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Bergtour

Tutzinger Hütte - Staffelalm/Rabenkopf - Kochel

Bergtour • Bayerische Voralpen
  • Tutzinger Hütte mit dem ersten Steilhang der Tour
    / Tutzinger Hütte mit dem ersten Steilhang der Tour
    Foto: Konrad Kürzinger
  • Erster Blick auf Rabenkopf, Staffelalm u.a.
    / Erster Blick auf Rabenkopf, Staffelalm u.a.
    Foto: K. Kürzinger
  • Blick in die Jachenau und ins Karwendelgebirge
    / Blick in die Jachenau und ins Karwendelgebirge
    Foto: K. Kürzinger
  • Im Abstieg von der Benediktenwand
    / Im Abstieg von der Benediktenwand
    Foto: K. Kürzinger
  • Staffelalm, dahinter Jochberg
    / Staffelalm, dahinter Jochberg
    Foto: K. Kürzinger
  • Kalligraphische Wegweiser an der Staffelalm, links die Benediktenwand
    / Kalligraphische Wegweiser an der Staffelalm, links die Benediktenwand
    Foto: K. Kürzinger
  • Staffelalm mit Flanke vom Rabenkopf
    / Staffelalm mit Flanke vom Rabenkopf
    Foto: K. Kürzinger
  • Prachtgockel an der Staffelalm
    / Prachtgockel an der Staffelalm
    Foto: K. Kürzinger
  • Blick von der Staffelalm:
    / Blick von der Staffelalm: "Blaues Land"
    Foto: K. Kürzinger
  • Wollgraswiese an der Kochler Alm
    / Wollgraswiese an der Kochler Alm
    Foto: K. Kürzinger
  • Schmied-von-Kochel-Denkmal in Kochel am See
    / Schmied-von-Kochel-Denkmal in Kochel am See
    Foto: K. Kürzinger
Karte / Tutzinger Hütte - Staffelalm/Rabenkopf - Kochel
900 1200 1500 1800 m km 2 4 6 8 10 12 14 Tutzinger Hütte Staffel-Alm
Wetter

Unschwierige, aber doch Kondition erfordernde Tageswanderung auf aussichtsreichen Höhenwegen mit großartigen Fernblicken ins Karwendel- und Wetterstein-Gebirge

mittel
14,4 km
5:15 Std
390 hm
1090 hm

Wir starten an der Tutzinger Hütte am Fuß der Benediktenwand, folgen ein Stück weit deren Westaufstieg und erreichen nach 240 hm den höchsten Punkt der Tour. Von dort aus gehts zunächst steil bergab, dann flacher und abwechslungsreich durch Bergwald und freies Gelände, immer wieder mit wunderbaren Blicken in die nahen und fernen Berge. Nach etwa drei Stunden erreicht man die Staffelalm, einen Ort von geradezu magischer Schönheit, wo sich vor über hundert Jahren der berühmte Maler Franz Marc schon gern aufgehalten und zwei Wandbilder hinterlassen hat. Hier kann man Brotzeit machen, den Blick genießen und/oder einen Abstecher auf den Rabenkopf einschieben. Danach steil bergab zur Kochler Alm mit ihren prächtigen Bergblumenwiesen und schließlich auf einer Forststraße in knapp zwei Stunden hinunter nach Kochel am See.

Autorentipp

  • Pause an der Staffelalm einlegen und Landschaft sowie die Fresken von Franz Marc bewundern
  • Den Rabenkopf-Gipfel "mitnehmen" und von dort dRundumsicht auf Berge und Alpenvorland genießen
  • Am Schluß in Kochel einkehren, z.B. im Café Giggerer
outdooractive.com User
Autor
Konrad Kürzinger
Aktualisierung: 24.07.2018

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
1570 m
605 m
Höchster Punkt
Weg 455 trifft auf Weg 451 (1570 m)
Tiefster Punkt
Kochel (605 m)
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Staffel-Alm
Tutzinger Hütte

Start

Tutzinger Hütte, am Fuß der Benediktenwand (1315 hm)
Koordinaten:
Geographisch
47.657505 N 11.462314 E
UTM
32T 684884 5281171

Ziel

Bahnhof Kochel am See

Wegbeschreibung

Die Route ist Teil des europäischen Fernwanderwegs E4, des Maximilianswegs (Lindau-Berchtesgaden) und der Via Alpina und gut ausgeschildert. Von der Tutzinger Hütte geht man südlich bis an den Fuß der Benediktenwand und steigt dann auf Weg 455 nach Westen steil bergan. Bald eröffnet sich die Sicht über Benediktbeuern, Bichl und Penzberg hinweg auf den Starnberger See und wenig später auf den Staffelsee mit Murnau, gleich daraf auch schon der Blick auf Staffelalm und Rabenkopf. Wer früh unterwegs ist, hat in diesem Bereich auch gute Chancen, Steinböcke zu sichten.

Bei ca. 1570 m ü.N.N. erreicht man eine Weggabel, wo man nach rechts in den Weg 451 einbiegt. Diesem folgt man hinunter zur Glaswandscharte und muss dabei an einigen Steilstücken auch über hohe Absätze steigen, was für Wanderer mit Knieproblemen etwas beschwerlich sein kann. Doch immer wieder laden Stellen mit großartigem Blick ins Karwendel- und Wettersteingebirge zum Verweilen ein. Vom Glaswandsattel aus noch ein kurzes Stück nach Süden und man trifft auf eine Forststraße, der man über einen guten halben km nach Westen folgt. Neben einer Trafostation geht unser Weg 451 wieder in einen Pfad über, auf dem wir auf weichem Waldboden weiter nach Westen wandern. Bei einem Sendemasten biegt man rechts ab und gelangt schließlich zur Pessenbacher Schneid, einem Sattel, der zu einer kleinen Pause einlädt.

Wer gut drauf und schwindelfrei ist, kann von hier aus - vorbei an der Bergwachthütte - den Rabenkopf (1555 m) von Nord nach Süd überschreiten. Völlig unproblematisch ist es dagegen, von der Pessenbacher Schneid aus am Osthang des Rabenkopfs zur Staffelalm hinüber zu queren und von dort aus auf den Gipfel des Rabenkopfs zu steigen. Das sind zusätzliche 230 hm, für die man durch eine großartige Rundumsicht belohnt wird. 

Auf jeden Fall sollte man an der Staffelalm (1320 m) eine Pause einlegen, etwa drei Stunden Wanderung liegen ja schon hinter uns. Die Hütte ist von ca. Mitte Mai bis Mitte Oktober bewirtet; es gibt almtypische Speisen und Getränke, Montag Ruhetag. Bekannt, gar berühmt ist die Staffelalm, weil Franz Marc - einer der bedeutendsten Vertreter des deutschen Expressionismus und Mitbegründer der Malervereinigung "Blauer Reiter" - zwischen 1901 und 1914 häufig dort oben war. Er hat in der Stube sogar zwei Wandbilder hinterlassen, einen Stierkopf und ein Hirsch-Paar, welche bei freundlicher Nachfrage besichtigt, aber nicht fotografiert werden dürfen. Wenn man vor der Hütte sitzt und die eindrucksvolle Bergwelt auf sich wirken lässt, versteht man, dass Franz Marc von der geradezu magischen Schönheit  dieses Orts verzaubert war, an dem selbst die Hühner besonders prächtig gedeihen.

Die zweite Etappe unserer Wanderung beginnt direkt hinter der Staffelalm mit einem steilen Abstieg zu der fast 140 m tiefer gelegenen Kochler Alm (1385 m). Auf dem vielfach feuchten Almgelände kann man eine selten schöne Alpenflora bewundern - Wollgras, Knabenkräuter, Enziane... en masse. Schließlich gelangt man auf eine Forststraße (Weg 452), auf der man über 6 km und 570 hm hinunter nach Kochel am See und zum Bahnhof läuft. Wer noch Zeit hat, kann die Tour z.B. im gemütlichen Ambiente des Café Giggerer an der Kalmbachstraße neben dem Kochler Rathaus ausklingen lassen. 

Wer viel Zeit und eine gute Kondition mitbringt und schöne Aussichten über den Walchensee ins Wettersteingebirge genießen will, nimmt nicht den Forstweg nach Kochel, sondern bleibt auf Weg 451, der ca. 1,5 km nach der Kochler Alm an einem Weidegitter als Pfad nach links von der Forststraße abgeht (gut beschildert). Diese Route führt über die Jocher Alm (1380 m) unterhalb des Jochberg-Gipfels zur Kesselberg Passhöhe (850 m). Um den Bus nach Kochel zu bekommen, muss man von dort noch - weitgehend auf der Passstraße - nach Urfeld am Walchensee (800 m) hinunter gehen. Von hier fährt die Buslinie 9608 werktags fast stündlich, am Wochenende etwa zweistündlich zum Bahnhof Kochel; siehe Busfahrplan.

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Mit der Bahn nach München zurück:

Rückfahrt von Kochel mit der DB-Bahnlinie Kochel – Tutzing – München. Verkehrt stündlich, zu Berufsverkehrzeiten auch halbstündlich, und dauert ca. 75 Minuten bis München Hbf.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Alpenvereinskarte Bayerische Alpen "BY 11" Isarwinkel, Benediktenwand, 1 : 25.000

Buchtipps für die Region

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
14,4 km
Dauer
5:15 Std
Aufstieg
390 hm
Abstieg
1090 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Streckentour Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch faunistische Highlights

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