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Mehrtagestour

Triglav von Tarvisio in 5. Etappen

Mehrtagestour · Tarvisio
Profilbild von Hans-Peter Hencke
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Hans-Peter Hencke 
  • Start am alten Bahnhof von Tarvisio
    / Start am alten Bahnhof von Tarvisio
    Foto: Hans-Peter Hencke, Community
  • / Der untere Weißenfelser See mit dem Mangart
    Foto: Hans-Peter Hencke, Community
  • / Blick auf das Mangart Massiv
    Foto: Hans-Peter Hencke, Community
  • / Gipfel Ponza di Mezzo
    Foto: Hans-Peter Hencke, Community
  • / Abstieg vom Ponza di mezzo
    Foto: Hans-Peter Hencke, Community
  • / Bergmasiv mit dem Prisojnik
    Foto: Hans-Peter Hencke, Community
  • / Unterhalb des Razor
    Foto: Hans-Peter Hencke, Community
  • / Schräge Felsplatten am Planja Sattel ohne Sicherungen
    Foto: Hans-Peter Hencke, Community
  • / Der Weg beim Planja Sattel
    Foto: Hans-Peter Hencke, Community
  • / Steinböcke kann man häufig auf der Wanderung sehen
    Foto: Hans-Peter Hencke, Community
  • / Das Ziel der Triglav - Gipfel
    Foto: Hans-Peter Hencke, Community
  • / Was die Natur nicht alles erschaffen kann
    Foto: Hans-Peter Hencke, Community
  • / Die üppige Fauna im kargen Fels
    Foto: Hans-Peter Hencke, Community
m 3500 3000 2500 2000 1500 1000 500 40 30 20 10 km

1. Etappe Tarvisio, Unterer / Oberer und Unterer Weißenfelser See, Rif. Lugio Zacchi

2. Etappe Rif. Lugio Zacchi,  Ponza di Mezzo, Planinski dom Tamar, Vrsic Pass, Postarski dom na Vrsicu

3. Etappe Postarski dom na Vrsicu, Sedlo Planja, Pogacnikov dom na Kriskih podith

4. Etappe Postarski dom na Kriskith podith, Dovska vratca, Luknja Pass, Koca na Dolicu

5. Etappe Koca na Dolica, Triglav, Koca na Dolica. Für den weiteren Abstieg gibt es verschiedene Möglichkeiten

schwer
49,1 km
26:37 h
5.895 hm
4.479 hm
Ich habe Mitte August 2017 die Wanderung bei recht gutem Wetter unternommen. Es lohnt sich diese wunderschöne Natur zu erleben. Auch wenn man teilweise Abstriche bei den slowenischen Hütten und Wegen machen musste.

Autorentipp

Meine Eindrücke:

Landschaft, Fauna und Tierwelt

* Die Eindrücke und Erlebnisse waren überwältigend und nachhaltig. Einfach schön und super.

Wanderwege

* Die Markierungen sind nicht immer vorhanden und zum Teil im schlechten Zustand

* Die Hinweisschilder sind selten und mit wenig Informationsgehalt

* Alpenvereinaktiv APP und GPS Navigation ist sehr hilfreich. 

Hütten im Nationalpark

* Der Standard der Hütten ist unterste Kategorie

* Die Sanitäranlagen sind schlecht, Waschgelegenheiten Anzahl wenig oder nicht vorhanden, Toiletten zum Teil außerhalb, Duschen wenn vorhanden sehr teuer.

* die Schlafräume sind sehr eng, kaum Platz für den Rucksack, Sauerstoff daher Mangelware

* Das Essenangebot ist gering aber gut, nur zum Teil zu teuer. Trinkwasser muss teuer erstanden werden.

* Die Hütten werden von Gruppen junger Leute geführt, diese sind freundlich arbeiten sehr bürokratisch und waren in der Regel immer unter sich. Verständigung auf Deutsch oder Englisch war immer möglich.  

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
2.790 m
Tiefster Punkt
729 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Für diese Wanderung ist Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und gute Kondition unabdingbar.

Einige Etappen nur bei guten Wetter gehen, Alternativen sollten vorher geplant sein. 

Start

Koordinaten:
DG
46.504660, 13.581440
GMS
46°30'16.8"N 13°34'53.2"E
UTM
33T 391161 5151098
w3w 
///stiefel.tief.treiben

Wegbeschreibung

1. Etappe: Leicht, 5 Std., 15km, hoch 716m, ab 172m

Start: alten Regional Bahnhof, die Schienen sind abgebaut und es ist ein weit verzweigtes asphaltierter Rad- und Wegenetz entstanden. Nach gut 6km, erst nach Norden und dann südöstlich, kreuzt eine Straße den Wanderweg und wir folgen dieser nach rechts. Unter Beachtung der Hinweisschilder "Lago di Fusine" führt uns der Weg in einen schönen Mischwald und zum unteren Weißenfelser See. Man sollte sich jetzt Zeit nehmen und den kristallklaren See in dem sich das Mangart Massiv spiegelt, genießen. Man umwandert den See westlich und gelang danach auf einen Waldweg der uns zum oberen Weißenfelser See. Auch diesen See westlich umwandern. Der teilweise steile und breite Weg 512 führt uns dann zum Rif. Lugio Zacchi.  Mobilfunknetz vorhanden

2. Etappe: Schwer, 9 1/2 Std, 10km, hoch 1.732m, ab 1.340m

Links unterhalb der Hütte beginnt der Klettersteig zum Ponza di mezzo. Der Klettersteig ist nicht schwierig und in kleinen Passagen versichert. Auf einer Höhe von ca. 2.030m zweigt der Klettersteig rechts ab. Links geht es zu den schwierigen Klettersteig zum Ponza Grande. Nach gut 2 Std. wird der Gipfel erreicht. Ein markierter, sehr steiler und zum Teil rutschiger (Geröll)und versicherter Pfad führt uns ins Tal. Nach einer kurze Rast bei der Dom v. Tamarju führt uns der Weg erst südlich im trockenen Flussbett, dann östlich, einen mit großen Felsblöcken versehenden Schlucht, steil nach oben. Markierungen sind nicht immer vorhanden. Auf ca. 1.815 m zweigt der Weg links ab, Markierung nicht leicht zu finden. Weiter steil nach oben durch einen kleinen bewaldeten Bereich zum Sattel Sleme. Ein Schild weist uns den Weg zum Vrsic Pass. Vom Pass ist es nur noch ein kleines Stück zur Postraski dom na Vrsicu vorbei am berühmtem Felsengesicht. Mobilfunknetz sehr gut

3. Etappe: Schwer, 6 1/2 Std., 8,5km, hoch 1.300m, ab 839m

Auf den Weg 1 erst noch einfach ausgesetzt aber dann immer steiler und schwierig zum Sedlo Planja. Der letzte Abschnitt zum Sedlo Planja ist ein schwieriges Gelände, teilweise versichert aber auch auf rutschigen, nicht immer versicherten schrägen Felsplatten unter Felsüberhängen geht es rauf und runter. Abgerundet noch durch sehr viel Geröll in den Felsspalten, höchste Konzentration und Trittsicherheit sind gefordert. Bei Regen oder Schnee nicht zu begehen. Nach einer kurzen erholsamen Phase geht es steil über Geröll und teilweise versichert mit hoher Konzentration nach unten zur Hütte. Mobilfunknetz vorhanden 

4. Etappe: Mittel bis Schwer, 6 Std., 9,5km, hoch 1.494m, ab 1.366m

Der Weg führt östlich rauf zum Pass Dovska vratca, oben nicht den Wegweiser nach rechts zum Triglav folgen, Klettersteig Bamberger Weg, sondern gerade aus den steil und teilweise versichert Hang bergab. Ein sehr schöner Blick auf den Triglav und die Nordwand eröffnet sich. Achtung bei 1.430m, höhere Vegation beginnt, rechts auf einen nicht immer markierten Steig in Richtung und Höhe des Biwak pod. Luknjo abbiegen. Auf einen Felsen aber auf der anderen Seite (Bergabwärts) ist auch ein Hinweis. Auf dem zum Teil verwachsen Pfad am dem Biwak vorbei rechts und dann leicht links in Richtung Geröllfeld. Auf den links durch sehr viel Geröll rutschige Weg aus dem Tal gelangen, um dann den Luknja Pass hinauf steigen. Dann auf einen guten Pfad wieder runter bis zum Abzweiger, Höhe ca. 1.500m, in Richtung Koca na Dolicu links gehen. Jetzt noch ca. 2 Std. auf einen alten Militärpfad zur Hütte 2.151m. Mobilfunknetz nur ca. 10 Min. von der Hütte entfernt (Weg zum Triglav)

5. Etappe: Schwer, 5 1/2Std, 7km, hoch 650m ab 650m

Da man wieder zur Hütte zurück kommt sollte man sich jetzt bzgl. des Rucksacks entscheiden. Entweder im Eingangsvorraum von jeden zugänglichen und nicht unter Aufsicht abstellen oder beim Einstieg in den Klettersteig ca.250m vor dem Gipfel ablegen. Wichtig nach meiner Meinung sind  die Mitnahme des Helms und das frühe Starten der Tour. Bei gutem Wetter wird der Triglav von vielen begangen, Steinschlag ist nicht auszuschließen und es bildet sich auch im Laufe des Vormittags Wolken auf dem Gipfel. An der Hütte ist der Weg in nördlicher Richtung ausgeschildert. Am Anfang ein breiter Weg mit viel Geröll. Bald kommt nach einer Linksbiegung kommt der Triglav ins Blickfeld. Nach gut 1. Std. erreicht man den Einstieg zum Klettersteig. Zum Teil Stahlstifte und kleine verseilte Bereiche. Kletterset ist daher nur bedingt auf diesem Anstieg von nutzen. Auf dem Gipfel herrscht dann Gedränkg aber die Aussicht ist super. Zurück zur Hütte den gleichen Weg wählen.

Für den weiteren Abstieg gibt es verschieden Möglichkeiten. Z.B.: Abstieg nach Trenta. Ich bin weiter über die 7 Seen zur Koca pri Triglavskih jezerih (Übernachtung) runter zum Bohinjsko Jezero gewandert und von dort mit öffentlichen Verkehrsmittel zurück in die Heimat.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Koordinaten

DG
46.504660, 13.581440
GMS
46°30'16.8"N 13°34'53.2"E
UTM
33T 391161 5151098
w3w 
///stiefel.tief.treiben
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Ausrüstung

Für die Kletterpassagen ist ein Kletterset nicht unbedingt notwendig bzw. anwendbar. Die Verseilung ist immer nur kurz. Ein Helm sollte aber aufgrund des Gesteins bei einigen Passagen getragen werden. Aufgrund des Wassermangels auf fast allen Etappen immer genügend Flüssigkeit am Morgen aufnehmen. Leider immer sehr teuer auf den Hütten.

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
49,1 km
Dauer
26:37h
Aufstieg
5.895 hm
Abstieg
4.479 hm

Statistik

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