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Übergang Tölzer Hütte zum Oberen Soiernhaus

Bergtour · Karwendel
Verantwortlich für diesen Inhalt
DAV Sektion Tölz Verifizierter Partner 
  • Ostseite
    / Ostseite
    Foto: Michael Bubeck, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Blick von der Terrasse Richtung Westen
    Foto: Michael Bubeck, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Rückblick zum Schafreiter
    Foto: S. Müller-Wolfskeil, alpenvereinaktiv.com
  • / Südflanke der Krapfenkarspitze
    Foto: W. Lauschensky, DAV Sektion Braunau
  • / Westseite der Jägersruh
    Foto: W. Lauschensky, DAV Sektion Braunau
  • / Soiernhaus 5408
    Foto: Alpenwelt Karwendel | Zugspitz Region GmbH | Erika Sprengler
m 2000 1500 1000 500 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 km
Dieser lange Hüttenübergang ist nur mit einer sehr guten Kondition zu empfehlen.
schwer
Strecke 21,2 km
10:00 h
1.523 hm
1.762 hm
Zudem braucht man für einige Wegpassagen ein sehr gutes Orientierungsvermögen. Dafür wird man ab der Oswaldhütte selbst an schönen Wochenenden meist alleine unterwges sein.

Autorentipp

Alternativ bietet sich mit entsprechender alpiner Erfahrung ab der Paindlalm die grandiose Kamm- und Gratüberschreitung vom Galgenstangenkopf über Krapfenkarspitze zur Gumpenkarspitze an, von wo man gut zum Soiernhaus absteigen kann.
Profilbild von Michael Pröttel
Autor
Michael Pröttel 
Aktualisierung: 29.04.2020
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
2.099 m
Tiefster Punkt
814 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Sicherheitshinweise

Sehr gute Kondition und Orientierungsvermögen erforderlich. Wegen der Länge nur bei stabilem Wetter zu empfehlen.

Weitere Infos und Links

www.toelzer-huette.at

www.sektion-hochland.de/index.php?id=soiernhaus

 

Start

Tölzer Hütte (1.829 m)
Koordinaten:
DD
47.503965, 11.493243
GMS
47°30'14.3"N 11°29'35.7"E
UTM
32T 687755 5264183
w3w 
///ordner.freute.bemerkt

Ziel

Oberes Soiernhaus

Wegbeschreibung

An der Tölzer Hütte folgt man dem Wegweiser zur "Moosenalm"  nach Westen. Es geht an der weiten Südflanke des Schafreiters erst ein wenig bergab und dann wieder etwas bergauf zu einem Sattel. Der schmale Pfad wendet sich ein wenig nach rechts (nach Nordwesten) und man muss immer gut auf die Markierungsspunkte achten. Nach der Landesgrenze (mit Schild) führt der Steig nach Norden und an der Abzseigung zum Schafreuter Westaufstieg (rechts) vorbei. Bei der nächsten Gabelung hat man zwei Möglichkeiten:

Entweder man folgt dem Weg nach links, der bald auf die Forststraße trifft, über die man ohne jegliche Orientierungsprobleme (aber landschaftlich nicht so schön) zur Oswaldhütte am  Rissbach hinab wandern kann.

Oder aber man geht noch ein Stück in Richtung Moosenalm weiter und wendet sich dann nach links vom markierten Weg ab. Links vom westlichen Almgebäude sieht man einen alten Steig (mit verblassten roten Markierungspunkten) der nach Westen in dichteren Wald führt (das ist der vor dem Bau der Foststraße früher übliche Anstiegsweg).

Man muss gut auf den Steig achten, der aber im großen und ganzen recht gut zu erkennen ist und durch den Wald teils entlang eines schönen Bergbaches hinab zum Rissbach fürt, wo es zuletzt über eine Bergwiese zur Talstraße südlich der Oswaldhütte hinab geht.

Man folgt hier ein ca. 700 Meter der Straße nach Norden und kann dann den Rissabch nach links mittels einer Brücke überqueren. Dann folgt man einer breiten Forststraße nach Süden, die zur Paindl Alm führt.

Am südwestlichen Ende der Almwiese beginnt schließlich ein Weg (Nr 250) , der in einer langen Querung unterhalb des, vom Galgenstangenjoch zur Krapfenkarspitze führenden Gebirgszuges nach Südwesten leitet. Dieser ist bis zum ersten Graben (dem Wandgraben) noch recht breit, wird dann aber deutlich schmaler und führt ohne größeren Höhengewinn weiter, wobei Kopfer-, Guß-, und Markgraben gequert werden.

Nach dem letzten Graben (dem Dreiergaraben) stößt der Steig auf eine Forststraße, von der man gleich anch rechts in einen weiteren Steig (dieser ist nicht mehr nummeriert oder rot markiert) abzweigt.

Der Steig führt über einen Waldrücken nach Westen bergan (an zwei Gabelungen hält man sich jeweils rechts) und quert dann in einem weiten Linksbogen direkt an der Latschengrenze das Neulahnerkar östlich der Krapfenkarspitze. Der teils undeutliche Steig quert einen vom Gipfel nach Osten herabziehenden Rücken und führt an der Südflanke der Krapfenkarspitze weiter nach Westen bis er zum Verbindungsweg Vereineralm - Oberes Soierhaus stößt. Diesem folgt man nun wieder gut markiert nach rechts, um nach einem letzten Anstieg den Sattel der sogenannten Jägersruh zu ereichen.

Auf der anderen Seite geht es zunächst in ein paar Kehren bergab, dann quert der Weg Latschenhänge absteigend nach Nordwesten und führt schließlich im lichten Wald in Serpentinen zum Waldsattel östlich des Soiernhauses hinab, von wo es dann nur noch ein Katzensprung zur traditionsreichen Bergsteigerunterkunft  ist.

 

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

 Mit dem Zug nach Lenggries und mit dem Bergsteigerbus in die Eng ins Rissbachtal. Der Bergsteigerbus fährt (Stand 2019) vom 11. Mai bis 27. Oktober  dreimal täglich an Wochenenden und Feiertagen, zusätzlich zweimal täglich an den Wochentagen vom 11. Juni bis 11. Oktober.

Anfahrt

Über Bad Tölz und Lenggries zum Sylvensteinstausee und weiter ins Rissbachtal.

Parken

Hüttenparkplatz der Tölzer Hütte am Leckbach

Koordinaten

DD
47.503965, 11.493243
GMS
47°30'14.3"N 11°29'35.7"E
UTM
32T 687755 5264183
w3w 
///ordner.freute.bemerkt
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

W. Klier, AV Führer Karwendel, Rother Verlag.

Kartenempfehlungen des Autors

 AV Karte BY 10 Karwendelgebirge Nordwest, 1:25000

Buchtipps für die Region

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Kartentipps für die Region

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Ausrüstung

Normale Bergwanderausrüstung.

Grundausrüstung für Bergtouren

  • Feste, bequeme und wasserdichte Bergschuhe oder Zustiegsschuhe
  • Kleidung im Mehrschicht-Prinzip mit Feuchtigkeitstransport
  • Wandersocken
  • Rucksack (mit Regenhülle)
  • Sonnen-, Regen- und Windschutz (Hut, Sonnencreme, wasser- und winddichte Jacke und Hose)
  • Sonnenbrille
  • Teleskopstöcke
  • Ausreichend Proviant und Trinkwasser
  • Erste-Hilfe-Set mit Blasenpflaster
  • Biwaksack/Survival Bag
  • Rettungsdecke
  • Stirnlampe
  • Taschenmesser
  • Signalpfeife
  • Mobiltelefon
  • Bargeld
  • Navigationsgerät/Karte und Kompass
  • Notfallkontaktdaten
  • Personalausweis

Technisches Equipment

  • Ggf. Kletterhelm
  • Die Listen für die „Grundausrüstung“ und die „technische Ausrüstung“ werden auf der Grundlage der gewählten Aktivität erstellt. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dienen lediglich als Vorschläge, was du einpacken solltest.
  • Zu deiner Sicherheit solltest du alle Anweisungen zur ordnungsgemäßen Verwendung und Wartung deines Geräts sorgfältig lesen.
  • Bitte vergewissere dich, dass deine Ausrüstung den örtlichen Gesetzen entspricht und keine verbotenen Gegenstände enthält.

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
21,2 km
Dauer
10:00 h
Aufstieg
1.523 hm
Abstieg
1.762 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Etappentour aussichtsreich Geheimtipp

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