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Mountainbike empfohlene Tour

Trails & Moore (MTB-TT)

· 4 Bewertungen · Mountainbike · Schwarzwald
Verantwortlich für diesen Inhalt
Tourismusgemeinschaft Albtal Plus e. V. Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Nicht zu verfehlen: Der Albursprung
    / Nicht zu verfehlen: Der Albursprung
    Foto: Stefan Glatz, Community
  • / Kurz vor der Abfahrt ins Eyachtal
    Foto: Stefan Glatz, Community
  • / Das Wildsee.Moor und der Bohlenweg auf teilweise alten Eisenbahnschwellen
    Foto: Stefan Glatz, Community
m 1200 1000 800 600 400 200 40 35 30 25 20 15 10 5 km Hohloh-Turm Albquelle Grünhütte Dobel/Eiche Sandgrube Kreuzlehütte Axtloh Rotwasserhütte Rißbuckel Bierrank Rißwasen

Eine konditionell und fahrtechnisch anspruchsvolle Ganztages-MTB-Trailtour, die zudem tolle Natur-Highlights bietet – und dafür bewusst auch zwei Schiebestrecken in Kauf nimmt. Die Höhepunkte sind unter anderem die Trailabfahrt ins Eyachtal, die Aussicht vom Hohloh und die Albquelle.

Die technische Schwierigkeit der Trails liegt auf S1-Niveau der Singletrail-Skala. Eine gute Fahrtechnik (Balance, Bremsen, Position auf dem Rad) ist also unbedingt nötig. Ebenso ist die gegenseitige Rücksichtnahme auf andere Wegenutzer natürlich Mountainbiker-Ehrensache.

An Stellen, die einem zu schwierig sind, kann aber ohne Probleme kurz geschoben werden.

Bitte beachten: Diese Route führt der Landschaft wegen bewusst über zwei Schiebestrecken: Am Wildsee-Moor über den Holzbohlen-Weg (Umfahrung möglich über den Oberen Hornweg & Helenahütte) sowie ca. 200m vor der Albquelle, wo der Weg verblockt und steil ist.

 

 

mittel
Strecke 44,3 km
5:02 h
1.052 hm
1.052 hm
Durch das oft einsame Eyachtal über die dortige "Große Wiese" führt die Route zunächst zur überregional bekannten Grünhütte. Über weite Grinden-Hochflächen und vorbei am Wildseemoor geht es dann zum Hohloh, dessen Aussichtsturm bereits die 1000m-Marke überragt, Fernsicht inklusive. Der Rückweg führt erst einfach über die Hohloh-Hochfläche, dann anspruchsvoll zur Hahnenfalzhütte. Immer weiter abwärts geht es zur Quelle der Alb, danach zum Skiheim hinunter, und abschließend über den Rißwasen nach Bad Herrenalb.

Autorentipp

Die Grünhütte eignet sich gut für eine Mittagspause, erst Recht wegen des (überregional bekannten) Heidelbeerpfannkuchens.
Profilbild von Stefan Glatz
Autor
Stefan Glatz
Aktualisierung: 21.10.2019
Schwierigkeit
S1 mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
988 m
Tiefster Punkt
350 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Plotzsägmühle
Grünhütte
Hahnenfalzhütte
Skiheim - Talwiesenschänke

Sicherheitshinweise

Diese Tour ist wegen der Trail-Abfahrten nicht für Mountainbike-Anfänger geeignet.

Gegenseitige Rücksichtnahme auf andere Wegenutzer ist Mountainbiker-Ehrensache.

Die Benutzung der Strecken und Verbindungswege erfolgt auf eigene Gefahr. Mit der Markierung des ist für die EIgentümer der Wege, die betroffenen Gemeinden, Forstverwaltungen und den Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord, keine Verkehrssicherungspflicht verbunden. Radler haben sich auf die waldtypischen Gefahren einzustellen und sind für Unfälle und Stürze hieraus selbst verantwortlich. Mit Fahrzeugverkehr und temporären Streckensperrungen z.B. im Zuge der Waldbewirtschaftung oder der Jagdausübung ist immer zu rechnen. Warnbeschilderungen der Forstverwaltungen, des Jagdbetriebes oder sonstige Warnhinweise sind unbedingt zu beachten.

Weitere Infos und Links

Abkürzungs-Tipp 1: Wer mit dem Auto anfährt, kann am Skiheim parken. Von dort zuerst zum Weithäusleplatz und dann "auf der Höhe" nach Dobel, wo man am Wasserturm auf die Route stößt.

Abkürzungs-Tipp 2: Im Eyachtal ca. 2 km nach der Großen Wiese an der Rotwasserhütte rechterhand zur Kreuzlehütte, was ca. 8km und 100hm einspart.

Mountainbike-Fahrtechnikkurse bietet TRAILSKILLS in Ettlingen, Bad Herrenalb und Remchingen an. Von März bis Oktober gibt es Kurse für Einsteiger, weiterhin Aufbaukurse für geübte Mountainbiker*innen, reine Ladies-Kurse nur für Frauen und neu ab 2020 auch für Kinder ab 7 Jahren. Weiterhin gibt es unregelmäßig und auf Anfrage Kurse beim MTB-Club Karlsruhe.

Die Singletrail-Skala erklärt und bebildert die Trail-Schwierigkeiten.

Start

Parkplatz bzw. S1-Endbahnhof Bad Herrenalb (350 m)
Koordinaten:
DD
48.802042, 8.439592
GMS
48°48'07.4"N 8°26'22.5"E
UTM
32U 458848 5405601
w3w 
///ringe.tierhaltung.aufgabe

Ziel

Parkplatz bzw. S1-Endbahnhof Bad Herrenalb

Wegbeschreibung

Ab dem Bahnhofsvorplatz auf der Bahnhofstraße zur Ettlinger Straße/Kurpromenade, diese hinauf entlang des Kurparks bis zum Kreisverkehr. Dazwischen kann bei mehreren Bäckereien noch Verpflegung für unterwegs gekauft werden. Im Kreisverkehr Richtung Dobel, nach ca. 200 Metern rechts auf die Alte Dobler Straße. Wiederum nach ca. 200m im spitzen Winkel nach rechts den Asphalt verlassen und auf dem Jägerweg bergan fahren. Nach ca. 300 Meter knickt der Jägerweg wieder im spitzen Winkel nach links ab. Rund 2km geht es mit konstanter Steigung noch oben, dann verlässt man den Waldweg nach schräg rechts für ein kurzes Trailstück. Anschließend noch ein weiterer Kilometer auf Schotter bis zum Pfützenhäusle.

Von hier an gerade Richtung Dobler Wasserturm, von dem aus an diesem Tag hoffentlich die tollen Aussicht Richtung Norden zu sehen ist. Noch ein Stück auf Teer der Höhenstraße folgen, bis es 200m nach dem Wasserturm rechts in die Lehmannstraße geht, die selbst wieder einen Rechtsbogen macht.

Nach jenem Rechtsbogen zweigt der Postweilerweg schräg links aufs offene Feld ab, leicht erkennbar an der blauen Raute. Rund einen Kilometer geht der Pfad nun gutmütig bergab und in den Wald hinein, um danach nochmal ebensolang auf einen Höhenrücken teils steil anzusteigen. Jetzt folgt der erste Höhepunkt der Tour: Die rund 1,6km lange Abfahrt auf diesem Pfad, die an wenigen Stellen etwas steinig ist, insgesamt aber nie über das S1-Level der Singletrail-Skala hinausgeht.

Nach dem Ende des Pfads führt die Route weiter auf Schotter und nach ca. 600m folgt links die Brücke zum ehemaligen Lehmannshof mit seinem Grillplatz, der zur Pause einlädt. Ab diesem Punkt beginnt dann auch der zweite große Anstieg der Tour: Rund 300 Höhenmeter am Stück zur Grünhütte. Ab der Lehmanshof-Brücke den Schildern zur Rotwasserhütte für etwas über 3km folgen. Bis auf die genannten zwei Gebäude ist das Eyachtal unbebaut, unerschlossen und heute Naturschutzgebiet. Fast wäre das nicht so gekommen: In den 1970ern gab es Pläne für einen Stausee.

An der Rotwasserhütte aufpassen, um den richtigen Abzweig zu erwischen: Nach links über die Brücke, dann aber direkt danach wieder links. Der ausgeschilderte Wanderweg geradeaus Richtung Wildseemoor wäre zwar kürzer, ist aber steil und nur schiebend machbar. Auf dem eingeschlagenen Weg nach 50 Metern wieder nach rechts auf einen breiten Waldweg, der im Anschluss eine lange Linkskurve beschreibt. 700 Meter nach Ende dieser Kurve geht im spitzen Winkel nach rechts der Sechsbazenweg, auf dem es die letzten 2km des Anstiegs bis zur Wegegabelung mit dem Mittelweg geht. An diesem Punkt links Richtung Grünhütte halten, die nur noch einen Kilometer entfernt ist.

Nach der Pause geht es vom großen Schilderbaum oberhalb der Hütte auf dem linken Weg weiter, im Unterschied zum Hinweg. Knapp 1,5km später knickt der Weg nach rechts ab und führt trail-artig hinab zur Weißensteinhütte. Nur wenige Meter danach zweigt nach links der Holzbohlenweg über das Wildseemoor ab - ab jetzt bitte unbedingt schieben. So bleibt auch mehr Zeit, um diese andere Welt zu genießen, die eigentlich direkt vor unserer Haustüre liegt. Die reine Schiebezeit beträgt ca. 15-20 Minuten.

Wer will wählt alternativ die Umfahrung: Den Bohlenweg an der Weißensteinhütte links liegen lassen und geradeaus ca. 4km dem Mittelweg folgen. Dieser führt ohne Steigung im Halbkreis um das Moor herum, an der Helenahütte vorbei und stößt bei der Leonardhütte wieder auf die Route. Nun führen breite Schotterwege relativ eben über die Hochfläche bis zum Schwarzmiss-Sattel, wo die Landstraße von Murgtal ins Enztal überquert wird. Über den großen Parkplatz geht es nochmals geradeaus bergan zum gut sichtbaren Hohloh-Turm. Wer den Turm besteigt, wird mit einer tollen Aussicht belohnt und steht zudem schon über der 1.000-Meter-Marke.

Weiter führt die Tour zurück über den Schwarzmiss-Pass in Richtung Kreuzlehütte und Langmartskopfhütte - fast eben und mangels Alternativen auf breiten Schotterwegen. Ab der Langmartskopfhütte folgen wieder Trails: Zunächst ein kurzes Stück mit einem letzten Blick Richtung Murgtal. Am Trailende im spitzen Winkel auf dem Schotterweg den Langmartskopf im Gegen-Uhrzeigersinn umrunden und dabei der Westweg-Raute folgen. Nach etwas über einem Kilometer zweigt der Westweg als Trail nach rechts ab und führt teils etwas steinig-holprig hinunter zur Hahnenfalzhütte. Diese ist an Wochenenden vom Skiclub Bad Herrrenalb meist bewirtschaftet (jedoch nur Getränke).

Ein letztes Mal führt die Tour auf Schotter leicht bergauf in das Talrund des obersten Albtals. Rund 700m nach der sog. "steinernen Sitzbank" geht es im spitzen Winkel zurück und einen knappen Kilometer auf einem leichten Trail/Wiesenweg abwärts. Dann zweigt links der Pfad zur Albquelle ab. Für rund 200m ist hier Schieben angesagt, dann ist die Quelle erreicht. Danach wird der Weg breiter und mündet auf einen Schotterweg, der talauswärts leicht abfällt. Nach knapp 1,5km wird an einer Gabelung daraus wieder ein leichter Trail, der bis kurz vor das Skiheim Talwiese führt. Hier bietet sich eine Einkehr an.

Der letzte Teil der Tour führt (mangels Alternativen) zunächst 1,5km abwärts auf kleinen Teersträßchen bis zur Plotzsägmühle. Hier wird die junge Alb überquert, die direkt über den Weg fließt. Wer keine nassen Füße bekommen will, probiert seine Fahrtechnik an der kleinen Brücke aus...

Nochmals leicht bergauf schlängelt sich der geteerte Weg nun 1,5km Richtung Rißwasen. Von dort geht es rechts hinunter auf einem trail-artigen, etwas breiteren Weg. Nach einem Kilometer endet der Trail auf dem Schotterweg, der talauswärts vorbei am Albtaljagdhaus nach Bad Herrenalb führt. Vorbei am Freibad geht es über die Gernsbacher Straße zurück in die Stadt, wo Cafés, Eisdielen oder Restaurants warten.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Von Karlsruhe oder Bad Herrenalb mit der S1 bis Bad Herrenalb

Fahrradmitnahme

Grundsätzlich ist die Fahrradmitnahme in Stadtbahnen, Straßenbahnen und Bussen in geringem Umfang kostenlos möglich, sofern ausreichend Platz zur Verfügung steht. Sofern die Fahrradmitnahme nicht ausgeschlossen ist, ist sie in den Zeiten zwischen 6 Uhr und 9 Uhr an Werktagen kostenpflichtig.

Züge, Stadt- und Straßenbahnen:

  • Montags bis freitags zwischen 6 Uhr und 9 Uhr ist die Fahrradmitnahme in den Zügen der Deutschen Bahn (IRE, RE, RB und S-Bahn), Stadtbahnen der AVG und Straßenbahnen der VBK in Verbindung mit einer Fahrradkarte möglich.
  • Fahrgäste mit Kinderwagen oder Behinderte mit Rollstuhl haben in jedem Fall Vorrang. Im Einzelfall gilt die Entscheidung des Verkehrs- und Betriebspersonals.

Anfahrt

A5 Basel - Karlsruhe bis Ausfahrt Ettlingen, dann der Ausschilderung nach Bad Herrenalb folgen

Parken

Bitte dem örtlichen Parkleitsystem folgen.

Koordinaten

DD
48.802042, 8.439592
GMS
48°48'07.4"N 8°26'22.5"E
UTM
32U 458848 5405601
w3w 
///ringe.tierhaltung.aufgabe
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchtipps für die Region

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Kartentipps für die Region

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Ausrüstung

Ein modernes, Trail-taugliches Mountainbike (Hardtail oder vollgefedert) mit guten Bremsen und absenkbarer Sattelstütze

Fragen & Antworten

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Bewertungen

4,2
(4)
Christof S.
20.06.2021 · Community
Landschaftlich toll. Fahrtechnisch die Highlights waren für mich der Trail von Dobel runter ins Eyachtal und der Trail von der Albquelle bis zum Skiheim. Dazwischen viel Forststraße, insbesondere wenn man den Holzbolenweg zum Wildsee umfährt.
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Gemacht am 19.06.2021
Florian Krausser 
20.06.2019 · Community
Landschaftlich abwechslungsreich und wirklich erstaunlich was es unmittelbar in der Nachbarschaft zu Karlsruhe alles feines gibt :)
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Gemacht am 20.06.2019
Foto: Florian Krausser, Community
Foto: Florian Krausser, Community
Felix Herrhuisen
17.06.2017 · Community
Tolle Trails, die bei trockenem Wetter auch sehr gut fahrbar sind, an der Albquelle kann man einfach den Forstweg weiter runter zur Wendeschleife und dann wieder auf die Strecke. Zumindest, wenn man ordentliche Kondition hat und klein bisschen Fahrtechnik (MTB Grundkenntnisse reichen eigentlich, d.h. man muss nicht versetzen und nicht springen, nur sauber fahren und bremsen können, mal von der Quellenpassage abgesehen, dort kann man aber einfach weiter den Forstweg runter zur Wendeschleife und dann wieder auf die Strecke, wenn man sein Rad nicht schieben/tragen will) ist die Strecke sehr gut machbar mit dem gpx-Track und einem Handy/Navi. Am Wochenende ist es am Moor auf dem Steg allerdings selbst mit geschobenem Fahrrad wegen der vielen Menschen dort wohl so voll und eng, dass ich beim nächsten mal lieber außen herum fahre. Und auf den Trails, gerade um km30 bis 31 sollte man dann auch immer vorsichtig und langsam und vor allem freundlich fahren, da sich dort dann auch z.B. mal Wanderer mit Kinderbuggy (!) mühsam und langsam durch kämpfen können, dort geht auch der Westweg lang.
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Gemacht am 17.06.2017
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Fotos von anderen

Sonntag, 29. Juli 2018, 14:22 Uhr

Bewertung
Schwierigkeit
S1 mittel
Strecke
44,3 km
Dauer
5:02 h
Aufstieg
1.052 hm
Abstieg
1.052 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Singletrail / Freeride

Statistik

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