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Start Touren Über Fockenstein und Geierstein - Vom Tegernsee nach Lenggries
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Über Fockenstein und Geierstein - Vom Tegernsee nach Lenggries

Bergtour · Tegernsee-Schliersee
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Max Obermaier 
  • Wilde Wasser - ein kühler und rauschender Bergbach fließt nach Bad Wiessee und in den Tegernsee
    / Wilde Wasser - ein kühler und rauschender Bergbach fließt nach Bad Wiessee und in den Tegernsee
    Foto: Max Obermaier, Community
  • / Blick vom Skigebiet in Bad Wiessee auf den Tegernsee
    Foto: Max Obermaier, Community
  • / Die Waxelmoosalm
    Foto: Max Obermaier, Community
  • / Blick in Richtung Hirschtalsattel, im Hintergrund die Brandenberger Alpen
    Foto: Max Obermaier, Community
  • / Almwirtschaft auf dem Fockenstein
    Foto: Max Obermaier, Community
  • / Kurz vor dem Fockenstein - Blick auf die Bayerischen Voralpen
    Foto: Max Obermaier, Community
  • / Kurz vor dem Geierstein
    Foto: Max Obermaier, Community
  • / Blick auf Lenggries, links die Nordflanke des Geierstein
    Foto: Max Obermaier, Community
  • / Blick von der Aussichtskanzel unterhalb des Geierstein auf die Gegend südlich von Lenggries, im Hintergrund das Karwendel
    Foto: Max Obermaier, Community
m 1600 1400 1200 1000 800 600 400 16 14 12 10 8 6 4 2 km

Lohnende Überschreitung von Bad Wiessee über das Waxelmooseck, den Fockenstein und den Geierstein nach Lenggries.

Bei schönem Wetter lässt ein umfassender und gigantischer Ausblick über die Bayerischen Voralpen, das Voralpenland und ins Karwendel die moderaten Anstrengungen vergessen.

mittel
Strecke 16,9 km
7:37 h
1.064 hm
1.116 hm

Die Tagestour führt vom Ortszentrum in Bad Wiessee zunächst über das Waxelmooseck zur Aueralm, dann weiter über die Neuhüttenalm zum Fockenstein. Von dort erfolgt der Abstieg über den Geierstein nach Lenggries.

Die Tour umgeht die zur Aueralm strömenden Massen soweit wie möglich. Nach der Aueralm wird es dann wieder deutlich ruhiger, bis zur Neuhüttenalm und dem dahinter liegenden Sattel begegnen einem noch viele Mountainbiker. Am Fockenstein verabschieden wir uns dann von den  meisten Ausflüglern, der weitere Weg nach Lengries wird ruhig, nur am Geierstein genießen wir den Ausblick mit einigen anderen Bergwanderern.

Autorentipp

Am Besten bei schönem Wetter machen, um den Blick ins Alpenvorland, die Bayerischen Voralpen und das Karwendel zu genießen. Auch die Blicke auf den Tegernsee sind Atemberaubend.

Idealerweise geht man die Tour unter der Woche, denn die Aueralm ist ein beliebtes Touristenziel. Die Fahrwege rund um die Aueralm sind zudem von E-Bikern und Mountainbikern stark frequentiert. 

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
1.544 m
Tiefster Punkt
678 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Sicherheitshinweise

Die Kletterstellen am Fockenstein und am Geierstein sind nicht wirklich schwer. Am Geierstein kommt aber eine ganz leichte Ausgesetztheit hinzu. 

Der Abstieg vom Geierstein ist wegen der Waldarbeiten und der dadurch unterbrochenen Markierung nicht so leicht zu erkennen. Orientierungsvermögen und eine Karte sind hier unabdingbar.

Weitere Infos und Links

Nach einer Idee von Siegfried Garnweidner: Münchner Hausberge, Bergverlag Rother, ISBN 9-783763-330119. Hier ist die Route als Rundweg von Bad Wiessee zum Fockenstein im Gegenuhrzeigersinn beschrieben. Ich mache gerne Durchquerungen, da hat es sich angeboten den Geierstein mitzunehmen.

Start

Bad Wiessee, Lindenplatz (731 m)
Koordinaten:
DD
47.712235, 11.725532
GMS
47°42'44.0"N 11°43'31.9"E
UTM
32T 704433 5287915
w3w 
///keine.brettspiel.beinen

Ziel

Lenggries, Bahnhof

Wegbeschreibung

Die Tour startet an der RVO Bushaltestelle Lindenplatz in Bad Wiessee. Nach wenigen Metern in Richtung Süden zweigen wir noch vor der Brücke nach rechts in Richtung Westen ab und folgen der Straße. Mit Beginn des Waldes und des Anstiegs ist diese für den öffentlichen Verkehr gesperrt, ein breiter Fahrweg führt uns rechts des Bachs den Berg hinauf. Einige hundert Meter weiter kommt auf der linken Seite eine Brücke, die wir die Beschilderung ignorierend überqueren - wir wollen ja nicht mit den Massen wandern.

Wir kämpfen uns quer über den Parkplatz und schummeln uns rechts am Gebäude vorbei auf eine kleine Böschung, wo wir dem Pfad nach rechts folgen. An den Holzhütten vorbei halten wir uns eher links und erspähen das kleine Skigebiet. Rechts vom Schlepplift haltend erreichen wir die Mittelstation. Von dort führt eine sehr steile, mit Rasensteinen befestigte Fahrstraße in einem großen Rechtsbogen zur Bergstation dieses letzten Lifts. Dort geht es der Fahrstraße folgend in den Wald hinein. 

Die Anfangs breite Fahrstraße wird immer enger und endet in einem Weg über Wurzelwerk. Hier brauchen wir gute Augen um sich an den breit verteilten Wegspuren zu orientieren. Über das Waxelmooseck und eine Lichtung übersteigen wir schließlich an einen Weidezaun und gelangen über eine Weide zur Waxelmoosalm. Hier endet eine Fahrstraße, die an einer Skihütte vorbei zu einem weiteren Gatter führt. Dort treffen wir auf die von Bad Wiessee heraufkommende Fahrstraße.

In der Masse der Touristen schwimmten wir ungweiterlich mit bis zur Aueralm - schwierig, sich hier zu verlaufen. Weniger schwierig ist es, dem Massenauflauf an der Aueralm zu widerstehen und auf der Fahrstraße weiter Richtung Fockenstein zu wandern. Kurze Zeit später stehen wir vor einem Abzweig: Rechts führt ein Pfad direkt auf den Fockenstein, den die meisten nehmen. Wir aber entscheiden uns für den längeren Weg über die Neuhüttenalm, den wir uns mit einigen E-Bikern und Mountainbikern teilen. Die Neuhüttenalm ist die letzte Möglichkeit zur Einkehr vor Lenggries. 

Die Fahrstraße führt noch bis zum Sattel hinauf, dann endet auch sie und mit Ihr auch die Radler. Der Pfad zum Fockenstein ist nur für Füßgänger und den Traktor der Neuhüttenalm gemacht. Nach einigen Kehrern kommen wir zu einer Weggabelung, hier werden wir später Richtung Lenggries absteigen. doch zunächst geht es weiter hinauf Richtung Osten zum Fockenstein. Auf den letzten Metern müssen wir noch ein paar griffige Felsen meistern, dann genießen wir den Ausblick und die Brotzeit am Fockenstein. 

Der Abstieg nach Lenggries führt uns zunächst noch auf dem gleichen Weg zurück bis zur besagten Gabelung, wo wir uns rechts halten. Ein kurzes Stück später müssen wir aufpassen, um den Abzweig nach links in Richtung Lenggries nicht zu verpassen. Die Markierungen sind auf einem Felsen in der Mitte der Wiese, ein gelbes Schild am Waldrand zeigt den Weg. Der Pfad führt durch den Wald bis zu einer Fahrstraße, wo wir aber nicht links in Richtung Lenggries und Hirschtalsattel abbiegen, sondern der Fahrstraße nach rechts zum Geierstein folgen. 

Nach einiger Zeit zweigt auf der rechten Seite des Forstwegs in kleiner Pfad schräg in den Wald hinein ab. Das Schild sieht man erst, wenn man schon auf dem Pfad ist. Die Flanke des Geiersteins rechts umgehend steigt der Pfad in Serpentinen an und kommt auf einen kleinen Grat. Folgt man dem Pfad, so kommt man nach Lenggries. Wir aber folgen den Schildern nach links zum Geierstein. Durch den Wald in Serpentinen ansteigend gelangt man nach einer kleinen Kraxelei auf den Geierstein. Die exponierte Lage des Gipfels fällt nicht sofort auf, in der Nordflanke finden man Reste einer Seilversicherung. Offenbar wird hier auch geklettert. Wir genießen aber lieber die Aussicht bei einer Brotzeit.

Der Abstieg ist steil, aber zunächst problemlos zu finden. Nach einiger Zeit gelangen wir zu einer felsigen Aussichtsplattform mit zwei Holzbänken. Die Aussicht von hier ist fast besser als am Gipfel. 

Der weitere Abstieg ist etwas heikel. Viele Bäume, die vermutlich einmal eine Markierung trugen, sind jetzt gefällt, und die von den Waldarbeitern ausgetretenen Spuren sind oft besser zu erkennen als der eigentliche Weg, so dass man schnell mal auf einem Irrweg landet. Zudem wurden zusätzliche andere Markierungen angebracht - eine Alternative für Wanderer, oder nur für die Arbeiter? Der ursprüngliche Weg ist oft durch umgestürzte Bäume blockiert, die zu übersteigen sind.

Dennoch gelangen am Ende zum See m Kalvarienberg und folgen dann der Beschilderung Richtung Lenggries. Auf die Teerstraße am Ortsrand angekommen biegen wir links ein und kommen dann bis zur Karwendelstraße, an deren Ende es links zum Bahnhof geht, und rechts eine Eisdiele einlädt. 

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Mit der Bayerischen Oberlandbahn (BOB) bis Gmund, dann weiter mit dem RVO Bus 9557 bis Bad Wiessee, Lindenplatz. Bayernticket ist gültig.

Von Lenggries mit der Bayerischen Oberlandbahn (BOB) zurück. Zu den Hauptverkehrtzeiten besteht ein 30-Minuten Takt.

Anfahrt

Am Besten mit der Bayerischen Oberlandbahn und dem RVO Bus.

Koordinaten

DD
47.712235, 11.725532
GMS
47°42'44.0"N 11°43'31.9"E
UTM
32T 704433 5287915
w3w 
///keine.brettspiel.beinen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchtipps für die Region

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Kartentipps für die Region

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Ausrüstung

Festes Schuhwerk, Sonnen- und Regenschutz, genug Wasser und Proviant für den Abstieg vom Fockenstein nach Lenggries

Grundausrüstung für Bergtouren

  • Feste, bequeme und wasserdichte Bergschuhe oder Zustiegsschuhe
  • Kleidung im Mehrschicht-Prinzip mit Feuchtigkeitstransport
  • Wandersocken
  • Rucksack (mit Regenhülle)
  • Sonnen-, Regen- und Windschutz (Hut, Sonnencreme, wasser- und winddichte Jacke und Hose)
  • Sonnenbrille
  • Teleskopstöcke
  • Ausreichend Proviant und Trinkwasser
  • Erste-Hilfe-Set mit Blasenpflaster
  • Biwaksack/Survival Bag
  • Rettungsdecke
  • Stirnlampe
  • Taschenmesser
  • Signalpfeife
  • Mobiltelefon
  • Bargeld
  • Navigationsgerät/Karte und Kompass
  • Notfallkontaktdaten
  • Personalausweis

Technisches Equipment

  • Ggf. Kletterhelm
  • Die Listen für die „Grundausrüstung“ und die „technische Ausrüstung“ werden auf der Grundlage der gewählten Aktivität erstellt. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dienen lediglich als Vorschläge, was du einpacken solltest.
  • Zu deiner Sicherheit solltest du alle Anweisungen zur ordnungsgemäßen Verwendung und Wartung deines Geräts sorgfältig lesen.
  • Bitte vergewissere dich, dass deine Ausrüstung den örtlichen Gesetzen entspricht und keine verbotenen Gegenstände enthält.

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
16,9 km
Dauer
7:37 h
Aufstieg
1.064 hm
Abstieg
1.116 hm
mit Bahn und Bus erreichbar aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Kletterstellen Gipfel-Tour Geheimtipp Von A nach B

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