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Übergang Augsburger Hütte zur Ansbacher Hütte

Bergtour · Lechtaler Alpen
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  • Augsburger Hütte
    Augsburger Hütte
    Foto: Stefanie Deininger, Gudrun Trittler
m 3000 2800 2600 2400 2200 10 8 6 4 2 km
Der großartige Ausgburger Höhenweg verbindet zwei besonders toll gelegene Hütten der Lechtaler Alpen.
schwer
Strecke 10,7 km
8:00 h
1.515 hm
1.422 hm
2.966 hm
2.264 hm
Acht bis zehn Stunden in großartigster Hochgebirgslandschaft zu laufen … zu Recht wird der »Augsburger Höhenweg« als das Herzstück der Gesamtdurchquerung der Lechtaler Alpen gehandelt. Und nicht nur das: Laut Alpenvereinsführer ist die Tour sogar der »anspruchsvollste Höhenweg der Nördlichen Kalkalpen«.

Autorentipp

Im Frühsommer muss man  sich vorab unbedingt über den Zustand des Weges erkundigen.
Profilbild von Michael Pröttel
Autor
Michael Pröttel 
Aktualisierung: 09.04.2018
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
2.966 m
Tiefster Punkt
2.264 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Wegearten

Höhenprofil anzeigen

Sicherheitshinweise

Sehr lange und hochalpine Gebirgsdurchquerung, bis knapp 3000 m. Gesicherte Klettersteigpassagen sind nicht sehr schwer, aber die lange Querung an der steilen Nordflanke zwischen Feuerköpfen und Eisenspitze kann heikel sein; im Frühsommer oft noch Firn oder weggespülte Wegspur. Nur bei sicheren Wetter unternehmen!

Weitere Infos und Links

 

www.dav-augsburg.de/augsburger-huette

www.ansbacherhuette.at

Start

Augsburger Hütte (2.283 m)
Koordinaten:
DD
47.166378, 10.493206
GMS
47°09'59.0"N 10°29'35.5"E
UTM
32T 613168 5224734
w3w 
///perlen.knie.ersehnt
Auf Karte anzeigen

Ziel

Ansbacher Hütte

Wegbeschreibung

Von der Hütte geht man den Zustiegsweg ein Stück zurück und folgt rechts dem gelben Wegweiser »Parseierspitze/Augsburger Höhenweg« nach rechts. Erst angenehm flach, gelangt man in ein großes Geröllkar, in dem es nun anstrengend bergan geht. Hier muss man gut auf die Wegspuren achten. Man erreicht den Beginn eines breiten Felsriegels, der das Kar nach oben hin abschließt. Hier führen Drahtseile und Trittstufen zunächst gerade hinauf, dann nach rechts abfallend über eine Rinne und halb rechts wieder empor. Die Drahtseile werden seltener und man muss gut auf die roten Markierungen achten. Schließlich betritt man das flache Becken des Grinner Ferners. Dieser präsentiert sich im Sommer aber nur noch als schuttbedeckte Gletscherwanne. Weglos folgt man nun den Markierungen und Steinmännern am südlichen Rand des Beckens nach Südwesten. Nach einem weiteren Geröllhang erreicht man wieder Drahtseile, die über die erodierten Südhänge der Bocksgartenspitze zu einem Sattel führen. Hier hat man eine großartige Aussicht auf den Dawinkopf und somit den Weiterweg: zunächst leicht absteigend über einen breiten Rücken zum Beginn des Gipfelaufbaus hinüber. Nach einer kurzen Kletterstelle steigen wir in der Südflanke des Dawinkopfs weiter empor, zuletzt über ausgesetzte Passagen (Drahtseil) des Ostgrats zum Gipfel des Dawinkopfs.Vom Gipfel steigt man mithilfe von Drahtseilen den Nordgrat folgend in eine Scharte hinab. Es schließt sich eine teils ausgesetzte Querung auf einem schmalen Band (Drahtseile) an, die uns weiter nach Westen zum Beginn eines breiten Rückens leitet. Über diesen geht es in gleicher Richtung meistens in Gehgelände und nur wenig ausgesetzt leicht absteigend zur Dawinscharte hinab. Es folgt nun eine lange Querung entlang der steilen Nordflanke von Feuerkopf und  Eisenspitze. Drahtseile helfen an der zum Teil schmalen und nach starken Regenfällen auch erodierten Wegspur weiter. Leicht aufwärts wird das Gelbe Schartl erreicht, hinter dem es in wieder festem Fels absteigend kletternd (Drahtseile) zu einer Sandrinne hinabgeht. Diese überquert man mithilfe eines gespannten Kletterseiles. Wieder flacher, dann ansteigend und nochmals flacher nach Westen querend erreicht man die Parseier Scharte. Unweit derselben befindet sich hinter einem Felsen versteckt das Roland-Ritter-Biwak. Der Weg führt ein Stück lang nach Süden in ein Geröllkar hinab und wendet sich dann wieder ansteigend nach Westen. Entlang der Südhänge des Griesmuttekopfs leitet der nun bessere Weg mit weiter nach Westen. Man erreicht einen Wiesenrücken und sieht die Ansbacher Hütte in der Ferne schon vor sich liegen. Nach Norden tut sich hingegen ein riesiges felsiges Amphitheater auf, durch das die nächste Etappe führt. Der Weg wird wieder schlechter und man muss wieder gut auf die Markierungen achten. Es geht bergauf und bergab, dann auf einen Rücken hinauf und mithilfe von Drahtseilen in eine große Schotterrinne hinab, in dieser auf einem Rücken weiter abwärts und dann nach Norden aus der Rinne mithilfe von Drahtseilen heraus. Der Weg wird wieder besser und führt angenehm flach in einen weiten Wiesenkessel. Hier folgt der vorletzte Gegenanstieg zum Winterjöchl. Hinter dem Joch geht es ein Stück nach Westen hinab und dann nach Südwesten eben auf den letzten Anstieg zu, der aber vergleichsweise kurz ist. Hat man die Kopfscharte erreicht, führt der Weg in letzten halben Stunde führt der Weg in weitem Halbkreis zur Ansbacher Hütte.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Mit dem Zug nach Landeck-Zams, von dort dann mit dem Bus nach Grins.

Anfahrt

Durch das Lechtal auf der A12 bis Zams bei Landeck, danach auf der S16 bis zur Abzweigung nach Grins.

Parken

Parkplatz oberhalb des Schwimmbades von Grins.

Koordinaten

DD
47.166378, 10.493206
GMS
47°09'59.0"N 10°29'35.5"E
UTM
32T 613168 5224734
w3w 
///perlen.knie.ersehnt
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Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

M. Pröttel, Die Königstouren der Ostalpen, Bruckmann Verlag

Kartenempfehlungen des Autors

Alpenvereinskarte Nr. 3/3 Lechtaler Alpen, Parseierspitze, 1:25000

Buchtipps für die Region

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Kartentipps für die Region

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Ausrüstung

Normale Bergwanderausrüstung.

Fragen & Antworten

Frage von Silke Mast  · 07.07.2021 · Community
Hallo lieber Bergfreunde, gibt es Abseilstellen? Wenn ja, wieviel Seil wird benötigt? Grüße Silke
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Schwierigkeit
schwer
Strecke
10,7 km
Dauer
8:00 h
Aufstieg
1.515 hm
Abstieg
1.422 hm
Höchster Punkt
2.966 hm
Tiefster Punkt
2.264 hm
mit Bahn und Bus erreichbar aussichtsreich Geheimtipp ausgesetzt versicherte Passagen Von A nach B

Statistik

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Karten und Wege
  • 3 Wegpunkte
  • 3 Wegpunkte
Strecke  km
Dauer : h
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
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