommend über die B111 nach Westen ins Lesachtal. Kurz nach Birnbaum zweigt die Straße links Richtung Nostra ab. Im Weiler Nostra folgt man der Beschilderung ins Wolyertal.

Parken

Zustieg Hochweißsteinhaus über das Frohntal: Parkplatz kurz unterhalb der Ingridalm

Zustieg Wolayerseehütte über Valentinalm: Parkplätze beim Soldatenfriedhof (Plöckenstraße) bzw. bei der Valentinalm.

Zustieg Wolayerseehütte über Wolayertal: Neuer Parkplatz kurz hinter der HUbertuskapelle.

 

Koordinaten

DG
46.643105, 12.740349
GMS
46°38'35.2"N 12°44'25.3"E
UTM
33T 327070 5167985
w3w 
///anschaulich.mitgefühl.mais
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Tabacco, Nr. 072, Lienzer Dolomiten, Lesachtal-Obertilliach, 1:25000

Buchtipps für die Region

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Ausrüstung

Für diese Wanderung wird eine ordentliche Wanderausrüstung inkl. Regenschutz und Erste-Hilfe-Set benötigt. Besonders wichtig ist festes Schuhwerk.

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
14,8 km
Dauer
6:00 h
Aufstieg
1.043 hm
Abstieg
942 hm
aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights Von A nach B

Statistik

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