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Bergtour empfohlene Tour

Übergang Hanoverhaus zur Gießener Hütte

· 1 Bewertung · Bergtour · Ankogel-Gruppe
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  • Blick auf das Hannoverhaus
    Blick auf das Hannoverhaus
    Foto: Matteo Bachmann, DAV Sektion Hannover
m 2800 2600 2400 2200 2000 12 10 8 6 4 2 km
Dieser sehr lange Hüttenübergang erfordert eine gute Kondition und auch alpine Erfahrung.
mittel
Strecke 12,9 km
6:30 h
921 hm
1.283 hm
2.869 hm
2.203 hm
Denn beim Aufstieg zur Lasacher Winklscharte muss ein (kurzzeitig) sehr steiler Klettersteig gemeistert werden. Zudem braucht ist auf langen Blockfeldpassagen gute Trittsicherheit gefragt.

Autorentipp

Man kann mit entprechender Erfahrung in zwei weiteren Tagen über die Hochalmspitze zur Osnabrücker Hütte und von dort über die Großelendscharte zurück zum Hannoverhaus gelangen.
Profilbild von Michael Pröttel
Autor
Michael Pröttel 
Aktualisierung: 26.03.2019
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
2.869 m
Tiefster Punkt
2.203 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Wegearten

Asphalt 0,36%Pfad 99,63%
Asphalt
0 km
Pfad
12,8 km
Höhenprofil anzeigen

Sicherheitshinweise

Nur bei stabilem Bergwetter unternehmen. Über eventuelle Schneelage vor allem auf der Nordsostseite der Winklscharte erkundigen!

Weitere Infos und Links

www.hannoverhaus-ankogelgruppe.at

www.giessener-huette.de

 

Start

Hannoverhaus (2.564 m)
Koordinaten:
DD
47.040738, 13.215371
GMS
47°02'26.7"N 13°12'55.3"E
UTM
33T 364427 5211236
w3w 
///schiebt.preiswerter.konnten
Auf Karte anzeigen

Ziel

Gießener Hütte

Wegbeschreibung

Vom Hannoverhaus nach Norden entlang der Skipiste bis zur Kehre. Dort zweigt Weg 502 nach Osten ab. Dieser  verläuft teils über Blockfelder, teils über alpine Matten, mit geringen Anstiegen und Abstiegen. An Gabelung folgt man weiter geradeaus dem Weg 502 und nicht dem Anstieg zum Ankogel.

Dem Weg 502 weiter zunächst in östlicher, dann in südöstlicher Richtung folgen, bis man die Kleinhapscharte (2528 m) erreicht. Es müssen zuvor Rinnen durchquert werden. Der Übergang an der Kleinhapscharte kann bei Vereisung oder Schneeauflage kritisch sein (Seilversicherung). Nach der Kleinhapscharte geht es weiter nach Osten, leicht ansteigend bis zu einer Gabelung. Hier verlässt man Weg 502 und zweigt nach rechts in den Celler weg (Nr. 519) ab. Der Weg geht in Richtung Südosten unterhalb des Törrspitz zum Törlkopf (wobei der Weg 528 gequert wird - Abstiegsmöglichkeit zu Lassacher Almen/ Ankogelbahn Talstation) ).

Vom Törlkopf (2326 m) geht es in südöstlicher Richtung zunächst absteigend zur Selbstversorgerhütte Celler Hütte (2237 m). Der Pfad überquert weiter nach Osten in leichtem auf und ab mehrere Blockfelder. Hinter einem 2. Hinweisschild passiert man einen großen Felsen. Dort dreht der Weg nach Südosten. Nach der Passage eines Block- und Geröllfelds erreicht man einen Gletscherbach. Nach Querung des Bachlaufs und einer kleinen Rinne geht es steiler aufwärts zum Kamm der Mittelmoräne. Nach einer Rechtskehre führt der Pfad weiter aufwärts entlang der Mittelmoräne. Am höchsten Punkt dreht der Weg wieder nach rechts (Süden) und quert noch einmal ein Geröllfeld. Schließlich erreicht man das Bergrettungs Biwak. Nun leicht ansteigend, über Geröll und kleinere Gletscherreste in südöstlicher Richtung zum markierten Einstieg in die Lassacher Winkelscharte. Im Spätsommer u.U. Steigeisen für die Querung der Gletscherreste zu empfehlen. Vom Einstieg fast senkrecht durch den, mit Krampen und Stahlseil, versicherten Klettersteig aufwärts. Dann in einer Rinne weiter steil aufwärts (Krampen und Seilversicherung) und auf seilversicherten Steig zum Ausstieg der Lassacher Winkelscharte.

Auf der anderen Seite geht es deutlich leichter nach Südosten bergab. Der Weg stößt auf den Schwarzenburger Weg mit dem gemeinsam er weiter nach Südosten die weiten Südhänge unterhalb der Hochalpmspitze zur Gießener Hütte quert.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Per Zug bis Bahnhof Mallnitz/Obervellach und  mit dem Linienbus zur  "Talstation Ankogelseilbahn". Von hier entweder mit der Seilbahn bis zur Bergstation und in  10 Minuten zu Fuß abwärts bis zur Hütte. Oder in ca 3,5 Std. zu Fuß von der Talstation auf Weg 517 zu Hütte.

Anfahrt

Über die A10 nach Spittal an der Drau und weiter über Obervellach nach Mallnitz. Hier rechts zur Talstation der Ankogelbahn abzweigen.

Parken

Kostenloser Großparkplatz an der Talstation.

Koordinaten

DD
47.040738, 13.215371
GMS
47°02'26.7"N 13°12'55.3"E
UTM
33T 364427 5211236
w3w 
///schiebt.preiswerter.konnten
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Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Holl/ Buchenauer, AV Führer Ankogel- und Hochalmgruppe, Rother Verlag.

Kartenempfehlungen des Autors

AV Karte Nr. 44, Hochalmspitze-Ankogel, 1:25000.

Buchtipps für die Region

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Kartentipps für die Region

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Ausrüstung

Normale Bergwanderausrüstung. Wer sich unsicher ist, nimmt für den Anstieg zur Winklscharte eine Klettersteigset mit. Im Spätsommer sind u.U. Steigeisen für die Querung der Gletscherreste westlich der Winklscharte zu empfehlen.

Fragen & Antworten

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Bewertungen

2,0
(1)
Jannik S.
19.08.2022 · Community
Sehr lange, anspruchsvolle Tour. An der Winkelscharte sehr gefährlich. Wir haben am 29.07.2022 (bei zugegebenermaßen nicht idealen Bedingungen mit wiederkehrendem Nieselregen) ohne Pausen insgesamt über 11h gebraucht. Unmittelbar vor der Lassacher Winkelscharte war es dann sehr gefährlich, da das Eisfeld auf dem es normalerweise zum Einstieg zum Klettersteig geht so gut wie vollständig abgeschmolzen war und das darunterliegende Geröll freigegeben war. Dadurch war ein Zustieg mit Steigeisen und Pickel nicht möglich und man musste über ein steiles, sehr loses Schutt- bzw. Geröllfeld. Am Klettersteig waren zusätzlich an zwei (zum Glück ungesichert nicht all zu schwierigen) Stellen die Drahtseile gerissen. Das war jedoch im Vergleich zum fehlenden Eisfeld das deutlich geringere Problem. Vermutlich hat die lange Hitze- bzw. Dürre dieses Jahr den Zusteig zur Winkelscharte erstmalig komplett eisfrei getaut. An sich landschaftlich schöne und abwechslungsreiche Tour, wäre da nicht die extreme Länge der Tour und der gefährliche Zustand der Winkelscharte. Bei den aktuell wiederkehrenden Hitzesommern muss man wohl eher zusätzliche Versicherungen am Zustieg zur Winkelscharte anbringen, anstatt darauf zu hoffen, dass das Eis dort zurückkehrt.
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Gemacht am 27.07.2022

Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
12,9 km
Dauer
6:30 h
Aufstieg
921 hm
Abstieg
1.283 hm
Höchster Punkt
2.869 hm
Tiefster Punkt
2.203 hm
mit Bahn und Bus erreichbar aussichtsreich Geheimtipp Von A nach B versicherte Passagen

Statistik

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Karten und Wege
  • 5 Wegpunkte
  • 5 Wegpunkte
Strecke  km
Dauer : h
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
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