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Traumschleife Hahnenbachtaltour

· 72 Bewertungen · Wanderung · Nahe
Verantwortlich für diesen Inhalt
Urlaubsregion Naheland Verifizierter Partner 
  • Traumschleife Hahnenbachtaltour
    / Traumschleife Hahnenbachtaltour
    Foto: EdelSteinLand
  • Brücke über den Hahnenbach
    / Brücke über den Hahnenbach
    Foto: Moritz Attenberger, Urlaubsregion Naheland
  • / An der Schmidtburg
    Foto: Naheland-Touristik GmbH, Foto Moritz Attenberger
  • / An der Ruine Hellkirch
    Foto: Naheland-Touristik GmbH, Foto Moritz Attenberger
  • / Eingang zum Schiefer-Besucherbergwerk Herrenberg
    Foto: Naheland-Touristik GmbH, Foto Moritz Attenberger
  • / Rast an der Ruine Hellkirch
    Foto: Naheland-Touristik GmbH, Foto Moritz Attenberger
  • / Felsentunnel im Hahnenbachtal
    Foto: Naturpark Soonwald-Nahe e. V., Foto Moritz Attenberger
  • / Wassererlebnispfad im Hahnenbachtal
    Foto: Verbandsgemeinde Kirn-land
  • /
    Foto: Wandermagazin, W & A Marketing & Verlag GmbH
  • / Palisadenzaun Keltensiedlung Altburg
    Foto: Klaus-Peter Kappest, CC BY, 'Wanderbüro Saar-Hunsrück
  • / Rekonstruierte Keltensiedlung Altburg
    Foto: Klaus-Peter Kappest, CC BY, Wanderbüro Saar-Hunsrück
  • / Brücke zur mittelalterlichen Schmidtburg
    Foto: Klaus-Peter Kappest, CC BY, Wanderbüro Saar-Hunsrück
  • / Picknick auf der Schmidtburg
    Foto: Klaus-Peter Kappest, CC BY, Wanderbüro Saar-Hunsrück
  • / Schieferspalten am Besucherbergwerk Herrenberg
    Foto: Daniela Andres
m 400 350 300 250 8 6 4 2 km Besucherbergwerk Herrenberg Blick auf … Keltensiedlung. Keltensiedlung Altburg Wasser- und … Hahnenbachtal Ruine Hellkirch Hotel Forellenhof

WICHTIGER HINWEIS: Aufgrund der aktuellen Corona-Lage ist es zwingend erforderlich, die Traumschleife NUR IN DER EMPFOHLENEN LAUFRICHTUNG zu erwandern, damit Begegnungsverkehr vermieden wird !!!  

Willkommen im Tal der Jahrtausende:
Auf teils schmalen Pfaden und Wiesenwegen führt die sehr abwechslungsreiche Tour, oftmals vom Hahnenbach begleitet, durch Wald, Wiesen und offene weiträumige Flächen. Dazwischen liegen kulturelle Höhepunkte: ein Fossilienmuseum, das Besucherbergwerk Herrenberg, die rekonstruierte Keltensiedlung Altburg, die Ruine Hellkirch sowie die alles überragende, weitläufige Burganlage Schmidtburg. 2012 wurde die Traumschleife von den Lesern des WANDERMAGAZIN  zu "Deutschlands schönstem Wanderweg" gekürt. Außerdem gehört sie zu den TOP 10 Deutschlands höchstbewerteter Premium-Rundwanderwege.
Aktuelle Info: die Altburg sowie das Kiosk am Besucherberwerk sind ab 11. Juni 2020 (Fronleichnam) an Samstagen, Sonn- und Feiertagen wieder geöffnet. Eine Übersicht über die aktuelle Situation finden Sie unter www.edelsteinland.deDas Schiefer-Besucherbergwerk Herrenberg muss aus Sicherheitsgründen bis auf Weiteres geschlossen bleiben! IHRE TOURIST-INFORMATION EdelSteinLand, Herrstein und Idar-Oberstein

 

mittel
9,4 km
4:00 h
218 hm
218 hm

Der erste Höhepunkt ist rasch erreicht. Im Besucherbergwerk Herrenberg erhält man Einblicke in die beschwerliche Arbeit der Schieferbrecher. Ein Hinweisschild: „Der Berg soll sein Geheimnis bewahren“ erinnert an die Filmarbeiten im Bergwerk für den Heimat-Zyklus von Edgar Reitz. Unweit des Besucherbergwerks befindet sich das Freilichtmuseum "Keltensiedlung Altburg" mit rekonstruierten Häusern einer ehemaligen keltischen Höhensiedlung. Beim Abstieg ins Hahnenbachtal durch den Rennwald wird es still. Im späteren Anstieg steht 60 Meter über dem Tal die Ruine Hellkirch, wo man auf einer Sinnesliege den herrlichen Talblick genießen kann. Nochmals geht’s ins Hahnenbachtal, dort erinnern alte Grenzsteineaus dem 19. Jahrhundert an den historischen Grenzweg zwischen dem Königreich Preußen (KP) und dem Großherzogtum Oldenburg (GO). Entlang des Wassererlebnispfades Hahnenbachtal mit Bankschaukel am Weiher wird die ehemalige Schleifmühle Götzenau passiert. Über eine Steinbrücke gelangt man zum weitläufigen Gelände der mittelalterlichen Schmidtburg, die einst zu den bedeutendsten Burganlagen des Hunsrück-Nahe-Raumes gehörte. Über eine weitere Holzbrücke führt der Weg zum Hotel-Restaurant Forellenhof Reinhardtsmühle. Das letzte Teilstück der Tour windet sich in Serpentinen nach oben. Zwei Felstunnel und alte Gleisresteerinnern an die Gewinnung und den Abtransport von Schiefer- und Blei-Zinkerzen aus der Grube „Friedrichsfeld“ in den 1940er und 50er Jahren.

Alternative: Eine 7 km lange Familientour bindet alle Highlights ein und spart die ein oder andere Steigung aus.

Autorentipp

Unbedingt etwas Zeit einplanen, um die vielen attraktiven Sehenswürdigkeiten besichtigen zu können.
Profilbild von EdelSteinLand, www.edelsteinland.de
Autor
EdelSteinLand, www.edelsteinland.de
Aktualisierung: 18.11.2020
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
385 m
Tiefster Punkt
255 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Die Traumschleifen haben teilweise steile, schwierige und bei Regen- oder Winterwetter rutschige Passagen. Deshalb sind Wanderschuhe, Trittsicherheit und gute Kondition unbedingte Voraussetzungen zum Erwandern dieser Premiumrundwanderwege.

 

Weitere Infos und Links

 

Tourist-Informationen im EdelSteinland:

Büro Herrstein
Brühlstr. 16
55756 Herrstein
Fon +49 6785 - 791400
Fax +49 6785 - 7981400

 

Büro Idar-Oberstein
Hauptstr. 419
55743 Idar-Oberstein
Fon +49 6781 - 64871
Fax +49 6781 - 64878


info@edelsteinland.de

www.edelsteinland.de

 

 

Tourist-Information Kirchberg, Marktplatz 5, 55481 Kirchberg, Tel. 06763/ 910144, www.kirchberg-hunsrueck.de

Tourist-Information Kirn-Land, Bahnhofstraße 31, 55606 Kirn, www.kirn-land.de

www.saar-husrueck-steig.de;  www.soonwaldsteig.de, www.bundenbach.de

Start

Parkplatz am Besucherbergwerk Herrenberg bei 55626 Bundenbach, Layebrecherweg (339 m)
Koordinaten:
DG
49.846963, 7.385259
GMS
49°50'49.1"N 7°23'06.9"E
UTM
32U 383911 5522866
w3w 
///komm.rennt.zurückreichen

Ziel

Parkplatz am Besucherbergwerk Herrenberg bei 55626 Bundenbach

Wegbeschreibung

Der Start der Wanderung ist von mehreren Orten aus möglich: Besucherparkplatz Besucherbergwerk Herrenberg (liegt direkt am Weg), Freizeitanlage Wacholderheide bei Woppenroth, Wanderparkplatz in Schneppenbach.

Vom Startpunkt am Besucherparkplatz folgen wir zunächst unserer Markierung und der Markierung Soonwald-Steig zum Besucherbergwerk Herrenberg und dem Fossilienmuseum. Für die kleinen Wanderer lockt der Spielplatz am Besucherbergwerk. Weiter führt uns der Weg vorbei an der rekonstruierten Keltensiedlung Altburg auf einer Strecke von ca. 500 m bergan, bevor wir vom höchsten Punkt der Route hinab zum Hahnenbach wandern. Die Schieferhalde Sinsenbach ist Beleg der Bergbautradition im Hahnenbachtal. Von dort haben wir einen herrlichen Ausblick auf die Talauen und können die Stille der Landschaft genießen, bevor uns ein Pfad rechts hinein in den Rennwald führt. Nach kurzer Strecke erreichen wir die Fußgängerbrücke über den Hahnenbach. Danach wandern wir bachaufwärts am Waldesrand entlang bevor der kurze Anstieg zur Ruine Hellkirch beginnt. Die Ruine Hellkirch liegt auf einer Kuppe ca. 60 m über dem Tal. Von dort genießen wir den Blick auf das Hahnenbachtal und auf einen Teil des bereits zurückgelegten Weges. Eine Sitzgruppe lädt uns zur Rast ein. Ob die Ruine vor Jahrhunderten als Kirche diente oder als eine Warte ist bislang nicht umfassend erforscht.

Ein steiler Pfad führt uns nun den schmalen Kamm ca. 300 m weit hinab. Wir folgen jetzt dem naturbelassenen Waldweg in Richtung Schmidtburg. Grenzsteine aus dem 19. Jhd. künden von der ehemaligen Bedeutung des Weges:   GO = Großherzogtum Oldenburg, KP = Königreich Preußen. Heute stoßen hier die Grenzen der Landkreise Rhein-Hunsrück, Bad Kreuznach und Birkenfeld aneinander.

Nach Queren eines kleinen Baches erreichen wir den Wassererlebnispfad Hahnenbachtal. Wir folgen diesem Weg vorbei an der ehemaligen Schleifmühle Göttenau und der "Teufelsrutsche" zu den Ruinen der mächtigen Schmidtburg, die schon dem Räuberhauptmann Schinderhannes als Versteck diente. Die Schmidtburg gehörte einst zu den ältesten und bedeutendsten Burganlagen des Hunsrück-Nahe-Raumes. Die Besichtigung ist ganzjährig frei möglich. Von der Burg aus genießen wir die Ausblicke ins Tal der Jahrtausende, wie das Hahnenbachtal in diesem Abschnitt auch genannt wird.

Von der Schmidtburg aus wandern wir hinunter zum Hahnenbach. Bachabwärts gelangen wir über eine Brücke auf die andere Seite des Baches und bis zum Forellenhof Reinhartsmühle. Der Weg führt uns in Serpentinen bergan. Wir wandern durch Felsentunnel, die ehemals zum Schieferabtransport dienten und genießen mehrfach die reizvollen Ausblicke auf die mächtige Schmidtburg und die darüberliegende Altburg. Nach einen kurzen Anstieg sind wir wieder am Start angelangt. Nicht versäumen sollte man den kurzen Anstieg auf "Dickheck", gleich rechts neben dem Wanderpfad. Von hier kann man nochmals einen traumhaften Ausblick auf das Tal und seine Sehenswürdigkeiten genießen.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Bahnhof Kirn, Rhein-Nahe-Bus 352 bis Bundenbach (Mo-Fr), www.rnn.info

Anfahrt

A61 Ausfahrt Bad Kreuznach, Richtung Idar-Oberstein/Kirn, B41 bis Abfahrt Kirn/West L183, weiter L182 bis Bundenbach

A1 Ausfahrt Otzenhausen, A62 Richtung Pirmasens/Kaiserslautern bis Ausfahrt Birkenfeld, weiter auf B269/B41 bis Kirn, L182 bis Bundenbach

Parken

Parkplatz Besucherbergwerk Herrenberg bei Bundenbach, Layebrecherweg, Freizeitanlage Wachholderheide bei Woppenroth, Wanderparkplatz Schneppenbach

Koordinaten

DG
49.846963, 7.385259
GMS
49°50'49.1"N 7°23'06.9"E
UTM
32U 383911 5522866
w3w 
///komm.rennt.zurückreichen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Unterwegs im Traumschleifenland Band 4 Wanderführer von Günter Schmitt mit 29 Traumschleifen auf 188 Seiten. Band 4, 1. Auflage 2015, Verlag: Public Press Schöneres Wandern: Traumschleifen Saar-Hunsrück, Band 3 Traumschleifen Saar-Hunsrück - Band 3 - Schöneres Wandern Pocket mit Karten und GPS-Daten 16 Premium-Rundwanderungen zwischen Mosel, Rhein und Saar Autoren: Wolfgang Todt und Ulrike Poller Erscheinungsjahr: Mai 2013

Kartenempfehlungen des Autors

Wanderkarte Naturpark Soonwald-Nahe, Blatt 2, Kirn

Buchtipps für die Region

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Kartentipps für die Region

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Ausrüstung

Wanderschuhe erforderlich!

Unsere Tipps für ein unbeschwertes Wandervergnügen:

Wandern ist die perfekte Sportart. Mit der richtigen Kleidung und den richtigen Schuhen macht es doppelt Spaß. Funktionskleidung, Stöcke und atmungsaktive Rucksäcke sind angenehm beim Wandern. Unerlässlich sind aber gute Schuhe. Robuste Jogging- oder Freizeitschuhe eignen sich allenfalls nur für kurze Strecken auf ebenen Pfaden. Für längere Wege empfehlen wir stabile Wanderschuhe mit griffiger, rutschfester Sohle. Denken Sie auch an Sonnenschutz und nehmen Sie ein Getränk mit. Ein Liter Wasser ist ideal.


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Bewertungen

4,5
(72)
Christel Ichs
22.11.2020 · Community
Wunderschöne abwechslungsreiche Tour
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Foto: Christel Ichs, Community
Foto: Christel Ichs, Community
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Robert WEis 
22.11.2020 · Community
Wunderschöner Rundwanderweg. Für jeden etwas. Geschichte, Natur und Geologie.
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Gemacht am 22.11.2020
Start
Foto: Robert WEis, Community
Foto: Robert WEis, Community
Blick auf die Burg
Foto: Robert WEis, Community
Lisa Treiber
18.11.2020 · Community
wirklich schön und abwechslungsreich
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Gemacht am 14.11.2020
Foto: Lisa Treiber, Community
Foto: Lisa Treiber, Community
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Fotos von anderen

+ 202

Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
9,4 km
Dauer
4:00h
Aufstieg
218 hm
Abstieg
218 hm
aussichtsreich geologische Highlights Rundtour Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch

Statistik

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