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Trettachspitze Überschreitung

· 7 Bewertungen · Bergtour · Allgäu
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  • Bergtour im Allgäu: Trettachspitze Überschreitung
    / Bergtour im Allgäu: Trettachspitze Überschreitung
    Video: Outdooractive
  • / An der Hinteren Einödsberg-Alpe
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Blick vom Aufstieg ins Stillachtal
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Unschwierig geht es über den Himmelschrofenzug aufwärts, in der Bildmitte die Höfats.
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Beeindruckendes Panorama von der Märchenwiese zwischen Wildengundkopf und Trettachspitze
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Trettachspitze von der Märchenwiese - links der Nordostgrat, rechts der Nordwestgrat
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Am Nordostgrat der Trettachspitze
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Luftige Kletterei am Nordostgrat
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Das letzte Stück über den nun waagrechten Nordostgrat zum Gipfel.
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Der Gipfel der Trettachspitze mit Blick auf ein wahres Meer an Gipfeln.
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Am Gipfel der Trettachspitze
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Blick von der Trettachspitze nach Westen
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Blick von der Trettachspitze nach Osten
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Gigantischer Blick von der Trettachspitze über den Himmelschrofenzug bis ins Illertal
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Am Nordwestgrat der Trettachspitze
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Es ist wieder wanderbares Gelände erreicht.
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Der Weg in Richtung Waltenberger-Haus quert am Fuß der Trettachspitze entlang.
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Trettachspitze von Westen
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Drahtseilgesicherter Steig durch das Mädelekar
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Abstieg vom Waltenberger-Haus
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Zuletzt geht es gemütlich hinunter nach Einödsbach.
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Rückblick auf Trettachspitze, Mädelegabel, Hochfrottspitze, Östlichen und Westlichen Berg der guten Hoffnung und Bockkarkopf
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Berggasthof Einödsbach
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Blick vom Berggasthof Einödsbach auf Trettachspitze, Mädelegabel, Hochfrottspitze und die beiden Berge der guten Hoffnung
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
m 3000 2500 2000 1500 1000 500 14 12 10 8 6 4 2 km Trettachspitze (2595 m) Berggasthof Einödsbach Hintere Einödsberg-Alpe Waltenberger-Haus
Die Überschreitung der Trettachspitze gilt zu Recht als einer der Klassiker unter den Allgäuer Gratklettereien. Noch dazu ist das markante Felshorn der höchste Berg der Allgäuer Alpen, der vollständig auf deutschem Boden steht.
schwer
16 km
8:00 h
1.706 hm
1.706 hm
Aufgrund ihrer markanten Form zählt die Trettachspitze zu den bekanntesten Gipfeln der Allgäuer Alpen. Ihre Überschreitung ist eine anspruchsvolle Bergtour mit Gratkletterei bis zum dritten Schwierigkeitsgrad im Aufstieg und bis zum zweiten Schwierigkeitsgrad im Abstieg. Bohrhaken sucht man hier vergeblich, lediglich im Abstieg kann an einzelnen Stellen an gebohrten Ständen abgeseilt werden. Sicheres Kletterkönnen und absolute Schwindelfreiheit sind folglich Grundvoraussetzungen für eine Besteigung der Trettachspitze. Doch wer diese Eigenschaften mitbringt, der erlebt eine eindrucksvolle Tour mit luftiger Gratkletterei und einem überragenden Panorama. Aufgestiegen wird über den Nordostgrat, abgestiegen über den Nordwestgrat.

Autorentipp

Die Tour vor dem Start in der Outdooractive App offline abzuspeichern, hilft bei der Orientierung.
Profilbild von Hartmut Wimmer
Autor
Hartmut Wimmer 
Aktualisierung: 07.09.2020
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Trettachspitze, 2.595 m
Tiefster Punkt
Alpe Eschbach, 965 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Sicherheitshinweise

Absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sowie hochalpine Erfahrung erforderlich! Die Überschreitung der Trettachspitze erfordert sicheres Klettern im zweiten bis dritten Schwierigkeitsgrad. Der Grat ist komplett selbst abzusichern. Am Abstieg über den Nordwestgrat gibt es einige Abseilstände.

Im Geröllkessel auf der Nordseite der Trettachspitze ist bis in den Sommer mit Firn zu rechnen.

Start

Alpe Eschbach (965 m)
Koordinaten:
DG
47.330126, 10.267452
GMS
47°19'48.5"N 10°16'02.8"E
UTM
32T 595763 5242629
w3w 
///dampfer.neffe.natürlich

Ziel

Alpe Eschbach

Wegbeschreibung

Von der Alpe Eschbach (949 m) folgen wir der Straße taleinwärts, bis links ein breiter Weg zur Hinteren Einödsberg-Alpe (1555 m) abzweigt. Von den Alpgebäuden führt ein steiler Steig hinauf in Richtung Spätengundkopf (1993 m). Nun geht es rechtshaltend am Grat entlang in Richtung Süden. Über den Wildengundkopf (2238 m) erreichen wir die sogenannte Märchenwiese. Wir steigen weiter aufwärts in den Geröllkessel unter der Trettachspitze und queren dann nach links auf den Nordostgrat. Ab hier geht es in luftiger Kletterei stets am Grat entlang nach oben bis unter einen Überhang. Hier queren wir nach links in einen Geröllkessel, den sogenannten Blodigkessel, und steigen dann durch die linke von zwei Verschneidungen hinauf. Zuletzt wieder am Grat entlang erreichen wir den Gipfel der Trettachspitze (2595 m). Der Abstieg führt uns über den Nordwestgrat, im unteren Bereich über plattiges Gelände, hinab in den Kessel unter der Nordwand der Trettachspitze. Die Schlüsselstelle durch eine steile Rinne kann auch abgeseilt werden. Vom Kessel geht es auf dem bekannten Weg hinunter zur Märchenwiese. Wir steigen nun nicht weiter auf dem Aufstiegsweg zum Wildengundkopf ab, sondern folgen dem teils drahtseilversicherten Steig durch das Mädelekar zum Waltenberger-Haus (2085 m). Ab hier führt ein markierter Weg durch das Bacherloch hinunter nach Einödsbach (1113 m), wo sich eine Einkehr im gleichnamigen Berggasthof anbietet. Die letzten ca. 1,8 km zurück zur Alpe Eschbach legen wir auf der Asphaltstraße zurück.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Mit der Bahn nach Oberstdorf und weiter mit dem Bus über Birgsau zur Endstation an der Alpe Eschbach.

Anfahrt

Auf der A7 bis zum Autobahnkreuz Dreieck Allgäu, hier auf die A980 wechseln. Diese an der Ausfahrt Waltenhofen verlassen und weiter über die B19 in Richtung Oberstdorf. Am Kreisverkehr vor dem Ort rechts in Richtung Kleinwalsertal fahren. Nach ca. 1,3 km links abbiegen. Nun der Beschilderung zur Fellhornbahn folgen, wo sich der letzte öffentliche Parkplatz befindet.

Von dort mit dem Bus über Birgsau zum Startpunkt an der Alpe Eschbach.

Parken

Parkplatz an der Fellhornbahn

Koordinaten

DG
47.330126, 10.267452
GMS
47°19'48.5"N 10°16'02.8"E
UTM
32T 595763 5242629
w3w 
///dampfer.neffe.natürlich
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchtipps für die Region

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Kartentipps für die Region

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Ausrüstung

Komplette Kletterausrüstung mit Helm, Gurt, Halbseil (mind. 50 m) usw. erforderlich. Zum Absichern werden zusätzlich einige Klemmkeile und Bandschlingen benötigt (keine Bohrhaken vorhanden!).

Fragen & Antworten

Frage von Klaus Zugmaier · 28.10.2020 · Community
Ist der Zustieg mit dem MTB sinnvoll zu "verkürzen"?
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Bis zur Bacher Alpe kann man radeln
3 weitere Antworten

Bewertungen

5,0
(7)
Michael Sedlacek
17.11.2020 · Community
Schöne Tour mit anspruchsvoller Kletterei. Bereits eisig an den Kletterstellen, vorsicht auf Eis unter/ an den Rändern der Schneeflächen
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Gemacht am 15.11.2020
Leo Beck 
04.10.2020 · Community
Trotz des kürzlichen Schneefalls waren die Kletterpassagen fast komplett frei von Eis und Schnee. Lediglich nach dem Abstieg über den NW Grat wird es auf den Platten gelegentlich eisig und schneebedeckt. Zusammengefasst ist die traumhafte Tour mit dem richtigen Schuhwerk auch bei den aktuell leicht winterlichen Bedingungen noch immer sehr gut machbar :)
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Gemacht am 04.10.2020
Höfats über den Wolken vom Wildengundkopf aus gesehen
Foto: Leo Beck, Community
Die Trettach von Norden
Foto: Leo Beck, Community
Benachbarte Mädelegabel und Hochfrott vom Gipfel
Foto: Leo Beck, Community
Schneefeld nach dem Abstieg über den NW Grat
Foto: Leo Beck, Community
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Fotos von anderen

Höfats über den Wolken vom Wildengundkopf aus gesehen
Die Trettach von Norden
Benachbarte Mädelegabel und Hochfrott vom Gipfel
Schneefeld nach dem Abstieg über den NW Grat
+ 5

Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
16 km
Dauer
8:00h
Aufstieg
1.706 hm
Abstieg
1.706 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Gipfel-Tour ausgesetzt versicherte Passagen Kletterstellen Grat

Statistik

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