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Bergtour

Trogkofel (2.280 m) über Rudnigalm

Bergtour · Karnischer Hauptkamm
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  • Trogkofel
    / Trogkofel
    Foto: Andreas Fink, ÖAV Sektion Hermagor
  • / Rudnigalm auf 1.620 m
    Foto: Andreas Fink, ÖAV Sektion Hermagor
  • / Trogkofel - durchs Latschenfeld
    Foto: Andreas Fink, ÖAV Sektion Hermagor
  • / Uiberlachersteig
    Foto: Andreas Fink, ÖAV Sektion Hermagor
  • / Trogkofel Uiberlacherleiter
    Foto: Andreas Fink, ÖAV Sektion Hermagor
  • / Trogkofel Gipfel
    Foto: Andreas Fink, ÖAV Sektion Hermagor
  • / Trogkofel - Karnischer Höhenweg
    Foto: Walter Mörtl, ÖAV Sektion Hermagor
m 2600 2400 2200 2000 1800 1600 1400 8 7 6 5 4 3 2 1 km

Der Trogkofel (Creta di Aip) ist ein markanter Bergstock und ein ausgezeichneter Aussichtsberg.. Der Aufstieg auf diesen Felsenberg ist ausgesetzt und nicht ganz einfach, dafür wird man mit einer traumhaften Aussicht über das ganze Gailtal belohnt und an schönen Tagen reicht das Panorama von den Hohen Tauern bis zu den Julischen und Dolomiten. An besonders klaren Tagen kann man auch das Glitzern der Adria sehen.

 

 

 

schwer
8,6 km
6:45 h
660 hm
710 hm
 

 

outdooractive.com User
Autor
Walter Mörtl
Aktualisierung: 19.02.2016

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Trogkofel, 2280 m
Tiefster Punkt
Rudnigalm, 1620 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Sicherheitshinweise

Der Uiberlachersteig ist bestens versichert. Trotzdem ist Trittsicherheit und Schwindelfreiheit unbedingt erforderlich. Der Aufstieg wird mit Drathseilen, Eisenleitern und Ketten erleichtert. Ungesicherte Stellen erfordern Kletterei im I Grad. Das zerklüftete Gipfelplateau erfordert aufgrund der zahlreichen Felsspalten besondere Aufmerksamkeit. Auch der steile Abstieg durch die Felsrinne mit losem Geröll ist nicht ganz einfach und erfordert die ganze Konzentration. Der Abstieg bis zum Karnischen Höhenweg ist nur spärlich markiert. Die Bergtour führt durch schorffes Gelände und sollte deshalb nur von Geübten begangen werden.

Weitere Infos und Links

Der Trogkofel ist ein beliebter Berg in der Karnischen Region. Der Reiz seiner Besteigung liegt auch darin, dass er kein leichter Aussichtsberg ist, sondern seinen Besuchern einiges abverlangt. Vor allem an der Süd- und Ostseite sind zahlreiche Kletterrouten eingebohrt,, die zahlreiche Kletterer anlocken. Die Felsqualität und die Absicherung sind zumeist optimal. Der Verlag Edtion Neumann hat einen Kletterführer herausgebracht "Klettern am Trog- und Rosskofel" ISBN 978-3-901533-17-4.

Sein Nachbar, der Rosskofel (2.239 m), ist nur unwesentlich niedriger und kann ebenso von der Rudnigalm oder vom Nassfeld aus erreicht werden. Seine Besteigung stellt nicht so hohe Ansprüche wie die des Trogkofels.

Start

Rudnigalm (1.621 m) (1621 m)
Koordinaten:
Geographisch
46.571289, 13.237961
UTM
33T 364973 5159032

Ziel

Rudnigalm (1.621 m)

Wegbeschreibung

Von der Rudnigalm gehen wir ca. 700 m zurück auf dem Güterweg talabwärts bis zur Einmündung des Weges 415 vom Nassfeld. Wir steigen genau gegenüber auf markiertem Weg Richtung W über Blockgelände und Wald auf, erreichen dann eine Weidefläche und halten uns bei der nächsten Abzweigung links. Durch ein  weites, schütter bewaldetes Kar, das mit großen Felsblöcken übersät ist,  gehen wir Richtung Süden bergwärts. Wir erreichen eine Blockhalde und wenden uns nach rechts – auf den so genannten  Uiberlacherweg Nr. 413, der uns sehr ausgesetzt durch die wilde Ostflanke des Trogkofels führt. Einige Stellen sind durch Drahtseile, Leitern und Ketten gesichert. Markierung beachten! Der letzte Teil des Anstieges bringt uns von Norden direkt zum Gipfel. Nach rund 2 1/2 bis 3   Stunden von der Rudnigalm genießen wir das Gipfelglück.

Der Rückweg erfolgt vom Gipfelkreuz ausgehend über den so genannten Normalweg Nr. 416 über die Südflanke des Kalkstockes. Wir halten uns auf dem Karstplateau Richtung SSW – Achtung bei Nebel Verirrungsgefahr, Markierung beachten – und steigen dann über felsigen und schottrigen Untergrund steil zum Weg 403 ab, folgen diesem anschließend nach Osten am Fuße der plattigen Felswände der Südseite des Trogkofels. Nach Passieren des markanten Südwestpfeilers des Berges führt unser Weg in der ersten Einsattelung des Geländerückens links hinunter Richtung Einstieg des Überlacherweges, dann aber der Markierung 413 folgend über die Schipiste zur Rudnigalm zurück.

Alternativ kann der Aufstieg/Abstieg auch durch den Klettersteig "Ferrata Crete Rosse" (B/C) gemacht werden. Der Klettersteig führt durch eine Felsrinne der Südseite des Trogkofels auf das Gipfelplateau und ist über den Karnischen Höhenweg 403 zu erreichen.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Mit dem Bus oder Zug, kommend von Richtung Villach oder Kötschach-Mauthen bis zur Haltestelle Tröpolach oder Hermagor fahren. Fahrpläne finden sie auf  www.oebb.at .
Dann mit dem Bus von Tröpolach oder Hermagor auf das Nassfeld. - siehe Fahrplan Mobilbüro/Tourismusbüro Hermagor „Karnischer Höhenweg“.

Anfahrt

Auf der A2 - Südautobahn Richtung Italien bei Autobahnabfahrt Hermagor die Autobahn verlassen und über den Gailtalzubringer auf die B111. Der Bundesstraße bis zur Abzweigung Tröpolach folgen und auf der Nassfeldstraße (B90) bis Tröpolach fahren, rechts abbiegen (Richtung Rattendorf). In der Ortsmitte links abbiegen, Richtung Schlanitzen. Zuerst auf Asphaltstraße dann auf Schotterstraße zur Rudnigalm (1.621 m) (ab Tröpolach ca. 12,5 km).

 

Parken

Direkt bei der Rudnigalm (1.621 m), kostenfrei, genügend Abstellflächen vorhanden.
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Freytag&Berndt WK 223 Naturarena Kärnten

Buchtipps für die Region

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Ausrüstung

Normale Bergausrüstung, festes Schuhwerk unbedingt erforderlich. Wasser bei der Rudnighütte.

Für den alternativen Zu- bzw. Abstieg durch die "Ferrata Crete rosse" ist Klettersteigausrüstung, für Kinder ein zusätzliches kurzes Sicherungsseil empfehlenswert.


Fragen & Antworten

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
8,6 km
Dauer
6:45h
Aufstieg
660 hm
Abstieg
710 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights Gipfel-Tour ausgesetzt versicherte Passagen Kletterstellen

Statistik

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