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Über den Zahmen Kaiser

Bergtour · Kufstein Ferienland
Profilbild von Johannes Renfordt
Verantwortlich für diesen Inhalt
Johannes Renfordt 
  • Morgendliche Leere am Unteren Stadtplatz in Kufstein
    / Morgendliche Leere am Unteren Stadtplatz in Kufstein
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Ein erstes Blickfenster nach Kufstein
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Nach den anstrengenden Treppen öffnet sich erstmals das Gelände
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / St.-Josefs-Kapelle an der Ritzaualm
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Blick über die Ritzaualm ins Thierseetal
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Die Naunspitze ist erreicht
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Rückblick nach Kufstein
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Blick über Kiefersfelden ins östliche Mangfallgebirge
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Blick zum Geigelstein, einer der höchsten Erhebungen der Chiemgauer Alpen
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Die westlichen Chiemgauer Alpen
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Am Petersköpfl
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Der Zahme Kaiser macht seinem Namen alle Ehre
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Blick vom Petersköpfl zum Wilden Kaiser
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Erneuter Rückblick, nun über die Naunspitze hinweg, nach Kufstein
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Vom Einserkogel zeigt sich der Walchsee
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Pyramidenspitze und Vordere Kesselschneid vor dem Wilden Kaiser
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Rückblick über den weiten Rücken des Zahmen Kaisers
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Auf dem Weg zur schon sichtbaren Hinterkaiserfeldenalm
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Zurück an der Vorderkaiserfeldenhütte lohnt noch einmal ein Blick hinauf zur Naunspitze
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Auch im Abstieg geht der Blick immer wieder zum Wilden Kaiser
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Die Antoniuskapelle ist ein beliebtes Fotomotiv
    Foto: Johannes Renfordt, Community
m 1500 1000 500 20 15 10 5 km
Fordernde, aber aussichtsreiche Tagestour mit schönen und abwechslungsreichen Panoramen
mittel
Strecke 23,7 km
8:30 h
1.493 hm
1.493 hm
1.914 hm
477 hm

Das Kaisergebirge besteht im Wesentlichen aus zwei parallen Ketten, die verschiedener nicht sein könnten - und trotzdem eine Gemeinsamkeit aufweisen: während die südliche Kette als Wilder Kaiser bekannt ist und mit ihren vielen felsigen Spitzen dementsprechend anzusehen ist, ist für die nördliche Kette die Bezeichnung Zahmer Kaiser ebenso zutreffend, denn hier gestaltet sich die Landschaft deutlich unauffälliger. Dennnoch gibt es auch im Zahmen Kaiser zahlreiche knackige Bergtouren - dieser Tourenvorschlag gehört in jedem Fall dazu!

Von Kufstein aus geht es zunächst flach an den Fuß der Sparchenstiege, einem anstrengenden und wenig gleichmäßigen Treppenweg, der ins stille, aber viel besuchte Kaisertal führt. Es folgen steile Aufstiege zunächst zur Ritzaualm und weiter zur bewirtschafteten Vorderkaiserfeldenhütte. Von dort ist es nur noch ein kurzer Abstecher zum ersten Gipfel, der aussichtsreichen und meist belebten Naunspitze, die einen wundervollen Überblick über das Inntal bietet. Im Rücken der Naunspitze erhebt sich allderweil eine steile, aber gut begehbare Felswand, auf der das Petersköpfl thront. Hier ist nun auch erstmals ein Überblick über den breiten Rücken des Zahmen Kaisers, der die Namensgebung plausibel erscheinen lässt. Durch Latschen geht es meist beständig aufwärts bis zu einem wieder ausgeprägteren Kamm, in dessen Verlauf sowohl Einser als auch Zwölferkogel passiert werden. Nachdem diese höchsten Punkte des Tourenvorschlags erreicht worden sind, geht es an den Abstieg. Dieser erfolgt an steilen Felswänden vorbei zur Hinterkaiserfeldenalm und zunächst zurück zur Vorderkaiserfeldenhütte unterhalb der Naunspitze. Ein Abstecher zur Antoniuskapelle rundet den Abstieg zurück zum Ausgangspunkt ab.

Autorentipp

Mit dem Besuch der Pyramidenspitze lässt sich der Tourenvorschlag noch etwas ausdehnen!
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
1.914 m
Tiefster Punkt
Kufstein, 477 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Sicherheitshinweise

Trittsicherheit und bedingte Schwindelfreiheit sind für eine Begehung des Tourenvorschlags unentbehrlich. Entlang der meist in sehr gutem Zustand befindlichen Steige und Wege ist lediglich der Abstecher zur Naunspitze teilweise leicht ausgesetzt.

Die wesentliche Schwierigkeit des Tourenvorschlags besteht in der Vielzahl an Höhenmetern, die bezwungen werden wollen. Gute Kondition und Ausdauer sind dringend zu empfehlen!

Start

Bahnhof in Kufstein (482 m)
Koordinaten:
DD
47.583516, 12.166095
GMS
47°35'00.7"N 12°09'57.9"E
UTM
33T 286915 5273903
w3w 
///geöffneten.beträgt.matratzen

Ziel

Bahnhof in Kufstein

Wegbeschreibung

Den Kufsteiner Bahnhof zur Stadt verlassen und über die nahe Innbrücke in die Altstadt gehen. Geradeaus fortsetzen und über den Unteren Marktplatz, einer kleinen Fußgängerzone, etwas ansteigend bis zur Kreuzung am Oberen Stadtplatz. Dort nach links wenden und der Hans-Reisch-Straße folgen. Nach dem Kreisverkehr am Franz-Josef-Platz geht diese in die Kaiserbergstraße über, die selbst bald in der gleichen Richtung fortsetzend durch die Oskar-Pirlo-Straße abgelöst wird. Nach einem weiteren Kreisverkehr beschreibt die Straße eine weite Rechtskurve und führt nun als Sparchner Straße auf das Kaisertal zu. In einer engen Linkskurve wird der Kaiserbach gequert und der Fuß der Sparchner Stiege erreicht. Dort rechtshaltend führt der Fußweg ins Kaisertal über knapp 300 eher unregelmäßige Stufen aufwärts. Am Ende der Stufen setzt ein bequemer und zunächst flacher Fußweg fort, der bald aber schon steiler durch Wald ansteigt. Schließlich wird offenes Gelände erreicht und die Steigung wird erneut moderater. Bald mündet der Fußweg nahe des Tunnelportals des Kaisertaltunnels in den Fahrweg ein, der weiter ins Tal hineinführt. Wenige Minuten nach dem Veitenhof zweigt nach links ein Karrenweg ab, der durch dichten Wald nun wieder steiler, aber gut zu gehen den Berg hinaufführt. Erst kurz vor der Ritzaualm und dem dortigen Berggasthaus erreicht der Weg wieder offenes Gelände. Jenseits der Almgebäude wird ein Fahrweg erreicht, der in einer steilen Rampe auf die schon sichtbare Vorderkaiserfeldenhütte zuführt. Sobald dieser in den Wald eintaucht wird er kurvig und führt in einigen Kehren hinauf zur Hütte. Dabei wird wenige Minuten unterhalb der Hütte ein Abzweig eines Steigs passiert, der später im Abstieg begangen werden wird. An der Hütte angekommen links unterhalb der Terrasse dem Fahrweg folgen, der hinter der Hütte endet. Dort beginnt ein Steig, der rasch wieder in den Wald führt und in den etwas grasigen Sattel zwischen Petersköpfl und Naunspitze leitet. Dort links halten und über schrofiges, gelegentlich auch etwas rutschiges Gelände unschwierig hinüber zur Naunspitze gehen.

Zurück im Sattel geht es nun geradeaus auf das Petersköpfl zu. Der Steig bahnt sich geschickt einen Weg durch die Steilstufe und weicht dafür spürbar nach links aus. Bald schon lehnt sich das Gelände etwas zurück und der Steig erreicht eine überraschend gleichmäßige erscheinende ansteigende Hochfläche. An einer Verzweigung nach rechts gehend ist das Petersköpfl, ein schöner Aussichtspunkt, schnell erreicht. Zurück am Hauptweg nach rechts gehen und dem Steig in beständigem auf und ab durch die Latschengassen insgesamt ansteigend folgen. Dieser führt auf den schon sichtbaren Einserkogel zu, den höchsten und aussichtsreichen Punkt der Hochfläche. Der Steig führt dabei knapp unterhalb des Gipfels vorbei, der einen raschen Abstecher lohnt, und führt danach in den Sattel hinab. In einem letzten anstrengenden Anstieg wird der unmittelbar benachbarte Zwölferkogel erklommen, auf dem eine größere Kreuzung liegt. Scharf nach rechts abbiegend beginnt nun der Abstieg in Richtung Vorderkaiserfeldenhütte. Der zunächst eher unruhig in Latschen verlaufende Steig orientiert sich bald zu einer großen Felsstufe und erreicht auch deren Fuß. Wenig später heißt es aufpassen und die Querung nicht verpassen, die über das breite Schuttfeld nach rechts führt. Auf der anderen Seite setzt der Steig fort und erreicht wenig später die Flächen der Hinterkaiserfeldenalm. Über meist matschige Stellen geht es hinab zum Almgebäude, in dessen Nähe ein Fahrweg beginnt. Zumeist ohne besondere Höhenunterschiede dem Weg folgen, kurz vor der Vorderkaiserfeldenhütte mündet er in den Anstiegsweg ein. Auf diesem wenige Meter absteigen und bei der ersten Gelegenheit auf einem Steig in Richtung Hinterbärenbad nach links abbiegen. Gelegentlich durch verwunschene Wälder, aber immer wieder mit schönen Aussichten geht es recht gemütlich abwärts, bis der Steig in einen Fahrweg einmündet. Dort rechts halten und an der unmittelbar folgenden Verzweigung nach links gehen. Der Weg fällt moderat ab, passiert die Flächen der Bödenalm und erreicht wenig später nach einer Kehre die breite Fahrstraße beim Hinterkaiserhof, dem ältesten Hof im Kaisertal. Der Fahrstraße nun weiter talwärts folgen. An der Antoniuskapelle und dem Pfandlhof vorbei werden schließlich bekannte Wege erreicht, auf denen es zurück nach Kufstein geht.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Kufstein ist mit dem Zug sowohl im Nah- als auch Fernverkehr aus den Richtungen München - Rosenheim, (Wien -) Salzburg - Rosenheim und von Innsbruck aus sehr gut zu erreichen. Die Tourenbeschreibung beginnt und endet unmittelbar am Bahnhof in Kufstein.

Anfahrt

Kufstein liegt unmittelbar an der Inntalautobahn A 12 (Rosenheim - Innsbruck). Über die Ausfahrten Kufstein Nord bzw. Kufstein Süd wird die Stadt schnell erreicht.

Wer sich den Fußweg durch die Stadt sparen möchte, sollte die Autobahn bevorzugt in Kufstein-Nord verlassen. Am Kreisverkehr die dritte Ausfahrt in Richtung Ebbs nehmen und auf der B 175 aus der Stadt herausfahren. Nach einer weiten Rechtskurve nach der Beschilderung nach rechts zum Kaisertal folgen.

Parken

Unmittelbar an der Straßenbrücke über den Kaiserbach befindet sich bewirtschafteter Parkplatz. Auf der anderen Straßenseite beginnt dann die Tour mit dem Aufstieg über die Sparchenstiege.

Koordinaten

DD
47.583516, 12.166095
GMS
47°35'00.7"N 12°09'57.9"E
UTM
33T 286915 5273903
w3w 
///geöffneten.beträgt.matratzen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Alpenvereinskarte 8 Kaisergebirge

Buchtipps für die Region

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Kartentipps für die Region

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Ausrüstung

Festes Schuhwerk ist für diesen Tourenvorschlag obligatorisch. Für die Abstiegspassagen sind, je nach Geschmack, ggf. Stöcke hilfreich.

Auch wenn mehrere Einkehrmöglichkeiten passiert werden, empfiehlt es sich dennoch, ausreichend Getränke und Verpflegung im Rucksack dabei zu haben.

Grundausrüstung für Bergtouren

  • Feste, bequeme und wasserdichte Bergschuhe oder Zustiegsschuhe
  • Kleidung im Mehrschicht-Prinzip mit Feuchtigkeitstransport
  • Wandersocken
  • Rucksack (mit Regenhülle)
  • Sonnen-, Regen- und Windschutz (Hut, Sonnencreme, wasser- und winddichte Jacke und Hose)
  • Sonnenbrille
  • Teleskopstöcke
  • Ausreichend Proviant und Trinkwasser
  • Erste-Hilfe-Set mit Blasenpflaster
  • Biwaksack/Survival Bag
  • Rettungsdecke
  • Stirnlampe
  • Taschenmesser
  • Signalpfeife
  • Mobiltelefon
  • Bargeld
  • Navigationsgerät/Karte und Kompass
  • Notfallkontaktdaten
  • Personalausweis

Technisches Equipment

  • Ggf. Kletterhelm
  • Die Listen für die „Grundausrüstung“ und die „technische Ausrüstung“ werden auf der Grundlage der gewählten Aktivität erstellt. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dienen lediglich als Vorschläge, was du einpacken solltest.
  • Zu deiner Sicherheit solltest du alle Anweisungen zur ordnungsgemäßen Verwendung und Wartung deines Geräts sorgfältig lesen.
  • Bitte vergewissere dich, dass deine Ausrüstung den örtlichen Gesetzen entspricht und keine verbotenen Gegenstände enthält.

Fragen & Antworten

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
23,7 km
Dauer
8:30 h
Aufstieg
1.493 hm
Abstieg
1.493 hm
Höchster Punkt
1.914 hm
Tiefster Punkt
477 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Gipfel-Tour

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Karten und Wege
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