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Tuxerhauptkamm Runde 26.7-1.8.2017

Bergtour · Wipptal
Profilbild von Olaf Sander
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Olaf Sander 
  • Kletterstelle im Stierkar
    / Kletterstelle im Stierkar
    Foto: Olaf Sander, Community
  • / Am Sumpfschartel 2666
    Foto: Olaf Sander, Community
  • / Blick auf die Landshuter Europahütte 2713
    Foto: Olaf Sander, Community
  • / Der Gipfel der Wildseespitze 2733
    Foto: Olaf Sander, Community
  • / Gipfel des Wolfendorn 2774
    Foto: Olaf Sander, Community
  • / Blick auf das Fpitscherjoch Haus
    Foto: Olaf Sander, Community
  • / Pfitscherjoch Haus 2113
    Foto: Olaf Sander, Community
  • / Gipfel der Rotbachspitze 2874
    Foto: Olaf Sander, Community
  • / Blick auf Alpeiner Scharte und Fußstein 3380
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  • / Auf der Alpeiner Scharte 2959
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  • / Blick von der Alpeiner Scharte in Richtung Bergwerk
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  • / Geraer Hütte 2324
    Foto: Olaf Sander, Community
  • / Auf dem "Steinernen Lamm" 2528
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  • / In der Geraer Hütte
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  • / Regnerischer Rückblick von der Kapelle an der Altereralm in Richtung Materialseilbahn
    Foto: Olaf Sander, Community
  • / Innervals Landshuter Hütte 26 8 2017
    Video: Olaf Sander
  • / Innervals Landshuter Hütte 26 8 2017
    Video: Olaf Sander
  • / Landshuter Hütte Pfitscher Joch Haus 28 8 2017
    Video: Olaf Sander
  • / Nebelschwaden am Steinernen Lamm 31 8 2017
    Video: Olaf Sander
  • / Rundblick Alpeiner Scharte 30 8 2017
    Video: Olaf Sander
  • / Rundblick Pfitscher Joch Haus 29 8 2017
    Video: Olaf Sander
  • / Rundblick Rotbachspitze 29 8 2017
    Video: Olaf Sander
  • / Rundblick vom Steinernen Lamm 31 8 2017
    Video: Olaf Sander
  • / Wasserspiele vor der Zeischalm
    Video: Olaf Sander
  • / Wasserspiele vor der Zeischalm 2
    Video: Olaf Sander
m 3500 3000 2500 2000 1500 1000 50 40 30 20 10 km
Parkplatz Innervals-Sumpfschartel-Landshuter Europahütte(Tag 1)-Wildseespitze-Wolfendorn-Wildseespitze-Landshuter Europahütte(Tag 2)-Pfitscherjoch Haus-Lavitzalm- Pfitscherjoch Haus(Tag 3)-Rotbachspitze-Pfitscherjoch Haus(Tag 4)-Alpeiner Scharte-Geraer Hütte(Tag 5)-Steinernes Lamm-Geraer Hütte(Tag 6)-Touristenrast-Parkplatz Innervals(Tag 7)
schwer
55,4 km
26:55 h
4.375 hm
4.375 hm
Parkplatz Innervals-Sumpfschartel-Landshuter Europahütte(Tag 1)-Wildseespitze-Wolfendorn-Wildseespitze-Landshuter Europahütte(Tag 2)-Pfitscherjoch Haus-Lavitzalm- Pfitscherjoch Haus(Tag 3)-Rotbachspitze-Pfitscherjoch Haus(Tag 4)-Alpeiner Scharte-Geraer Hütte(Tag 5)-Steinernes Lamm-Geraer Hütte(Tag 6)-Touristenrast-Parkplatz Innervals(Tag 7)

Autorentipp

Vom Pfitscherjoch Haus aus lohnt es sich entweder über den Wanderpfad oder die Schotterstraße zur Lavitzalm zu wandern und das hier neu errichtete kleine Museum,  über Ausgrabungen aus der Region und ihrer Besiedlung, anzuschauen.  Zudem wurde hier eine neue Einkehr geschaffen.
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Alpeiner Scharte, 2.957 m
Tiefster Punkt
Parkplatz Innervals, 1.338 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Sicherheitshinweise

Auf dem Wegabschnitt zwischen Pfitscherjoch Haus zur Alpeiner Scharte egal ob die Schilder zur Alpeiner Scharte weiter geradeaus weisen, zum See absteigen und dann wieder aufwärts zur Alpeiner Scharte. Der Weg ist weggerissen von einem Gletscherbach und auch für alpin versierte nur schwer zu durchsteigen.  Bitte glauben!!!

Weitere Infos und Links

Die Landshuter Europahütte und die Geraer Hütte sind beide AV Hütten. Das Pfitscherjoch Haus ist privat und ähnelt eher einem Selbstbedienungsrestaurant. Die Lager sind allerdings nicht viel teurer als auf einer AV Hütte. Dafür braucht man für die warme Dusche nichts extra zu bezahlen.

Start

Innervals (1.343 m)
Koordinaten:
DG
47.037429, 11.578204
GMS
47°02'14.7"N 11°34'41.5"E
UTM
32T 695868 5212549
w3w 
///tiefe.spende.aufgab

Ziel

Innervals

Wegbeschreibung

1Tag,

 der Aufstieg beginnt direkt am Parkplatz und führt durch das Gatter über den breiten Forstweg vorbei an den Bergbauernhöfen. Der Weg steigt leicht an und bringt uns hinauf zum Zeischbach, im hinteren Tal kann man dann entweder auf dem breiten Weg bleiben oder schon den markierten Wanderweg benutzen. Als nächstes geht es über einige Serpentinen durch einen Wald hinauf zu einer leicht versicherten Passage mit einigen Wasserfällen. An den Fällen sind zwei lustige Wasserspiele aufgebaut. Dann gelangen wir auf das Almgelände der Inneren- und äußeren Zeischalm. An einem Bachbett geht es kurz runter zur Brücke und dann wieder aufwärts zur Almwiese der äußeren Zeischalm. Bitte nicht dem Pfad zur Hütte folgen sondern nach links oben über die Wiese steigen zu dem weißen Wegweiser. Ab hier wird der Pfad alpiner und steiler. Über weitere Serpentinen geht es durch die Latschenzone. Zu Beginn des Stierkars erwartet uns noch eine ca. 50 Meter mit einer Leiter und Drahtseil versicherte „Kletterstelle“. Danach haben wir den Vegetationsbereich verlassen und steigen weiter in einem Rechtsbogen aufwärts zu einer Geländekannte. Von hier aus können wir dann zum ersten Mal den weiteren Aufstieg zum Sumpfschartl sehen. Es geht über zum Teil wacklige Granitplatten hinauf zur Scharte. Wer die Hoffnung hatte die Hütte von hier aus zu sehen wird enttäuscht sein. Es geht noch einmal über ein paar Serpentinen hinunter bevor der gleichmäßige Anstieg hinauf zum letzten Kamm führt. Von hier aus hat man nun den ersten Blick auf die Landshuter Europahütte. Ein letztes Mal geht es leicht bergab zum allerletzten Aufstieg zur Hütte. (Sie haben Ihr Ziel erreicht).

2Tag,

der heutige Tag ist von der Strecke her ähnlich wie der gestrige, nur mit weniger Höhenmetern. Von der Hütte führt uns der markierte Pfad zuerst abwärts zum Gradbeginn in einer Mulde. Jetzt geht es den Grad entlang über einen kleinen Hügel zum Beginn des Aufstiegs zur Wildseespitze. Im Aufstieg befinden sich ein Paar versicherte Stellen mit Drahtseilen, Tritten und Stiften. Von der Wildseespitze haben wir den ersten grandiosen Rundblick auf den umliegenden Gipfel. Vom Gipfel führt uns der Abstieg über felsiges Terrain hinab zum alten Militärweg. Über den Weg gelangen wir zu einem etwas unterhalb liegenden Bergsee.  Von hier führt ein schmaler Pfad hinüber in ein mit Steinserpentinen aufwärts führendes Kar. Nach dem Kar gelangen wir in einen steinigen Durchlass, hinter dem es nach links oben geht. Wir queren unter einer Felsformation und gelangen auf einen Pfad entlang der Felswand des Wolfendorns. Am Ende der Querung  treffen wir auf zwei andere Aufstiegswege und einen Wegweiser. Einem der wenigen, dem man die Angaben glauben darf, noch 20 Minuten bis zum Gipfel. Der Aufstiegsweg besteht jetzt wieder aus dem alten Militärpfad, welcher über weitere Serpentinen zum Gipfel Führt. Auch hier wieder grandiose Tiefblicke und Aussichten.  Der Rückweg entspricht dem Hinweg, wobei sich ein erfrischendes Bad im Bergsee lohnt. Vorsicht scharfe Steine im Schlamm.

3Tag,

da uns heute ein relativ ruhiger Wandertag erwartet, kann man die anderen Bergwanderer sich zuerst richten und Frühstücken lassen. Dann beginnt der Weg links vom Winterlager am Wegweiser. Über ein paar Serpentinen geht es abwärts zum eigentlichen Wanderweg, dem Militärpfad. Der Weg schlängelt sich entlang des oberen Tals leicht wellig den Hang entlang. Er Führt uns durch das Wasserfallköfel, vorbei am Nusserkopf bis zum Pfitscherjoch Haus4Tag,

Heute wartet eine kurze aber über fast 600 HM steigende Bergtour auf uns. Vom Pfitscherjoch Haus geht es etwas abwärts bis zum Wegabzweig zur Rotbachspitze. Nach wenigen Metern beginnt der eigentliche Aufstieg zum Gipfel. Zuerst steigen wir über einen gewundenen Pfad hinauf auf eine Sockel. Etwas oberhalb verlassen wir das Wiesengelände und gelangen in eine leichte felsige Passage. Oberhalb erwarten uns weitere Serpentinen in griffiges Schotter Gelände.  Der Pfad wird jetzt merklich steiler und endet in dem direkten und steilsten Wegteils hinauf zum Gipfel. Belohnt wird der Aufstieg mit einer fulminanten Aussicht. Der Rückweg entspricht wieder dem Aufstiegsweg. . Den Nachmittag sollte man zur Regeneration für die morgige anstrengende Etappe nutzen.

5Tag, 

Die heutige Etappe sollte man ruhig früh angehen um in der Morgenkühle etwas Kraft zu sparen. Vom Pfitscherjoch Haus geht es zuerst runter zur Grenze und dann über den markierten Weg in Richtung des Gletscherbaches.  Nach der Überquerung des Zamserbaches steigt der Pfad wellig an in Richtung Oberschrammacherkar. In einem Bogen geht es nach links um den Ameisenkopf. Jetzt wird es etwas kompliziert, der direkte Weg ist an einem Bachbett weggerissen. Am Wegweiser sollte man die 200 Hm absteigen zum See und dann wieder aufsteigen zum eigentlichen Pfad. Hier beginnt jetzt der steile, zum Teil unübersichtliche und gewundene  Anstieg zur Alpeiner Scharte, dem höchsten Punkt unserer Tour. Übrigens der Stempel in dem demolierten Kasten ist genauso defekt wie sein Gehäuse. Nach der verdienten Rast steht uns auf dem ersten Wegstück abwärts nochmal steiles und anstrengendes Terrain bevor. (Höchschte Konzentration) Die Passage endet am oberen Stollen des alten Bergwerks. Nachdem mit lockerem Geröll gespickten Weganschnitt geht es jetzt einfacher weiter. Durch die Ruinen der alten Barackensiedlung der Kriegsgefangenen steigen wir weiter abwärts in Richtung Vegetation. Trotzdem man die Hütte schon sehen kann kommt sie nur langsam näher. Über zwei Geländestufen und einen gewundenen Pfad erreichen wir dann endlich die Geraer Hütte.

Tag6,

Zum Ausklang der Tour erwartet uns ein Spaziergang zum „Steinernen Lamm“. Von der Hütte aus geht es nach wenigen Metern, ein kurzem Wegstück steil hinauf zu einem Bachbett. Danach geht es vom Wegweiser aus weiter geradeaus über das felsdurchsetzte Weidegelände bis hinauf zum Kamm. Das „Steinerne Lamm „ steht etwas links hinter dem Kamm. Wer sich sicher genug fühlt kann es besteigen. Auch hier entspricht der Rückweg dem Aufstiegsweg.

Tag7,

heute erwartet uns nur noch der über 1000 Hm führende Abstieg zurück zum Parkplatz in Innervals. Direkt von der Hütte aus geht es wieder über Serpentinen über das Gelände der Alpeinalm bis hin zur Ochsenhütte. Nach der Ochsenhütte geht es steiler abwärts durch das Waldgebiet. Die Serpentinen im Wald enden am Beginn des Alpeiner Bachs bei der Materialseilbahn. Von hier aus geht es weiter bergab über den Schotterweg  vorbei an der Flittneralm, der Kapelle bis hin zur Touristenrast. Den Schnaps hier kann ich nur empfehlen.  Von der Touristenrast aus beginnt Der „Endspurt“, nach links über die Weide bis zur kleinen Straße zurück zum Parkplatz. Kurzer Nachsatz meinerseits, ich wünsche jedem einen trockneren Abstieg von der Hütte als wir ihn hatten, sind trotz Regenbekleidung total nass aber warm am Auto angekommen. Viel Spaß bei der Tour.  

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Von Österreich und Italien her kommend mit der Bahn zum Brenner fahren und von da aus mit dem Regionalbus bis nach Innervals  weiter fahren.

Anfahrt

Von Österreich her kommend von Innsbruck über die alte Brennerstraße bis nach Staftlach fahren, hier abbiegen und über St. Jodok bis zum Parkplatz weiter nach Innervals. Von Italien her kommend am Brenner von der Autobahn abfahren und über die Bundesstraße bis nach Staftlach, hier abbiegen und über St. Jodok bis zum Parkplatz in Innervals fahren.

Parken

Parkplatz Innervals

Koordinaten

DG
47.037429, 11.578204
GMS
47°02'14.7"N 11°34'41.5"E
UTM
32T 695868 5212549
w3w 
///tiefe.spende.aufgab
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

AV Hüttenführer

Kartenempfehlungen des Autors

AV Karte Brennerberge Östliches Stubaier und westliches Zillertal Nr. 31/3 1=50 000.

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Ausrüstung

Alles für eine Mehrtagestour mit Hüttenaufenthalt: Feste Wanderschuhe, Stöcke, kurze und lange Wanderbekleidung, Hüttenschlafsack, Wechselwäsche, Regenbekleidung, Waschsachen, Riegel, Trinken, Biwaksack, Erste Hilfe Paket, Foto, Geld und gute Laune.

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
55,4 km
Dauer
26:55h
Aufstieg
4.375 hm
Abstieg
4.375 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Gipfel-Tour versicherte Passagen Grat

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