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Übergang vom Carl-von-Stahl-Haus über die Wasseralm zur Kärlingerhaus

Bergtour · Berchtesgadener Alpen
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  • Der Schneibstein aus Nordwesten.
    / Der Schneibstein aus Nordwesten.
    Foto: Rup, commons.wikimedia.org (GFDL, CC-BY-SA-3.0)
  • / Auf dem Gipfelplateau des Schneibsteins.
    Foto: Alupus, commons.wikimedia.org (CC-BY-SA-3.0)
  • / Aussicht auf Königs- und Obersee
    Foto: Achim Später, GIS-Dienstleistungen und Konzepte
  • / Wasseralm in der Röth
    Foto: Bernhard Kühnhauser, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Grünsee im Steinernen Meer
    Foto: Wikipedia, Tourenportal Berchtesgadener Land
  • / Kärlingerhaus mit Funtensee
    Foto: Sigi Hinterbrandner, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Kärlingerhaus vom Funtensee aus gesehen
    Foto: Marika Hildebrand, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Ausblick auf den Funtensee
    Foto: Sigi Hinterbrandner, AV-alpenvereinaktiv.com
m 2500 2000 1500 1000 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 km Carl-von-Stahl-Haus Kärlingerhaus Wasseralm in der Röth
Der längste der üblichen Hüttenübergänge rund um das Carl-von-Stahl-Haus.
schwer
Strecke 20,6 km
10:00 h
1.610 hm
1.703 hm
Vom Carl-von-Stahl-Haus geht es relativ anspruchsvoll über den Schneibstein und die Windscharte bis zum Seeleinsee. Hier geht es auf dem markierten Steig Nr. 416 weiter in Richtung Süden. Man steigt hinauf zum Hochgschirr, bevor es auf der anderen Seite durch das Landtal bis zum Landtalgraben hinab geht. Abschließend geht es über ein kurzes, drahtseilversichertes Stück bis zum Wildtörl, ehe man durch den Wald hinunter bis zur Wasseralm wandert. Über Almflächen und später durch den Wald geht es unterhalb der Moorscheibe vorbei bis hinauf auf einen Sattel, hier lohnt sich ein kurzer Abstecher auf das Halsköpfl. Auf dem markierten Steig Nr. 416 wandert man über den Schwarz- und den Grünsee bis zur Himmelsleiter. Hier geht es teils steil bergauf hin ein Hochtal, bevor es abschließend hinunter zum Kärlingerhaus geht, das wunderschön am Funtensee im Steinernen Meer gelegen ist. 

Autorentipp

Das Kärlignerhaus ist einer der Stützpunkte entlang der Durchquerung des Steinernen Meers.
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Schneibstein, 2.276 m
Tiefster Punkt
Bachbett beim Wildtörl, 1.205 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Carl-von-Stahl-Haus
Kärlingerhaus
Wasseralm in der Röth

Sicherheitshinweise

Achtung! Im Frühsommer können sich lange Zeit Schneefelder im Bereich des Schneibsteins befinden, die eine Überquerung behindern und erschweren.

Start

Carl-von-Stahl-Haus (1.728 m)
Koordinaten:
DD
47.574660, 13.042804
GMS
47°34'28.8"N 13°02'34.1"E
UTM
33T 352808 5270883
w3w 
///anspruchsvoll.jeher.vorläufiger

Ziel

Kärlingerhaus

Wegbeschreibung

Vom Carl-von-Stahl-Haus wandert man in südöstlicher Richtung auf dem rot markierten Steig (Nr. 416) zuerst mäßig ansteigend einen Latschenkamm hinauf, dem man bis unter einen Steilaufschwung folgt. Durch felsige Latschengassen geht es über den Steilaufschwung hinweg, bis man zur kleinen, karstigen Hochfläche des "Blumengartens" oberhalb des Teufelsgemäuers aufsteigt. Von hier geht es über zwei schrofige Geländestufen in einem Linksbogen auf den breiten Rücken des Nordwestgrates des Schneibsteines hinauf, auf dem man bis zum Gipfel (2.276 m) aufsteigt. Vom Gipfelkreuz folgt man den roten Markierungen (416, 454) durch felsiges Gelände in südwestliche Richtung und steigt bis zur Windscharte (2.103 m) ab. Bei der Weggabelung unterhalb der Scharte hält man sich rechts und umgeht  auf dem markierten Steig Nr. 416 die Ausläufer des Windschartenkopfes auf der Westseite. Weiter geht es hinab in ein Hochtal zwischen dem Windschartenkopf und dem Fagstein. In Geländegassen durchschreitet man das Hochtal und wandert anschließend bergab bis zum Seeleinsee (1809m). Kurz nach dem See teilt sich der Weg und man orientiert sich nach links. Auf dem rot markierten Steig Nr. 416 steigt man über Blockwerk bis zum Sattel des Hochgschirrs (1.949 m) auf. Auf der anderen Seite geht es durch das breite Trogtal (Landtal) bis zur verfallenen Landtalalm hinunter und entlang des Landtalgrabends durch den Wald, bis man an eine Wegkreuzung gelangt. Hier biegt man nach links ab und folgt weiter dem markierten Steig Nr. 416. Zuerst geht es relativ flach in südöstliche Richtung, bevor man später ansteigend an der Hanauerlaubwand entlang wandert. Jetzt müssen einige steile Rinnen (drahtseilversichert) gequert werden, ehe man das Wildtörl (1.290 m) erreicht. Nach einem kurzen, ausgesetzten Steilstück führt der Steig durch lichten Wald bergab, bis sich der Weg nochmal verzweigt. Zur Wasseralm geht es nach rechts, schon bald ist die Almfläche mit der Hütte (1423m) erreicht. 

Von der Wasseralm (1423m) wandert man auf dem markierten Weg Nr. 416 über die Almflächen in westliche Richtung. Bei der Weggabelung hält man sich weiter geradeaus (Nr. 416) und erreicht ein Waldstück. Zuerst führt der Steig in nordwestliche Richtung über einen Rücken, später steigt er steil durch den Wald entlang eines Felsgürtels an bis unetrhalb der verfallenen Walchüttenalm (auch Walchhaus genannt). Von dort geht es über welliges Gelände durch ein lichtes Waldstück unter die Moorscheibe und an deren Ausläufern entlang bis hinauf auf einen kleinen Sattel (1.689 m). Hier könnte man einen kleinen Abstecher auf das Halsköpfl (1.719 m) machen, wo man einen wunderschönen Ausblick hat (rechts auf einen markierten Steig abzweigen, der bis zum grasigen Gipfel hinaufführt). Vom Sattel wandert man über einen lichten, teils felsigen Waldhang bis hinunter zum Schwarzsee. Der Wanderweg (Nr. 416) führt an der rechten Uferseite entlang, über eine kleine Geländeschwelle hinweg, bis zu einer Weggabelung. Hier orientiert man sich links und wandert weiter auf dem Weg Nr. 416 bis zum Grünsee hinunter, der in einem Kessel liegt. Der See wird oberhalb des Nordufers am Fuße des Simetsberges umgangen. Der Kessel wird über die "Himmelsleiter" (eine zum Teil mit Holzleitern versehene Geländestufe) verlassen und man steigt steil in ein Hochtal zwischen Glunkerer und Simetsberg auf. Weiter über einen kleinen Sattel, bis erneut eine Weggabelung erreicht wird. Man zweigt nach links ab und wandert das letzte Stück auf dem breiten Weg hinunter bis zum Kärlingerhaus am Funtensee (1631m).

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Koordinaten

DD
47.574660, 13.042804
GMS
47°34'28.8"N 13°02'34.1"E
UTM
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w3w 
///anspruchsvoll.jeher.vorläufiger
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Ausrüstung

Bergwanderausrüstung mit festen Trekking- oder Bergschuhen, Erste-Hilfe-Set für Notfälle und ausreichend Verpflegung für unterwegs.

Grundausrüstung für Bergtouren

  • Feste, bequeme und wasserdichte Bergschuhe oder Zustiegsschuhe
  • Kleidung im Mehrschicht-Prinzip mit Feuchtigkeitstransport
  • Wandersocken
  • Rucksack (mit Regenhülle)
  • Sonnen-, Regen- und Windschutz (Hut, Sonnencreme, wasser- und winddichte Jacke und Hose)
  • Sonnenbrille
  • Teleskopstöcke
  • Ausreichend Proviant und Trinkwasser
  • Erste-Hilfe-Set mit Blasenpflaster
  • Biwaksack/Survival Bag
  • Rettungsdecke
  • Stirnlampe
  • Taschenmesser
  • Signalpfeife
  • Mobiltelefon
  • Bargeld
  • Navigationsgerät/Karte und Kompass
  • Notfallkontaktdaten
  • Personalausweis

Technisches Equipment

  • Ggf. Kletterhelm
  • Die Listen für die „Grundausrüstung“ und die „technische Ausrüstung“ werden auf der Grundlage der gewählten Aktivität erstellt. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dienen lediglich als Vorschläge, was du einpacken solltest.
  • Zu deiner Sicherheit solltest du alle Anweisungen zur ordnungsgemäßen Verwendung und Wartung deines Geräts sorgfältig lesen.
  • Bitte vergewissere dich, dass deine Ausrüstung den örtlichen Gesetzen entspricht und keine verbotenen Gegenstände enthält.

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
20,6 km
Dauer
10:00 h
Aufstieg
1.610 hm
Abstieg
1.703 hm
aussichtsreich Einkehrmöglichkeit faunistische Highlights Gipfel-Tour ausgesetzt versicherte Passagen Von A nach B

Statistik

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