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Triglav - Der Höchste

Wanderung · Oberkrain
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    Foto: KOMPASS-Karten
m 2500 2000 1500 1000 500 12 10 8 6 4 2 km
Strecke 12,5 km
11:00 h
1.850 hm
1.850 hm
2.784 hm
1.000 hm
Ein schwerer Aufstieg auf den höchsten Gipfel der Julischen Alpen.Bis zur Aljažev dom Hütte (01) im Vrata Tal kommen wir aus Mojstrana mit dem Auto (zu Fuß 2:30 h). Etwa nach 10 Minuten Laufzeit kommen wir zum Denkmal an verunglückte Bergsteiger in der Triglav Nordwand, zu einem großen Karabinerhaken, in dem wir schaukeln können. Nah hinter diesem Denkmal ist die Wegscheidung (02). Wir wählen den Tominškova pot und halten uns links. Geradeaus geht der Weg über Prag (Schwelle) und diesen Weg werden wir beim Abstieg benutzen. Wir steigen steil bergauf in das Cmir Massiv. In den Morgenstunden gibt es hier Schatten. Alle 100 Höhenmeter sind auf Steinen markiert, was uns mit Freude erfüllt, da die Hundertmetermarken sich rasch hintereinander reihen. Nach ca. 2 Stunden kommen wir auf einen Felsen und von dort können wir die Triglav Nordwand bewundern ("Mahlzeit"). Diese Wand ist über 1 km breit und auf der höchsten Stelle 1500 m hoch. Wegen ihrer Breite sind sehr viele Kletterrichtungen in der Wand zu finden. Normale markierte Wege meiden die Wand. Am nächten können wir die Wand erleben, wenn wir auf dem Bramberg Weg – Plemenice laufen (klettern).Wir müssen im weiteren Wegverlauf einige lästige Gräben überqueren. Vorsicht im Schnee! Jeder Ausrutscher kann tödlich enden. Zwar sind alle schwierigen Stellen optimal gesichert, aber Vorsicht ist auf diesem Weg durchwegs geboten. Nach vier Stunden erreichen wir die Wasserquelle Begunjski studenec (03) auf ca. 2100 m. Die Umgebung der Quelle zeigt die ökologische Kultur der Bergwanderer, die hier vorbeigehen. Jedes Jahr wird in einer Sondersäuberungsaktion diese Gegend von Abfällen befreit.  Von hier ist die Kredarica Hütte nur noch eine gute Stunde entfernt. Die Umgebung ist nicht mehr steil, sondern wir bewegen uns in einer leicht ansteigenden Steinlandschaft. Vor Sonne schützt uns kein Wald mehr. Im Nebel müssen wir genau auf die Markierungen achten und im Schnee die tiefsten Spuren wählen. Von der Aljažev dom Hütte aus erreichen wir nach 5 Stunden  die Kredarica Hütte (04).Von hier können wir mit weniger Gepäck den Triglav erobern. In den schönen Sommertagen pilgern große Menschenmassen auf den Gipfel. (Auch über 1000 am Tag). Das bedeutet, dass wir weit hinter dem Tempo, das die Wegweiser schildern, bleiben werden. Es gibt schwierige Passagen, bei denen man in Schlange warten muss, bis sich die Gegenschlange vorbeiklettert. Anstatt 1 Stunde dauert es meistens 2 Stunden bis zum Gipfel. Die Sicherheitseinrichtungen sind auf höchstem Niveau. Gefahren, die nach wie vor bestehen, sind:  Ausrutscher - durch zehntausende Bergwanderer geschliffene Felsen und vor allem bei Nässe sind alle Tritte äußerst sorgsam zu machen. Die nächste Gefahr kommt durch Steinschlag. Der Weg führt im Zick-Zack Verlauf quer über die Ostwand und die höher wandernden Bergsteiger können aus Versehen Steine anrollen lassen. Auf Mali Triglav (Kleiner Triglav 2770 m) gibt es viele Denkmäler für durch Blitzschlag verunglückte Bergsteiger. Zum Hauptgipfel müssen wir nur noch den scharfen Kamm bewältigen, der vor Jahrzehnten eine kritische Stelle darstellte. Heute sind alle gefährlichen Stellen bestens gesichert und wir können uns viel leichter, als auf anderen Gipfeln der Julischen Alpen, fortbewegen. Auf den letzten Metern wird die Aussicht immer schöner und der Blick reicht auch nach Westen. Wir stehen vor dem Aljaž Turm (Aljažev stolp) und sind auf der Spitze (05) angelangt. Falls wir nicht zurück zur Kredarica Hütte müssen, dann rate ich den Abstieg zur Dolič Hütte (Tržaška koča na Doliču). Dieser Weg ist am wenigsten begangen und Staus wegen zu viel Bergwanderverkehrs sind  hier ganz selten.Ansonsten müssen wir den gleichen Weg nach Kredarica wählen und viel Geduld zeigen. Von Kredarica (04) können wir dann über den Weg Čez Prag (Schwelle) absteigen zur Aljažev dom (01) Hütte. Die Kredarica Hütte kann mehr als 300 Bergsteiger aufnehmen aber trotzdem schlafen täglich manche auf den Bänken, Treppen und auf anderen harten Flächen. Rechtzeitige Reservierung ist wärmstens zu empfehlen. Meiden sie die Wochenenden, da kommen noch heimische Bergarmeen zu den Bergurlaubern aus dem Ausland dazu.Anfang Juli müssen wir noch mit vielen Schneefeldern rechnen. Auf Triglav kann es in jedem Sommermonat so abkühlen, dass Schnee fällt und sich einige Tage noch hält.
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