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Mehrtagestour

Traumhafte Wanderung durch den Naturpark Karwendel

Mehrtagestour · Innsbruck und Umgebung
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Sebastian Matt
Karte / Traumhafte Wanderung durch den Naturpark Karwendel
m 2000 1500 1000 500 70 60 50 40 30 20 10 km
Von Zirl ausgehend eine ausgesprochen abwechslungsreiche Tour durch den Naturpark Karwendel bis zum Achensee (5 Tage)
schwer
Strecke 73,3 km
27:26 h
4.853 hm
4.490 hm

Auf dieser Tour können wir die ganze Vielfalt des Naturparks Karwendel erkunden. Teilweise auf dem sehr beliebten Adlerweg, aber auch auf einsamen, kaum begangenen Pfaden durch die Insbrucker Alpen.

Diese Tour beinhaltet außerdem 2 Steige, die auch ohne Klettersteigset gegangen werden können. Diese setzten allerdings Trittsicherheit und absolute Schwindelfreiheit voraus. Dann bieten sie allerdings, v.a. der Abstieg zur Lamsenjochhütte, einen atemberaubendendes Erlebniss.

Übernachtungsmöglichkeiten:

Tag 1: Solsteinhaus (DAV)

Tag 2: Hallerangerhaus (DAV) oder Halleranger Alm

Tag 3: Lamsenjochhütte (DAV)

Tag 4: Plumsjochhütte

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
2.273 m
Tiefster Punkt
591 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Start

Koordinaten:
DD
47.265514, 11.231745
GMS
47°15'55.9"N 11°13'54.3"E
UTM
32T 668824 5237086
w3w 

Wegbeschreibung

Tag 1: Zirl - Solsteinhaus (4h; 1250 hm)

Vom Bahnhof in Zirl laufen wir zunächst Richtung Norden durch den Ort. Kurz vor der Bundesstraße biegen wir rechts auf eine Brücke ab. Es folgt eine Unterführung unter der Bundesstraße hindurch. Hier sind zum ersten mal Wanderwege ausgeschildert. Wir folgen zunächst der Beschilderung Richtung Schöne Aussicht. Kurz nachdem wir diese passiert haben müssen wir nach einer weiteren Kere rechts Richtung Hochzirl abbiegen. Hier geht es wieder durch eine Unterführung unter den Gleisen hindurch. Danach halten wir uns rechts Richtung Solsteinhaus. Es geht nun auf einem steilen Forstweg ein gutes Stück Bergauf, der Beschilderung weiter folgend erreichen wir schließlich das Solsteinhaus.

Tag 2: Solsteinhaus - Hallanger Alm (9h; 1255 hm)

Wir laufen zunächst auf einem Pfad abwärts Richtung Kristenalm. Hier gelangen wir an einen Schotterweg und folgen der Beschilderung Richtung Pfeishütte. Zunächst müssen wir einmal rechts abbiegen, der Weg führt nun immer entlang von einem Bach. Nach einiger Zeit zweigt der Schotterweg links ab, es führt jedoch auch ein kleiner Pfad etwas versteckt weiter am Bach entlang hinauf zur Pfeishütte. Hier kann man sich mit Skiwasser und Kuchen preisgünstig stärken. Weiter geht es hinauf zum Gipfelkreuz des Kreuzjöchels mit gigantischer Aussicht hinunter auf Insbruck. Hier kann man mit etwas Glück Gemsen und Steinböcke erspähen. Für Gipfelhungrige kann man hier noch einen Abstecher auf die Rumer Spitze einlegen. Man sollte etwa 1,5h extra einplanen!! Weiter geht es Kreuzjöchl hinüber zum  Stempeljoch. Von hier an führt der Wilde Bande Steig sehr steil hinab durch losen Schotter Richtung Hallangerhütte. Wir laufen etwas auf konstanter Höhe am Hang entlang und folgen der Beschilderung zur Hütte weiter über das Lafatscher Joch zur Hütte. Übernachten kann man sowohl in der DAV Hütte, wie auch in der Hallanger Alm (etwa Gehzeit 15 min auseinander).

Tag 3: Hallanger Alm - Lamsenjochhütte (10h; 2000 hm)

Unser Ziel ist direkt angeschrieben: 10 zur Lamsenjochhütte

Es ist der anstrengenste Tag dieser Tour sowie vermutlich auch ihr absolutes Highlight. Wir folgen der Beschilderung abwärts in ein breites Tal. Immer der Beschilderung folged geht es zunächst ein Stück durch das Tal, dann über den Fluss und etwas hinauf an den Seitenwänden. Hier besonders gut auf die Markierungen achten!! Ein zwar beschwerlicher Weg durch Unterholz über Baumstämme und immer wieder hinab zu Zuflüssen, die in den mittlerweile steile Klamm stürzen, ist absolut einzigartig durch seine in Einsamkeit in einem volkommen Naturbelassenen Tal. Nach einem guten Stück steigen wir schließlich wieder auf einem schmalen steilen Pfad herab auf die Höhe des Flusses. Wir laufen zunächst weiter Richtung Lamsenjochhütte, nach wenigen Minuten erreicht man hier ein hübsches Plätzchen für eine Pause. Bei schönem Wetter ist vor dem folgenden Anstieg ein kleines Bad in einem der größeren Becken oder unter einem Wasserfall des Berbaches stark zu empfehlen.

Danach geht es gute 1000 hm am Stück durch losen Schotter bergauf, ein wahrer Kraftackt. Oben lassen wir den Brudertunnel rechts liegen (nur mit Klettersteigset und guter Witterung zu empfehlen) und wandern weiter hinauf zur Lamsscharte. Von hier aus geht es auf einem Klettersteig hinab zur Lamsenjochhütte.

Tag 4: Lamsenjochhütte - Plumsjochhütte (5h; 700 hm)

Zunächst folgen wir dem Weg Richtung Westen auf die Hahnenkampspitze. Hier steigen wir auf der anderen Seite des Gipfels wieder hinab, halten uns an der nächsten Gabelung links. Es geht stetig leicht Bergab, der Weg ist nicht immer leicht zu erkennen. Schließlich geht es in Serpentinen hinab auf die Plumsjochstraße, einen Schotterweg. Wir halten uns rechts, überqueren einen Fluss. Nun ist unswer Ziel bereits angeschrieben, es geht auf einem, von Fahrradfahren stark befahrenen Schotterweg hinauf Richtung Plumsjochsattel. Nach etwas über der Hälfte des Abstiegs zweigt von dem Forstweg ein kleiner Pfad ab, dem wir bis zur Plumsjochhütte folgen. Wer noch nicht genug hat, kann seinen Rucksack im Lager abladen und noch einen Abstecher auf das Satteljoch oder das Plumsjoch unternehmen. Oder man genießt die wunderbare Atmosphäre in dieser sehr liebevoll betriebenen Hütte.

Tag 5: Plumsjochhütte - Pertisau (3h, 700 hm)

Am letzten Tag laufen wir zunächst hinauf zum Plumsjochsattel. Von hier an geht es auf der anderen Seite durch das Gerntal an unzähligen Kühen vorbei nach Pertisau.

Von hier kann man mit dem Bus Richtung Insbruck oder zum Tegernsee abreisen.

Hinweis


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Koordinaten

DD
47.265514, 11.231745
GMS
47°15'55.9"N 11°13'54.3"E
UTM
32T 668824 5237086
w3w 
///auffassen.banknoten.einweisung
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Ausrüstung

Basic Equipment for Long-Distance Hikes

  • Feste, bequeme und wasserdichte Bergschuhe oder Zustiegsschuhe
  • Kleidung im Mehrschicht-Prinzip mit Feuchtigkeitstransport
  • Wandersocken
  • Rucksack (mit Regenhülle)
  • Sonnen-, Regen- und Windschutz (Hut, Sonnencreme, wasser- und winddichte Jacke und Hose)
  • Sonnenbrille
  • Teleskopstöcke
  • Ausreichend Proviant und Trinkwasser
  • Erste-Hilfe-Set mit Blasenpflaster
  • Blasenpflaster
  • Biwaksack/Survival Bag
  • Rettungsdecke
  • Stirnlampe
  • Taschenmesser
  • Signalpfeife
  • Mobiltelefon
  • Bargeld
  • Navigationsgerät/Karte und Kompass
  • Notfallkontaktdaten
  • Personalausweis

Campingausrüstung

  • Zelt (3- oder 4-Jahreszeiten)
  • Campingkocher (mit Gas und Zubehör)
  • Isomatte, Schlafsack mit entsprechender Komforttemperatur
  • Proviant
  • Hygieneartikel und Medikamente
  • Toilettenpapier

Hüttenübernachtung

  • Hygieneartikel und Medikamente
  • Reisehandtuch
  • Ohrstöpsel
  • Hüttenschlafsack
  • Schlafklamotten
  • Ggf. Alpenvereins-Mitgliedsausweis und Personalausweis
  • Coronavirus-Maske und Handdesinfektionsmittel
  • Die Listen für die „Grundausrüstung“ und die „technische Ausrüstung“ werden auf der Grundlage der gewählten Aktivität erstellt. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dienen lediglich als Vorschläge, was du einpacken solltest.
  • Zu deiner Sicherheit solltest du alle Anweisungen zur ordnungsgemäßen Verwendung und Wartung deines Geräts sorgfältig lesen.
  • Bitte vergewissere dich, dass deine Ausrüstung den örtlichen Gesetzen entspricht und keine verbotenen Gegenstände enthält.

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
73,3 km
Dauer
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Aufstieg
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