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Traumschleife Murscher Eselsche

· 44 Bewertungen · Wanderung · Hunsrück
Verantwortlich für diesen Inhalt
Tourist-Info Hunsrück-Mittelrhein - Zentrum am Park Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Stahlesel bei Sonnenaufgang
    / Stahlesel bei Sonnenaufgang
    Foto: Klaus Breitkreutz, Tourist-Information Emmelshausen
  • Baybachtalblick
    / Baybachtalblick
    Foto: Elke Bitzer, Tourist-Information Emmeshausen
  • / Am Eifelblick
    Foto: Elke Bitzer, Tourist-Information Emmelshausen
  • / Brücke an der Mohrenmühle
    Foto: Elke Bitzer, Tourist-Information Emmelshausen
  • / Jakob-Kneip-Eiche
    Foto: Klaus-Peter Kappest, Projektbüro Saar-Hunsrück-Steig
  • / Am Murscher Bach
    Foto: Klaus-Peter Kappest, Projektbüro Saar-Hunsrück-Steig
  • / Die rote Bank am Murscher Eselsche
    Foto: Klaus-Peter Kappest, Projektbüro Saar-Hunsrück-Steig
  • / Rast am Perdskimbel
    Foto: Klaus-Peter Kappest, Projektbüro Saar-Hunsrück-Steig
  • / An der Wurzelbank
    Foto: Dominik Ketz, Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH
  • / Stahlesel am Murscher Eselsche
    Foto: Thomas Biersch, Tourist-Information Emmelshausen
m 400 300 200 100 10 8 6 4 2 km Zechenhaus Traumschleife … Eselsche Grube Theresia … Eselsche Haacks Köppsche Perdskimbel Traumschleife … Eselsche
Auf schmalen Pfaden geht es ins Baybachtal und später auf schmalem Pfad bergauf über den Felsvorsprung des „Murscher Eselschen.“ Dazwischen Traumfernsichten bis weit in die Eifel. Die Wanderer sind auf den Spuren der Erzgräber unterwegs und lauschen dem Wasser im Baybachtal. Alternativ wurde das Traumschleifchen „Murscher Aussichten“ als Alternative für Spaziergänger eingerichtet.
mittel
Strecke 10,7 km
4:00 h
366 hm
366 hm

Die Wanderung beginnt an der „Alten Schule“ in der Jakob Kneip Straße. Der Heimatdichter Jakob Kneip, 1881 in Morshausen geboren, ist der bekannteste Sohn der Gemeinde. In seinen Texten erkennt man die Liebe zur Landschaft des Hunsrücks und seinen Menschen.

Morshausen verlässt man am Dorfrand und genießt dabei Ausblicke bis weit in die Eifel. Die geschnitzte Holzfigur „Jupp“ steht am Anfang des Zechenpfades. Über den Pfad gelangt man im unteren Teil zur Abraumhalde und dem Zecheneingang der Erzgrube Theresia.

Im Baybachtal passiert man einige Fischweiher, das historische Zechenhaus der Erzgrube Theresia, die Mohrenmühle, die Franzenmühle. Danach biegt der Weg zum „Perdskimbel“ ab.

Der Pfad vorbei an „Hampit dem Jäger“ und „Haacks Köppche“ führt zum Einstieg eines steil nach oben führenden Serpentinenweges. Der Weg führt direkt zur Felsformation des Murscher Eselche. Vom Felsen bieten sich imposante Aussichten ins Baybachtal.

Auf dem Weg nach Morshausen wandert man durch den sogenannten Hinterwald und gelangt zu drei wunderbaren Aussichtspunkten. Auf einer kleinen Schleife durch den Ort bewundern wir mit Liebe restaurierte Fachwerkhäuser, den Schwengelbrunnen, die St. Lambertus-Kirche und den Backes, in dem sich auch das Jakob-Kneip-Museum befindet.

Der Wanderweg wurde vom Deutschen Wanderinstitut mit 88 Punkten bewertet.

Autorentipp

Morshausen ist einen kleinen Aufenthalt wert: Die eindrucksvoll renovierten Fachwerkhäusern „Finke“, „Dinnes“ und „Dommerscher“ laden zum Staunen ein und den Schwengelbrunnen vermutet man wohl eher in der ungarischen Pußta.
Sehenswert ist auch die St. Lambertus-Kirche sowie das alten Backhaus, das heute auch das Jakob-Kneip-Museum beherbergt. Am Waldrand grüßt ein Naturdenkmal, das wirklich niemand übersehen kann, die Jakob-Kneip-Eiche. Der imposante Baum ist ca. 700 Jahre alt und hat einen Stammumfang von mehr als 6 m. Die Madonna vor der Eiche wurde 1951 von Jakob Kneip gestiftet.
Im Ort befindet sich auch das Haus „Threse“, das Geburtshaus von Jakob Kneip.

Hat man nur Zeit für einen Spaziergang bietet sich das Traumschleifchen „Murscher Aussichten“ (ca. 3 km) an.

Profilbild von Iris Müller
Autor
Iris Müller
Aktualisierung: 14.06.2021
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
332 m
Tiefster Punkt
107 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Die Traumschleifen haben teilweise steile, schwierige und bei Regen- oder Winterwetter rutschige Passagen. Deshalb sind Trittsicherheit und gute Kondition unbedingte Voraussetzungen zum Erwandern dieser Premiumrundwanderwege.

Weitere Infos und Links

www.murscher-eselsche.de

 

Start

Bürgerhalle, Jakob-Kneip-Str. 8, 56283 Morshausen (331 m)
Koordinaten:
DG
50.191823, 7.440078
GMS
50°11'30.6"N 7°26'24.3"E
UTM
32U 388652 5561123
w3w 
///deutsch.warmes.arbeitsgebiet

Ziel

Bürgerhalle, Jakob-Kneip-Str. 8, 56283 Morshausen

Wegbeschreibung

Wir starten unsere Wanderung am Dorfplatz in Morshausen, wo in der alten Dorfschule schon Jakob Kneip, Schriftsteller des frühen 20. Jh., die Schulbank drückte. Der Heimatdichter wurde 1881 in Morshausen geboren.
Nördlich von Morshausen wandern wir weiter mit Ausblicken bis weit in die Eifel hinein in Richtung des Baybachtales. Der Weg ins Tal führt über den historischen Zechenweg. Diesen benutzten die Morshausener Bürger bereits vor 150 Jahren, um zu den Stollen der Erzgrube Theresia zu gelangen. Dort wurde von 1859 – 1886 Erz abgebaut. Unterwegs werden wir einigen Grubengeistern und einem Zechenarbeiter begegnen.
Nachdem das Baybachtal erreicht ist, ist das Hotel Forellenzucht die erste Station, die zur Rast einlädt. Danach führt uns der Weg entlang der Fischteiche bis zum Fuße des Grubenhanges, wo das historische Zechenhaus steht.
Für die nächsten zwei Kilometer ist der wildromantische Baybach unser Begleiter. Wir passieren die renovierte Franzenmühle und biegen kurz danach links Richtung Perdskimbel ab. Hier ist der Baybach etwas tiefer. Diese Stelle wurde früher zum Schwimmen lernen genutzt.
Aus dem Tal wandern wir nun wieder aufwärts. Wir begegnen „Hampit, dem Jäger“ und erreichen bald über einen Felskamm Haacks Köppsche. Der Naturfreund und Weltenbummler Georg Haack hatte in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts an dieser Stelle einen Naturschutzpark angelegt, mit dem er seine Verehrung für den Dichter Hermann Löns zum Ausdruck brachte.
Dann geht es über geschwungene Serpentinen steil hoch zum felsigen Aussichtspunkt, der der Traumschleife den Namen gab. Wenn man dann oben auf diesem imposanten Felsen die Aussicht genießt, weiß man, dass sich die Mühen des Aufstiegs gelohnt haben.
Zum Abschluss gibt es noch eine Abschlussrunde durch den Hinterwald. Auf einer Strecke von 500 Metern sehen wir drei Aussichtspunkte, von denen je einer nach Süden, Westen und Norden blickt.
Am Ende dieser Runde erreichen wir das Dorf Morshausen.


Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Linie Emmelshausen – Morshausen (wochentags im Stundentakt, sa./so./ft einmal morgens, einmal abends)

 

Anfahrt

Anreise Morshausen:
A 61 Abfahrt Emmelshausen. Von Emmelshausen 10 km bis Morshausen über die L 206 Richtung Brodenbach
Navigation:
Jakob-Kneip-Str. 8, 56283 Morshausen

Anreise Macken:
Von Burgen / Mosel 4 km über die L 205 Richtung Macken

Parken

Bürgerhalle, Jakob-Kneip-Str. 8, 56283 Morshausen
Jakob-Kneip-Eiche, Jakob-Kneip-Str. 32, 56283 Morshausen
oder
Hotel Forellenzucht, Im Baybachtal, 56332 Burgen / Macken

Koordinaten

DG
50.191823, 7.440078
GMS
50°11'30.6"N 7°26'24.3"E
UTM
32U 388652 5561123
w3w 
///deutsch.warmes.arbeitsgebiet
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Ausrüstung

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Fragen & Antworten

Frage von Stefan,z Reichhart · 18.05.2021 · Community
Wir wandern wöchentlich auch fern des Heimatortes, das Murscher Eselche würde uns sehr interessieren. Wir sind geübt und ausdauernd, kann der Weg durchgängig mit Hund (mittelgroßer, gutzuführender 5jähriger Labrador Rüde) an der Leine begangen werden?
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Antwort von Stefan · 18.05.2021 · Community
Ja kann er! Völlig Promblemlos!
5 weitere Antworten

Bewertungen

4,5
(44)
Jennifer Ackermann 
13.06.2021 · Community
Traumhaft tolle Tour mit Allem was das Wanderherz höher schlagen lässt! Der Aufstieg vom Tal war sehr knackig aber super toll, die Aussichten grandios und die Beschilderung klasse. Wer hier was zu meckern hat- der bleibt lieber zuhause.
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Foto: Jennifer Ackermann, Community
Foto: Jennifer Ackermann, Community
Foto: Jennifer Ackermann, Community
Foto: Jennifer Ackermann, Community
Foto: Jennifer Ackermann, Community
Foto: Jennifer Ackermann, Community
Foto: Jennifer Ackermann, Community
Foto: Jennifer Ackermann, Community
Delleré René 
13.06.2021 · Community
Wir starteten am Dorfplatz, direkt bei der „Millenium Eiche“. Die Wanderung wurde in der empfohlenen Richtung, also im Gegenuhrzeigersinn gewandert, so hat man nachher den flotten Teil mit den Aussichten bergauf zu wandern. Viele Infotafeln, die an den richtigen Stellen sehr gute Erklärungen beinhalten, locker genügend Rast- und Sitzbänke, die kleinen je pro Km-Schilder sind ebenfalls vorhanden, eine abwechselnde Natur, der Wegebetreiber hat auch so manche „Gadgets“ hinzugefügt, also alles wie gehabt und daher richtig flotte und kurzweilige Wanderung. Relativ gut zu wandern, anstrengend geht es halt vom 7. bis zum 9. Kilometer, dabei wird man aber belohnt mit viel Abwechslung und schönen Aussichten. Die Traumschleife ist gut gekennzeichnet, man muss aber aufpassen, an einigen Stellen sind recht viele Wanderwege aufgezeichnet mit fast identischen Richtungstafeln.
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Gemacht am 31.05.2021
Startplatz am Dorfplatz bei der Millenium Eiche
Foto: Delleré René, Community
Flott gemacht sowie originell erklärt
Foto: Delleré René, Community
So, dann Ehre dem Ehre gebührt
Foto: Delleré René, Community
Der Eingang der Erzgrube Theresia
Foto: Delleré René, Community
Der "ruhigere" schöne Weiher direkt hinter dem Hotel Forellenzucht
Foto: Delleré René, Community
Das historische Zechenhaus
Foto: Delleré René, Community
Wow, die Brücke kann sich sehen lassen, aber , die Baybach ist in dieser Ecke ja auch eine Art „Naturberühmheit“
Foto: Delleré René, Community
Das Eselche ist nicht mehr da, schade für den äußerst dummen Jugendstreich.
Foto: Delleré René, Community
So, hier fängt es an, richtig steil an manchen Stellen
Foto: Delleré René, Community
Schon anstrengend, kommt noch die Wärme der Felsen dazu
Foto: Delleré René, Community
Erste Aussicht, zum Glück steht hier eine unübersehbar gefärbte Bank
Foto: Delleré René, Community
Nächste Aussicht, aber in eine andere Ecke
Foto: Delleré René, Community
Wie in der Finanzwelt, die Kleinen stützen die Großen und kriegen dafür einen auf den Kopf, damit sie auch immer schön klein bleiben.
Foto: Delleré René, Community
Ja, schon imposant diese Jakob-Kneip-Eiche
Foto: Delleré René, Community
Schönes Dorf, hier ist eine Foto aus kulturhistorischer Sicht ein Muss
Foto: Delleré René, Community
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Fotos von anderen

+ 88

Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
10,7 km
Dauer
4:00 h
Aufstieg
366 hm
Abstieg
366 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights

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