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Übergang Gepatschhaus zur Vernagthütte

Hochtour · Ötztaler Alpen
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  • Gepatschhaus
    / Gepatschhaus
    Foto: Wolli Berger, DAV Sektion Frankfurt/Main
  • Urkundsattel
    / Urkundsattel
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Hall
  • Blick zum Taschachjoch
    / Blick zum Taschachjoch
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Hall
  • Vernagthütte
    / Vernagthütte
    Foto: Ötztal Tourismus
Karte / Übergang Gepatschhaus zur Vernagthütte
2000 2500 3000 3500 4000 m km 2 4 6 8 10 12

Dieser selten begangene, weil sehr lange und hochalpine Hüttenübergang führt über weite Teile durch vergletschertes Gelände.

mittel
13,7 km
7:30 h
1823 hm
985 hm

Zudem ist eine große Vertikaldistanz zurückzulegen, weshalb neben alpiner Erfahrung auch eine sehr gute Kondition notwendig ist.

Autorentipp

Von der Vernagthütte aus bietet es sich an, in der Folge über die Rauhekopfhütte zum Gepatschhaus zurück zu kehren.

outdooractive.com User
Autor
Michael Pröttel
Aktualisierung: 19.02.2019

Schwierigkeit
30° mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
3236 m
Tiefster Punkt
1907 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Sicherheitshinweise

Nur bei guten Sichtverhältnissen unternehmen. Man sollte sich vorab auf den Hütten über die aktuellen Spaltenbedingungen informieren.

Ausrüstung

Komplette Gletscherausrüstung.

Weitere Infos und Links

www.gepatschhaus.at/de/gepatschhaus/alpenvereinshuette-kaunertal

www.vernagthuette.de

Wegbeschreibung

Ein paar Meter südlich des Gepatschhaus zweigt an der Kaunertaler Gletscherstraße der beschilderte Steig zum Ölgrubenjoch  und zum Taschachhaus ab (Weg Nr. 924). Der lange Übergang  beginnt gleich mit einer gut 300 Meter hohen Steilflanke, die der gut angelegte Steig aber  in langen Serpentinen überwindet. Dann lehnt sich das Gelände etwas zurück, der Abzweig zur Rauhekopfhütte bleibt rechts liegen und man wandert gemütlich über einige Aufschwünge nach Osten  ins Hochtal der Inneren Ölgrube.

Flach geht es in das ehemalige Gletscherbecken in dessen Überreste in Form von zwei kleinen Bergseen in der Sonne glitzern. Zunehmend im Geröll geht es immer nach Osten in Richtung Ölgrubenjoch weiter, das man schließlich erreicht, nachdem der Steig einen Ausläufer der Hinteren Ölgrubenspitze nördlich umgangen hat.

Vom Joch aus führt der Weg kurz nach Norden und eine Steilstufe hinab, dann wieder nach Osten an einem kleinen Bergsee vorbei. Über eine weitere steilere Geländstufe geht es schließlich über eine Seitenmoräne ins Tal des Sexergetenbaches hinab.

Hier quert man auf ca. 2700 m das Tal und geht somit auf die gegenüberliegende Pitzaler Urkund zu. Rechts von deren Westflanke betritt man den (südlichen) Sexergetenferner und hält sich nun immer an dessen (im Aufstiegssinn) linken Seite um (immer in Richtung Osten, den 3060 m hohen Urkundsattel zu erreichen.

Hier hält man sich ein Stück lang nach Süden (um eine große Spaltenzone zu umgehen) und quert dann wieder direkt nach Osten zum 3241 m hohen Taschachjoch hinüber, das man zuletzt kurz steil erreicht.

Auf der anderen Seite des Jochs geht es ebenfalls  steil abwärts (leichte Kletterei) auf den Großen Vernagtferner und auf ihm in einen leichten Rechtsbogen in südlicher Richtung auf die Hintergraslspitze zu. Zusammen mit der meist vorhandenen, breiten Spur, die vom Brochkogeljoch herunterführt, geht es bis zum Gletscherrand und anschließend auf dem rot markierten Steig, zuletzt der markanten Seitenmoräne süd- und südöstlich folgend, bis zur Vernagthütte.

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Mit dem Zug bis Landeck. Nun mit dem Linienbus ins Kaunertal bis zum Gepatschhaus.

Anfahrt

Auf der A12 bis Landeck. Nun weiter Richtung Reschenpass bis Prutz. Dort abbiegen ins Kaunertal. In Feichten beginnt die Kaunertaler Gletscherstraße (mautpflichtig). Das Gepatschhaus liegt direkt an der Gletscherstraße und ist mit dem Pkw ohne Probleme zu erreichen.

Parken

Parkplatz am Gepatschhaus.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

W. Klier, AV Führer Östztaler Alpen, Rother Verlag.

Kartenempfehlungen des Autors

Alpenvereinskarte Nr. 30/2 Ötztaler Alpen, Weißkugel, 1:25000

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Schwierigkeit
30° mittel
Strecke
13,7 km
Dauer
7:30 h
Aufstieg
1823 hm
Abstieg
985 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Streckentour aussichtsreich Geheimtipp

Statistik

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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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